FES / FES zur Finanzkrise
Foto zeigt Münzen auf einem Papier mit Aktienkursen (c) PantherMedia


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Friedrich-Ebert-Stiftung zur Finanz-, Wirtschafts- und Eurokrise

 

Die 2007 ausgebrochene globale Finanz- und Wirtschaftskrise schien gerade erst halbwegs überwunden, da kehrte sie bereits wieder mit voller Wucht als sogenannte Eurokrise zurück. Während die gigantischen Geldvermögen und das Bruttoinlandsprodukt in einigen Staaten ungefähr wieder ihren Vorkrisenstand erreicht haben, leiden andere weiter unter den Krisenfolgen in Form geringen Wachstums, erhöhter Arbeitslosigkeit und steigender Staatsverschuldung. Dabei ist der inzwischen bedrohliche Umfang der Staatsverschuldung nicht zuletzt Ergebnis der Antikrisenpolitik, die durch Bankenrettung und Konjunkturprogramme die rasche Überwindung der Krise erst ermöglicht hatte. Nun hat sich die Finanzmarktkrise in eine Staatsschuldenkrise verwandelt, die ihrerseits wieder eine erneute Bankenkrise auszulösen droht.


Die Hintergründe dieser multiplen Krisen reichen oft weit zurück: Die globale Deregulierung von Märkten ohne entsprechende politisch-institutionelle Einbettung und Kontrolle; der Rückzug des Staates in vielen Ländern, der immer mehr wirtschaftliche Aktivitäten dem Imperativ der Kapitalmärkte unterworfen hat; die Verselbständigung der Finanzsphäre; die wachsende Ungleichheit mit der daraus resultierenden Akkumulation von Vermögenswerten, die nach immer unrealistischeren Erträgen und Wertsteigerungen jagen; das Wettbewerbsprinzip zwischen den Staaten um Investitionen und Produktionsstandorte.


Die Friedrich-Ebert-Stiftung widmet sich in zahlreichen Studien, Analysen und Policy Papers der Finanz-, Wirtschafts- und Eurokrise. Partner der FES aus Wissenschaft, Politik, Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Akteure formulieren Politikansätze zu ihrer Bewältigung.