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Wappen des Landes Hessen, Link zum Regionalbestand

 

Gustav Hoch

Gustav Hoch

Bestand: 6,80 lfd.m.
Laufzeit: 1900 - 1942

Lebensdaten: * 10.1.1862 † 4.10.1942

Geboren in Neubrück (Prov. Posen), Sohn eines Kaufmanns. Erst Realschule und kaufmännische Lehre in Danzig, dann Gymnasium in Stolp. 1885-1890 Studium der Staatswissenschaften in Berlin, Königsberg und Zürich, dazwischen 1886-1887 Militärdienst. 1888 Mitglied der SPD. 1890-1894 Redakteur der "Volksstimme" in Frankfurt/Main und 1891-1916 teilbesoldeter Redakteur der "Dachdecker-Zeitung" des Dachdeckerverbandes. 1895-1903 Buch- und Zigarrenhändler in Hanau, 1903-1919 Arbeitersekretär. 1902-1908 und 1910-1919 Stadtverordneter in Hanau. 1898-1903 sowie 1907-1918 Mitglied des Reichstags, 1919/1920 Mitglied der Nationalversammlung, dann bis 1928 wieder Mitglied des Reichstags. In der Zeit nach 1919 als sozialpolitischer Publizist hervorgetreten. Von den Nationalsozialisten 1933 inhaftiert, später als Zwangsarbeiter eingesetzt, 1942 wegen seiner jüdischen Herkunft in das Ghetto Theresienstadt deportiert und verstarb dort an den schrecklichen Umständen.

Schriftgut aus der politischen Tätigkeit Hochs (Exzerpte, Manuskripte, Notizen, Artikel, Autobiographisches), persönliche Unterlagen (Ausweise, Mitgliedsbücher), Prozessunterlagen, Zeitungsausschnitte, Korrespondenz

Gustav Hoch im Online-Katalog Bibliothek der FES