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FES / AdsD / Recherchehilfen / Historische Zusatzinformationen / Vorsitzende der SPD und Ihrer Vorgängerorganisationen seit 1863

Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein (ADAV) – Präsidenten 1863 – 1875

Name Amtszeit Anmerkungen Foto
Ferdinand Lassalle 23. Mai 1863 - 31. August 1864 Lassalle verstarb am 31. August 1864 in Genf an den Verletzungen, die er während eines Duells erlitten hatte.  
Otto Dammer September - November 1864 Vizepräsident und während Lassalles Abwesenheit in der Schweiz sowie nach dessen Tod geschäftsführender Interimspräsident.  
Bernhard Becker November 1864 - 21. November 1865 Von Lassalle testamentarisch zum Nachfolger bestimmt und durch Urwahl Anfang November 1864 bestätigt; Rücktritt am 21. November 1865 nach vereinsinternen Zerwürfnissen.  
Friedrich Wilhelm Fritzsche 21. - 30. November 1865 Vizepräsident und kommissarischer Präsident; Rücktritt am 30. November 1865.  
Hugo Hillmann 30. November 1865 - 18. Juni 1866 Vizepräsident und geschäftsführender Präsident auf der Generalversammlung 1865; nach der nicht polizeilich anerkannten und damit rechts unwirksamen Wahl Tölckes de jure weiter Präsident des ADAV.  
Carl Wilhelm Tölcke (1. Dezember 1865 - 18. Juni 1866) Wahl auf der Generalversammlung 1865 und Bestätigung durch Urwahl bis zum 1. Januar 1866, jedoch keine Anerkennung durch die Leipziger Polizeibehörden, wodurch die Wahl nie rechtskräftig wurde.  
August Perl 18. Juni 1866 - 19. Mai 1867 Wahl durch postalische Urwahl, die auf der Außerordentlichen Generalversammlung 1866 verlesen und vollzogen wurde; Bestätigung durch die Ordentliche Generalversammlung am 27. Dezember 1866.  
Johann Baptist von Schweitzer 20. Mai 1867 - 30. Juni 1871 Nach der Wahlniederlage bei der Reichstagswahl 1871 Ankündigung des Rücktritts vom Amt des Präsidenten des ADAV am 26. März 1871.  
Wilhelm Hasenclever 1. Juli 1871 - 25. bzw. 28. Mai 1875 Als Kandidat vorgeschlagen auf der Generalversammlung vom 19. bis 25. Mai 1871, Urwahl zwischen dem 10. und 20. Juni 1871. Verbot des ADAV in Berlin und Preußen im Juni 1874, daraufhin Verlegung des Vereinsitzes nach Bremen. 25./28. Mai 1875 Vereinigung mit der SDAP zur SAPD und offizielle Auflösung des ADAV.