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Veranstaltungen im Überblick

Auf dieser Seite finden Sie eine vollständige Liste der aktuellen Veranstaltungen des Forum Politik und Gesellschaft.

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Titel der Veranstaltung 205736 Inter... was? Diskriminierung erkennen, Widerstand verstehen und eigenes Handeln verändern
Beschreibung Wer profitiert von bestehenden gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen und wer nicht? Wer ist in Öffentlichkeit und in den
Medien sichtbar? Und wer wird unsichtbar gemacht? Wer hat Zugang zu wichtigen Institutionen und wer nicht? Intersektionalität klingt nicht nur kompliziert, sondern beschreibt auch ein komplexes Phänomen: Weil Menschen und ihre Identitäten vielschichtig und mitunter widersprüchlich sind, sind auch ihre Diskriminierungserfahrungen ganz unterschiedlich. Intersektionalität richtet den Blick auf das Zusammenwirken verschiedener Formen von Diskriminierung und erfordert – im Sinne der Schwarzen Frauenbewegung – die Unterschiedlichkeit von Identitäten und die damit zusammenhängenden Machtverhältnisse anzuerkennen.

Doch Intersektionalität bedeutet nicht nur die Addierung von verschiedenen Diskriminierungen. Menschen werden aufgrund ihrer (vermeintlichen) Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen sowohl benachteiligt, als auch bevorzugt. Kimberlé Crenshaws Konzept der Intersektionalität bietet die Möglichkeit, die Komplexität und Dynamik menschlicher Interaktionen abzubilden. Rassismus, Sexismus und Klassismus bilden dabei lediglich drei Formen der Diskriminierung neben anderen, die sich alle gegenseitig beeinflussen und verstärken.

Der Workshop nimmt vor allem diese drei Diskriminierungsachsen in den Blick und eröffnet den Teilnehmer_innen einen Raum zur Reflexion der eigenen Identität und der Strukturen (in der Gesellschaft, der Arbeitswelt, der Politik etc.), die Diskriminierung befördern bzw. abbauen. Der Workshop richtet sich an Personen, die ihr (Arbeits-)Umfeld aktiv mitgestalten und dazu beitragen möchten, Diskriminierung abzubauen. Methodisch kommen verschiedene Elemente zum Einsatz: u. a. Biografiearbeit, kreatives Schreiben, Filmanalysen und Achtsamkeitsübungen.

Eine Anmeldung wird in Kürze an dieser Stelle möglich sein.
Ansprechpartn. Vespermann/Gerstenkorn
Termin: Samstag, 10.09.16 bis Sonntag, 11.09.16
Uhrzeit: 10:00 Uhr (erster Tag) bis 15:00 Uhr (letzter Tag)
Veranstaltungsort Berlin
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Forum Politik und Gesellschaft
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
Fax 030-26935-9241
e-Mail Birte.Gerstenkorn@fes.de
Teilnehmerpauschale k.A.

Titel der Veranstaltung 205985 10. Netzwerktreffen Familienrat
Beschreibung In den vergangenen Jahren hat sich in Bezug auf die Entwicklung des Familienrats-Verfahrens viel getan. Das Spektrum der Anwendungsfelder hat sich enorm verbreitert und der Familienrat hat in vielen Regionen seinen festen Platz im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Das 10. Netzwerktreffen im deutschsprachigen Raum soll Gelegenheit bieten zum Austausch über praktische Erfahrungen, die Weiterentwicklung des Familienrats-Verfahrens sowie zur Vertiefung des Netzwerks. Im Austausch mit Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und Praktiker*innen und der Fachöffentlichkeit soll bilanziert werden, ob und in welcher Weise eine neue Beteiligungskultur entstanden ist und wo Möglichkeiten und Grenzen liegen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die
o an Informationen zum Familienrat interessiert sind,
o sich mit erfahrenen Praktiker*innen austauschen möchten,
o an Vernetzung interessiert sind und
o das Verfahren im deutschsprachigen Raum weiterentwickeln möchten.
Ansprechpartn. Dähne/Gülcin
Termin: Mittwoch, 14.09.16 bis Freitag, 16.09.16
Uhrzeit: 09:30 Uhr (erster Tag) bis 19:30 Uhr (letzter Tag)
Veranstaltungsort Berlin Deutscher Verein /Werkstatt der Kulturen
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Forum Politik und Gesellschaft
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
Fax 030-26935-9241
e-Mail niluefer.guelcin@fes.de
Teilnehmerpauschale 100,00 Euro
Anmeldeformular für die Veranstaltung 205985

Titel der Veranstaltung 198421 3. Gender Studies Tagung von DIW und FES: Arbeit 4.0 - Blind Spot Gender
Beschreibung Die Diskussion um die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt ist in vollem Gange. Die Geschlechterperspektive bleibt allerdings meist noch ausgeklammert, ein "Blind Spot". Dabei ist es immens wichtig, die Auswirkungen der Digitalisierung auch in Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter zu analysieren. Ein Beispiel: Bereits heute verdienen Frauen - bezogen auf den durchschnittlichen Bruttostundenlohn - gut ein Fünftel weniger als Männer. Dass diese Lohnungerechtigkeit durch die Digitalisierung abnimmt, ist keinesfalls selbstverständlich. Studien belegen, dass die Lohnlücke bspw. in der Berliner Startup-Szene noch höher ausfällt.

Durch die Digitalisierung sind nicht nur (männlich geprägte) Industriezweige betroffen - Stichwort: Industrie 4.0 -, sondern auch weiblich dominierte Branchen. Plattformen wie Helpling und andere verändern beispielsweise die Arbeitsverhältnisse im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen. Gleichzeitig wandeln sich Unternehmensstrukturen und -kulturen, wodurch Geschlechterklischees in der Arbeitswelt aufgebrochen werden könnten.

Wir wollen im Rahmen der 3. Gender Studies Tagung von DIW Berlin und Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) die Diskussionen über die geschlechterpolitischen Herausforderungen der Digitalisierung anstoßen und Impulse für die weitere Debatte setzen. Wir gehen unter anderem den Fragen nach: Inwiefern reproduzieren neue Wirtschaftsformen die Geschlechterverhältnisse? Wie wirken sie sich auf die gesellschaftliche Ungleichheit aus? Und: Unter welchen Bedingungen eröffnen sich Chancen, Stereotype zu durchbrechen und mehr Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen?

Ein detailliertes Programm sowie ein Anmeldelink folgen in Kürze.
Ansprechpartn. Doreen Mitzlaff
Termin: Donnerstag, 22.09.16
Uhrzeit: 09:30 bis 17:30 Uhr
Veranstaltungsort Hiroshimastr. 17
10785 Berlin
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Forum Politik und Gesellschaft
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
Fax 030-26935-9241
e-Mail Doreen.Mitzlaff@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: Gender Studies Tagung 16_final.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 198421

 


web-Redaktion: BG