Referat Westeuropa/Nordamerika und Japan

Griechenland

Bild: von Maria Assariotis Werkstattgespräch der FES Athen zum Thema „Progressive kommunale Energiepolitik“ im Abgeordnetenhaus Berlin

Griechenland steht seit Ausbruch der Wirtschaftskrise vor der Herausforderung, sowohl Wirtschaft als auch öffentliche Verwaltung und Sozialsysteme zu reformieren und zu modernisieren. Damit sind erhebliche Umbrüche verbunden, die das gesellschaftliche Gefüge und das politische System gleichermaßen betreffen. Letzteres befindet sich in einer schweren Vertrauenskrise, während der soziale Zusammenhalt aufgrund der Sparmaßnahmen und dem damit verbundenen rapiden Anstieg der Arbeitslosigkeit akut gefährdet ist.

Die Rolle Deutschlands in der gegenwärtigen Krise wird von einem großen Teil der griechischen Bevölkerung als problematisch empfunden, der Euroskeptizismus nimmt ebenfalls zu. Das Ziel der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), die seit Mai 2012 wieder mit einem Büro in Athen vertreten ist, ist es daher, mit ihrer Arbeit die deutsch-griechischen Beziehungen zu fördern, die europäische Bindung Griechenlands zu festigen und den Dialog zwischen den progressiven Kräften in beiden Ländern voranzutreiben.


  • Bild: von Pavlidis Makis Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fortbildungsseminars zum Thema „20th Century Greek History through Personal Narratives. Jewish Stories from Thessaloniki; Your Students’ Stories, Too. Video, Digital Story Telling and International Partnerships”
  • Bild: von FES Athen Veranstaltung „Fair Mobility“ der FES Athen. Auf dem Bild zu sehen (von links nach rechts): Herr Radiopoulos, Mitarbeiter der griechischen Botschaft Berlin Sigrid-Skarpelis Sperk (Präsidentin VDGG - Vereinigung der Deutsch Griechischen Gesellschaften e.V.), Annelie Buntenbach (Mitglied DGB-Bundesvorstand), Angelica Schwall-Düren (ehemaliges Kabinettsmitglied von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft) und Christos Katsioulis (Leiter FES Athen)

Wirtschaftspolitische Alternativen zum Spardiktat der Austeritätspolitik, Strategien zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit, Entwicklung von Initiativen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, Möglichkeiten zur Förderung erneuerbarer Energien und die Unterstützung des Modernisierungsprozesses in Politik und Verwaltung sind einige der Themen, denen sich die FES innerhalb dieses Dialoges widmet.

Bei allen Projekten arbeiten wir eng mit unseren griechischen Partner_innen aus Politik und Zivilgesellschaft, den Gewerkschaften, der Wissenschaft und den Medien zusammen. Die beiden Arbeitskreise der FES Athen, „Jugendarbeitslosigkeit und Beschäftigung“ und „Netzwerk gegen Rechtsextremismus“, bieten ein vertrauensvolles Forum für offene Diskussionen sowie Möglichkeiten zur Vernetzung untereinander und zur Entwicklung von Maßnahmen im eigenen Land.

  • Bild: von FES Athen Monika Berg, Mitarbeiterin der FES Athen, präsentiert den FES-Reader „Der Wolf im Schafspelz. Lasst uns offen über Rechtsextremismus reden“ bei einem Lehrerfortbildungsseminar der FES Athen im Oktober 2015.
  • Bild: von FES Athen Veranstaltung „Fair Mobility“ der FES Athen. Auf dem Bild zu sehen (von links nach rechts): Angelica Schwall-Düren (ehemaliges Kabinettsmitglied von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft) und Christos Katsioulis (Leiter FES Athen)

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Donnerstag, 30.11.17 - Halberstadt

Europas Grenzen - Schutz oder Hindernis?

Kaum ein politisches Thema wird so kontrovers diskutiert wie das Thema Flucht und Migration. Wo im Inneren auf Betonmauern, Schlagbäume und Grenzkontrollen verzichtet wird, baut die Europäische Union...


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    Bild: von FES 

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Bild: von Odysseas Gp lizenziert unter CC BY-NC-SA 2.0

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