Seitentitel: FES international - Globale Politik und Entwicklung.
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Demonstranten mit Transparent in Thailand

Veranstaltungen im Rückblick

International Framework Agreements - A Tool for Regulating Multinational Companies?
Workshop am 29. Januar 2009 in Belém/Brasilien im Rahmen des Weltsozialforums
Programm aller FES-Veranstaltungen zum Thema Gewerkschaften auf dem WSF

 

mehr im Veranstaltungsrückblick Globale Politik & Entwicklung

 

Alle Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Gewerkschaftsarbeit finden Sie hier.

Publikationen

Kein Zurück zum (Doing) Business as Usual - Die neue internationale Gewerkschaftsbewegung in der globalen Beschäftigungskrise
Kurzbericht von Susan Javad und Sarah Ganter öffnen

 

Globalisierung und Soziale Gerechtigkeit
Broschüre

 

Publikationen zum Thema Gewerkschaften und Gewerkschaftsarbeit

Kontakt

Reiner Radermacher

Tel. ++49 (0)30/269 35-7458
Mail
Reiner.Radermacher[at]fes.de

 

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Globale Gewerkschaftspolitik

Die Weltwirtschaftskrise stellt die internationale Gewerkschaftsbewegung vor die größte Herausforderung seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Dabei zeigt sich ein Paradoxon: Einerseits bestätigen die Fakten die langjährige Kritik der Gewerkschaften an der neoliberalen Ideologie, andererseits öffnet das Scheitern der bisherigen Wirtschaftspolitik keineswegs automatisch den Raum für alternative Strategien. Auf diese widersprüchliche Situation haben die Gewerkschaften weltweit mit einer Doppelstrategie reagiert:

  • Um die Ausweitung der Krise zu verhindern, haben sie die Maßnahmen ihrer Regierungen unterstützt, die der Rettung systemrelevanter Finanzinstitute dienten. Der Beitrag der organisierten Arbeitnehmerschaft bestand darin, die Rettung der Arbeitsplätze als ein gleichberechtigtes Ziel auf die politische Agenda zu setzen.
  • Parallel zu ihrer aktiven Beteiligung am Krisenmanagement entwickelten die wichtigsten Gewerkschaftszentralen der Industrie- und Entwicklungsländer eigene Vorschläge, mit denen sie in die Debatte über die Reform des internationalen Finanz- und Wirtschaftsystems eingreifen konnten.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat im Rahmen ihrer internationalen Gewerkschaftsarbeit den Prozeß der Erneuerung der internationalen Gewerkschaftsbewegung tatkräftig unterstützt – und tut dies weiterhin. Dabei zeigt sich, dass die Friedrich-Ebert-Stiftung in besonderer Weise dazu geeignet ist, diese komplexe Anforderung aufzugreifen, ist sie doch die einzige Institution im Kreis der gewerkschaftsnahen Förderinstitutionen, die über ein weltweites Netz von Projektbüros verfügt. Die dauerhafte Präsens in allen wichtigen und fast allen bedeutenden Ländern des globalen Nordens und Südens erlaubt es, „maßgeschneiderte“ Aktivitäten für die Partner zu entwickeln. Zudem läßt sich über das globale Netzwerk der Friedrich-Ebert-Stiftung die lokale Gewerkschaftsarbeit in einem Land mit der globalen Aktionsebene der internationalen Gewerkschaftsorganisationen verknüpfen.

Erfahren Sie mehr zu diesem Thema hier im
Portal Gewerkschaftsarbeit.

Cover Kurzbericht

Kein Zurück zum (Doing) Business as Usual -
Die neue internationale Gewerkschaftsbewegung in der globalen Beschäftigungskrise

Kurzbericht von Susan Javad und Sarah Ganter
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net-edition:Monika SchneiderFES | 2009
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