Seitentitel: FES international - in Asien und Pazifik.
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Arbeiterinnen in einer indonesischen Textilfabrik

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Marktstand für Räucherstäbchen in Vietnam

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Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Asien und Pazifik

Idee und Auftrag

Die Länder Süd-, Südost- sowie Ostasiens, in denen die Friedrich-Ebert-Stiftung tätig ist, bilden weder eine politische noch eine wirtschaftliche Einheit. Sowohl politisch als auch wirtschaftlich sind gravierende Unterschiede zu verzeichnen. Demokratien stehen autokratischen Herrschaftssystemen gegenüber, einigen der ärmsten Entwicklungsländer der Welt rasant wachsende Volkswirtschaften.

Ehemalige Planwirtschaften integrieren zunehmend marktwirtschaftliche Elemente. Andere Länder haben längst das Stadium von Schwellen- und Wachstumsökonomien erreicht.

Die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Welt liegen in Asien neben kleinen Ländern, die sich oftmals durch ihre Nachbarn bedroht fühlen - und mit ihnen ungleiche Bündnisse eingegangen sind. Regionale und globale Fragen gewinnen an Bedeutung und der Wille zur Kooperation mit den Nachbarn nimmt zu. China und Indien werden nicht zuletzt durch ihr wirtschaftliches Wachstum und ihre Rolle in internationalen Organisationen zu regionalen Führungsmächten und globalen Akteuren.

Nach wie vor ist in Asien Wirtschaftswachstum das primäre Regierungsziel. Doch zunehmend treten auch soziale Stabilität und ökologische Verträglichkeit als Kriterien für politische Entscheidungen in den Vordergrund.

Wirtschaftlich-soziale, politische, kulturelle, ethnische und religiöse Spannungen führen nicht selten zu schweren Konflikten. Mehr und mehr wächst das Bewusstsein, dass Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit elementare Bedingungen für wirtschaftliche, soziale und politische Stabilität sind.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) als 1925 gegründete älteste politische Stiftung in Deutschland ist eine private und gemeinnützige Institution, die den Ideen der sozialen Demokratie verpflichtet ist. Sie trägt den Namen des ersten demokratisch gewählten deutschen Staatspräsidenten, Friedrich Ebert, und führt sein Vermächtnis der politischen Gestaltung von Freiheit, Solidarität und sozialer Gerechtigkeit fort. Diesem Auftrag entspricht die Stiftung im In- und Ausland mit ihren Programmen zur Politischen Bildung, internationalen Zusammenarbeit sowie zur Studienförderung und Forschung.

Im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit in Asien stehen die Förderung demokratischer Entwicklungen, die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit sowie Krisenprävention und internationaler Dialog.

net-edition:Almut WeilerFES | 2011
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