Seitentitel: FES international - Globale Politik und Entwicklung.
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Demonstranten bei Anti-Atomwaffen-Demonstration

Veranstaltungen zum Thema

Nuclear Weapons in the Middle East
Lunch Discussion am 30. Mai 2011
Fachgespräch zu unterschiedlichen nationalen Kontexte und regionalen Dynamiken hinsichtlich der Möglichkeiten einer Massenvernichtungswaffen-freien Zone im Nahen/Mittleren Osten.

Minutes lesen

 

Global Arms Control dynamics at the UN: State of preparations for the 2012 negotiations on an Arms Trade Treaty
Dinner Discussion am 26.5.2011
zum Stand der Vorbereitungen für die Verhandlungen zu ATT, die Herausforderungen und die Rolle Deutschlands in diesem Prozess

Zusammenfassung lesen

Publikationen

Disarmament and Arms Control - Showdown at the UN in 2012?
ATT negotiations, UNPoA review, and WMDFZ-ME conferences
Marius Müller-Hennig

FES Perspective, November 2011
Publikation öffnen

 

Prospects for arms control in Europe
Michael Brzoska et al.

FES International Policy Analysis, November 2011
Publikation öffnen

 

Alle Publikationen der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Nukleare Abrüstung finden Sie hier.

Kontakt

Christos Katsioulis
Tel. ++49 (0)30/269 35-7707
MailChristos.Katsioulis[at]fes.de

Marius Müller-Hennig
Tel. ++49 (0)30/269 35-7476
Mail Henrik.Meyer[at]fes.de

 

Hinweis:
Bitte ersetzen Sie bei allen e-mail Adressen [at] durch @ in Ihrem e-mail Programm.

Abrüstung und Rüstungskontrolle

Frieden und Sicherheit werden weltweit durch äußerst unterschiedliche Formen von Konflikt und Gewalt bedroht. In allen seinen Facetten wird das Konflikt- und Gewaltgeschehen jedoch durch die Instrumente geprägt die hierbei zum Einsatz kommen: Die schier unbegrenzte Verfügbarkeit von Kleinen und leichten Waffen befeuert Bürgerkriege und Gewaltökonomien, die anhaltende Rüstungsdynamik bei konventionellen Waffen drückt sich wieder stärker in regionalen Rüstungswettläufen aus – v.a. im Nahen und Mittleren Osten sowie in Asien – und die Rüstung mit nuklearen Waffen gefährdet nicht nur regionale Stabilität sondern über den Proliferationsdruck auch die globale strategische Stabilität.

Bei einem Seminar

Themenschwerpunkt Rüstungskontrollpolitik

Für die FES ist deshalb das Feld der Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nonproliferation von zentraler Bedeutung. Im Kalten Krieg hat Rüstungskontrollpolitik einen wesentlichen Beitrag zur zwischenstaatlichen Entspannung leisten können. Durch reziproke Schritte der Rüstungskontrolle kann wechselseitiges Vertrauen geschaffen werden und stabilisierend wirken. Abrüstung geht einen Schritt weiter und baut auf dem geschaffenen Vertrauen auf. Zudem können durch Abrüstung mittelfristig Ressourcen eingespart werden, die für soziale und/oder produktive Investitionen und Entwicklung dringend benötigt werden. Die FES begleitet in diesem Feld insbesondere den Nichtverbreitungsvertrag für Nuklearwaffen (NPT), die Abrüstungskonferenz der Vereinten Nationen in Genf, sowie bilaterale und regionale Rüstungskontrollvereinbaren und –regime, wie bspw. „New START“, den KSE Vertrag, die Verhandlungen über Massenvernichtungswaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten (WMDFZ-ME) oder die Implementierung des Vertrags von Pelindaba zu einer Nuklearwaffenfreien Zone in Afrika.

Grafik Kursschwankungen

Ökonomische Dimension der Rüstung

Durch Produktion und Export von Waffen werden alljährlich enorme Profite gemacht. Während Rüstungsgüter vielfach legitime verteidigungspolitische Bedürfnisse von verantwortlichen Nationalstaaten befriedigen sollen, geraten sie doch weiterhin viel zu häufig in falsche Hände: Von Brügerkriegsparteien, über Menschenrechtsverachtende Unrechtsregime bis hin zu Akteuren der organisierten Kriminalität. Deshalb gilt es – gerade für den Bereich der kleinen und leichten Waffen – den Export und Handel von Rüstungsgütern national wie international stärker zu regulieren und transparenter zu gestalten. Deswegen begleitet die FES das Aktionsprogramm der Vereinten Nationen zu kleinen und leichten Waffen (UN POA), entsprechende regionale Konventionen zu kleinen und leichten Waffen (bspw. ECOWAS Convention on Small Arms and Light Weapons) und die Entwicklung eines rechtlich bindenden internationalen Waffenhandelsvertrag (Arms Trade Treaty, ATT).

net-edition:Monika SchneiderFES | 2011
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