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FES / AdsD / Über das Archiv / Geschichte / Zu retten was sonst unwiederbringlich verloren geht

Geschichte des AdsD

Die Vorläufer

"Soll das Werk gelingen, so darf es nicht auf den guten Willen und die Mittel Einzelner angewiesen sein, die Gesammtheit der Partei muß dafür eintreten und Jeder sich für verpflichtet halten, sein Theil zum Gelingen beizutragen." 1
August BebelVorwärts-Artikel Die Notwendigkeit der Gründung einer allgemeinen Partei-Bibliothek von August BebelDieser Appell war am 20. Februar 1878 auf der Titelseite des "Vorwärts" in einen mit A.[ugust] B.[ebel] gezeichneten Artikel über "Die Nothwendigkeit der Gründung einer allgemeinen Partei-Bibliothek" zu lesen. Bebel begründete seinen Vorschlag mit dem Hinweis auf die interessierten Genossen bekannten Schwierigkeiten bei der Beschaffung von sozialistischer und volkswirtschaftlicher Literatur. Er umriss anschließend seine Vorstellung davon, welches Trägermodell für eine solche von der Partei zu schaffende und von einer neu zu bildenden Bibliothekskommission begleitete Institution in Frage käme, wie sie und ihre Aufgaben zu finanzieren wären, welche Sammelgebiete verbindlich zu sein hätten und wie sie zu ihren Beständen kommen könnte. Laut einer Fußnote der Redaktion lag diesem Beitrag ein Gespräch zugrunde, das Bebel im Sommer 1877 mit dem Hamburger Sozialdemokraten August Geib 2 geführt hatte.
Aus Bebels Beitrag geht deutlich hervor, dass sein Ziel die Schaffung einer Bibliothek war - den Begriff Archiv verwendet er nicht. Dass Bebel nicht zur Gründung eines Parteiarchivs aufrief, hatte einen einfachen Grund: Dieses Archiv existierte bereits. Sind die vom Vorstand der seit 1875 zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD) vereinigten Sozialdemokratie auf den Parteikongressen 1876 und 1877 gemachten Angaben über die Zahl der aus- und eingehenden Briefe und Sendungen nur ein indirekter Hinweis auf die Existenz eines Parteiarchivs 3, so schafft eine Notiz im "Sozialdemokrat" (Zürich) 4 vom 13. März 1884 Gewissheit: Unter der Rubrik "Partei-Archiv" wird dem ehemaligen Sekretär der SAPD Carl Derossi 5u.a. die Übergabe von drei Protokollbüchern der SAPD (1875 - 1878 Mai) sowie "diverser Zirkuläre und sämmtlicher Abrechnungen der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands von 1875 bis Ende" quittiert. Aber auch die Vorläufer der SAPD, wie der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV), der Lassallesche Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (LADAV), der Vereinstag (später: Verband) deutscher Arbeitervereine (VDAV) und die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) verfügten bereits über eigene Registraturen. Schauen wir die "Frühgeschichte" genauer an:
Am 23. Mai 1863 wurde in Leipzig der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein gegründet. Er appellierte an das Klassenbewusstsein der Arbeiter und forderte das allgemeine Wahlrecht.
Ferdinand Lassalle Die herausragende Persönlichkeit war der charismatische Ferdinand Lassalle 6, der die Partei autoritär führte. Eine der frühesten Beschreibungen des ADAV-Archivs gibt Bernhard Becker 1874 im Vorwort zu seiner "Geschichte der Arbeiter-Agitation Ferdinand Lassalle's" 7: Danach enthielt das sog. Lassalle'sche Agitations-Archiv u.a. "die Kopiebücher der von Lassalle in Agitationssachen geschriebenen Briefe, die Kopien der von den beiden Lassalle'schen Sekretären Vahlteich 8 und Willms 9 in Vereinsangelegenheiten geschriebenen Briefe, die sämmtlichen von Vereinsbevollmächtigten, Vereinsmitgliedern und den Vorstandsmitgliedern [...] eingelaufenen Schreiben, die sämmtlichen Schriftstücke, welche auf die Entstehung und Ausbreitung des Vereins Bezug hatten." Über den Verbleib dieses Teils des ADAV-Archivs ist nichts bekannt.
Unter der Ägide der Nachfolger Lassalles im Amt des ADAV-Präsidenten wurde die kontinuierliche Führung und Aufbewahrung der Vereinsakten offenbar eingestellt. Dies könnte mit ein Grund für den Antrag sein, den der Berliner Delegierte Eduard Grosse 10an die sechste Generalversammlung des ADAV im November 1867 stellte: "Zur Sammlung, Sichtung und Aufbewahrung der dem Präsidium entbehrlichen Acten, sowie aller Schriftstücke, welche sich auf den Verein beziehen und für die Zukunft irgend welche Wichtigkeit haben könnten, als auch zur Anfertigung und Aufbewahrung eines Verzeichnisses aller gegenwärtig in den Händen des Präsidenten sich befindenden, diesem aber unentbehrlichen Schriften u.s.w. wird ein Archiv-Ausschuß gewählt, welcher seinen Sitz an dem Wohnorte des Präsidenten hat." 11Obwohl dieser Antrag in leicht veränderter Form von der Versammlung angenommen wurde, trat bis zum Ende der Präsidentschaft von Johann Baptist von Schweitzer 12 kaum Besserung in Hinblick auf die zentrale Aufbewahrung der Vereinsunterlagen ein. Zumindest aber lassen sich für diese Zeit Protokoll- und Kassenbücher des Vereinsvorstands nachweisen. 13 Aus der Periode 1871 bis 1875 stammen wahrscheinlich die Adressbücher, Zirkulare und Abrechnungen des ADAV, über deren Abgabe an das Parteiarchiv in der bereits erwähnten Notiz im "Sozialdemokrat" vom März 1884 berichtet wurde. Weitere Unterlagen des ADAV und des LADAV befanden sich im Nachlass von Ferdinand Lassalle, der von den Erben von Sophie von Hatzfeldt 14 1921 an das Reichsarchiv abgegeben wurde. 1946 wurde der Hauptteil des mittlerweile ausgelagerten Bestandes von einer der sog. Trophäenkommissionen der Roten Armee sichergestellt und nach Moskau verbracht. 15 Mikrofilmkopien des Lassalle-Bestandes befinden sich inzwischen im Archiv der sozialen Demokratie (AdsD), das darüber hinaus das Versandbuch des ADAV (Juli 1873 - März 1875) sowie das Protokollbuch der ADAV-Gemeinde Augsburg (März 1864 - August 1867) im Original besitzt.
Ende Mai 1867 spaltete sich unter Führung von Sophie von Hatzfeldt der Lassallesche Allgemeine Deutsche Arbeiterverein ab. Er sah sich als der Vertreter der ‚reinen Lehre' Lassalles und betrieb einen romantisch verklärten Lassalle-Kult. Die Registratur des LADAV befindet sich heute in der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv (SAPMO). 16
Im Juni 1863 gründeten in Frankfurt am Main Arbeitervereine "verschiedenster politischer Schattierung" 17 den Vereinstag deutscher Arbeitervereine (VDAV). Der Verein, der im Vergleich zum ADAV demokratischere Organisationsstrukturen besaß, setzte zunächst auf eine Zusammenarbeit mit liberal gesinnten Teilen des Bürgertums. "Gegenstand der Verhandlungen" war "alles, was auf die Wohlfahrt der arbeitenden Klassen von Einfluß sein" konnte. 18 Der Vorstand des VDAV bewahrte von Beginn an seine internen Unterlagen auf und schuf somit den Grundstock für ein eigenes Verbandsarchiv. Nach der Gründung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) im August 1869 wurde das Archiv - "Akten, Briefe, Protokolle" - August Bebel, seit Oktober 1867 Vorsitzender des VDAV, "zur Aufbewahrung überlassen". 19 Teile der VDAV-Registratur, so die Verbandskorrespondenz, darunter das sog. Brieftagebuch Bebels 20, und die Unterlagen der Vereinstage aus den Jahren 1865 bis 1869 werden heute im AdsD aufbewahrt.
Die Archivtradition wurde auch von der SDAP weitergeführt. Die Akten, Bücher und Schriftstücke der Partei finden in den Kongressprotokollen nicht nur Erwähnung 21, teilweise kam es zu Auseinandersetzungen, wie intensiv Akten geführt werden sollten: So verwahrte sich z.B. Samuel Kokosky auf dem Eisenacher Kongress 1873 "gegen die bureaukratische Auffassung: Was nicht in den Akten steht, existiert nicht in der Welt." 22 Der bereits erwähnte C. Derossi gab vor seiner Abreise ins amerikanische Exil einige Protokollbücher, Zirkulare und Abrechnungen der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei an das Parteiarchiv in Zürich ab. 23 Der Verbleib dieser Unterlagen sowie der übrigen SDAP-Registratur ließ sich bisher nicht klären. Das AdsD besitzt in seinen Beständen die Protokolle des Ausschusses der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei ("Hamburg - Altona. Wandsbek - Harburg. 6.8.1874-6.6.1875).
Gedenkpostkarte vom SPD-Parteitag in Gotha 22. - 27.5.1875 (Vereinigungsparteitag)Als Bebel 1878 seinen oben erwähnten Vorstoß unternahm, gab es also bereits Archive, die zumindest in Teilen im "Parteiarchiv" zusammengeführt worden waren. Es fehlte jedoch eine umfassende Bibliothek, die als zentrale Sammelstelle für sozialistische Literatur und Periodika, die in der Erwerbungspolitik wilhelminischer Bibliotheken so gut wie keine Rolle spielten, in erster Linie den Parteimitgliedern zur Verfügung stehen sollte, die sich Wissen aneignen oder bereits vorhandene Kenntnisse vertiefen wollten. Dass dies ganz auf der Linie der in der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung verbreiteten Ansicht lag, dass Wissen im Zusammenhang mit einer Veränderung der Gesellschaft einen Machtfaktor darstellte, unterstrich ein Kommentar zu Bebels Vorschlag, der im "Vorwärts" vom 3. Mai 1878 veröffentlicht wurde: "Und doch ist möglichst gründliches Bekanntwerden des Volkes mit allen politischen und sozialen Wissenschaften, d.h. möglichst hohe politische Bildung des Volkes[,] die unerläßlichste Vorbedingung unserer Erfolge. Was uns vor Allem, Allem raththut, ist Wissen, Wissen, Wissen!" 24 In einer weiteren Zuschrift war zu lesen: "Die Parteibibliothek ist ein Bedürfnis und sie sollte möglichst rasch ins Leben gerufen werden. [...] Lasset uns vor Schwierigkeiten nicht zurückschrecken, einiger guter Wille und Eifer wird uns doch zum Ziele führen." 25
Die Diskussion über dieses Thema endete damit aber abrupt, denn es kam zu einer für die Existenz der Partei bedrohlichen Situation: Am 11. Mai 1878 schoss der Klempnergeselle Max Hödel 26 auf Kaiser Wilhelm I. 27, der allerdings unverletzt blieb. Die ehemalige Mitgliedschaft Hödels in der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands bot Reichskanzler Otto von Bismarck 28 die Möglichkeit, endlich gegen die Sozialdemokratie vorzugehen. Bereits zwei Wochen später brachte er ein "Gesetz zur Abwehr sozialdemokratischer Ausschreitungen" im Reichstag ein, das dieser jedoch ablehnte. Als am 2. Juni Karl Nobiling 29 den Monarchen bei einem weiteren Attentat schwer verletzte und die Presse Nobiling Verbindungen zur Sozialdemokratie nachsagte, kam es zu Ausschreitungen gegen Sozialdemokraten. Im Rechenschaftsbericht der Sozialdemokratischen Reichstagsfraktion hieß es dazu: "Durch die in offiziöses, ja teilweise offizielles Gewand sich hüllende Lüge, dass der notorisch nationalliberale Dr. Nobiling ein Sozialdemokrat sei, dass seine Tat der Ausfluss einer sozialdemokratischen Verschwörung, und dass er Geständnisse in diesem Sinne gemacht; durch die von ehrlosen Subjekten und gedankenlosen Nachbetern Tag für Tag in hunderten und in tausenden von Zeitungen kolportierte Verleumdungen gegen die Sozialdemokratie; durch massenhafte Haussuchungen und Verhaftungen - wurde das ohnehin tiefbewegte Volksgemüt bis zur Unzurechnungsfähigkeit aufgeregt." 30 Nach Auflösung und Neuwahl des Reichstags wurde im Oktober 1878 das Bismarcksche "Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie" angenommen.

 

Fussnote 1: A.B.: Die Nothwendigkeit der Gründung einer allgemeinen Partei-Bibliothek. In: "Vorwärts" (Leipzig), 20.2.1878; August Bebel (1840-1913), von Beruf Drechsler, 1866 Mitglied der Internationalen Arbeiter-Assoziation, 1866 Mitgründer der Sächsischen Volkspartei, 1867-1881 und 1883-1913 Mitglied des Norddeutschen, dann des Deutschen Reichstags, 1969 Mitgründer der SDAP, 1875 der SAPD, 1892-1913 einer der Vorsitzender der SPD; "Vorwärts" Leipzig Oktober 1876 - Oktober 1978 (Untertitel: Centralorgan der Social-Demokratie Deutschlands). Zurück

Fussnote 2: August Geib (1842-1879), von Beruf Buchhändler, 1864 Mitglied des ADAV, 1969 Austritt aus dem ADAV und Mitgründer der SDAP, ab 1875 Mitglied des Vorstands bzw. des Zentralwahlkomitees der SAPD, 1874-1876 Mitglied des Reichstags.Zurück

Fussnote 3: Protokoll des Socialisten-Congresses zu Gotha vom 19. bis 23. August 1876, Berlin 1876, S. 14f., Protokoll des Socialisten-Congresses zu Gotha vom 27. bis 29. Mai 1877, S. 28, in: Protokolle der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (Reprint), Band II (Gotha 1875-St. Gallen 1887), Glashütten im Taunus, Bonn-Bad Godesberg 1976.Zurück

Fussnote 4: "Der Sozialdemokrat" Zürich 1879-1888 (Untertitel ab 1886: Internationales Organ der Sozialdemokratie deutscher Zunge).Zurück

Fussnote 5: Carl Derossi (1844-1910), gelernter Hutmacher, 1868/69 Mitglied und 1871-1875 Sekretär des ADAV, 1875-1878 Sekretär bzw. Mitglied des Zentralwahlkomitees der SAPD, 1880 Ausweisung, 1884 Emigration in die USA.Zurück

Fussnote 6: Ferdinand Lassalle (1825-1864), Jurist, Publizist und Arbeiteragitator, 1863 Mitbegründer und erster Präsident des ADAV.Zurück

Fussnote 7:Fussnote 14: Bernhard Becker: Geschichte der Arbeiter-Agitation Ferdinand Lassalle's. Nach authentischen Aktenstücken. Mit einer Einleitung zum Nachdruck von Toni Offermann, Berlin/Bonn 1978, S. III/IV; Bernhard Becker (1826-1882), Schriftsteller und Redakteur, Teilnehmer der Revolution 1848/49, 1864/1865 Präsident des ADAV.Zurück

Fussnote 8: Julius Vahlteich (1839-1915), von Beruf Schumacher, Mitgründer von ADAV und SDAP, mit kurzer Unterbrechung 1874-1881 Mitglied des Reichstags, 1881 in die USA ausgewandert.Zurück

Fussnote 9: Eduard Willms (1836-?), von Beruf Schwertarbeiter.Zurück

Fussnote 10: Näheres nicht ermittelt.Zurück

Fussnote 11: Protokolle und Materialien des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (inkl. Splittergruppen). Nachdrucke. Herausgegeben von Dieter Dowe. Mit einer Einleitung von Cora Stephan und einem Personenregister, Zeitschriften- und Zeitungsregister sowie Ortsregister von Dorothee Dowe, Berlin/Bonn 1980, S. 73.Zurück

Fussnote 12: Johann Baptist von Schweitzer (1833-1875), Rechtsanwalt und Journalist, seit 1863 Mitglied und 1867-1871 Präsident des ADAV, 1872 Ausschluss, 1967-1971 Mitglied des Norddeutschen Reichstags.Zurück

Fussnote 13: Protokolle und Materialien, a.a.O., S. 216.Zurück

Fussnote 14: Sophie von Hatzfeldt (1805-1881), Freundin und Förderin Lassalles.Zurück

Fussnote 15: Siehe auch: Toni Offermann (Hg.): Die erste deutsche Arbeiterpartei: Organisation, Verbreitung und Sozialstruktur von ADAV und LADAV 1863 - 1871; mit einer beigefügten CD-ROM, Bonn 2001; Klaus-Dieter Lehmann/Ingo Kolasa (Hg.): Die Trophäenkommissionen der Roten Armee. Eine Dokumentensammlung zur Verschleppung von Büchern aus deutschen Bibliotheken, Frankfurt am Main 1996.Zurück

Fussnote 16:Im Faszikel 2/3 des Bestands befinden sich Original-Aktenverzeichnisse über mehr als hundert Akteneinheiten des LADAV.Zurück

Fussnote 17: Ilse Fischer/Werner Krause: August Bebel. 1840-1913. Ein Großer der deutschen Arbeiterbewegung. Katalog zu einer Ausstellung des Archivs der sozialen Demokratie/Friedrich-Ebert-Stiftung und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Köln 1988, S. 25.Zurück

Fussnote 18: Berichte über die Verhandlungen der Vereinstage deutscher Arbeitervereine 1863 bis 1869. Nachdrucke. Hrsg. von Dieter Dowe. Mit einer Einleitung von Shlomo Na'aman sowie einem Personenregister, Zeitschriften- und Ortsregister von Max Schwarz, Berlin/Bonn 1980, S. 38.Zurück

Fussnote 19: August Bebel: Aus meinem Leben. Zweiter Teil, Stuttgart 1911, S. 99.Zurück

Fussnote 20:Ilse Fischer: August Bebel und der Verband Deutscher Arbeitervereine. Brieftagebuch und Dokumente, Bonn 1994.Zurück

Fussnote 21: Protokoll über den zweiten Congreß der sozial-demokratischen Arbeiterpartei abgehalten zu Dresden, am 12., 13., 14., und 15. August 1871, Leipzig 1872, S. 66; Protokoll über den fünften Congress der Sozial-demokratischen Arbeiterpartei abgehalten zu Eisenach, am 23., 24., 25., 26. und 27. August 1873, Leipzig 1873, S. 5, 21f. und 39; Protokoll über den sechsten Congress der Sozial-demokratischen Arbeiterpartei abgehalten zu Coburg, am 18., 19., 20. und 21. Juli 1874, Leipzig 1874, in: Protokolle der sozialdemokratischen Arbeiterpartei, Band I (Eisenach 1869-Coburg1874) und Band II (Gotha 1875-St. Gallen 1887), Glashütten im Taunus/Bonn-Bad Godesberg 1976.Zurück

Fussnote 22:Protokoll über den fünften Congress, a.a.O., S. 40; Samuel Kokosky (1838-1899), von Beruf Rechtsanwalt, Redakteur.Zurück

Fussnote 23:"Der Sozialdemokrat" Zürich, 18.3.1884.Zurück

Fussnote 24: Unter dem Titel: Zum Vorschlag der Gründung einer Parteibibliothek.Zurück

Fussnote 25:"Vorwärts" (Leipzig), 22.5.1878, S. 4.Zurück

Fussnote 26: Max Hödel (1857-1878).Zurück

Fussnote 27: Wilhelm I. (1797-1888), ab 1871 deutscher Kaiser.Zurück

Fussnote 28: Otto von Bismarck (1815-1895), 1871-1890 Reichskanzler.Zurück

Fussnote 29: Karl Nobiling (1848-1878).Zurück

Fussnote 30: Rechenschaftsbericht der sozialdemokratischen Mitglieder des deutschen Reichstag. (1879), in: Dokumente des Sozialismus. Hefte für Geschichte, Urkunden und Bibliographie des Sozialismus. Hrsg. von Eduard Bernstein, Stuttgart 1903, II. und III. Band, S. 453; Eduard Bernstein (1850-1932), von Beruf Bankangestellter, 1872 Mitglied der SDAP, 1875 der SAPD, einer der führenden Theoretiker der Sozialdemokratie, 1881-1890 Redakteur des "Sozialdemokrat" in Zürich und London, 1901 Rückkehr nach Deutschland, 1917 Mitglied der USPD, ab 1919 wieder der SPD, 1902-1907, 1912-1918 und 1920-1928 Mitglied des Reichstags.Zurück