Friedrich-Ebert-Stiftung in Vietnam

Bild: Strassenszene in Hanoi von FES Hanoi 

Die Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung in Vietnam

Die Sozialistische Republik Vietnam ist stark geprägt durch ihre besondere, oft sehr leidvolle Geschichte. Mit der Teilung nach dem Befreiungskrieg gegen die Kolonialmacht Frankreich und der Wiedervereinigung 1975 gibt es Analogien zur Geschichte Deutschlands. Häufig werden deutsche Erfahrungen als Referenz für politische Entscheidungen in Vietnam genommen. Die Führungsrolle der Kommunistischen Partei Vietnam (KPV) im Staat ist in der Verfassung festgeschrieben. Ihr breiter Einfluss und ihre umfassende Kontrolle reichen bis in die zivilgesellschaftlichen Institutionen und Medien. Im Politbüro und auf Sitzungen des Zentralkomitees werden die politischen und wirtschaftlichen Richtungsentscheidungen getroffen. So soll den Problemen des Klimawandels mit einer „Green-Growth“-Politik entgegengewirkt werden. Nach Jahren des Aufschwungs wurden Wachstumsverlangsamung, Einkommensunterschiede und Landbesitzprobleme erstmals öffentlich diskutiert. Ein wichtiges außenpolitisches Thema ist der latente Territorialdisput mit China um Inselgruppen im  Südchinesischen Meer.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) war die erste internationale Nichtregierungsorganisation, die 1990 ein Büro in Hanoi eröffnen konnte. Die besondere Beziehung zwischen Deutschland und Vietnam sowie eine langjährige Zusammenarbeit mit der KPV und dem Allgemeinen Bund der Werktätigen (ABW) sind zentral für unsere Arbeit in Vietnam. Sie sollen ein vertrauensvolles Wirken zugunsten eingeleiteter Reformprozesse ermöglichen. Transparenz und Rechtsstaatlichkeit in Politik und Gesellschaft sowie die Unterstützung einer nachhaltigen und sozial ausgewogenen Entwicklung sind Kernthemen der Projektarbeit. Der Aufbau eines Zentrums für Deutsches Recht an der Rechtshochschule Hanoi sowie die Förderung lokaler Rechtsberatungszentren des ABW finden breite Anerkennung. Dialogprogramme zwischen hochrangigen Politiker_innen aus beiden Ländern ermöglichen einen Erfahrungsaustausch zu politisch sensiblen Fragestellungen. Auch zu Fragen der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit werden schwerpunktmäßig Beratungen und Fortbildungen durchgeführt.

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit auf der Website des FES-Büros in Vietnam

Publikationen

Tái co' cau và cai cách doanh nghịêp nhà nu'ó'c

Hanoi

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Vai trò cua lu'o'ng và thu nhâp nhu' là ḍông lu'c thúc day tăng tru'o'ng kinh t́ê b`ê vũ'ng

Hanoi

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Ti`êm năng tạo vịêc làm xanh o' Vịêt Nam

Hanoi

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Kiên, Nguyen Dú'c

Phát triên bên vũ'ng

nhò'o loi thê' di sau - góc nhìn tù Vịêt Nam
Hanoi

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Giu gìn môi truong trong phát trien kinh te - xã ĥọi

Vîẹn Nghiên Cuu Quan Lý Kinh Te Trung Uong, Trung Tâm Thông Tin - Tu Lîẹu .... - [Hà-n̂ọi], 2012. - 55 S. = 700 KB, PDF-File. - (Thông tin chuyên đe
Hanoi

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  • Kontakt

    Maria Beihof

    Referat Asien und Pazifik
    Friedrich-Ebert-Stiftung
    Hiroshimastraße 28
    10785 Berlin

    ++49 (0)30 26935-7507
    ++49 (0)30 26935-9250

    E-Mail-Kontakt


    Erwin Schweisshelm

    Friedrich-Ebert-Stiftung
    Postbox 44 Intern. Postoffice
    VN Hanoi / S.R. Vietnam

    und

    Friedrich-Ebert-Stiftung
    7, Ba Huyen Thanh Quan
    VN Hanoi / S.R. Vietnam

    84-4-38 455 108
    84-4-38 452 632
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  • Expertise
    Bild: von FES 

    Im Mittelpunkt der Arbeit des Referats Asien und Pazifik steht die Förderung der demokratischen Entwicklung und der sozialen Dimension des Wirtschaftswachstums in Süd-, Südost- und Ostasien. Dem internationalen Dialog in Asien selbst sowie zwischen Asien und Europa und den Fragen der Krisenprävention misst die Stiftung in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung bei.

    Hier finden Sie unsere thematischen Ansprechpartner_innen

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