Indien im Armutskrieg
Anja Minnaert, FES Neu Delhi, Dezember 2009
Indien: Wachstumsschwäche und Inflation - Ist der Boom zu Ende?
Dr. Dr. Peter Gey, FES Delhi, September 2008
Kastenlose wird Ministerpräsidentin im bevölkerungsreichsten Bundesstaat Indiens:
Auftakt einer Umwälzung des etablierten politischen Systems?
Renate Tenbusch, FES Delhi, Juni 2007
Weitere Publikationen finden Sie hier.
Straßenhändlerinnen kämpfen für ihre Rechte
Stärkung der strategischen Partnerschaft zwischen Indien und Deutschland
Weitere Beispiele aus der Arbeit finden Sie hier.
Ausführliche Infos zu unserer Arbeit in Indien finden Sie auf der Website unseres Büros in Neu Delhi unter www.fesindia.org.
Indien beeindruckte die Welt in den letzten Jahren durch ein hohes Wirtschaftswachstum in Höhe von ca. 8%. Fachleute aus Medienhäusern, Investmentbanken und Forschungsinstituten stimmen darin überein: Hier wächst ein zweites China heran, ein wirtschaftliches und politisches Kraftzentrum, das in wenigen Jahren Deutschland und Japan überrunden wird. Nach der Euphorie über "Incredible India" mehren sich aber auch kritische Stimmen, die auf schwer zu überwindbare strukturelle Verwerfungen v.a. bei der Infrastruktur, im Bildungswesen und in der staatlichen Bürokratie hinweisen. Dies mag auch erklären, warum bisher nicht alle Bevölkerungsschichten vom wirtschaftlichen Boom profitieren.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung setzt mit ihrer Arbeit genau hier an und unterstützt Indien auf dem Weg zu einer partizipativen, geschlechtergerechten und sozial ausgeglichenen Demokratie. So fördert die FES etwa die Anwendung des "Right to Information"-Gesetzes, welches dem Staat eine Auskunftspflicht gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürgern auferlegt. Nachdem durch eine feste Quote die Möglichkeit für Frauen zu politischer Arbeit auf kommunaler Ebene verbessert worden ist, unterstützt die FES weibliche Abgeordnete und Kandidatinnen für politische Ämter mit Trainingskursen dabei, sich die notwendigen Grundlagen für die Ausübung ihre Mandate anzueignen. Mit Blick auf den Arbeitsmarkt bemüht sich unser Büro u.a. um eine bessere Organisation und Repräsentation der Beschäftigten im informellen Sektor, wo derzeit 93% aller erwerbsfähigen Personen tätig sind.
Indien nimmt darüber hinaus einen immer wichtigeren Platz auf der internationalen Bühne ein. In gleichem Maße gewinnen politische Dialogprogramme sowohl auf regionaler als auch auf globaler Ebene an Bedeutung. Der Indo-Pak-Dialog und der Indien-Europa-Dialog sind nur zwei Beispiele für Foren, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung zu diesem Zweck organisiert werden.
Dr. Dr. Peter Gey
Leiter des Büros in New Delhi
peter.gey[at]fesindia.org
Kristina Birke
Projektleiterin
kristina.birke[at]fesindia.org
Friedrich-Ebert-Stiftung
K-70B, Hauz Khas Enclave
New Delhi 110 016/INDIEN
Tel. ++91-11-26561361-64
Fax ++91-11-26564691
Im Internet www.fesindia.org
Katja Meyer
katja.meyer[at]fes.de
Referat Asien und Pazifik
Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastrasse 28
10874 Berlin
Bundesrepublik Deutschland
Tel. ++49 (0)30 26935-7460
Fax ++49 (0)30 26935-9211
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