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FES / AdsD / Über das Archiv / Projekte

Projekte des AdsD

Heritage of the People´s Europe – HOPE

Die Bibliothek und das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung präsentieren gemeinsam ihre digitalisierten Bestände in einem neuen EU-Projekt: Heritage of the People´s Europe – HOPE.

Das HOPE-Projekt (2010-2013) vernetzt 13 europäische Institutionen und Einrichtungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung und Sozialgeschichte mit sehr bedeutenden aber zum Teil auch zerstreuten Sammlungen mit über 3 Millionen digitalen Elementen bestehend aus Büchern, Bildern, Ton- und Video-Dokumenten, Archivgut etc. HOPE wird diese digitalen Sammlungen über Europeana zugänglich machen – der digitalen Datenbank Europas. Zusätzlich werden Recherchen auf LabourHistory.net möglich sein. HOPE wird durch die Europäische Kommission cofinanziert und steht unter der Schirmherrschaft der „International Association of Labour History Institutions“ (IALHI) – der internationalen Vereinigung sozialhistorischer Archive, Bibliotheken und Dokumentationszentren.

Die Partner bei HOPE sind:

  • Friedrich-Ebert-Stiftung (Deutschland)

  • Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis (Niederlande)

  • Amsab-Instituut voor Sociale Geschiedenis (Belgien)

  • Confederazione Generale Italiana del Lavoro (Italien)

  • Fundação Mário Soares (Portugal)

  • Schweizerisches Sozialarchiv (Schweitz)

  • Työväen Arkisto (Finnland)

  • Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung (Österreich)

  • Nyílt Társadalom Archívum (Ungarn)

  • Istituto di Scienza e Tecnologie dell'Informazione (Italien)

  • Stichting European Digital Library (Niederlande)

  • Centre d'Histoire Sociale du XXe Siècle (Frankreich)

  • Génériques (Frankreich)

Das HOPE-Projekt wird von der IISG aus den Niederlanden koordiniert. Die FES koordiniert die Öffentlichkeitsarbeit des HOPE-Projektes.

Bundestagsprojekt

Dank der vom Deutschen Bundestag seit Jahren zur Verfügung gestellten Mittel hat das Archiv der sozialen Demokratie eine Fülle einzigartiger Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus erschließen und der nationalen wie internationalen historischen Forschung zugänglich machen können. Von den Beständen, deren Verzeichnung im Rahmen dieses Projektes vorgenommen wird, seien hier nur die Nachlässe von Gustav Heinemann und Herbert Wehner, die Deposita von Annemarie Renger, Helmut Schmidt und Wolfgang Thierse sowie die Registraturen der SPD-Bundestagsfraktion genannt. Zu den Aufgaben dieses Projektes gehört außerdem die Digitalisierung und Verzeichnung von Fotos zur Geschichte des deutschen Parlamentarismus, speziell zu der des Deutschen Bundestages.

Politisches Internet-Archiv - Spiegelungsprojekt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ein gemeinsames Projekt der Archive der politischen Stiftungen.

Seit Ende 1996 sind alle Parteien mit eigenen Internetangeboten im Web präsent und rücken die neuen Möglichkeiten, die diese Informationstechnologie bietet, immer mehr ins Zentrum ihrer Überlegungen zur Struktur ihrer Organisationen und zur Konzeption der politischen Arbeit. Im Zuge dieser Entwicklung werden konventionelle Formen der Darstellung und Kommunikation immer stärker durch Internetangebote ergänzt oder gar ersetzt. Innerparteiliche Auseinandersetzungen, programmatische Debatten und vor allem Wahlkämpfe finden inzwischen auch und gerade im Internet statt. Diese wichtigen elektronischen Informationen müssen für die Forschung als Quelle von den Archiven langfristig gesichert werden. Es müssen auf den unterschiedlichsten Gebieten Verfahren entwickelt werden, die es erlauben, auch die Archivierung des Internet mit einem vertretbaren technischen und zeitlichen Aufwand zu betreiben. Dabei soll die Authentizität der neuen Quellengattung erhalten bleiben. Die Links und Downloads, die animierten Gifs, Flashs und JavaScripte müssen auch in archivierter Form funktionsfähig bleiben. Mit einem Wort, das Internet muss so archiviert werden, dass es auch in zehn oder zwanzig Jahren noch so benutzt werden kann, als wäre man heute im Internet. Zusätzlich müssen neue Möglichkeiten der Recherche und der Langzeitsicherung geschaffen werden. Und es müssen Lösungen gefunden werden, wie man die so archivierten Daten der Benutzung zugänglich machen kann.

Weitere Informationen zum Spiegelungsprojekt

 

The Metadata Engine Project (METAe)

Das AdsD beteiligt sich als einer von 14 Partnern aus Europa und den USA an dem Projekt METAe . Dieses Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms für Technologien der Informationsgesellschaft (IST) gefördert. Es startete im September 2000 und hat eine Laufzeit von 30 Monaten. Die Projektleitung liegt bei der Universität Innsbruck .

Flugblattprojekt

"Erschließung und integrierte Digitalisierung der Flugblätter und Flugschriften zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung und ihrem gesellschaftlichen Umfeld im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung" - unter diesem Titel war die historische Flugblattsammlung des AdsD vom 1. April 1998 bis 31. März 2000 Gegenstand eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft(DFG) geförderten Projektes, das im Rahmen des Förderprogramms "Überregionale Erschließungsvorhaben von Archiven" durchgeführt wurde. Ziel des Projektes war es, Flugblätter und Flugschriften der Sammlung zu erfassen, um ein digitales Findmittel via Intranet und/oder Internet zur Verfügung stellen zu können.

 

Plakatprojekt

Plakate dienen nicht nur der wissenschaftlichen Forschung verschiedener Disziplinen als Quellengrundlage. Vielmehr können sie im historisch-politischen Bildungs- und Ausstellungswesen gesellschaftliche Trends, Veränderungen oder auch Umbrüche veranschaulichen. Mit dem im Jahr 1996 begonnenen und 2000 abgeschlossenen Projekt "EDV-gestützte Erfassung und Erschließung der Plakatsammlung im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung" wurden die Voraussetzungen für die vielseitige Nutzung der Sammlung politischer "Anschläge" geschaffen. Dieses Projekt wurde aus Mitteln der Volkswagen-Stiftung finanziell unterstützt. Mit der durch diese Förderung ermöglichten Ordnung, Verzeichnung und Bilderfassung der Plakatsammlung des AdsD erhielt dieses Archivgut den ihm als Forschungs- und Dokumentationsmaterial neben den klassischen Archivalien gebührenden Platz im Archivwesen. Nach Abschluß der insgesamt auf vier Jahre angelegten Projektarbeiten steht dem Benutzer des AdsD eine computergestützte Dokumentation mit objektweise eingeklinkten Images der Plakate zur Verfügung. Eine modifizierte Form kann seit einiger Zeit auch über das Internet abgerufen werden.