Friedrich-Ebert-Stiftung in Indien

Bild: India_GenderViolence von WFS lizenziert unter WFS

Die Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung in Indien

Indien ist die bevölkerungsreichste Demokratie der Welt. Das Land gehört zu den aufstrebenden Nationen Asiens mit einer sehr jungen Bevölkerung. Der Wandel von einer traditionellen Agrar- zu einer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft vollzieht sich in immer schnelleren Schritten. Urbanisierung und Digitalisierung setzen hohe wirtschaftliche, aber auch soziale Dynamiken frei. Gleichzeitig lebt ein Großteil der indischen Bevölkerung noch immer in extremer Armut. Unterentwicklung, Marginalisierung und soziale Ungleichheit prägen das Land genauso wie die aufstrebende Mittelschicht. Mit der Integration in die globale Weltwirtschaft gewinnt Indien als Mitglied der G20 und der Gruppe der BRICS-Staaten zunehmend auch an internationaler Bedeutung. Seine Größe und politische Gestaltungsmacht machen Indien zu einem wichtigen Partner bei der Lösung regionaler und globaler Probleme.


Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist seit 1981 mit einem eigenen Büro in Indien vertreten. In ihrer Arbeit konzentriert sich die Stiftung auf die Analyse der Umbrüche, die mit der Modernisierung einhergehen. Die wirtschaftspolitischen Herausforderungen stehen dabei ebenso im Fokus wie die soziale Dimension dieser Transformation. Die Friedrich-Ebert-Stiftung möchte dazu beitragen, den Strukturwandel ökologisch und ökonomisch nachhaltig sowie sozial gerecht zu gestalten. Gesellschaftliche und staatliche Akteure sollen darin unterstützt werden, die Teilhabe aller Bevölkerungsschichten am politischen, wirtschaftlichen und sozialen Leben zu ermöglichen. Leistungsfähigkeit, Transparenz und Rechenschaftspflicht sind dabei Kennzeichen eines modernen Staates, den es im Sinne der demokratischen Kultur Indiens weiterzuentwickeln gilt. Im Dialog mit progressiven Ökonomen und politischen Vordenkern wird nach neuen Entwicklungsmodellen gesucht, die Orientierung dabei geben können, wie Indien die gewaltigen Aufgaben bei Energiewende, Urbanisierung oder der digitalen Transformation bewältigen kann. Diese Herausforderungen, aber auch Fragen von Sicherheit und Frieden stehen zudem im Mittelpunkt von bi- und multilateralen Dialogen, die die Stiftung in der Region und mit Europa organisiert.

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit auf der Website des FES-Büros in Indien

Publikationen

Hees, Sarah

Recordes nas eleições da India: "As pessoas estavam ávidas por uma mudança política"

cinco perguntas para Sarah Hees em Nova Délhi
São Paulo

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Daunting challenges and high opportunities: India after the elections 2014

what the new government needs to focus on
New Delhi

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Afghanistan post 2014: Likely future outcomes

envisioning Afghanistan post 2014 ; perspectives and strategies for constructive conflict resolution from the neighbourhood
New Delhi

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Mehta, Ashok K.

Afghanistan: elections in Afghanistan: The first democratic transition

envisioning Afghanistan post 2014 ; perspectives and strategies for constructive conflict resolution from the neighbourhood
New Delhi

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Schmidt, Felix

India frente a un cambio en el poder

la mayor democracia del mundo va a las urnas
Berlin

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  • Kontakt

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    Benjamin Reichenbach

    Referat Asien und Pazifik
    Friedrich-Ebert-Stiftung
    Hiroshimastraße 28
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    030 26935-7452
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    Patrick Rüther

    Friedrich-Ebert-Stiftung
    K-70B, Hauz Khas Enclave
    New Delhi 110 016
    INDIEN

    ++91-11-26561361-64
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  • Expertise
    Bild: von FES 

    Im Mittelpunkt der Arbeit des Referats Asien und Pazifik steht die Förderung der demokratischen Entwicklung und der sozialen Dimension des Wirtschaftswachstums in Süd-, Südost- und Ostasien. Dem internationalen Dialog in Asien selbst sowie zwischen Asien und Europa und den Fragen der Krisenprävention misst die Stiftung in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung bei.

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