Friedrich-Ebert-Stiftung in Thailand

Bild: Fotoausstellung zur Umweltverschmutzung in Mae Moh von FES Thailand 

Die Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung in Thailand

Die Geschichte Thailands ist von Militärputschen und instabilen Regierungen gekennzeichnet. Die Rolle der Monarchie blieb dabei weitgehend unangetastet. Parallel zur wirtschaftlichen Öffnung wurde ein vorsichtiger Demokratisierungsprozess eingeleitet, der jedoch mit dem Militärputsch vom 22. Mai 2014 abrupt beendet wurde. Bei den latenten gesellschaftlichen Konflikten werden traditionelle Legitimitätsvorstellungen von einem neuen Partizipations- und Teilhabestreben in Frage gestellt. So ist die Machtübernahme der Militärs auch Ausdruck einer Transformationskrise – und der Schwierigkeiten, eine Einigung über politische Ordnungsstrukturen und den Ausgleich gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Interessen herbeizuführen. Der Export- und Tourismusboom der letzten Jahre konnte die Einkommensunterschiede kaum vermindern; und die schwachen Gewerkschaften sind zahlreichen Behinderungen ausgesetzt.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist bereits seit 1970 mit Projekten zur Förderung von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit in Thailand vertreten. In einem polarisierten politischen Umfeld konzentriert sich ihre Beratungsarbeit auf eine Neuverhandlung des Gesellschaftsvertrages: In strategisch zentralen Sektoren wie Sicherheit, Medien und politische Bildung soll eine Neudefinition von Rollen und Arbeitsteilung in einer demokratischen Gesellschaftsordnung ausgelotet werden. Dabei genießt das Projekt das Vertrauen von Partnern unterschiedlicher politischer Orientierung. Um die Transformationskrise zu überwinden und die demokratische Kultur zu stärken, organisiert die FES Dialogplattformen mit politischen und zivilgesellschaftlichen Akteur_innen. Arbeitsgruppen und Think Tanks bilden das Gerüst für Erfahrungsaustausch und Beratung, unter anderem zu Themen der Bildungsreform oder zu einer nachhaltigen und sozial gerechten Wirtschaftsentwicklung. Besonderer Wert wird darauf gelegt, die Interessenvertretung von Arbeitnehmer_innen in den Arbeitsbeziehungen und bei der Sozialgesetzgebung zu stärken. Außerdem ist das Projekt in wichtige regionale Arbeitslinien der FES (»Wirtschaft von Morgen«, Umsetzung von ILO-Konventionen etc.) eingebunden.

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit auf der Website des FES-Büros in Thailand

Publikationen

Saxer, Marc

Building the good society in Thailand

resolving transformation conflict through inclusive compromise
Bangkok

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Saxer, Marc

Fighting corruption in transformation societies

Bangkok

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Saxer, Marc

[The economy of tomorrow

how to produce socially just, resilient, and green dynamic growth for a good society]
Bangkok

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Saxer, Marc

The economy of tomorrow

how to produce socially just, resilient, and green dynamic growth for a good society
Bangkok

Publikation herunterladen (1,5 MB PDF-File)


Paireepairit, Isriya

NBTC digital TV infrastructure and multiplex

Bangkok

Publikation herunterladen (930 KB, PDF-File)


  • Kontakt

    Cilia Ebert-Libeskind

    Referat Asien und Pazifik
    Friedrich-Ebert-Stiftung
    Hiroshimastraße 28
    10785 Berlin

    030 26935-7513
    030 26935-9250

    E-Mail-Kontakt


    Stine Klapper

    Friedrich-Ebert-Stiftung
    Thanapoom Tower, 23rd Floor
    1550 New Petchburi Road
    Makkasan, Ratchathewi
    Bangkok 10400 / THAILAND

    ++66 (0) 2652 7178 to 9
    ++66 (0) 2652 7180

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  • Expertise
    Bild: von FES 

    Im Mittelpunkt der Arbeit des Referats Asien und Pazifik steht die Förderung der demokratischen Entwicklung und der sozialen Dimension des Wirtschaftswachstums in Süd-, Südost- und Ostasien. Dem internationalen Dialog in Asien selbst sowie zwischen Asien und Europa und den Fragen der Krisenprävention misst die Stiftung in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung bei.

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