Seitentitel: FES international - in Asien und Pazifik.
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Buddhistischer Tempel in Karakorum

Publikationen

Die Mongolei nach der Protestwahl
Reformprogramm mit Sollbruchstellen

Jürgen Kahl, Dezember 2012

Zwischen »Boom und Frust«
Parlamentswahlen in der Mongolei im Juni 2012

Oyungerel Chogdon, Uyanga Tsogtsaikhan, Klaus-Peter Treydte,
FES, Juni 2012

Weitere Publikationen finden Sie hier.

Beispiele aus der Arbeit

FES unterstützt Wahlrechtsreform

Die Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Mongolei

Die Mongolei hat in den letzten 20 Jahren beachtliche Reformen im politischen und wirtschaftlichen Bereich umgesetzt und kann mittlerweile auf wichtige Erfolge im Demokratisierungsprozess zurückblicken. Mit Ausnahme der Wahlen von 2008 verliefen sämtliche Parlaments- und Präsidentschaftswahlen friedlich und die demokratischen Institutionen des Landes erwiesen sich als stabil. Damit hebt sich die Mongolei deutlich von den autoritär regierten Ländern Zentralasiens ab. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht gilt die Mongolei als Erfolgskandidat. Wachstumsraten von bis zu 15 Prozent haben aus dem armen Agrarstaat einen modernen und aufstrebenden Rohstoffstaat werden lassen. Gravierende soziale Verwerfungen, die größer werdende Schere zwischen Arm und Reich, die zunehmende „Oligarchisierung“ der mongolischen Politik und Wirtschaft, sowie deutliche spürbare Umweltzerstörungen zählen allerdings zu den Schattenseiten der mongolischen Erfolgsgeschichte. Um politische und soziale Teilhabe, eine gerechte Einkommensverteilung und ein sozial und ökologisch nachhaltige Wachstum zu gewährleisten, sind weitere Reformen dringend erforderlich, die langfristig über Erfolg oder Misserfolg der demokratischen Transformation der Mongolei entscheiden werden.

Die FES ist seit Mitte der 1990er Jahre in der Mongolei aktiv und unterstützt politische, wirtschaftliche und soziale Reformen mit dem übergeordneten Ziel, die demokratische Willensbildung und eine am Gemeinwohl ausgerichtete, demokratische politische Kultur zu fördern. Die Stärkung der Interessenvertretung der Arbeitnehmer_innen ist dabei ein besonderes Anliegen, ebenso wie die Schaffung einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in Politik und Gesellschaft. Die FES arbeitet in der Mongolei mit gesellschaftspolitischen Akteuren wie politischen Parteien, Gewerkschaften, dem Parlament und der Regierung, sowie mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Akteuren und NGOs zusammen.

 

Kontakt in der Mongolei

Stefan Chrobot
Stefan.Chrobot[at]fes.de

Friedrich-Ebert-Stiftung
Red Cross Building/Opposite 1st Clinic
Sukhbaatar District
P.O. Box-831
Ulaanbaatar-14210
Mongolia

Tel. ++976-11-312 892
Fax ++976-11-312 889

Kontakt in Deutschland

Stefanie Moser
Stefanie.Moser[at]fes.de

Referat Asien und Pazifik
Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastrasse 28
10874 Berlin
Bundesrepublik Deutschland

Tel. ++49 (0)30 26935-7465
Fax ++49 (0)30 26935-9250

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net-edition:Almut WeilerFES | 2013
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