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Nummer 4 / 2005 |
Archiv der sozialen
Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Godesberger Allee 149, 53175
Bonn
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Montag, 28.11.2005 |
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Das „Politische Internet-Archiv“ – Ein DFG-gefördertes Projekt zur Erfassung, Erschließung und Sicherung von Websites politischer Parteien und ihrer Parlaments-Fraktionen
Spiegelungsprojekt
Rudolf Schmitz
Seit Ende 1996 sind alle Parteien in der Bundesrepublik mit eigenen Internetangeboten im Web präsent. Damit erhalten die neuen Möglichkeiten, die diese Informationstechnologie bietet, zunehmend Bedeutung in der Öffentlichkeitsarbeit politischer Organisationen, aber auch bei der Konzeption ihrer politischen Arbeit. Als erstes öffentliches Archiv in Deutschland und als eines der ersten in Europa stellte sich das AdsD bereits ab 1999 den Herausforderungen, die mit der Archivierung der neuen Quellengattung Internet verbunden sind. Seit September des letzten Jahres werden diese Anstrengungen in Kooperation mit den Archiven von fünf politischen Stiftungen verstärkt weitergeführt und von der DFG als eigenes Projekt gefördert.
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Neu erschienen:
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Restaurierung des Bestandes „Frühzeit der Arbeiterbewegung“
Restaurierung von Archivgut, Foto: Mehwald
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Neue Bestände
Neue Findmittel
Christel Beilmann
(1921 – 2005) – Linkskatholikin und Pazifistin
Friedhelm Boll

Christel Beilmann 1993 Foto: privat
Die 1921 in Bochum als Tochter eines katholischen Kaufmanns geborene Christine Beilmann, von Freunden meist C.B. genannt, war zwar seit 1970 Mitglied der SPD (mit der sie auch oft hadern konnte), erinnert wird hier jedoch weit mehr an die engagierte Katholikin und Pazifistin und an ihr in ihren späteren Jahren entwickeltes Engagement in der feministischen Bewegung.
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Vorankündigung:
Julius Moses – Schrittmacher der sozialdemokratischen Gesundheitspolitik in der Weimarer Republik
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Ilse Fischer
In einem Archiv, das in den 36 Jahren seines Bestehens von 300 Regalmetern Archivgut auf 42.000 Meter angewachsen ist und in manchen Jahren Zuwächse von mehreren Tausend laufenden Metern zu verzeichnen hat, standen Probleme der Erschließung und der elementaren Sicherung der Bestände naturgemäß lange Zeit im Vorder-grund. Wie für andere Archive, so gilt natürlich auch für das AdsD, |
dass an zahlreichen Beständen und Dokumenten die Zeit nicht spurlos vorübergegangen ist. Ein Bestand, der in besonderer Weise Schäden davongetragen hat und nun durch Restaurierungsarbeiten gesichert und auf diese Weise hoffentlich auch späteren Generationen noch zur Verfügung stehen wird, ist der Bestand „Frühzeit der Arbeiterbewegung“.
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| Biographien von A bis Z: Die „Sammlung Personalia“ im AdsD |
Gerd Hochgürtel
Mit dem Aufbau des Pressearchivs der SPD nach 1946 entstand neben der dort geführten „Zeitungsausschnittsammlung“ein gesondertes Personenarchiv: die Sammlung Personalia. Sobald die auf diese Weise gesammelten Materialien unter tagespolitischen Gesichtspunkten entbehrlich waren, wurden sie fortlaufend zunächst in das damalige Parteiarchiv integriert und seit 1969 in regelmäßigen Teilübergaben dem AdsD der Friedrich-Ebert-Stiftung überlassen.
Die Sammlung Personalia ist jedoch keineswegs einfach eine personenbezogene Zeitungsausschnittsammlung, sondern von ihren Anfängen her geprägt durch eine große Anzahl
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mehr oder weniger systematisch gesammelter und von der Provenienz her sehr unterschiedlicher Unterlagen.

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Ausstellungen:
Die Reichskanzler der Weimarer Republik
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Die nächste Ausgabe ist für Februar/März 2006 geplant |
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