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Gustav Noske

Gustav Noske

Bestand: 0,15 lfd.m.
Laufzeit: 1891 - 1946

Lebensdaten: * 9.7.1868 † 30.11.1946

Gustav Noske war nach einer Korbmacherlehre bis 1896 in seinem erlernten Beruf als Geselle tätig. 1892 wurde er Vorsitzender der SPD in Brandenburg/Havel, und 1896 trat er als Redakteur in die Schriftleitung des sozialdemokratischen Blattes in Brandenburg ein. 1897 wechselte er in dieselbe Funktion nach Königsberg und wurde 1902 Chefredakteur der Chemnitzer "Volksstimme". Zugleich war er dort bis 1918 Gauvorstand des Holzarbeiterverbandes. In Chemnitz und Königsberg gehörte er dem Stadtrat an und wurde 1906 in den Reichstag gewählt. Während der Matrosenrevolte wurde Noske 1918 von der Reichsregierung nach Kiel entsandt und dort zum Gouverneur ernannt. Als Mitglied des Rats der Volksbeauftragten für Wehrfragen wurde er während des Januaraufstandes in Berlin 1919 zum Oberbefehlshaber für die Regierungstruppen berufen. Im ersten parlamentarischen Reichskabinett Scheidemann fungierte er ab Februar 1919 als Reichswehrminister, bis er nach dem Kapp-Lüttwitz-Putsch 1920 von seiner Partei zum Rücktritt gedrängt wurde. Im Anschluss daran übernahm er das Oberpräsidium in Hannover, wurde 1933 beurlaubt und trat noch im gleichen Jahr in den Ruhestand. Nach dem Attentat vom 20.7.1944 wurde er verhaftet und später von den einrückenden Engländern aus dem Lager befreit.

Persönliche Unterlagen, Korrespondenz, Fotos, Gedenkmedaillen

Gustav Noske im Online-Katalog Bibliothek der FES