Nummer 2 / 2005

Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Godesberger Allee 149, 53175 Bonn

Dienstag, 10. Mai 2005

Europaprojekt: Die Entdeckung der Langsamkeit

Christine Bobzien

Der Gedanke, Aktengut europäischer EP-AkteurInnen zu bewahren, um die Komplexität der Entscheidungsprozesse im Europäischen Parlament samt seiner bisweilen turbulenten Einzelschritte mündigen BürgerInnen europaweit offenzulegen, ist nicht neu. Das Archiv der sozialen Demokratie sah es seit Anfang der 90er Jahre als seine Aufgabe an, Akten von Mitgliedern des Europäischen Parlaments (MdEPs) zu sammeln, um sie vor der Vernichtung zu schützen.
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Else und Rolf Reventlow – zwei politisch engagierte Journalisten

Sabine Kneib

Achtzehn Jahre waren die sozialdemokratischen Journalisten Else und Rolf Reventlow verheiratet, bevor ihre Ehe offiziell geschieden wurde. Ihre Lebenswege hatten sich schon lange vorher


Else Reventlow

getrennt, führten die beiden an verschiedenen Schauplätzen durch die NS-Zeit, den Zweiten Weltkrieg und den deutschen Wiederaufbau, bevor sie in den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts in München endeten.

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„... unsere normalen Beziehungen haben den Charakter der Besonderheit ...“.
 

Golda Meir und Willy Brandt beim Israel-Besuch, Juni 1973

Willy Brandt, die Bundesrepublik Deutschland und Israel. Wanderausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung für Israel

Kurznachrichten
Fundstücke
Projekte unserer Benutzer


Bestände und ihre Geschichte: Das Fotoarchiv des „Berliner Telegraf“(I)

Gabriele Lutterbeck

Noch bis in die achtziger Jahren hinein wurden vom Archiv der sozialen Demokratie nicht selten ganze Archive einzelner Organisationen oder Institutionen in letzter Minute vor der Vernichtung bewahrt.

Arno Scholz, Arthur Werner und William H. Bishop bei der Lizenzvergabe für den Telegraf

Dies gilt auch für das Archiv der SPD-nahen Berliner Tageszeitung „Telegraf“. Es bestand nicht nur aus einer umfangreichen Zeitungsausschnittsammlung (vgl. „Archiv-Nachrichten, Nr. 1, 1. Februar 2005), sondern enthielt auch eine ungewöhnlich reichhaltige Fotosammlung. Wie die Presseausschnitte, so bezieht sich auch der größte Teil der ca. 130.000 Fotos primär auf Berliner Themen.
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Links zu den Themen:
Willy-Brandt-Archiv
Else und Rolf Reventlow
Flugblattsammlung

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Harry Scholz

Willy Brandt verabscheut bereits als 16-jähriger die antisemitische Propaganda der Nazis. Im Exil stehen im Mittelpunkt seiner politischen Arbeit der Kampf gegen die rassistische Diktatur des NS-Verbrecherregimes und Planungen für eine gerechte



Nachkriegsordnung, in der die Juden eine selbstbestimmte Zukunft finden sollen. [...]Auch nach dem Krieg setzt sich Willy Brandt schon früh für jüdische Belange in seinem Wirkungskreis Berlin ein.

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Die Themen der Sammlung Flugblätter und Flugschriften (I)
Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen

Mit Kopf wählen, Flugblatt, 1970
Peter Pfister

Flugblätter zu Bundestags, Landtags- und Kommunalwahlen stellen innerhalb des bereits erschlossenen Bestandes der Flugblattsammlung des AdsD ein beträchtliches Kontingent dar. So befinden sich in der Sammlung derzeit 149 Exemplare zu Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen.

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