Öffentlicher Workshop des DFG-Projekts „Politisches Internet-Archiv“ im AdsD
Workshop in der FES
Rudolf Schmitz
Am 7. Februar 2006 fand in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn der zweite DFG-Workshop des Projekts zur „Erfassung, Erschließung und Sicherung von Websites politischer Parteien der Bundesrepublik Deutschland sowie ihrer Fraktionen in den Parlamenten“ statt. Neben zahlreichen Mitarbeitern staatlicher und kommunaler Archive nahmen an dem Workshop auch Vertreter des Bundesarchivs, der Archivschule Marburg, des Rheinischen Archiv- und Museumsamtes sowie der Deutschen Bibliothek teil. Die Ergebnisse des gemeinsam von fünf Archiven der politischen Stiftungen betriebenen Projekts bildeten den Hintergrund vor dem Fortschritte und Probleme bei der Archivierung von Websites vorgestellt und erörtert wurden.
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Das Archiv der sozialen Demokratie als archivarische Aus- und Weiterbildungsstätte
Berufsausbildung und Praktika
Harry Scholz
In seinem mehr als 30 jährigen Bestehen hat das AdsD einer Reihe von Praktikantinnen und Praktikanten Einblicke in die archivische und archivarische Praxis vermittelt. Bei den Praktikanten handelte es sich zunächst ausschließlich um Studentinnen und Studenten von Universitäten [...]. Seit Beginn der 90er Jahre haben sich die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Archivare ausdifferenziert.
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„Julius Moses – Schrittmacher der sozialdemokratischen Gesundheitspolitik in der Weimarer Republik“
Julius Moses
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Neue Bestände
Beamter unter Ebert, Hindenburg und Hitler: Otto Meissner -
Der Nachlass Otto Meissner im AdsD
Sabine Kneib
Zu den Beständen, die man nicht im Archiv der sozialen Demokratie vermutet, gehört der Nachlass eines Staatssekretärs, der von 1919-1945 das Berliner Präsidialamt leitete und damit unter Friedrich Ebert, Paul von Hindenburg und Adolf Hitler diente: Otto Meissner - eine der „merkwürdigsten Hintergrundfiguren Deutschlands in der Zeit von 1919 bis 1945“. Sein Nachlass gelangte zusammen mit dem seines Sohnes, des Reiseschriftstellers Hans-Otto Meissner, in das AdsD.
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Neue Internet-Quellenedition aus den Beständen des AdsD
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Mario Bungert
Unter diesem Titel präsentierte das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin und Bonn eine Ausstellung, die Leben und Wirken dieses nach 1945 nahezu in Vergessenheit geratenen sozialdemokratischen Politikers in den Mittelpunkt |
stellte. Es galt drei Fragen zu beantworten:
Wer war dieser Julius Moses? Was waren Inhalte und Ziele seiner politischen Tätigkeit? Hat sein Handeln, haben seine politischen Ziele heute noch irgendeine Bedeutung?
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Minna Specht
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Ilse Fischer
Minna Specht, die vor 45 Jahren, am 3. Februar 1961, in Bremen starb, zählte zu den profiliertesten Persönlichkeiten der deutschen Reformschulbewegung. In der Nachkriegszeit war ihr Name mit der Wiedergründung der Odenwaldschule verbunden, deren Leitung sie mit 66 Jahren im Frühjahr 1946 übernahm. In der schwierigen Zeit nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus und in der materiellen Not der Nachkriegsjahre schuf sie dort die Grundlagen für den Wiederaufbau dieser reformpädagogischen Institution und für die soziale Öffnung der Schule. Doch dies war nur eine Seite ihres Wirkens. Hinter Minna Spechts pädagogischen Intentionen stand ein dezidiertes philosophisch-politisches Konzept.
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