freie Plätze
Montag, 26.06.17 - Berlin

Gestaltende Finanzpolitik - Handlungsfähigkeit sichern, soziale Gerechtigkeit stärken ...

Veranstaltungsnummer: 214650

Die öffentliche Debatte zur Finanzpolitik wird von Schlagworten wie Schuldenbremse, schwarze Null oder Steuersenkung dominiert. Doch die komplexen Anforderungen an die Finanzpolitik lassen sich nicht auf solche eindimensionalen Schlagworte reduzieren.
Gestaltende Finanzpolitik versteht sich als Ermöglichungspolitik. Sie sorgt für eine nachhaltige positive Entwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Perspektiven der Menschen und erhält zugleich unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Sie garantiert bei entsprechender Ausgestaltung eine hohe Lebensqualität für alle Menschen, Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Gestaltende Finanzpolitik kann Geschlechtergerechtigkeit fördern, bezahlbaren Wohnraum schaffen, durch die Qualität der Schulen Kindern Zugang zu guter Bildung ermöglichen oder durch einen guten öffentlichen Personennahverkehr sicherstellen, dass alle Menschen mobil sein können.
Gestaltende Finanzpolitik muss nicht nur dafür sorgen, dass über Steuern die notwendigen Mittel zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben und Ausgaben eingenommen werden, sie muss dies auch sozial gerecht und wirtschaftsfreundlich tun. Starke Schultern können und sollen bei der Besteuerung mehr tragen als schwache. Dies erfordert einen starken Staat, der Lösungen entwickelt und implementiert.
Wir laden Sie recht herzlich ein, mit Expert_innen aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung zu diskutieren, was Gestaltende Finanzpolitik ist, wo sie ansetzen soll und wie sie sich umsetzen lässt.



Termin

Montag, 26.06.17
18:00 bis 20:00 Uhr

Teilnehmerpauschale
keine

Veranstaltungsort

Hiroshimastr. 17
10785 Berlin



Ansprechpartner_in

S. Matambalya, R. Bormann

Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-Stiftung
Wirtschafts- und Sozialpolitik
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Fax 0228-883-9202



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