Seitentitel: Die FES in Mittel-,Osteuropa und Zentralasien.
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Unsere Arbeit in Osteuropa

 

Die Länder Osteuropas haben eines gemeinsam: Sie befinden sich als Zerfallsprodukte der ehemaligen Sowjetunion mitten in einem langjährigen gesellschaftlichen Transformationsprozess, den es zu bewältigen gilt. Sämtlich stehen sie vor der Aufgabe, aber auch Chance, im ökonomischen, politischen und sozialen Bereich die Umgestaltung hin zu demokratisch und sozialmarktwirtschaftlich organisierten Systemen zu vollziehen .

 

Dabei unterscheiden sich ihre politische Ausgangslagen deutlich:Die Russische Föderation sucht nach eigenen Wegen in die Zukunft, zwar jenseits von EU und NATO, aber in Kooperation mit diesen. Daher spielen in der Arbeit der FES im Land Aspekte der Außen- und Sicherheitspolitik eine große Rolle, insbesondere die europäischen und globalen Perspektiven einer Sicherheitspartnerschaft. Daneben ist die Fähigkeit Russlands zur Implementierung einer zukunftsgerichteten Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie die Entwicklung der Arbeits-und Sozialbeziehungen für die Tätigkeit der FES von hoher Bedeutung. Die Förderung von Demokratie und Zivilgesellschaft gehört schließlich auch in der Russischen Föderation zu den Grundanliegen unserer Arbeit.

 

Die Ukraine ist in die Europäische Nachbarschaftspolitik der EU einbezogen undbefindet sich nach der „Orangenen Revolution“ auf dem „Weg nach Westen“. Neben dem außen- und sicherheitspolitischen Bereich stehen die Demokratisierung und Ausprägung der Zivilgesellschaft im Mittelpunkt unserer Arbeit. Dezentralisierung und Selbstverwaltung sind hierbei wichtige Schlagworte. Daneben will die FES dazu beitragen, neue soziale Partnerschaftsbeziehungen herzustellen und den Dialog zwischen Gewerkschaften und Arbeitsgebern zu stabilisieren.

 

In Belarus ruht die Arbeit der FES auf zwei Säulen: Einerseits steht die Stärkung der Zivilgesellschaft im Mittelpunkt. Daneben engagiert sich die Stiftung in der belarussisch-europäischen Zusammenarbeit und den Bemühungen zur Integration des Landes in die europäische Staatenwelt.

 

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