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Titelschrift:Nachrichten aus dem Archiv

Ernesto Harder

HOPE – Heritage of the People´s Europe – Juli 2010

Hope-Logo
	  © AdsDDie Friedrich-Ebert-Stiftung beteiligt sich seit Mai 2010 mit dem Archiv der sozialen Demokratie und der Bibliothek an dem 3-Jahresprojekt der europäischen Kommission HOPE. 11 Archive, Bibliotheken und Institute aus 10 europäischen Ländern vernetzen ihre digitalen Bestände - über 880.000 digitale Objekte werden in den kommenden drei Jahren über HOPE mit der europäischen Datenbank Europeana verlinkt werden. Seit November 2008 existiert auf europäischer Ebene die digitale Datenbank Europeana (www.europeana.eu). Die wichtigsten Kulturgüter Europas sollen digital recherchier- und erlebbar werden. Bereits heute sind bedeutende Sammlungen europäischer Museen, Archive und Bibliotheken auf Europeana über eine multilinguale Suchmaschine zu finden: sowohl Bilder, als auch Textquellen, Video- und audiovisuelle Digitalisate. Im Laufe des Jahres 2010 werden über 10 Millionen digitale Objekte mit Europeana verlinkt sein.

Unter dem Dach von Europeana haben sich Spezialprojekte gegründet, orientiert nach wissenschaftlichen Fachrichtungen sowie nach Objektarten. Es gibt Europeana-Projekte, die z.B. speziell Musik- und Filmdigitalisate einbringen oder eben Sammlungen aus Archäologie oder Biologie beitragen. HOPE vernetzt Institute der Sozialgeschichte und Geschichte der Arbeiterbewegung und besteht hauptsächlich aus Organisationen, die ebenfalls Mitglieder der „International Association of Labour History Institutions“ (IALHI) sind. Ein besonderes Anliegen von HOPE ist es, bedeutende Sammlungen der Geschichte der Arbeiterbewegung und Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts auf digitalem Wege wieder zusammenzuführen, die auf Grund von Krieg und Flucht über ganz Europa verstreut sind. Auf Europeana sollen diese Sammlungen von Nutzern recherchiert werden, wobei ausschließlich Metadaten und niedrig aufgelöste Bilder zu sehen sein werden. Ein Link verweist zur Quelle, der Einrichtung, die das digitale Objekt zur Verfügung stellt und die entsprechenden Rechte hält. Weitergehende Daten und hochaufgelöste Bilder bleiben also in der Einrichtung und werden nicht frei ins Internet gestellt, können aber dann von Nutzern über übliche Anfragen eingeholt werden Die FES ist der größte Datenlieferant in HOPE – über ein Drittel der HOPE-Objekte werden vom Archiv und Bibliothek der sozialen Demokratie beigetragen.

Die FES ist allerdings nicht nur größter Datengeber in HOPE. Darüber hinaus ist die Stiftung verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit, den Austausch mit Wissenschaft und Forschung sowie die (An)Werbung neuer Datenlieferanten für HOPE.

Die Partner bei HOPE sind:

  • Friedrich-Ebert-Stiftung (Deutschland)
  • Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis (Niederlande)
  • Amsab-Instituut voor Sociale Geschiedenis (Belgien)
  • Confederazione Generale Italiana del Lavoro (Italien)
  • Fundação Mário Soares (Portugal)
  • Schweizerisches Sozialarchiv (Schweiz)
  • Työväen Arkisto (Finnland)
  • Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung (Österreich)
  • Nyílt Társadalom Archívum (Ungarn)
  • Istituto di Scienza e Tecnologie dell'Informazione (Italien)
  • Stichting European Digital Library (Niederlande)
  • Centre d'Histoire Sociale du XXe Siècle (Frankreich)
  • Génériques (Frankreich)