Rückblick: November 2011
„Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ Ausstellungseröffnung in der Volkshochschule Waltrop
Seit dem 11. November 2011 wird unsere Ausstellung „Demokratie stärken, Rechtsextremismus bekämpfen“ auf Initiative des in der Volkshochschule Waltrop ansässigen Kinder- und Jugendbüros gezeigt. Die Ausstellung ist Teil zahlreicher Aktionen engagierter Waltroper Bürger gegen Rechtsextremismus und für Tolerant in ihrer Heimatstadt. Neben musikalischen Beiträgen wurde die Ausstellungseröffnung auch genutzt, um ein neues Ortseingangsschild mit dem Slogan „Waltrop hat keinen Platz für Rassismus“ vorzustellen. Im Anschluss an die Eröffnung führten MitarbeiterInnen der Volkhochschule und des Kinder- und Jugendbüros durch die Ausstellung.

Die Ausstellung kann noch bis einschließlich 5. Dezember 2011 in der Volkshochschule Waltrop besichtigt werden. Das Forum Jugend und Politik freut sich, mit seiner Ausstellung Jugendliche und Erwachsene aus Waltrop in ihrem Engagement gegen Rechtsextremismus unterstützen zu können.
Rückblick: Juni 2011
Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ Ausstellungseröffnung im Deutzer Gymnasium Schaurtestraße
8 Schülerinnen engagieren sich für mehr Zivilcourage an ihrer Schule
„Wir wollen was tun!“ Das stand für die 8 Schülerinnen des Gymnasiums Schaurtestraße schnell fest: Sie hatten eine Umfrage durchgeführt, um beispielsweise herauszufinden, ob die Schüler ihrer Schule schon mal diskriminiert wurden oder wie sie es finden, mit Ausländern in eine Klasse zu gehen. Die Ergebnisse fanden sie erschreckend, denn ein Großteil der Schüler hat Erfahrungen mit Diskriminierung gemacht und ca. 15 % der Befragten wollen nicht mit Ausländern an derselben Schulbank sitzen. Die Schülerinnen (aus den Klassenstufen 10 und 12) wollen sich nun im Rahmen einer selbstgegründeten AG für mehr Toleranz und ein besseres Miteinander an ihrer Schule engagieren.
Ihr erstes großes Projekt ist die Wanderausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“, die die Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn an Schulen in Nordrhein-Westfalen verleiht. Die Eröffnung der Ausstellung fand am 20.06.2011 in der Aula des Gymnasiums statt. Zu Beginn trugen die Schülerinnen mit ihrem Musiklehrer das Lied „Zeige Courage“ vor und erklärten dann die Ziele ihrer AG. Außerdem stellte Stefanie Lang, Praktikantin im Forum Jugend und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Arbeit der Stiftung kurz vor.
Angestoßen wurde das Engagement von den Lehrerinnen Frau Bittner und Frau Bretz. Sicherlich werden die Schülerinnen auch weitere Projekte für mehr Zivilcourage durchführen. Ihr Ziel ist es, dass ihrer Schule das Zertifikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen wird.
Rückblick: Mai 2011
Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ Ausstellungseröffnung in der Gesamtschule Bad-Godesberg
„Schätz mal: Wie viele Menschen in NRW haben eine rechtsextreme Einstellung?“
Diese und andere Fragen zu Entwicklungen und Erscheinungsformen des Rechtsextremismus in NRW wollte die Wanderausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ beantworten, die für drei Wochen Station in der Gesamtschule Bonn-Bad Godesberg machte. 15 Schüler aus der Jahrgangsstufe 10 ließen sich zu Teamern ausbilden und führten ihre Mitschüler durch die Ausstellung. Dabei bezogen sie beispielsweise durch Schätzfragen die Ausstellungsbesucher mit ein und vermittelten Hintergrundwissen zu ihrem jeweiligen Themengebiet.
Die Eröffnung der Ausstellung fand am 10. Mai 2011 im Foyer der Gesamtschule statt. Schulleiterin Frau Frings hieß alle Teilnehmer herzlich willkommen und rief zu einem respektvollen und verantwortungsvollen Miteinander auf. Anschließend stellte Frau Haller von der Friedrich-Ebert-Stiftung das Forum Jugend und Politik vor und betonte, welch große Bedeutung Jugendliche für politisches Engagement im Allgemeinen und gegen Rechtsextremismus im Besonderen spielen. Einen Blick in die Geschichte der Demokratie in Deutschland warf die Lehrerin Frau Marx. Sie stellte heraus, dass gerade wegen Deutschlands Vergangenheit der Fremdfeindlichkeit entschieden entgegen getreten werden muss. Dann führten zwei Schüler in Inhalt und Aufbau der Ausstellung ein. Die Eröffnung wurde durch das Stück „We are the world“ beschlossen, das von einer Schülerin und dem Musiklehrer Herrn Schlu am Keyboard vorgetragen wurde. Im Anschluss führten die Schülerinnen und Schüler die Mitschüler ihrer Jahrgangsstufe durch die Ausstellung.
Die Schüler berichten im Gespräch, dass sie noch keine Vorfälle von Rechtsextremismus an ihrer Schule erlebt haben. Die IGS trägt das Prädikat „Schule ohne Rassismus“. Mithilfe der Ausstellung sind die Schüler nun noch besser gewappnet, Zivilcourage zu zeigen und nicht auf Rechtsextreme hereinzufallen. Damit sie nicht zu den 10% der Menschen in NRW gehören, die eine rechtsextreme Einstellung teilen.
Rückblick: März 2011
Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" Ausstellungseröffnung in der Betty-Reis-Gesamtschule in Wassenberg
Am 28.2.2011 wurde die Ausstellung "Demokratie stärken, Rechtsextremismus bekämpfen" in der Betty-Reis-Gesamtschule in Wassenberg eröffnet. Schülerinnen und Schüler des Musikkurses der Jahrgangsstufe 11 befassten sich zu Beginn der Veranstaltung musikalisch mit dem Schicksal Alberto Adrianos. Der aus Mosambik stammende Adriano wurde im Jahr 2000 Opfer rechtsextremer Gewalt und starb im Alter von nur 39 Jahren.
Schulleiter Heinrich Spiegel forderte in seiner Eröffnungsrede wachsam gegenüber rechtsextremen Tendenzen zu sein. Mut, Toleranz und politische Teilhabe seien wichtige Werte, die mit einer solchen Ausstellung vermittelt werden. Dr. Ludger Herrmann stellte im Anschluss einige der vierzehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 vor, die im Vorfeld der Ausstellungseröffnung als Teamer ausgebildet wurden. Sie haben sich bereit erklärt, in den nächsten Wochen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ab der Jahrgangstufe 7 durch die Ausstellung führen.
Im
Anschluss an die Veranstaltung führten fünf Teamer die Gäste
kompetent durch die Ausstellung. Sie beantworteten Fragen und regten
zu zahlreichen Diskussionen zum Thema an. Die Erwachsenen zeigten sich
begeistert von der Führung und dem Wissen der Schülerinnen
und Schüler. Die Ausstellung macht noch bis zum 18.03.2011 Station
in Wassenberg.
mit freundlicher Genehmigung: Petra Wolters
Rückblick:
März 2011
Schülerinnen
und Schüler engagieren sich gegen Rechtsextremismus
Vom
1.-14.2.2011 machte unsere Ausstellung "Demokratie stärken, Rechtsextremismus
bekämpfen - NRW für Toleranz und Menschlichkeit" Station in
der Realschule Bonn-Medinghoven.
Die Realschule mit der Auszeichnung "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", eröffnete die Ausstellung am 1.2.2011 mit einem engagierten und kreativen Rahmenprogramm. Zum Auftakt erinnerte die Schulleiterin Dorothée Ovelgönner daran, wie wichtig es ist, sich gegen Rechtsextremismus und für Toleranz, Respekt und ein friedliches Miteinander einzusetzen.
Das Programm beinhaltete ein selbst konzipiertes Theaterstück und ein Quiz zum Thema Rechtsextremismus. Ein "Rap gegen Rechts", verschiedene Gesangsbeiträge, und die Vorführung eines Schülervideos "RSM - Schule mit Respekt, Schule vieler Nationen" komplettierten das Programm.
Auch drei Spieler der Telekom Baskets, Paten der "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" waren Gäste der Ausstellung. Im Anschluss an die Eröffnung führten Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung.
Rückblick: März 2010
Ausstellungsbesuch
der Betty-Reis-Gesamtschule in Heinsberg
Die
9. und 10. Jahrgangsstufe der Betty-Reis-Gesamtschule nutzten im Mai
die Möglichkeit, unsere Ausstellung im Kreismuseum Heinsberg zu
besuchen. Die Römerklasse (9.1.) berichtet auf der Schulhomepage
von ihrem Ausstellungsbesuch:
"Der Rechtsextremismus ist in Deutschland, in NRW und auch im Kreis
Heinsberg kein Randphänomen mehr", hatte Landrat Stephan Pusch
im Rahmen der Eröffnung dieser Ausstellung erklärt. Nun besuchte
unsere Klasse 9.1 mit ihren Klassenlehrern die Ausstellung. (...)
Die SchülerInnen hatten in ihrem die Landtagswahl begleitenden
GL-Unterricht bereits erfahren, wie stark rechts orientierte Parteien
wie die NPD oder pro NRW ihr gefährliches Gedankengut in die Bevölkerung
hineintragen. "Ich wusste aber noch nicht, dass Stolberg ein regelrechtes
Zentrum für dieses extreme Denken darstellt", muss eine Schülerin
erstaunt zugeben. Ein großes Gewicht legte R. Jochims (Kreismuseum
Heinsberg) bei der Führung durch die Ausstellung auf die verdeckten
Beeinflussungsstrategien der rechtsradikalen Szene. Ein anderer Schüler
gab besonders das zu denken: "Gerade wir Jugendliche sind leicht verführbar,
wir müssen viel mehr auf versteckte Botschaften achten. (...)"
Lesen
Sie hier mehr...
(mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung der Betty-Reis-Gesamtschule)
Franz
Müntefering eröffnet die Ausstellung im
Gelsenkirchener Schloss
Horst
Der Parteitag der rechtsgerichteten
Gruppierung "Pro NRW" am 27.03.2010 im Gelsenkirchener Schloss
Horst hatte sich auch gerichtlich ebenso wenig verhindern lassen, wie
die von "Pro NRW" geplante Mahnwache vor der Gelsenkirchener
Ditib-Moschee. Franz Müntefering unterstützte mit seiner Eröffnung
der Ausstellung gemeinsam mit dem Gelsenkirchener Oberbürgermeister
Frank Baranowski im Gelsenkirchener Schloss Horst den friedlichen Protest
gegen Fremdenfeindllichkeit und Gewalt, der die Aktivitäten von
"Pro NRW" an diesem Wochenende begleitete.


