Als Friedrich Ebert 1925 starb wünschte er sich eine Stiftung, die
es jungen Menschen unabhängig von den materiellen Möglichkeiten
der Eltern möglich machte zu studieren. Daraus ist die älteste
deutsche politische Stiftung mit vielfältigen Aufgabengebieten geworden.
Vermächtnis Eberts und Ziel der Stiftung ist die politische und gesellschaftliche
Bildung von Menschen aus allen Lebensbereichen im Geiste von Demokratie
und Pluralismus zu fördern und zur internationalen Verständigung
und Zusammenarbeit beizutragen.
Die Studienförderung ist bis heute eine wichtige Aufgabe der Stiftung.
Wenn in den ersten Jahren nur sehr wenige Studenten gefördert werden
konnten, sind es heute jährlich ca. 2700. So hat die Stiftung sehr
klein angefangen, wurde 1933 von den Nationalsozialisten verboten und
1947 wiederbegründet.
Heute beschäftigt die Friedrich-Ebert-Stiftung über 628 Personen
und an rund 3.000 Bildungsveranstaltungen, Diskussionsforen und Fachtagungen
haben allein in Deutschland im Jahr 2010 über 200.000 Personen teilgenommen.
Die Stiftung ist darüber hinaus in über 100 Ländern aktiv.
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