Das Forum Jugend und Politik
bietet verschiedene Formate an, um Politik zu vermitteln und erfahrbar
zu machen. Und wir wollen zeigen, dass Politik auch Spaß machen
kann. Für einige unserer Veranstaltungen, wie die Seminarfahrt nach
Straßburg, den Girl’s Day - Boy´s Day
oder die Anne-Frank-Ausstellung,
haben wir keine Schublade gefunden. Die Formate der übrigen Angebote
haben wir hier kurz zusammenfassend mit Beispielen vorgestellt:
Trainings
Workshop-Tage
Planspiele
open space
Kompetenztrainings
Diskussionsveranstaltungen und Konferenzen
Trainings
In den Trainings sind die TeilnehmerInnen selbst gefragt. Mitmachen ist
hier oberstes Gebot. Das Forum Jugend und Politik bietet Trainings an,
um ein Thema oder eine konkrete Problemkonstellation in einer kleinen
Gruppe im ungezwungenen Rahmen unter Anleitung eines Trainers bzw. einer
Trainerin zu bearbeiten. Beim interkulturellen Training und beim Anti-Gewalt-Workshop
werden mit theaterpädagogischen Methoden spielerisch Strategien der
Konfliktbewältigung im Schulalltag und soziale Kompetenzen vermittelt.
Die genaue Gestaltung der Workshops kann auf die Bedürfnisse der
Zielgruppe angepasst werden. Die Trainings finden jeweils an einem Vormittag
statt und richten sich an ganze Schulklassen.
Den Flyer zum Projekttag "Sind wir nicht alle ein bisschen anders?" findet ihr hier.
Das Gewaltpräventionstraining
"Cool bleiben!" ist im Veranstaltungsarchiv beschrieben.
Workshop-Tage
Workshop-Tage sind ein- bis zweitägige Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung
mit einem vielfältigen Angebot unterschiedlicher Workshops zu einem
bestimmten politischen Thema. Ihr könnt nach eurem Interesse entscheiden,
welche Workshops ihr besuchen möchtet.
In den Workshops bearbeitet ihr einen spezifischen Bereich des Themas
gemeinsam oder in Kleingruppen.
Wie ein Workshop-Tag ablaufen kann, seht ihr hier.
Planspiele
Das Planspiel folgt der Idee, die Abläufe in einer politischen Institution,
z.B. im Parlament, möglichst wirklichkeitsgetreu nachzuspielen. In
Planspielen der Friedrich-Ebert-Stiftung, die unter anderem zu Kommunalpolitik,
Europapolitik, Globalisierung und den Vereinten Nationen stattfinden,
werden somit reale politische Prozesse simuliert. Ziel ist es, dass junge
Menschen Politik nicht als passive Zuschauer, sondern als aktive Gestalter
erleben. Wir stellen Ihnen im folgenden zwei Formen des Planspiels statt,
die in der Friedrich-Ebert-Stiftung regelmäßig stattfinden.
Wie das Planspiel Globalisierung ablaufen kann, seht ihr hier.
Wie das Ergebnis des Planspiels Kommunalpolitik aussehen kann, seht ihr
hier.
open
space
„Open Space“ ist eine Ideenwerkstatt, in der ihr zu Akteuren
werdet. Ihr organisiert eure Zusammenarbeit selbst, stellt eure Ergebnisse
vor und könnt an verschiedenen Themen arbeiten. Die Dauer eines Open
Space ist variable von mehrstündig bis mehrtägig; die Zahl der
Teilnehmenden ist theoretisch offen. Es gibt dabei kein vorgegebenes Programm,
keine Podiumsdiskussionen unter Fachleuten, keine Folien oder langes Stillsitzen,
das endlich durch Kaffeepausen unterbrochen wird. Alle Anwesenden sind
gleichberechtigt und gleichermaßen wichtig. Alle haben die Möglichkeit,
ihre Anliegen zu benennen und mit anderen in unterschiedlichen Formen
daran zu arbeiten. Die gesamte Arbeits- und Zeitplanung gestaltet ihr
unter Anleitung eines „Begleiters“ selbst. Neue Projektideen,
die während des Open Space entstanden sind, werden häufig weiterentwickelt
und können im Rahmen des Nachtreffen, das einige Monate später
stattfindet, präsentiert werden.
Wie ein open space ablaufen kann, seht ihr hier.
Kompetenztrainings
Sich politisch oder ehrenamtlich engagieren oder im journalistischen Bereich
arbeiten – hier ist nicht nur das Talent entscheidend, sondern es
gehört auch eine große Portion Handwerk und Know-how dazu.
Für engagierte und interessierte junge Menschen bietet das Forum
Jugend und Politik Kompetenztrainings an, in denen Fähigkeiten wie
Rhetorik, Argumentieren, Diskutieren, Präsentieren erlernt und geübt
werden können.
Ein Beispiel dafür ist unser Demokratiecamp
Das Forum Jugend und Politik führt beispielsweise regelmäßig
Schülervertretungsseminare an. Für Alle die journalistisch aktiv
werden wollen, sei die JugendMedienAkademie
der FES empfohlen.
Diskussionsveranstaltungen
und Konferenzen
Manchmal greift auch das Forum Jugend und Politik auf die alte Schule
der politischen Bildung zurück und organisiert Diskussionsveranstaltungen
und Konferenzen zu aktuellen Fragen. ExpertInnen berichten aus Politik
und Praxis und stellen sich den Fragen des Publikums. Dabei werden neben
klassischen Veranstaltungsformaten wie Vorträgen, Lesungen oder Podiumsdiskussionen
auch neue partizipationsorientierte Formate wie Fishbowl-Diskussionen
oder World Cafés eingesetzt. Bei einer Fishbowl-Diskussion wird
die Hierarchie zwischen Podium und Publikum überwunden: Die ZuhörerInnen
haben die Möglichkeit, sich direkt in die Diskussion einzubringen,
indem sie auf einem speziell dafür reservierten Stuhl im Kreis der
ExpertInnen Platz nehmen. Das World Café setzt ebenfalls auf den
Abbau von Kommunikationsbarrieren und auf die Partizipation aller: In
ungezwungener Atmosphäre tauschen sich hier Menschen in kleinen Gruppen
zu einem bestimmten Thema aus.
Ein Beispiel für eine Diskussionsveranstaltung sind die Veranstaltungen
zum Filmfestival „Über Arbeiten“.

