Friedrich-Ebert-Stiftung in Philippinen

Bild: von FES Philippinen 

Die Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung auf den Philippinen

Die Entwicklung der Philippinen wurde bisher von einer kleinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Elite sowie dem Einfluss des Militärs dominiert. Das Wirtschaftswachstum der letzten Jahre konnte jedoch die soziale Ungleichheit kaum verringern; prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen sind verbreitet. Die schwachen zivilgesellschaftlichen Institutionen, wie die Gewerkschaften, konnten bisher kaum Impulse für eine nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung geben. Auch die Folgen des Klimawandels sind zu einer ernsthaften Bedrohung für die Inselrepublik geworden. In der Regierungsperiode von Präsident Benigno Aquino wurden einige innenpolitische Reformen eingeleitet. Das angestrebte Friedensabkommen mit den Rebellengruppen in der Provinz Mindanao scheiterte jedoch. Die strategische Lage und der Rohstoffreichtum im – auch von China beanspruchten – Südchinesischen Meer bergen zudem ein latentes Konfliktpotential. Der im Mai 2016 gewählte Präsident Rodrigo Duterte verfolgt bisher eine Politik der „Harten Hand“, mit der er vor allem gegen Drogenhandel, aber auch gegen Korruption und kritische Journalist_innen vorgehen will.

Bereits seit 1967 ist die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) mit einem Büro auf den Philippinen vertreten. Die Projektarbeit soll die weiter notwendige Demokratisierung fördern und unterstützt die progressiven Kräfte in Politik, Zivilgesellschaft und staatlichen Institutionen. Die enge Koordination mit den anderen FES-Büros in Asien ermöglicht Synergieeffekte und fördert den Informations- und Erfahrungsaustausch bis hin zu regionalen Lösungsansätzen – u.a. durch Beratungen zur Reform des politischen Systems sowie des Sicherheitssektors. Schwerpunktmäßig konzentriert sich die Arbeit darauf, ein pluralistisches Parteiensystem, die soziale und politische Partizipation von Frauen sowie die Ausbildung von politischen Nachwuchskräften zu fördern. Über die Stärkung der Gewerkschaften sollen Verbesserungen im Arbeitsrecht und den Arbeitsbeziehungen gelingen. Um die Nachhaltigkeit der Entwicklung zu stärken, werden sowohl Green Economy-Ansätze als auch Konzepte zur sozialen Abfederung von Folgen des Klimawandels berücksichtigt.

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit auf der Website des FES-Büros auf den Philippinen

Publikationen

Labor trends

Manila ; Bonn

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"Ganito tayo ngayon, paano tayo bukas? Prospects of Filipino labor migration and Philippine development"

Manila ; FES, 2006 , 2006; Bonn

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Round Table Discussion on Practical and Legal Remedies to Address the Needs of Families Abandoned by Overseas Filipino Workers

December 15, 2006 University of the Philippines, Diliman, Quezon City
Manila ; FES, 2006 , 2006; Bonn

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OFWs, irregular migration and trafficking

Manila ; FES, 2006 , 2006; Bonn

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CMA working paper on overseas migration

Manila ; FES, 2006 , 2006; Bonn

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  • Kontakt

    Kontakt

    Maria Beihof

    Referat Asien und Pazifik
    Friedrich-Ebert-Stiftung
    Hiroshimastraße 28
    10785 Berlin

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    Dr. Johannes Kadura

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    Unit 2601, Discovery Centre
    #25 ADB Avenue, Ortigas Center
    1600 Pasig City
    Metro Manila
    Philippinen

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    ++63-2-6346919
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    Johannes Kadura

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    Bild: von FES 

    Im Mittelpunkt der Arbeit des Referats Asien und Pazifik steht die Förderung der demokratischen Entwicklung und der sozialen Dimension des Wirtschaftswachstums in Süd-, Südost- und Ostasien. Dem internationalen Dialog in Asien selbst sowie zwischen Asien und Europa und den Fragen der Krisenprävention misst die Stiftung in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung bei.

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