Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern

29.06.2017

EINSTIMMIG (mit ein paar Gegenstimmen)

Eine theatralische Auseinandersetzung mit der Demokratie. Im Wahljahr unerlässlich. Ein Rückblick mit Film-Clip.

Das Demokratie-Theater in Parchim, eine Zusammenfassung

Bild: Einl Demokratietheater

Ein Woche lang, fünf Orte, fünf mal zwei Szenen und doch jedes Mal anders: Das Demokratietheater. Sie hatten die Chance mit zu gestalten. So wie im wahren Leben konnten Sie die Szenen des auch amüsanten Theaterstücks über das Nichtwählen oder die neue Windkraftanlage beeinflussen und mit anderen Teilnehmenden und den Künstlern darüber diskutieren, wie die Demokratie mit Leben gefüllt werden sollte.

Das waren die Stationen:

➽ 26. Juni in Greifswald
➽ 27. Juni in Torgelow
➽ 28. Juni in Neubrandenburg
➽ 29. Juni in Parchim
➽ 30. Juni in Wismar

Im Video sehen Sie die Zusammenfassung der Aufführung am 29. Juni in Parchim.

Auf allen fünf Veranstaltungen wurden Kommentare und Forderungen des Publikums gesammelt. Hier sind Sie:

  • Die Vorstellung sollte im Bundestag aufgeführt werden (mit Anwesenheitspflicht!)
  • Meinungen bilden -> Hintergrundinformationen nutzen/ Gesprächskultur/ aktives Zuhören
  • Mehr Jung und Alt miteinander verbinden, sowie deren politische Interessen
  • Mehr Förderung für Bürger-Lobbyismus
  • Sachliche Argumente austauschen/ Bürger beteiligen
  • Demokratie funktioniert am Besten als legislatives Mitmachtheater
  • Die gewählten Politiker sollten nach der Wahl dicht am Volk bleiben und nicht nur an Sitzungen der Gemeinde-, Stadtvertretung, Landtag oder Bundestag teilnehmen
  • Mehr Kommunikation zwischen jung und alt -> Interessensausgleich
  • Entprivatisierung von DB, Post und Banken
  • Gesetz der Energieeinsparung/ Unternehmen auffordern, zwingen?
  • Wahre Bürgerrechte z.B. bei der Bauleitplanung
  • Bildungspolitik weg vom Länderrecht
  • Schluss mit kurzsichtigen Entscheidungen z.B. Schulsystem/ mangelhafter Transparenz z.B Industrievorhaben/ Unterfinanzierung der Kommunen z.B. Pflichtaufgaben im sozialen Bereich/ ungerechter Besteuerung/ Heuschreckenfinanzierungen für mehr Demokratie
  • Mehr Kommunikation
  • Schulhorte müssen Spielplätze haben
  • Keine öffentlichen Gelder  für Privatschulen
  • Nachhaltige Energiewirtschaft mit wirklicher Effizienz
  • Jungauszubildende plädieren für ein bedingungsloses Grundeinkommen
  • Der Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl sollte als Block leerer Sitze sichtbar sein (Erziehung der Politiker)
  • Direkte Demokratie durch Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild
  • Freiheit vs. Sicherheit ((Überwachung der Kommunikation im Namen des Schutzes vor dem Terror
  • Faktische Mitwirkung geht über Gewerkschaften
  • Durch Privatisierung gehen Arbeitsrechte verloren.
  • Bürgernahe, nachvollziehbare Entscheidungsfindung
  • Andere Nutzung Subventionen für Energiewende. Vorläufig keine Windräder mehr bauen, bis der Strom abgenommen werden kann.
  • Die wichtigen Entwicklungen + Entscheidungen gehören in einen Volksabstimmung (Kriege, Digitalisierung, Energiewende…)
  • Die Bindung zum Willen des Volkes fehlt bei den so genannten „Volksparteien“ (siehe CETA, TTIP, TISA) Für mich gibt es fast keine glaubwürdigen Politiker, nutze allerdings immer mein Wahlrecht.



 

 


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