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Karl Krippendorf

Bestand: 2,25 lfd.m.
Laufzeit: 1919 - 1992

Lebensdaten: * 20.6.1907 † 1995

Schlosserlehre, 1921-1933 Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend, 1927-1933 der SPD in Gräfenhainichen bei Halle, 1933 Schutzhaft, anschließend unter Polizeiaufsicht, nach 1945 Vorsitzender der SPD-Betriebsgruppe der IG Farbenwerke Bitterfeld, Mitglied des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds, Vorschlag zum Stadtverordneten durch die SPD, Ablehnung durch die KPD, Juni 1945 Vermittler beim Arbeitsamt Bitterfeld, später Geschäftsstellenleiter des Arbeitsschutzamtes, danach des Arbeitsgerichts in Bitterfeld, Anfang 1949 Verhaftung durch die sowjetische Militäradministration wegen Spionageverdachts, nach Freilassung Flucht nach Westberlin, Übersiedlung nach Hannover, 1950-1963 Tätigkeit bei den Opelwerken Rüsselsheim, ab 1950 IG Metall Mitglied und Vertrauensmann, Mitglied der SPD-Betriebsgruppe Opel Rüsselsheim.

Persönliche Unterlagen u.a. betr. Karl Krippendorf sen. und die Gemeinde Gräfenhainichen im Bezirk Halle a. d. Saale, Heinz Hildebrandt, Materialsammlungen u.a. betr. Startbahn West in Frankfurt, Bücher, Broschüren u.a. zur Sozialdemokratie