Seitentitel: FES international - im Nahen/Mittleren Osten und Nordafrika.
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Karte der MENA-Region

Farbkennzeichnung Projektländer mit FES-BüroProjektländer mit FES-Büros

Farbkennzeichnung Projektländer ohne FES-BüroProjektländer ohne FES-Büros

Farbkennzeichnung in AbstimmungIn Abstimmung mit der Abteilung Internationaler Dialog

Das Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika

Die FES ist in der Region mit 10 Büros vertreten:

Gleichzeitig engagiert sich die Stiftung im Irak, im Iran und in Syrien, ohne bislang eine Vertretung in diesen Ländern zu haben.
Auch in den Ländern des Golfkooperationsrates und in Libyen plant die FES neue Projektansätze.

Die Region

des Nahen und Mittleren Ostens (Mashrek) und Nordafrikas (Maghreb) umfasst den größten Teil der „Arabischen Welt“, den Iran, Israel und die Türkei (als Grenzfall).

Diese Region ist aus deutscher und europäischer Perspektive eine Region von herausragender Bedeutung. In historisch-moralischer Hinsicht hat Deutschland eine besondere Verantwortung gegenüber dem Staat Israel und mittelbar auch gegenüber der palästinensischen Bevölkerung. Wegen der geographischen Nähe dieser Region spielen außerdem sicherheits-, wirtschafts-, gesellschafts- und kulturpolitische Interessen Deutschlands und Europas eine übergeordnete Rolle.

Das über Jahrzehnte durch Konflikte und politische Stagnation geprägte Bild der Region wird durch die von Tunesien und Ägypten ausgehenden friedlich-revolutionären Ereignisse seit Anfang 2011 herausgefordert. Erstmals ist es dort gelungen, durch friedliche Proteste, die nicht von einer islamistischen Opposition ausgingen, die diktatorisch-autoritären Herrscher zu stürzen.

 

Die Arbeit der FES in der Region

Die Arbeit des Referates Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika in der Abteilung Internationale Entwicklungszusammenarbeit trägt der Bedeutung dieser Region Rechnung.

Ausgehend von den drei fundamentalen zentralen Entwicklungs- und Demokratiedefiziten, die von arabischen Fachleuten im Arab Human Development Report des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen identifiziert wurden:

verfolgt die Friedrich-Ebert-Stiftung mehrere Ziele:
Menschen- insbesondere Frauenrechte, Pluralismus und Demokratie zu fördern, eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu unterstützen, sowie einen Beitrag zu einem nachhaltigeren Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen in der Region - insbesondere Wasser - zu leisten. Der in Tunesien und Ägypten angestoßene politische Wandel stellt die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung vor neue umfassende Möglichkeiten bei der Unterstützung eines demokratischen Wandels.

Darüber hinaus hat sich die FES zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Erreichung des unmittelbaren Friedens zwischen Israel und den Palästinensern sowie einer umfassenderen Sicherheitsordnung zwischen Israel, der “Arabischen Welt“, dem Iran und der Türkei zu leisten.

Eine kurze Übersicht über die Arbeitsschwerpunkte - Gewerkschafts- und Genderarbeit - und Partnerstrukturen der FES in der Region liefern die Länderübersichten.

 

Die Arbeit der FES mit der Region in Deutschland

In Deutschland und Europa organisiert das Referat bilaterale und multilaterale Veranstaltungen und Seminare mit den Ländern dieser Region, um das Wissen über und das Verständnis für die Region zu vergrößern und den Dialog zwischen Deutschland, Europa und der Region auszuweiten, zu vertiefen und zu verstetigen.

Unsere Zielgruppen sind dabei insbesondere Entscheidungsträger/innen und Multiplikator/innen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Darüber hinaus stellen wir mit unseren Aktivitäten ein Angebot an breitere Bevölkerungsteile und Interessenvertretungen bereit, die an politischen, wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Themen der Gesamtregion Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika ein fachliches oder persönliches Interesse haben. Im Pressespiegel finden Sie beispielhaft Kommentare über unsere Veranstaltungen in Deutschland.

Im Rahmen der Perspektiven der internationalen Entwicklungszusammenarbeit veröffentlicht das Referat politische Publikationen zu aktuellen Themen in der Region. Darüber hinaus können Sie die Internationale Politikanalysen über langfristige Entwicklungen der Länder in der Region einsehen.
Angesichts der zunehmenden Komplexität im Nahen und Mittleren Osten nimmt auch die Politikberatung einen immer größer werdenden Teil der Arbeit des Referates Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika ein.

Die FES Bibliothek mit über 3800 Titeln über die Region des Nahen/Mittleren Ostens und Nordafrikas gibt Ihnen die Möglichkeit, sich intensiver mit dieser Region zu befassen. Es ist empfehlenswert, in der Suchmaschine der Bibliothek nicht nur nach Regionen, sondern auch nach Ländern oder Schlagwörtern (z.B. Islam) zu suchen.

Unter Links finden Sie weitere, empfehlenswerte Informationsquellen über die Region Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika.

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FES | 2007 | net-edition:Dr. Ralf Hexel | Simone Döbbelin
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