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Aussenpolitikforschung Politikinformation Osteuropa Arbeitsgruppe Europäische Integration
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Eine
EWU braucht eine sozial ausgewogene Haushaltspolitik und eine aktive Arbeitsmarktpolitik
Arbeitspapier
Nr. 1 1. Die europäische Währungsunion ist notwendig 2. Stabilität und Beschäftigung 3. Die kritische
Phase bis zur Verwirklichung der Währungsunion 4. Stabilität,
Beschäftigung und soziale Dimension in der vollendeten Währungsunion
Die Entscheidung darüber, welche Länder
der Europäischen Gemeinschaft die notwendigen Voraussetzungen für
die Einführung einer einheitlichen Währung (darunter die Konvergenzkriterien)
erfüllen, soll Ende 1997/Anfang 1998 getroffen werden. Die übrigen
Mitgliedsländer der Gemeinschaft werden zu einem späteren Zeitpunkt
in die EWU aufgenommen, wenn für jedes einzelne von ihnen festgestellt
worden ist, daß es die notwendigen Voraussetzungen hierfür
erfüllt. Im Vorfeld dieser wichtigen Entscheidung
werden die Chancen und Risiken der EWU in Deutschland besonders heftig
und kontrovers diskutiert. Daß eine solche Debatte geführt
wird, ist zu begrüßen. Denn diese Debatte ist notwendig, da
es in Deutschland anders als in anderen Ländern der Gemeinschaft
eine breite öffentliche Diskussion vor Abschluß des Maastrichter
Vertrages nicht gegeben hat. Ebenso schädlich wie keine Debatte ist
jedoch ein Meinungsstreit, der weniger mit Argumenten als mit Angstmacherei
geführt wird. Dieser Beitrag will dem entgegenwirken. Er ist ein
Plädoyer für die EWU, jedoch eine EWU, die sich durch eine sozial
ausgewogenen Haushaltspolitik und durch eine aktive Beschäftigungspolitik
auszeichnet.
© Friedrich Ebert Stiftung | technical support | net edition mv | Mai 1998 |