"Visionen für eine bessere Lebensqualität“.
Das Depositum Beate Weber im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Gertrud Lenz

Als erster Frau wurde Beate Weber der Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), einer der am höchsten dotierten Umweltpreise, bei einem Festakt in Aachen am 28. Oktober 2007 verliehen. Dieser Preis wurde Beate Weber für ihr umweltpolitisches Wirken als Oberbürgermeisterin von Heidelberg zuerkannt.1 Bei ihrem Amtsantritt 1990 war sie die erste Oberbürgermeisterin in Baden-Württemberg.2 Im Laufe ihrer 16jährigen Amtszeit machte sie Heidelberg zu einer im Umwelt- und Klimaschutz führenden Großstadt, die 1997 von der Deutschen Umwelthilfe zur „Umwelthauptstadt für Natur und Umweltschutz“ gewählt wurde.3 Zuvor hatte sich Beate Weber 11 Jahre als sozialdemokratische Abgeordnete des Europäischen Parlaments (1979 – 1990) und langjährige Vorsitzende des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz (1984 – 1990) in der europäischen Umweltpolitik engagiert. Heute setzt sie, nachdem sie 65jährig nach zwei Amtsperioden 2006 nicht mehr als Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin angetreten war, ihr umweltpolitisches Wirken im global zusammengesetzten Weltzukunftsrat fort, dessen stellvertretende Vorsitzende sie seit 2007 ist.4

Das Depositum Beate Weber wurde im Januar 2004 gebildet, nachdem die damalige Oberbürgermeisterin von Heidelberg auf Anfrage des Archivs der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung ihre Bereitschaft erklärt hatte, Unterlagen aus ihrem persönlichen Werdegang und politischem Wirken, soweit diese nicht in amtlichen Registraturen verbleiben müssen, an das Archiv der sozialen Demokratie abzugeben. Die Aktenabgaben erfolgten zwischen 2005 und 2007. Das Depositum Beate Weber ergänzt im AdsD der FES die Überlieferungen der Umweltwissenschaftler und Umweltpolitiker Günter Altner, Karl Bechert, Malte Faber5, Gerd Michelsen, Michael Müller, Harald B. Schäfer, Udo E. Simonis und Ernst Ulrich von Weizsäcker sowie die Akten des Eco-Archivs Hofgeismar, des Öko-Instituts Freiburg und die entsprechenden Akten der SPD-Bundestagsfraktion.

Einen Schwerpunkt des Depositums Beate Weber bilden die Akten aus ihrer Tätigkeit als Mitglied des Europäischen Parlaments, in das sie 1979, bei den ersten Direktwahlen, gewählt wurde. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) hatte sich Willy Brandt dafür eingesetzt, weibliche Kandidatinnen aufzustellen und auf einem sicheren Listenplatz abzusichern, so dass 20 % der Kandidatinnen den Sprung ins Europäische Parlament schafften6 – unter ihnen die damals sechsunddreißigjährige Heidelberger Lehrerin und Mutter einer vierzehnjährigen Tochter, Beate Weber, seit 1975 Mitglied des Heidelberger Gemeinderats und stellvertretende Vorsitzende des SPD-Parteirats.7

Als stellvertretende Vorsitzende bzw. Vorsitzende des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments wurde Beate Weber zu einer engagierten Umweltpolitikerin.8 Als Frau, der bereits in ihrer ersten Lehrbeurteilung eine „progressiv-drängende Art“ bescheinigt wurde9, machte sie viele Umweltthemen mit parlamentarischen Mitteln (Anfragen an die Europäische Kommission 10 und Entschließungsanträge11, Öffentlichkeitsarbeit12) – oft gegen Widerstände der Europäischen Kommission – zum Gegenstand der Arbeit im Europäischen Parlaments. Unter ihrem Vorsitz erarbeitete der Ausschuss für Umwelt, Volksgesundheit und Verbraucherschutz über 200 Berichte zu existenziellen Umweltfragen wie Gifttransporte, Chemiepolitik, Gentechnologie, Atommüll.13

Europäisches Umweltfilmfestival, Avignon, März 1981. Beate Weber (2.v.l.), Mitglied des Exekutivausschusses
Schwerpunkt Umweltpolitik

Zu Beate Webers umweltpolitischen Leistungen zählt die Initiierung eines Antrags zur Einberufung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses im Europäischen Parlament gegen heftige Widerstände vor allen von Rat und Kommission der EG, um die mangelnde Durchführung der EG-Richtlinie über giftige und gefährliche Stoffe und den Verbleib der giftigen Abfälle aus dem Unglück von Seveso zu untersuchen, durch das in der oberitalienischen Region 1977 zahlreiche Menschen, und vor allem Kinder, schwere Vergiftungen erlitten hatten.14 Diesem Antrag Beate Webers15 schlossen sich 133 Abgeordnete aus allen Parteien und Mitgliedstaaten an16, so dass auf Grund des Erreichens der erforderlichen Einviertelmehrheit das Präsidium durch Beschluss vom 21. Juni 1983 den ersten Untersuchungsausschuss der laufenden Wahlperiode einsetzen musste.17 Mit zahlreichen MitstreiterInnen dieser parlamentarischen Initiative, die zu den „Sternstunden“ des Europäischen Parlaments zählt, ist Beate Weber bis heute freundschaftlich verbunden.18 Sie selbst wurde Mitglied, aber nicht Berichterstatterin dieses Ausschusses.19, der nach ihrer Meinung bei der Ausübung seiner Tätigkeit behindert wurde.20

"Grenzen überwinden - damit die Natur nicht stirbt", Tagung der Sozialistischen Fraktion im Europäischen Parlament, Bremen, 2.-3.9.1983. In der Mitte am Podium Beate Weber

Eine der zentralen Aufgaben des Europäischen Parlaments sah Beate Weber in der Schaffung von einheitlichen Richtlinien und Verordnungen für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaften im Umweltbereich. Als stellvertretende Vorsitzende und Vorsitzende des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz war sie maßgeblich an der Erarbeitung von EG-Richtlinien für den Transport gefährlicher Stoffe und Abfälle beteiligt, ebenso an Vorschriften im Bereich des Lebensmittelrechts oder umweltpolitischen Maßnahmen z.B. gegen Luftverunreinigungen und die Spätfolgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl.21 Die Errichtung einer europäischen Umweltagentur und eines europäischen Überwachungs- und Informationsnetzes für Umweltschäden22 waren zusammen mit der Einführung der Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten (UVP)23 wichtige Schritte zum Schutz der Umwelt auf europäischer Ebene, an denen Beate Weber mitwirkte.

Tätigkeit als Oberbürgermeisterin von Heidelberg

Den zweiten Schwerpunkt der Akten des Depositums Beate Weber bilden die Unterlagen aus ihrer Tätigkeit als Oberbürgermeisterin von 1990 bis 2006. Als Kandidatin der Heidelberger SPD24 trat die 47jährige langjährige Heidelberger Gemeinderätin (1975-1985)25 und Europaabgeordnete als „Die Frau für Heidelberg“ bei den Oberbürgermeisterwahlen 1990 unter dem Leitgedanken: .„Unsere Stadt braucht frischen Wind“ an.26 Mit diesem Signal für einen sozialdemokratischen „Neubeginn“ nach 24jähriger Amtsinhaberschaft Reinhold Zundels, der am 30.6.1990 „aus gesundheitlichen Gründen“ überraschend von seinem Amt zurückgetreten war27, versprach Beate Weber eine Modernisierung Heidelbergs, die Bürgerbeteilung und ökologische Aspekte einschloss.28.

Oberbürgermeister-wahlkampf 1990 in Heidelberg. Beate Weber (Mitte) als Kandidatin der SPD in der Heidelberger Altstadt, 14.7.1990

Zahlreiche BürgerInnen, insbesondere aus dem akademischen Bereich, unterstützten in Wählerinitiativen und mit Wahlanzeigen die Kandidatur von Beate Weber.29 Zu ihren GegenkandidatInnen zählte auch der seit 1972 bei der Stadtverwaltung tätige Jurist und enge Mitarbeiter Reinhold Zundels, Wolfgang Wagner, ebenfalls SPD-Mitglied, der als unabhängiger Kandidat30 gegen ein „grün-alternativ/sozialistisches Bündnis“ antrat.31 Im zweiten Wahlgang setzte sich Beate Weber mit 55,5 Prozent der Stimmen gegen Wolfgang Wagner durch, der 43,43 Prozent der Stimmen erhielt.32

Ihre Korrespondenzen33, Terminpläne und Terminkalender34, die Presseausschnittsammlungen und die komplette Sammlung ihrer Reden als Oberbürgermeisterin, die in der jeweils letzten Manuskriptfassung mit ihren handschriftlichen Anmerkungen und Ergänzungen im AdsD der FES vorhanden sind35, dokumentieren auf sehr persönliche Weise, über die städtischen Akten hinaus, das Wirken von Beate Weber als Heidelberger Oberbürgermeisterin. Im Vordergrund ihrer Arbeit standen die Politikbereiche Umwelt und nachhaltige Entwicklung36, Gleichstellung – sie schuf das Amt für Frauenfragen –, Kinder- und Jugendpolitik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie die Schaffung einer bürgernahen Verwaltung als Dienstleistungsbetrieb – sie richtete die ersten Bürgerämter in den Stadtteilen ein – und sorgte für mehr BürgerInnenbeteiligung.37 In den Handakten ihres Persönlichen Referenten und Leiters des OB-Referats Herbert Braun, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter Beate Weber schon als Abgeordnete des Europäischen Parlaments in ihrer politischen Arbeit unterstützt hatte, werden neben diesen Schwerpunktthemen auch zentrale Probleme Heidelbergs im Bereich der Sozialpolitik („Wagenburg“38, „Autonomes Zentrum“39), Flüchtlings- und Asylpolitik40 ( Herbert Braun war Geschäftsführer des Ausländerrats) sowie der Haushaltspolitik41 dokumentiert.

„Global denken und lokal handeln“ – unter diesem Leitmotiv schuf Beate Weber als sozialdemokratische Oberbürgermeisterin von Heidelberg in zwei Amtsperioden entscheidende strukturelle Voraussetzungen für eine kommunale Umweltpolitik. Zu den wichtigen Maßnahmen und Projekten für die Schaffung eines „nachhaltigen Heidelberg“, die aktenmäßig belegt sind, zählen:

Schaffung des Umweltdezernats;42 Erweiterung des Biotopvernetzungsprogramms (seit 1990); Beitritt zum WHO-Projekt „Gesunde-Städte-Netzwerk“ (1991); das Klimaschutzgutachten für Heidelberg (1992); Ausweitung der Naturschutzgebiete (seit 1992); Sofortprogramm Abfallwirtschaft: Vermeiden – Verwenden – Verwerten – Entsorgen (seit 1992); Förderprogramm für Privathaushalte zur Verbesserung des Wärmeschutzes von Alt- und Neubauten (1994); Abfallberatung: städtisches Informations- und Beratungsangebot zur Abfallvermeidung und umweltverträglichen Entsorgung (1994); Heidelberger Energie-Controlling-Kommunal (HECK): Pilotprojekt zur Energieeinsparung in städtischen Gebäuden und Schulen (1995); Pilotprojekte „Umweltverträgliches Handwerk / Gastgewerbe“ (seit 1995); Kompostieranlage Wieblingen (Neubau 1996); Gründung der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg Nachbargemeinden (1997); Bau eines Wasserkraftwerks am Karlstor (1998 Inbetriebnahme); Agenda-Büro: Einrichtung einer städtischen Anlaufstelle zur Beratung von Institutionen und Gruppen in der Stadt und Initiierung und Weiterführung von Kooperationen im Rahmen der Lokalen Agenda 21 (1999); Modellprojekt zur Einführung eines umweltverträglichen Wirtschaftens bei kleineren und mittleren Unternehmen in Heidelberg (seit 2001); Artenschutzplan zum Erhalt der biologischen Vielfalt (2001); Umweltpark: Gewerbepark für Unternehmen der Umwelttechnologie und -forschung (Eröffnung 2005); Gründungsmitglied der Energie-Effizienz-Agentur Rhein-Neckar-Dreieck und des Umweltkompetenzzentrums Rhein-Neckar; „Rauchfreies Heidelberg“ – Rauchverbot in kommunalen Gebäuden, Schulen und Kindertagesstätten (2006).43 Heidelberg erlangte in der Amtszeit von Beate Weber national und international eine Reputation als ökologisch fortschrittliche Stadt, mit der sich die umweltbewussten BürgerInnen identifizieren konnten.44

Beate Weber bezeichnete sich selbst als „hartnäckig und durchsetzungsfähig, aber auch tolerant.“45 Am Ende der ersten Amtszeit sahen örtliche VertreterInnen von Umweltgruppierungen und Parteien in Beate Weber einerseits „eine tolle Frau, die tolle Sachen macht“.46

Sie kritisierten Beate Weber aber andererseits auch als „Machtpolitikerin“, die – bei „richtigen Ansätze(n) und gute(n) Ideen“ wegen ihrer „mangelnden Kommunikationsbereitschaft“ den bei ihrem Amtsantritt 1990 angekündigten „Neubeginn“ nur beschränkt vollzogen habe.47 Auch Mitglieder der SPD-Gemeinderatsfraktion Heidelberg beklagten „Kommunikationsprobleme“48, die eine konstruktive Zusammenarbeit in ihren Augen erschwerten.49

Dennoch: 1998 trat Beate Weber erneut als Kandidatin der SPD unter dem Motto „Für Sie und für diese Stadt möchte ich gerne weiter arbeiten“ für das Amt der Oberbürgermeisterin an.50 Auch in diesem Wahlkampf engagierten sich wieder WählerInneninitiativen wie zum Beispiel die JungwählerInnen-Initiative „Vitamin... B“ (Beate)51, die Initiative „Heidelberger Juristinnen und Juristen für Beate Weber“52 für den Wahlsieg Webers, „weil sie die Stärken der Stadt zusammenführt“53. Im ersten Wahlgang erhielt sie mit 47,3 Prozent der Stimmen fast die notwendige absolute Mehrheit.54 Im zweiten Wahlgang hatten die WählerInnen zwischen Beate Weber und dem Kandidaten der Wählervereinigung „Die Heidelberger“55 Wolfgang Lachenauer zu entscheiden. Lachenauer war als Wahlkampfschwerpunkt mit einem verkehrspolitischen Programm angetreten, dass in zentralen Punkten der Umweltpolitik Beate Weber konträr gegenüber stand: Weg mit Tempo 30 in Durchfahrtsstraßen, keine Straßenbahn durch die Altstadt, pro Neckar-Tunnel.56 Beate Weber konnte sich mit 51,48 Prozent zu 47,95 Prozent der Stimmen nur knapp gegen Wolfgang Lachenauer als Vertreter des konservativ-liberalen Lagers durchsetzen.57

Als Beate Weber am Ende ihrer zweiten Amtszeit 2006 Bilanz zog, bewertete sie die Jahre als Oberbürgermeisterin von Heidelberg als nicht konfliktfrei. Doch die politische Laufbahn lehre sie – so Beate Weber „zwischen persönlicher Gegnerschaft und sachbezogenen Differenzen zu unterscheiden“. Zu 80 Prozent seien die Rückmeldungen in Form von Gesprächen, spontanen Äußerungen anlässlich zufälliger Begegnungen und Briefen zu ihrer Person und Politik positiv gewesen.58 Als Fazit der Jahre als Oberbürgermeisterin stellte sie für sich fest, dass sie ihren Visionen „mit großer Begeisterung“ treu geblieben sei.59


1Vgl. Newsletter Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU): Deutscher Umweltpreis 2007: Einzelwürdigung Beate Weber, 26.9.2007, www.dbu.de/123artikel27093´_106.html, S.1; vgl. IAF Operations & Process Management News: Gratulation Beate Weber! Hochdotierter Umweltpreis an ehemalige Heidelberger OB, 21.11.2007, http://umwelt.hs-pforzheim.de.

2 Vgl. Margarethe Hasel: Lahmer OB-Wahlkampf in Heidelberg. Freie Aus-Wahl, in: Meier AKTUELL, September 1990, S.4-6 (4), In. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/ BWAA000049.

3 Vgl. Konrad Götz: Eisberg oder Vulkan? Beate Weber, die Titelverteidigerin, Pressespiegel 13.10.1998, , Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Stadtverwaltung Heidelberg, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000451.

4 Vgl. Zeitungsartikel: „Früher habe ich mich gar nicht für Politik interessiert. Im Interview mit Schülerzeitungsredakteuren spricht Oberbürgermeisterin Beate Weber über Ihren Umgang mit Kritik und ihr zukünftiges Engagement als Privatfrau“, in: Rhein-Neckar-Zeitung, Nr. 188, Seite 6, 16.8.2006, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000451; vgl. Newsletter DBU: Deutscher Umweltpreis 2007..., S.3.

5 Vgl. Gertrud Lenz: „How to be an Ecological Economist“ – das Depositum des Hochschullehrers Malte Faber im Archiv der sozialen Demokratie, in: www.fes.de/archiv/newsletter/NL%202007/NL%2002%202007/html022007/len...; vgl. Gertrud Lenz: How to be an Ecological Economist: Malte Faber, in: Günter Altner, Heike Leitschuh-Fecht, Gerd Michelsen, Udo E. Simonis, Ernst U. von Weizsäcker (Hrsg.): Jahrbuch für Ökologie 2009.

6 Vgl. Schreiben Elfriede Hoffmanns, Vorsitzende der AsF an Willy Brandt, 4.12.1978, in: AdsD der FES, Willy-Brandt-Archiv, SPD-Parteivorsitzender, Verbindungen mit Referaten, Abteilungen, Büros des Erich-Ollenhauer-Hauses, Gremien beim Parteivorstand sowie Arbeitsgemeinschaften und Verbänden in der SPD (Bundesebene), Mappe 98; vgl. Jahrbuch der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands 1977 – 1979, S. 252.

7 Vgl. Lebensläufe Beate Webers, u.a. Lebenslauf mit handschriftlichen Einarbeitungen Beate Webers, Juni 1986 für ihre Berufung als „Umweltministerin“ in das Schattenkabinett Rudolf Scharpings, SPD-Ministerpräsidentenkandidat in Rheinland-Pfalz, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000211.

8 Vgl. Handakten und Materialiensammlungen Beate Webers zu umweltpolitischen und ökologischen Themen, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber; vgl. Jürgen Schreiber: Ach Europa, in: Natur. Das Umweltmagazin, Nr. 4 April 1989, S. 37-42, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000074.

9 Vgl. Ilona Scheidle: „Ich liebe den weiten Blick, von dem auch Neues herkommen kann“. Die erste Oberbürgermeisterin in Baden-Württemberg: Beate Weber, in: Ilona Scheidle: Heidelbergerinnen, die Geschichte schrieben. Frauenporträts aus fünf Jahrzehnten, Kreuzlingen / München 2006, S. 173 – 179 (176).

10 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, u.a. Signaturen 1/BWAA000001, 1/BWAA000185.

11 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, u.a. Signaturen 1/BWAA000183, 1/BWAA000184.

12 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, u.a. Signatur 1/BWAA000213.

13 Vgl. Jürgen Schreiber: Ach Europa..., S. 39, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000074.

14 Vgl. Schreiben Herbert Braun an Hans-Helmut Kohl, Frankfurter Rundschau, 29.10.1982, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000058; vgl. Presseinformation Beate Weber: Europa-Abgeordnete untersuchen das Verschwinden des Seveso-Giftsmülls, 10.6.1983, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000058; vgl. Beate Weber: Schluß mit dem Giftmüll-Tourismus, in: EG Magazin, Februar 1984, S. 13, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000057.

15 Vgl. Entschließungsantrag Beate Webers, Vorschlag, handschriftlich, zum Beweisthema: Unzureichende Kontrolltätigkeit der Kommission der EG bei der grenzüberschreitenden Beförderung und Beseitigung gefährlicher oder giftiger Stoffe und Abfälle, o. J., (1983), in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber; Signatur 17 BWAA000058; Antrag Beate Weber gemäß Artikel 95, Abs.1 der Geschäftsordnung zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses über die Behandlung giftiger und gefährlicher Stoffe durch die Europäischen Gemeinschaften und ihre Mitgliedsländer, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000058.

16 Vgl. Namensliste / Telefonliste mit handschriftlichen Einarbeitungen, o. J., in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000058; vgl. Europäisches Parlament, Untersuchungsausschuss für die Behandlung giftiger und gefährlicher Stoffe durch die Europäischen Gemeinschaften und ihre Mitgliedsstaaten, Entwurf eines Berichtes, Berichterstatterin: Frau Pruvot, 7. März 1984, PE 89 163/rev. Or. F., S. 4, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000057.

17 Vgl. Europäisches Parlament, Untersuchungsausschuss für die Behandlung..., S.4, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000057.

18 Auskunft Beate Weber gegenüber Gertrud Lenz, 26.10.2006.

19 Vgl. Aktennotiz Beate Weber: „Untersuchungsausschuss „Seveso“, o.D., in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000058.

20 Vgl. Aktennotiz Beate Webers zum Untersuchungsausschuss „Seveso“, 3.10.1983, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000058.

21 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signaturen 1/BWAA000032-1/BWAA000034, 1/BWAA000586; 1/BWAA000591-1/BWAA000594, 1/BWAA000596, 1/BWAA000607, 1/BWAA000135-1/BWAA000141.

22 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, u.a. Signatur 1/BWAA000083.

23 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signaturen 1/BWAA000177- 1/BWAA000179.

24 Vgl. Rhein-Neckar-Zeitung 23./24.5.1990: Zukunft Heidelbergs darf nicht nur verwaltet werden. Große Mehrheit der SPD-Delegierten stimmte am Montag Abend für Beate Weber als OB-Kandidatin – Fairer Wahlkampf, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000049; vgl. Rundschreiben Michael Huebner an die Mitglieder der SPD Heidelberg, 18.10.1990, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000655.

25 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, u.a. Signaturen 1/BWAA000072, 1/BWAA000626-1/BWAA000639.

26 Vgl. Pressemitteilung Beate Weber, 29.6.1990, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000049; vgl. Wahlanzeigen u.a. Wahlanzeige in: Rhein-Neckar-Zeitung vom 23./24.5.1990, und Unterschriftensammlungen, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signaturen 1/BWAA000049, 1/BWAA000660.

27 Vgl. Maschinenschriftliches Manuskript: Ansprache des Ersten Bürgermeisters Dr. Karl Korz anlässlich des Abschiedes von Herrn Oberbürgermeister Reinhold Zundel am 30.6.1990, vgl. Ausarbeitung: 24 Jahre Oberbürgermeister Reinhold Zundel (1966-1990), o. O., o. J., vgl. Rhein-Neckar-Zeitung, 2.7.1990: Hochachtung vor der Lebensleistung OB Zundels, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWA000569.

28 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000053.

29 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, u.a. Signaturen 1/BWAA000049-1/BWAA000050, 1/BWAA000660.

30 Vgl. Schreiben Wolfgang Wagner an die SPD Heidelberg, o. D., in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000660; vgl. Hans-Dieter Füser: Im Heidelberger OB-Wahlkampf geht es um Geld, in: Mannheimer Morgen, 14.9.1990, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000049.

31 Vgl.: Ausführungen Wolfgang Wagner, in: Rhein-Neckar-Zeitung, 24.9.1990, S.3, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000049.

32 Vgl. Zeitungsartikel: „Stürmischer Jubel um die neue Oberbürgermeisterin. Schon die ersten Trendmeldungen signalisieren den Sieg von Beate Weber-Medientechnisches Spektakel auf dem Marktplatz“, in: Rhein-Neckar-Zeitung, 22.10.1990, vgl. Zeitungsartikel: Eine Frau erobert Heidelberg. Im zweiten Wahlgang klarer Vorsprung für die SPD-Kandidatin, in: Stuttgarter Zeitung, 22.10.1990, vgl. Johanna Eberhardt: Die erste Oberbürgermeisterin in Baden-Württemberg. Beate Weber ist im Heidelberger Rathaus künftig Chefin, in: Stuttgarter Zeitung, 22.10.1990, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, 1/BWAA000050.

33 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, u.a. Signaturen 1/BWAA000459-1/BWAA000476.

34 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signaturen 1/BWAA000488-1/BWAA000505.

35 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signaturen 1/BWAA000405-1/BWAA000441.

36 Vgl. Beate Weber: Ökologische Stadtentwicklung – Die Herausforderung für Heidelberg, in AdsD der FES, Signatur 1/BWAA000648; vgl. Vortrag Beate Webers: Nachhaltiges Heidelberg. Ziele und Maßnahmen kommunaler Umweltpolitik, Alfred-Weber-Institut für Sozial- und Staatswissenschaft, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 19.6.1997, in: AdsD der FES, Signatur 1/BWAA000658.

37 Vgl. Rundschreiben OB Beate Weber an die AmtsleiterInnen der Stadtverwaltung Heidelberg: Neues Leitbild des Dienstleistungsunternehmens Kommunalverwaltung, 13.4.1994, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000648; vgl. Vortrag Beate Webers. Kommunikation vor Ort – Verwaltung im Gespräch mit Bürgern, Gruppen und der Öffentlichkeit, Hochschule für Verwaltungswissenschaft Speyer, Frühjahrsarbeitstage „Stadtkommunikation“, 22.4.1993, in: AdsD der FES, Signatur 1/BWAA000648; vgl. Wort gehalten. In der Tat. Oberbürgermeisterin Beate Weber. Bilanz der ersten Amtszeit Heidelbetrg 1990-1998, , September 1998, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, 1/BWAA000651.

38 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, 1/BWAA000528-1/BWAA000532.

39 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, 1/BWAA000533.

40 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signaturen 1/BWAA000539-1/BWAA000543.

41 Vgl. AdsD der FES; Depositum Beate Weber, Signaturen 1/BWAA000544-1/BWAA000551, 1/BWAA000560.

42 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000563.

43 Vgl. Vortrag Beate Webers: Nachhaltiges Heidelberg. Ziele und Maßnahmen kommunaler Umweltpolitik, Alfred-Weber-Institut für Sozial- und Staatswissenschaft, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 19.6.1997, S. 1 – 20, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000658; vgl. Stadtblatt-Sonderausgabe: 16 Jahre Oberbürgermeisterin Beate Weber. Sie hat Zeichen gesetzt, 6.12.2006, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000658.

44 Vgl. Konrad Götz: Eisberg oder..., in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000451.

45 Vgl. Ausführungen Beate Webers in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.10.1990, zitiert nach: Stadtblatt-Sonderausgabe: 16 Jahre Oberbürgermeisterin Beate Weber, 6.12.2006, S.1-24 (20), in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000659.

46 Vgl. Konrad Götz: Eisberg oder ..., in: Communale, in: Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Pressespiegel, 13.10.1998, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000451.

47 Vgl. MEIER. Das Stadtmagazin, Ausgabe September `98, 14. Jahrgang, S. 20, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, 1/BWAA000451.

48 Vgl. Schreiben Nils Weber an Beate Weber, 12.2.1991, Schreiben Christiane Schmidt-Sielaff an Beate Weber, 14.2.1995, Schreiben Lothar Binding an Beate Weber, Februar 1996, Schreiben Lore Vogel an Beate Weber, 22.2.1996, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000574.

49 Vgl. ebda.

50 Vgl. Rede Beate Weber auf der SPD-Nominierungskonferenz zur OB-Wahl 1998, Heidelberg-Kirchheim, 9.5.1998, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000451; Wahlkampfflyer- und Broschüre, hrsg. Vom Büro für Beate Weber, Rahmengasse 10, 69 120 Heidelberg, o. J. [1998], in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000451.

51 Vgl. Zeitungsartikel: Vitamin B...“ für OB Weber. Jungwähler-Initiative unterstützt die Amtsinhaberin, in: Rhein-Neckar-Nachrichten, 19./20.9.1998, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000458.

52 Vgl. Wahlanzeige: Heidelberger Juristinnen und Juristen für Beate Weber, in: Rhein-Neckar-Nachrichten, 5.11.1998, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000458.

53 Vgl. Wahlanzeige Bettina Stier (V. I. S. d. P): .Wir verstehen etwas von Wissenschaft und Forschung, in: Rhein-Neckar-Zeitung, 6.11.1998, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000458.

54 Vgl. Rhein-Neckar-Zeitung: Weber in Führung. Mit 47 Prozent – Lachenauer Zweiter -Entscheidung am 8. November, in: Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Pressespiegel, 19.10.1998, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000451.

55 Vgl. AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000578.

56 Vgl. Bild Rhein-Neckar, in: Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Pressespiegel, 15.10.1998, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000451.

57 Artikel: Auch Siegen ist anstrengend, in: City News 12/98, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000451.

58 Vgl. Ilona Scheidle: „Ich liebe den ...., in: Heidelbergerinnen...,S. 175.

59 Vgl. Stadtblatt-Sonderausgabe: 16 Jahre Oberbürgermeisterin Beate Weber. Sie hat Zeichen gesetzt, 6.12.2006, S. 2, in: AdsD der FES, Depositum Beate Weber, Signatur 1/BWAA000459.