Veranstaltungen zum Thema
Frauen in die Wirtschaft! Globalisierung braucht Stabilität

Konferenz und öffentliche Diskussionsveranstaltung
27. Oktober 2010 in der FES Berlin
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Marie-Schlei-Verein
mehr im Veranstaltungsrückblick Globale Politik & Entwicklung
Alle Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Gender und Frauenförderung finden Sie hier.
Publikationen
Engendering Social Security and Protection: The Case of Asia
Gita Sen
Engendering Social Security and Protection
Shahra Razavi
Engendering Social Security and Protection: The Case of Africa
Clara Osei-Boateng
Engendering Social Security and Protection:
The Case of Latin America
María José Beccera Moro
Alle Publikationen der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Gender und Frauenförderung finden Sie hier .
Kontakt
Susan Javad
Tel. ++49(0)30/269 35-7461
Mail Susan.Javad[at]fes.de
Hinweis:
Bitte ersetzen Sie bei allen e-mail Adressen [at] durch @ in Ihrem e-mail Programm.
Als Organisation, die den Werten der sozialen Demokratie verpflichtet ist, spielt Geschlechtergerechtigkeit eine zentrale Rolle in der Arbeit der FES. Der Kampf für Geschlechtergleichheit ist Teil des historischen Erbes der Sozialdemokratie.
In der internationalen Arbeit der Stiftung spiegelt sich diese Wertehaltung in erster Linie in der Arbeit der FES Auslandsbüros wider. So gibt es in jedem Büro der Stiftung einen Ansprechpartner beziehungsweise eine Ansprechpartnerin für das Thema Gender. Diese stehen in engem Kontakt mit den lokalen Frauenorganisationen – oder auch anderen Organisationen, die für die Erhöhung von Chancengleichheit in der betreffenden Gesellschaft wesentlich sind und setzen mit ihnen auf den lokalen Bedarf zugeschnittene gemeinsame Projekte um. Dieser Teil der Stiftungsarbeit, oft als „klassische Frauenförderung“ bezeichnet, stellt in vielen Ländern, in denen die FES vertreten ist und in denen Frauen harschen tradierten oder angeblich tradierten Normen unterworfen sind, einen ganz wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Rolle der Frau in der Gesellschaft dar.
Insbesondere in Lateinamerika und Asien zeigt die Friedrich-Ebert-Stiftung beim Thema Geschlechtergerechtigkeit auch länderübergreifendes Profil. Das Themenportal FES Genero gibt einen Einblick in die Genderarbeit der FES in Lateinamerika. Vor allem die Stärkung politischer Partizipation, die Beratung kommunaler und nationaler Gleichstellungspolitiken sowie das Thema Gender in den Arbeitsbeziehungen sind Schwerpunkte der regionalen Arbeit. Es bietet ebenfalls Zugang zu allen spanisch- und portugiesischsprachigen Publikationen. Im Rahmen des Regionalprojekts Asien ist Gender eine der Hauptarbeitslinien. Schwerpunkte der Arbeit im regionalen Kontext sind die Förderung der Teilhabe von Frauen in politischen Reformprozessen und die Organisation von Arbeiterinnen im informellen Sektor.
Auf globaler Ebene liegt der Fokus der Stiftungsarbeit auf geschlechtergerechter Wirtschaftspolitik. Eine besondere Herausforderung ist dabei das Spannungsfeld zwischen ermöglichter Emanzipation durch erhöhte ökonomische Unabhängigkeit auf der einen Seite und neue Formen der Abhängigkeit und Ausbeutung auf der anderen Seite – beides Konsequenzen der zunehmenden Integration weiblicher Arbeitskräfte in globale Produktionsprozesse. Neben diesem Hauptfokus wird das Thema Geschlechtergerechtigkeit in engem Austausch mit den anderen Arbeitsbereichen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit der Stiftung effizient gemainstreamt.
Mehr über die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung im Bereich Geschlechtergerechtigkeit in den unterschiedlichen nationalen und internationalen Arbeitsbereichen
erfahren Sie hier.
Auf die Verletzungen von Arbeits- und Sozialstandards in der Textilindustrie Asiens machten die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Kampagne für saubere Kleidung (CCC) mit einer deutschlandweiten Veranstaltungsreihe aufmerksam. Am Beispiel Bangladeschs gab es Einblick in die meist menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen der globalisierten Textilindustrie - dies warf u.a. die Frage auf, wie Unternehmen verbindlich dazu verpflichtet werden können, das internationale Arbeitsrecht einzuhalten.

Diskussionen darüber, wie der Genderansatz Eingang in die tägliche Projektarbeit finden soll, führten zu der Entscheidung, eigene Instrumente zu entwickeln, um die Integration von Genderaspekten in eine bestimmte Aktivität oder ein Themengebiet zu erleichtern. Die in unserem GENDER TOOL BOOK gesammelten Instrumente wie Checklisten, Leitfäden etc. spiegeln die Erfahrung mehrjähriger Arbeit im In- und Ausland im Bereich Gender wider. Sie sind jedoch nur ein Baustein auf dem Weg zum Gender Mainstreaming, der kontinuierlich durch weitere praxisbewährte Instrumente ergänzt wird, um die Nutzer in die Lage zu versetzen, ihre Arbeit gendersensitiver zu gestalten.
Laden Sie sich das Gender-Toolbook
hier herunter.

Frieden und ein Leben frei von Gewalt sind individuelle und gesellschaftliche Ideale von Frauen
und Männern gleichermaßen und die Gewalt in bewaffneten Konflikten und Kriegen trifft
Männer wie Frauen. Aufgrund ihrer soziokulturell geprägten Geschlechterrollen sind sie jedoch
unterschiedlicher Gewalt ausgesetzt...
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