Seitentitel: FES international - Globale Politik und Entwicklung.
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Asiatische Näherin bei der Arbeit an einer Nähmaschine

Veranstaltungen zum Thema

Arbeits- und Menschenrechte als freiwillige Selbstverpflichtung?
Potentiale und Grenzen von Corporate Social Responsibility (CSR)
Öffentliche Podiumsdiskussion im Rahmen des Sukuma-Awards am 03. Februar 2011 in der TU Berlin

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Mehr zu den Arbeitsbedingungen in der globalen Textilindustrie lesen

 

mehr im Veranstaltungsrückblick Globale Politik & Entwicklung

Alle Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Globalisierung finden Sie hier.

Publikationen

Sozialgeldtransfers als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit
Susan Javad

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Weitere Publikationen zum Thema Globale Soziale Gerechtigkeit finden Sie hier.

Kontakt

Susan Javad

Tel. ++49 (0)30/269 35-7461
Mail Susan.Javad[at]fes.de

 

Hinweis:
Bitte ersetzen Sie bei allen e-mail Adressen [at] durch @ in Ihrem e-mail Programm.

Globale soziale Gerechtigkeit

Mit der Globalisierung haben sich die sozialen Disparitäten sowohl innerhalb von Ländern als auch zwischen ihnen vertieft. Einige Weltregionen fallen zunehmend aus der wirtschaftlichen und sozialen Fortschrittsdynamik heraus, während in anderen der wirtschaftliche Fortschritt von prekären Beschäftigungsverhältnissen und sozialen Krisen begleitet ist. Grenzüberschreitender Wirtschaftsverkehr setzt nationale Sozialsysteme und Sozialnormen unter Druck. Das Entstehen eines globalen Arbeitsmarktes verschärft den globalen Beschäftigungswettbewerb. Diese vielfältigen sozialen Herausforderungen der Globalisierung bedürfen der aktiven politischen Ausgestaltung.

Wichtige Eckpfeiler für eine soziale Gestaltung der Globalisierung sind die bestehenden Ansätze einer internationalen Sozialpolitik. Dazu gehören die von der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) ausgehenden Bemühungen zur Verankerung von Sozialstandards und arbeitsrechtlichen Mindestnormen, wie sie in der „Decent Work Agenda“ der IAO sowie – in Reaktion auf die Krise – zusätzlich im „globalen Beschäftigungspakt“ zusammengefasst sind. Hierzu gehören ebenfalls im UN System initiierte Versuche zur Vereinbarung von Menschenrechtsnormen für die Wirtschaft sowie die Verbindung von Handelspolitik mit sozialen Schutzrechten. Die Diskussion darum, wie diese Ansätze gestärkt und ausgebaut werden können, steht im Zentrum der Arbeitslinie "Soziale Dimension der Globalisierung". Sie leistet Beiträge zu internationalem Austausch und zur Verständigung über die Entwicklung, Stärkung und universelle Verankerung von Instrumenten und Mechanismen für eine "faire Globalisierung".

Informationen zur Internationalen Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung finden Sie hier.

Interview mit Thomas Pogge zum Health Impact Fund
Thomas Pogge; Foto: privat

Trotz aller Bemühungen der internationalen Gemeinschaft sterben jährlich 800.000 Menschen allein an Malaria. Gegen viele Krankheiten, die vor allem in Entwicklungsländern vorkommen, gibt es bisher entweder keine effektiven Medikamente oder aber sie sind für die Betroffenen unerschwinglich. Der Health Impact Fund (HIF) möchte dies ändern. Er zielt auf eine veränderte Anreizstruktur, die Unternehmen motivieren soll, in Forschung zu investieren und ihre Medikamente zum niedrigstmöglichen Preis anzubieten. So könnte der Zugang zu Medikamenten und Gesundheitsversorgung auch für arme Menschen effizienter, transparenter und vor allem gerechter werden.

Bei einem Expertengespräch am 25. Mai 2011 in der FES Berlin stellte Thomas Pogge, Professor an der Universität Yale für Philosophie und Internationale Beziehungen und einer der Erfinder des HIF, das Konzept vor und diskutierte es mit Karin Roth MdB sowie VertreterInnen deutscher NGOs. Was Thomas Pogge dazu bewogen hat, sich als Experte für philosophische Gerechtigkeitsfragen diesem Thema zu widmen, hören Sie hier:

FES Interview mit Thomas Pogge anhören (8min53)

Mehr zum HIF im Social Europe Journal lesen

Programm des Expertengespräches öffnen

Interview mit Roberto Bissio zum Social Watch Report
Roberto Bissio; Foto: © Jens Schicke

Roberto Bissio, Leiter des Third World Institute in Uruguay und Koordinator von Social Watch, konstatiert hinsichtlich des Social Watch Reports, dass die Lage in den Entwicklungsländern deutlich schlechter ist als alle Prognosen. Die mehr als 60 Länderberichte, die der Report umfasst, zeigen auf wie die Bedürfnisse der Menschen vor allem in den ärmeren Ländern in den Mittelpunkt gerückt werden könnten.

 

Interview mit Roberto Bissio anhören (Orginaltion, englisch)

Interview Bissio - (voiceover) deutsche Übersetzung

net-edition:Monika SchneiderFES | 2011
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