Die Europäische Union (EU) steht für gemeinsame Werte in Europa und ist ein langjähriger Garant für Frieden und Freiheit. Gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt, politische Einheit, Demokratie, Nachhaltigkeit und ein gemeinsamer Markt kennzeichnen die EU. Der Integrationsprozess Europas ist ein einzigartiges Beispiel für die friedliche Einigung einer Region, in der ein intensiver politischer und kultureller Austausch zwischen BürgerInnen zur Entstehung einer gemeinsamen Identität führen kann. Die europäischen Institutionen wie Parlament, Kommission und Rat können diese Aufgabe nicht ohne die Zustimmung und die aktive Beteiligung der BürgerInnen bewältigen. Den europäischen Dialog zwischen BürgerInnen, Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Medien und Wissenschaft zu befördern, steht deshalb im Mittelpunkt der Europa-Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Wegweiser
Audiobeiträge
Europa-Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung
Hintergrundberichte zur Europawahl 2009
Audiobeiträge
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„Europäische Sozialdemokratie: Ein Auslaufmodell?" Ernst Hillebrand, FES Paris, im Interview mit Radio France International
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„Das Soziale Europa“ – Interview mit Gabriele Bischoff, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
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„Demokratie in Europa“ – Interview mit Gesa-Stefanie Brincker, Institut für Europäische Politik, Berlin
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Europa-Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung
Europa und die Welt im internationalen Dialog - Das Netzwerk der Europabüros
Die FES unterhält ein Netzwerk an Büros in 34 Ländern Westeuropas, Mittel- und Südosteuropas, den GUS Staaten sowie in den USA und Japan. Sie fördert dort den Dialog der demokratischen Kräfte, um Interessen auszugleichen, Konflikte zu lösen und Politikoptionen zu erarbeiten. Neben bilateralen Themen sind dabei zunehmend Fragestellungen, die die europäische Integration betreffen, Gegenstand des Dialogs. In den neuen und in den zukünftigen Mitgliedsländern unterstützen die FES die Vertiefung der Demokratisierung, den wirtschaftlichen und sozialen Reformprozess, die Weiterentwicklung der Zivilgesellschaft und die gutnachbarschaftliche Zusammenarbeit. Auf dem Balkan, im Kaukasus und in Zentralasien fördert sie die Kooperation mit der Europäischen Union. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Stiftung der Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik und eines Europäischen Wirtschafts- und Sozialmodells. Darüber hinaus beteiligt sie sich an nationalen und internationalen Debatten u.a. mit Ihrer Zeitschrift „Internationale Politik und Gesellschaft“ und „Neuen Gesellschaft Frankfurter Hefte“ und mit ihren Publikationsreihen „Europäische Politik“ und „Politik-Info“. Durch ihr Netzwerk leisten die Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung Beiträge zu einer bürgernahen Dialoggemeinschaft Europa.
Internationaler Dialog
Mittel- und Osteuropa
Nord-, West- und Südeuropa
Internationale Politikanalyse
Europas Außen- und Sicherheitspolitik
Die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) gehört heute zu den meist diskutierten und dynamischsten Politikbereichen der EU. Trotzdem fällt es Europa weiterhin schwer, in wichtigen außen- und sicherheitspolitischen Fragen eine „gemeinsame Stimme" zu finden. Die Friedrich-Ebert-Stiftung setzt sich ein für die Entwicklung einer zukunftsorientierten europäischen Außen- und Sicherheitspolitik, indem sie außenpolitische Diskurse in Ost- und Westeuropa zusammenführt und den Austausch mit den Nachbarn der EU fördert.
Internationaler Dialog – Internationale Politikanalyse
Christos Katsioulis
Eine „Landkarte der Interessen“ für ein soziales Europa
Die Friedrich-Ebert-Stiftung führte eine europaweite Erhebung zum „Europäischen Wirtschafts- und Sozialmodell“ durch. Die Studie diente der Analyse politischer Positionen zu wirtschaftlichen und sozialen Aspekten der europäischen Integration. Das Ziel war die Identifizierung konsensfähiger Positionen in zentralen Politikbereichen - eine „Landkarte der Interessen“.
Internationaler Dialog – Internationale Politikanalyse
Cilia Ebert-Libeskind
Steuern europäisch gestalten
Ein Forschungsprojekt der "Internationalen Politikanalyse"
Unter dem Schwerpunkt „Europäische Unternehmenssteuerpolitik“ beschäftigt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Gestaltung des europäischen Steuerraumes. Der Steuerwettbewerb in der Europäischen Union ist in vollem Gange. Niedrige Unternehmenssteuersätze in manchen Mitgliedstaaten sorgen für Steuersenkungen in anderen Ländern. Vor allem die Unternehmensbesteuerung muss künftig harmonisiert werden, damit die Steuerlast in den EU-Mitgliedstaaten wieder gerechter verteilt ist. Mit Expertisen unterbreitet die Friedrich-Ebert-Stiftung dafür konkrete Vorschläge. (Bild: © Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)
Internationaler Dialog – Internationale Politikanalyse
Cilia Ebert-Libeskind
Europäische Union und Mercosur - Zwei Integrationsräume im Dialog
Bereits seit einem knappen Jahrzehnt verhandeln die Europäische Union und der Mercosur über ein Assoziierungsabkommen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung trägt dazu bei, den Dialog zwischen beiden Bündnissen zu intensivieren, um die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen und Erfahrungen im Integrationsprozess gegenseitig nutzbar zu machen. Der Austausch progressiver Kräfte stützt sich auf Seiten Europas insbesondere auf das Lateinamerika-Forum der Sozialistischen Fraktion im Europa-Parlament unter Leitung des SPE-Vorsitzenden Martin Schulz, auf Seiten der Südamerikaner auf das Forum der progressiven Parteien des Cono Sur, dem auch Mercosur-Präsident Chacho Álvarez angehört.
Internationale Entwicklungszusammenarbeit – Lateinamerika
Simone Mayer
Europa [er]leben - Focus Europa
Während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 informierte dieser Internet-Focus über die europapolitische Arbeit der FES. Sieben Unterthemen zeigten jeweils im 3-Wochen-Rhythmus vom 22. Januar bis 30. Juni 2007, wie die FES eng verzahnt zwischen In- und Ausland, zwischen Historischer Forschung, Studienförderung und Politischer Bildung die Soziale Demokratie in Europa fördert.
Focus Europa
Christos Katsioulis
Das Cotonou-Abkommen
Das Cotonou-Abkommen bildet die Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen der EU und den AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik). Es wird bis mindestens 2020 ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt der EU Handels- und Entwicklungspolitik bleiben. Für eine soziale und gerechte Umsetzung des Cotonou-Abkommens unterstützt die FES staatliche und nicht-staatliche Akteure auf nationalem und regionalem Niveau dabei, sich zu informieren, zu vernetzen und gemeinsame Strategien zu entwickeln.
Internationale Entwicklungszusammenarbeit – Afrika
Peer Teschendorf
Das Europabüro Brüssel
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hält seit 1973 mit einem Büro in Brüssel den Kontakt zu den EU-Institutionen, den internationalen und europäischen Gewerkschaften, diplomatischen Vertretungen, Lobbybüros und Wirtschaftsverbänden. Dieses Europabüro verfolgt mit seiner Arbeit folgende Ziele:
- über Strukturen und Entscheidungsprozesse der EU zu informieren,
- den politischen Dialog zwischen EntscheidungsträgerInnen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene mit ihren Partnern auf europäischer Ebene zu fördern,
- die Möglichkeit zu bieten, aktiv Einfluss auf den europäischen Integrationsprozess und die außen- und entwicklungspolitischen Ziele der EU zu nehmen.
(Bild: © Europäische Gemeinschaften, 1995-2007)
Internationaler Dialog - Nord-, West- und Südeuropa
Kontakt
Brüsseler Mediendialog
http://www.fes.de/medienpolitik/
Es ist kein Geheimnis mehr: die EU ist als wichtiger politischer Partner und Akteur im Bereich nationaler Medienpolitik nicht mehr wegzudenken. Die Veranstaltungsreihe „Brüsseler Mediendialog" der Stabsabteilung der Friedrich-Ebert-Stiftung greift daher wichtige medienpolitische Themen und Debatten auf, um den Austausch zwischen relevanten Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Bereich der Medienpolitik anzuregen. Mit der Publikationsreihe EU-Medienpolitik begleitet die Friedrich-Ebert-Stiftung diesen Diskurs in regelmäßigen Abständen mit wissenschaftlichen Studien.
FES Stabsabteilung - Medienpolitik
Werner Rechmann
JournalistenAkademie der Friedrich-Ebert-Stiftung
Für NachwuchsjournalistInnen aller Medien sowie JournalistInnen mit Interesse an EU-Themen bietet die JournalistenAkademie eine Hospitanz-Woche in Brüssel an. Die JournalistInnen erhalten konzentrierte Einblick in die Arbeitsweise der Abgeordnetenbüros der SPE-Fraktion, nehmen an Parlaments- und Fraktionssitzungen teil, führen intensive Gespräche mit der Pressestelle der Fraktion sowie mit deutschen JournalistInnen. Die Teilnahme an diesem Programm erfordert eine Bewerbung der Teilnehmer bei der Leitung der JournalistenAkademie.
Darüber hinaus bietet die JournalistenAkademie ein Seminar zur Osteuropa-Berichterstattung an, in dem sich die Teilnehmer mit der Medienlandschaft in mittel- und osteuropäischen Staaten (zum Beispiel Polen) und den Bedingungen der journalistischen Arbeit vor Ort befassen.
Politische Akademie – JournalistenAkademie
Carla Schulte-Reckert
meet europe! Ein internetbasiertes Planspiel zum Lernfeld Europa
Wie verbindet man theoretischen Unterricht in der Schule mit praktischer Erfahrung, die auch noch Spaß bringt? meet europe! macht SchülerInnen aus ganz NRW selbst zu EU-PolitikerInnen. Jede SchülerInnengruppe übernimmt die Rolle eines Akteurs in Brüssel und vertritt in spannenden Verhandlungen dessen Meinungen und Interessen. Die Zukunft Europas liegt in dieser Simulation also in Euren Händen! Die neue Spielrunde „Lissabon“ startet im August 2007.
Gesellschaftspolitische Information
Hans Duncke
OnlineAkademie: Themenmodul „Europäische Identität“
Das Online-Themenmodul „Europäische Identität“ zielt auf die Stärkung des Verständnisses für die politische, gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt im Rahmen einer gemeinsam geteilten politischen Identität in Europa. Im Zentrum des Angebots stehen Studien zu zentralen europäischen Debatten sowie unterschiedliche Quellen zur europäischen Identität. Ergänzend werden knapp gefasste Unterrichtsmaterialien bereitgestellt. Ein Glossar informiert über die wichtigsten Institutionen und Politikfelder Europas, aktuelle Meldungen und kommentierte Linksammlungen runden das Modul ab.
Politische Akademie – Online Akademie
Tobias Paul
Studienförderung
Die StipendiatInnen der FES-Studienförderung widmen sich auf unterschiedliche Weise dem Thema "Europa". Ein interdisziplinärer EU-Arbeitskreis verfasst beispielsweise Arbeitspapiere und führt einen wissenschaftlichen Diskurs vorwiegend über den geschlossenen Intranet-Bereich der aktuellen und ehemaligen StipendiatInnen. Hier können sich auch die rund 75 StipendiatInnen aus dem europäischen Ausland engagieren und ebenso wie die zahlreichen Promovierenden mit Dissertationsprojekten zum Thema "Europa" ihr Fachwissen einbringen. Jährlich werden mehrere Seminare für die StipendiatInnen angeboten, die sich dem Thema "Europa" unter verschiedenen Fragestellungen annähern. Zudem findet regelmäßig ein Seminaraufenthalt in Brüssel statt, um den StipendiatInnen die EU-Institutionen und die entsprechenden politischen Medien in Brüssel vorzustellen.
Archiv der sozialen Demokratie (AdsD)
Die Sicherung und Erschließung des Aktengutes europäischer Persönlichkeiten und Organisationen ist ein Schwerpunkt der Arbeit des Archivs der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung. So betreut das Archiv nicht nur zahlreiche Bestände von EuropaparlamentarierInnen, sondern auch die Archivalien nahezu aller europäischen Gewerkschaftsorganisationen sowie die Registraturen von Verbänden der EU und des Deutschen Rates der Europäischen Bewegung.
Archiv der sozialen Demokratie (AdsD)
Bibliothek der FES
Europa-Themen der "FES-Netz-Quelle: Geschichte und Politik"
Zu der umfangreichen Sammlung zum Thema „Arbeiterbewegung“ der FES-Bibliothek gehören auch programmatische Dokumente europäischer Gewerkschaftsorganisationen und sozialdemokratischer Parteien (Kooperationsprojekt mit der International Association of Labour History Institutions, IALHI). Ebenso steht eine große Auswahl an Volltexten und weiteren Informationen u.a. zur Europäischen Union zur Verfügung.
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Bibliothek der FES
Rüdiger Zimmermann




