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Ernst Heilmann

Ernst Heilmann

Bestand: 0,10 lfd.m.
Laufzeit: 1915, 1934 - 1940

Lebensdaten: * 13.4.1881 † 3.4.1940

Geboren in Berlin. 1899 Mitglied der SPD, 1903 1. juristisches Staatsexamen, aus politischen Gründen nicht in den Staatsdienst eingestellt. Zunächst Parlamentsstenograph, dann Parlamentsberichterstatter für sozialdemokratische Zeitungen in Berlin. 1909-1917 Redakteur der "Volksstimme" in Chemnitz, dazwischen 1914-1916 Militärdienst (Kriegsbeschädigter). 1917 Mitgründer des zentralen Vorstands des Reichsbunds der Kriegsbeschädigten. 1918-1922 Herausgeber und Redakteur der "Sozialistischen Korrespondenz" und der "Politisch-Parlamentarischen Nachrichten" in Berlin. 1919-1920 Stadtverordneter in Charlottenburg. Ab 1919 Mitglied, ab 1921 Fraktionsvorsitzender der SPD im preußischen Landtag, Mai 1928-1933 Mitglied des Reichstags. 1929-1933 Redakteur der Wochenschrift "Das freie Wort". In der NS-Zeit ab Juni 1933 in verschiedenen Haftanstalten und Konzentrationslagern, in Buchenwald umgekommen (vermutlich durch Injektion ermordet).

Briefe aus der KZ-Haft (ein Brief von Soldatentransport 1915)

Ernst Heilmann im Online-Katalog Bibliothek der FES