Mittwoch, 31.05.17

Unternehmen machen Schule - Ist das die Zukunft der Bildung in Afrika?

Im Rahmen der Gerechtigkeitswoche 2017 diskutierten Interessierte und Experten über Privatisierung der Bildung im afrikanischen Grundschuldbereich.

Bild: Zeit für Gerechtigkeit 2017, von FES

Mit Privatschulen verbinden viele elitäre Lerneinrichtungen für Kinder reicher Eltern. Woran kaum jemand denkt: Slums in Subsahara-Afrika. Dabei boomen dort sogenannte „low cost private schools“. In Ostafrika betreibt eine internationale Unternehmenskette 400 Schulen für Arme, monatliche Gebühr pro Kind: sechs US-Dollar. Liberia will sein desolates Grund- und Vorschulsystem bis zum Jahr 2020 komplett privatisieren. Auch die Weltbank unterstützt diese Entwicklungen. In Uganda trifft das „Geschäftsmodell Schule“ dagegen zunehmend auf Skepsis der Regierung, vielerorts laufen Lehrergewerkschaften Sturm gegen die Entwicklungen.

Welche Auswirkungen haben „low cost private schools“ auf Bildungschancen, Wissensvermittlung und demokratische Gesellschaften in Afrika? Wie sollen sich Regierungen und Akteure der Entwicklungszusammenarbeit dazu verhalten? Und wie kann das Menschenrecht auf Bildung umgesetzt werden?

Darüber diskutierten Wilson Sossion, Kenianische Lehrergewerkschaft KNUT, Prof. Annette Scheunpflug, Universität Bamberg, Angelo Gavrielatos, Education International u.a.

Das komplette Programm der diesjährigen Gerechtigkeitswoche finden Sie hier.

Schlagworte: Referat Afrika - Newsletter 01/2017

Arbeitseinheit: Gewerkschaften, Wirtschaftspolitik



Termin

Mittwoch, 31.05.17
17:30 bis 19:30 Uhr

Teilnehmerpauschale
k.A.

Veranstaltungsort

Hiroshimstraße 28
10785 Berlin



Ansprechpartner_in

Schwenkler, Ann-Kathrin

Kontaktanschrift




nach oben