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Nummer 2 / 2009 |
Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Godesberger Allee 149, 53175 Bonn |
Freitag, 26. Juni 2009 |
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„Wir haben die Machtfrage gestellt“ – SDP-Gründung und Friedliche Revolution 1989/90
Eine neue Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung (v.l.n.r.) Mario Bungert, Prof. Dr. Michael Schneider, Steffen Reiche (MdB) Vor 20 Jahren fegte die Friedliche Revolution des Herbstes und Winters 1989/90 in der DDR innerhalb von drei Monaten das SED-Regime beiseite und erstritt die politische Teilhabe der Opposition sowie baldige freie Wahlen. Ein zentraler Aspekt des damit angestoßenen tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Wandels war die Neugründung der Sozialdemokratischen Partei der DDR (SDP) und damit die Wiedererstehung der Sozialdemokratie im Osten Deutschlands. Die vom Historische Forschungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der Friedlichen Revolution konzipierte und realisierte Wanderausstellung „Wir haben die Machtfrage gestellt“ – SDP-Gründung und Friedliche Revolution 1989/90“ widmet der Gründungsgeschichte und der praktischen Politik der Sozialdemokratie in der DDR bzw. den neuen Bundesländern in den Jahren 1989 und 1990. ...mehr 40 Jahre Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) Harry Scholz
Anlässlich des 40. Jahrestages der Gründung des AdsD und der Verabschiedung des langjährigen Archivleiters Prof. Dr. Michael Schneider veranstaltete das Archiv am 17. Juni in Bonn eine Fachtagung vor mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Unter der Moderation von Dr. Anja Kruke, neue Archivleiterin des AdsD, erhielten alle deutschen Archive der politischen Stiftungen die Gelegenheit, ihre Arbeit, Bestände und Projekte vorzustellen. Ausgehend von der Würdigung des AdsD als ungedrucktes Gedächtnis der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung für die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) durch Dr. Roland Schmidt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der FES, sprach Prof. Dr. Robert Kretzschmar in seiner Funktion als Vorsitzender des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA), seine Dank dem AdsD aus, das den VdA in seiner Arbeit stets unterstützt und in den letzten beiden Jahren in den Arbeitskreisen Berufsbild und Tarif an maßgeblicher Stelle verdienstvolle Beiträge geleistet habe. ... mehr |
Zur Verabschiedung von |
25 Jahre Gewerkschaftsarchiv im AdsD Das AdsD verfügt heute über mehr als 16 lfd. km Archivgut aus dem Bereich der Gewerkschaftsorganisationen. Damit zählt es zu den größten Gewerkschaftsarchiven der Welt. In seinen Kellern befinden sich nahezu alle Archive der deutschen DGB-Gewerkschaften, einschließlich der Altregistraturen der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes selbst. Ergänzt wurden diese Bestände durch die Übernahme fast aller Archive der internationalen und europäischen Gewerkschaften, deren Laufzeit mehrfach bis in die jeweilige Gründungsphase zurückreicht. Daneben finden sich im AdsD die Nachlässe und Deposita führender Persönlichkeiten der deutschen Gewerkschaftsbewegung sowie Organisationsakten aus dem Umfeld der deutschen und internationalen Gewerkschaften. Die ersten Verhandlungen zur Übernahme eines größeren Gewerkschaftsbestandes durch das AdsD begannen im April 1984. Damals ging es sowohl um die Sicherung des Archivguts der Gewerkschaft Nahrung-Genußmittel-Gaststätten (NGG) als auch um die Übernahme der historischen Bibliothek der Gewerkschaft.
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Ilse Fischer
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Dr. Anja Kruke wird neue Leiterin des AdsD
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