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Ilse Schütze-Schur -
eine vergessene sozialdemokratische Künstlerin des frühen 20. Jahrhunderts

von Peter Pfister

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Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2004 wurde in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn mit einer Ausstellung an die Malerin, Graphikerin und Kunstgewerblerin Ilse Schütze-Schur erinnert. Eine Podiumsdiskussion zur Ausstellungseröffnung ergab darüber hinaus wertvolle Hinweise über das Wirken einer Künstlerin, deren Werke noch heute durch ihre überzeugende Aussagekraft beeindrucken.1Bis in die Gegenwart hinein werden Graphiken der Künstlerin reproduziert, doch handelt es sich zumeist um Illustrationen, die sie für verschiedene Maifestzeitungen entwarf.2 Das übrige Werk Ilse Schütze-Schnurs geriet weitestgehend in Vergessenheit. Die Ausstellung des Historischen Forschungszentrums der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigte daher neben den Illustrationen der Maifestzeitungen auch Buchillustrationen, Bucheinbände Radierungen und Holzschnitte aus der Hand der Künstlerin.

Biographische Angaben

Ilse Schütze-Schur wurde am 21. August 1868 als Ilse Schütze in Berlin-Charlottenburg geboren. Über ihre Jugend ist nur wenig bekannt. Sicher ist, dass sie einige Zeit in München verbrachte, dort künstlerischen Unterricht nahm und einige ihrer Werk ausstellte.3 Später lebte und arbeitete sie wieder in Berlin und knüpfte dort erste Kontakte zur Frauenbewegung. Dieser Kontakt lag in ihrer Tätigkeit als Künstlerin begründet. Es wurde den Frauen zwar zugebilligt, sich künstlerisch zu betätigen, insbesondere galt das Zeichnen als eine typisch weibliche Eigenschaft, welche die Frauen und Mädchen des Mittelstandes früh erlernten, doch als wirklich ernstzunehmende Künstlerinnen wurden sie nicht angesehen.4 Erst mit der im Winter 1866/67 geführten "Frauendebatte", in der die Erwerbstätigkeit der Frauen diskutiert und als Notwendigkeit betrachtet wurde, bildeten sich am Rande der sich neukonstituierenden Frauenbewegung Organisationen, die auch das künstlerische Schaffen der Frauen förderten.5 Mit der Gründung des "Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin" (VdKKB) wurde schließlich ein Verein geschaffen, der nicht nur für Frauen, sondern auch von Frauen geleitet wurde. Ziel dieses Vereines war neben der Ausbildung begabter Künstlerinnen auch die Organisation von Ausstellungen und nicht zuletzt die Bildung eines Fonds zur sozialen Absicherung in Not geratener Mitglieder.6

Ilse Schütze-Schur trat diesem Verein 1901 bei und war von 1909 bis 1922 Lehrerin für Graphik und Malerei an der Zeichen- und Malschule des VdKKB. Nach 1905 wurde sie Mitglied im Deutschen Lyceum-Club, der wie der VdKKB die Künstlerinnen förderte, jedoch deutlich schärfere Aufnahmebedingungen hatte.7Im Deutsche Lyceum-Club, der umgehend dem Bund Deutscher Frauen (BDF) beitrat, nahmen neben der künstlerischen Förderung seiner Mitglieder auch gesellschaftspolitische Themen einen großen Raum ein.8
1905 heiratete sie den Schriftsteller, Dichter und Kunstkritiker Ernst Schur. In dieser Zeit knüpfte sie wahrscheinlich erste Kontakte zur Sozialdemokratie und entwarf für sozialdemokratische Zeitschriften mehrfach Illustrationen.9
1912 wurde von Hedwig Heyl10 die Ausstellung "Die Frau in Haus und Beruf" initiiert, in deren Anschluss der vom BDF organisierte "Deutsche Frauenkongreß" stattfand. Beide Veranstaltungen fanden große Beachtung und es zeugt von einer deutlichen Wertschätzung ihres Kunstschaffens, dass es Ilse Schütze-Schur oblag, die Titelseite des Ausstellungskatalogs "Die Frau in Haus und Beruf" zu gestalten.11
Neben den Ausstellungen des Deutschen Lyceum-Clubs und des VdKKB war sie ab 1893 bis 1921 zwar nahezu jährlich bei der "Großen Berliner Kunstausstellung" mit ihren Werken vertreten, doch blieb sie auch der Frauenbewegung bis zu ihrem Tod verbunden. Sie verstarb 1923 in Berlin.

Würdigung und Werk

Die Künstlerin Ilse Schütze-Schur war hinsichtlich ihres künstlerischen Schaffens ein Spiegel ihrer Zeit. Wie viele andere Künstler betätigte sie sich mit Malerei, Graphiken, Druckgraphiken und Farbdrucken. Ferner schuf sie sich einen Namen in der Gestaltung von Bucheinbänden und Buchillustrationen. Sie gestaltete Buntglasfenster, Vorhängescheiben, aber auch Wandschirme, Möbelstücke, Einlegearbeiten usw.12
Dass eine Künstlerin in einer solch vielfältigen Form tätig war, entsprach einer Kunstauffassung, die ihren Anfang im Jugendstil nahm. Diese Kunstrichtung, die auch unter den Begriffen wie Modern Style, Art Nouveau oder Sezession wie ein Flächenbrand über Europa zog, sammelte alle Kunstrichtungen von der Malerei bis zur Architektur unter seine dekorative, florale Darstellungsweise. Dies hatte zur Folge, dass die verschiedenen Künstler sich nicht nur in den klassischen Bereichen wie Malerei und Bildhauerei betätigten, sondern auch Gebrauchsgegenstände schufen.13
War Ilse Schütze-Schur im Bereich der Möbelgestaltung auch konservativen Kunstrichtungen treu geblieben, so folgte sie in ihren frühen Zeichnungen und Buchillustrationen der reichen Formensprache des Jugendstils. Bei den späteren Druckgraphiken wie Radierungen und Holzschnitten verließ sie weitestgehend diese dekorative Darstellungsweise und wandte sich der abstrahierenden Formensprache des Expressionismus zu.
Zwar gab es schon während des Jugendstils die Forderung nach Abstraktion der naturalistischen Darstellung,14doch mit der Renaissance des Holzschnittes wurde diese Abstraktion für viele Künstler richtungsweisend.15 War der Holzschnitt im ausgehenden Mittelalter fast vollständig von dem Kupferstich verdrängt worden, so glich seine Wiederentdeckung einer künstlerischen Revolution. Der Impuls dazu kam aus Ostasien. Die in der Kunstgeschichte als "Japanismus" bezeichnete Bewegung ließ ihre Bewunderung für die japanischen Farbholzschnitte in den Jugendstil einfließen.16Von dort ausgehend entwickelte Paul Gauguin Ende des 19. Jahrhunderts seine ersten bewusst "primitiv" entworfenen Handdrucke und hob den Holzschnitt aus dem Umfeld des reinen Reproduktionsmittels heraus.17

In ihrer Begeisterung für das direkte Gegenüber von bedruckter und unbedruckter Fläche führten die Expressionisten die Entwicklung Gauguins fort, indem sie die urwüchsige Kraft des Holzschnittes für ihre Darstellungen nutzbar machten.

In würdiger Nachfolge der expressionistischen Bewegung schnitt Ilse Schütze-Schur ihre Entwürfe in das Holz. Auch sie nutze die expressive Wirkung von Linie und Fläche, die dem Holzschnitt eigen ist. Analog zur expressionistischen Bewegung schuf sie ihre Werke im Handdruckverfahren unter Vermeidung einer naturalistischen Raumwirkung.
Bei einer Suche nach direkten künstlerischen Vorbildern lässt sich der Einfluss von Käthe Kollwitz deutlich ablesen.18Darüber hinaus sind die Arbeiten der deutschen Jugendbewegung um Wilhelm Geißler, die seinerzeit aus dem Wandervogel hervorgegangen ist, sicherlich vorbildhaft gewesen. Dieser Vergleich drängt sich daher auf, da gerade diese Jugendbewegung expressionistischen Künstlern eine Plattform bot. Dort fanden die Künstler in Zeitschriften und Kalendern Veröffentlichung und wurden so deutschlandweit bekannt.19

Im Gegensatz zu den Holzschnitten, die naturgemäß das direkte Gegenüber von Linie und Fläche ausmachen, arbeitete Ilse Schütze-Schur bei ihren Radierungen mit der vollen Ausdruckskraft der Schraffur. Liegt bei dem Holzschnitt ein Hochdruckverfahren zugrunde, da die nicht zu bedruckenden Flächen weggeschnitten werden müssen, so handelt es sich bei der Radierung um ein Tiefdruckverfahren. Hierbei wird auf eine Metallplatte eine Schutzschicht aufgegeben, die mittels einer Radiernadel weggeschabt wird.20 Diese so behandelte Platte wird mit einer Ätzflüssigkeit versehen, welche durch die abgeschabten Linien der Schutzschicht auf die Metallplatte einwirkt und je nach Ätzdauer mehr oder weniger starke Vertiefungen hinterlässt. Die Platte wird anschließend mit Farbe behandelt und wieder abgerieben. Zurück bleibt nur die Farbe in den Vertiefungen. Ein aufgelegtes Blatt nimmt durch Druck die Farbe der Vertiefungen an und erhält die für eine Radierung so charakteristische Gestaltung.

Auch bei den Radierungen von Ilse Schütze-Schur ist der künstlerische Einfluss durch Käthe Kollwitz deutlich ablesbar. Dieser ist nicht nur hinsichtlich ikonographischen Gesichtspunkten gegeben, sondern auch in der politisch-sozialen Auffassung, die beide Künstlerinnen verband und sich in den Werken ausdrückt. Darüber hinaus ist es auch die Art der Herstellung, die eine dichte Nähe zu Käthe Kollwitz spüren lässt. Ilse Schütze-Schur hatte bei ihren Radierungen vielfach ein Verfahren angewandt, das als Vernis Mou, als Weichgrundätzung bezeichnet wird. Diese Verfahren ermöglichte es der Künstlerin, große Flächen unter Verwendung von textilen Strukturen zu gestalten. Die Verwendung von Textilien zur Gestaltung von Radierungen ist auch in dem großen Oeuvre von Käthe Kollwitz zu finden, mehr noch, diese Gestaltungsweise wurde durch Käthe Kollwitz erst richtig bekannt.21

Sowohl bei den Holzschnitten wie auch den Radierungen, die Ilse Schütze-Schur als eigenständige Kunstwerke schuf, zeigt sich ihre ganze künstlerische Kraft in reiner, urwüchsiger Ausprägung. So ausdrucksstark sie ihr Talent einsetzte, eine Begebenheit, eine Überzeugung oder einen Gefühlsausdruck in heute noch fesselnde Formen zu bringen, so einfühlsam reagierte sie bei ihren Buchillustrationen auf die Textvorlage bei Kinderbüchern. Sie versteckte keine ideologischen Botschaften oder gar Mahnungen. Diese Illustrationen sollen erfreuen und nicht erziehen.
Ganz anders erscheinen die Illustrationen, die sie für verschiedene Maifestzeitungen entwarf.
Von der für die Maifestzeitungen typischen Darstellung einer Familienidylle im Freien bis hin zu narrativen Illustrationen, die den Betrachter zur Teilnahme auffordern, reicht die Spannbreite. Es geht aber nicht darum, den Arbeitgeber zu dämonisieren oder zu verunglimpfen, sondern die Errungenschaften der Arbeiterbewegung werden vermittelt.

Bei einer Betrachtung ihrer Werke zeigt es sich, dass es der Künstlerin nur wenig gerecht wird, wenn wir sie in das enge Korsett einer linearen kunsthistorischen Einordnung zwängen. Zu vielfältig sind ihre Darstellungen. Selbstbewusst und mit sicherer Hand schuf sie ihre Werke und war doch in der Lage, ihr Kunstschaffen den jeweiligen Anforderungen anzupassen.

Fussnoten:

Fussnote 1:Unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Dowe, Leiter des Historischen Forschungszentrums der Friedrich-Ebert-Stiftung, nahmen an der Diskussion Prof. Dr. Beatrix Bouvier, Leiterin des Karl-Marx-Hauses in Trier, Jürgen Brüggebors, Journalist und Leihgeber der Werke Ilse Schütze-Schurs, sowie Peter Pfister, Archivar und Kunsthistoriker, teil.Zurück

Fussnote 2:Vgl. Fuhrmann, Dietmann; Muysers, Carola: Profession ohne Tradition. 125 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen, Berlin 1992, S. 379 und 419f.Zurück

Fussnote 3:Vgl. N.N.: Grosse Berliner Kunstausstellung, Katalog, Berlin 1898, S. 52.Zurück

Fussnote 4:Vgl. Otto-Peters, Louise: Frauenleben im Deutschen Reich, Leipzig 1876, S. 216f.Zurück

Fussnote 5:So zum Beispiel der "Verein zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts", der nach seinem Gründer Adolf Lette auch "Lette-Verein" genannt wurde. Dieser Verein förderte neben der allgemeinen beruflichen Betätigung der Frauen auch deren künstlerische Ausbildung. Vgl. Fuhrmann, Dietmann, Muysers, Carola: Profession ohne Tradition. 125 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen, a.a.O., S. 376.Zurück

Fussnote 6:Vgl. ebenda.Zurück

Fussnote 7:Zur Aufnahme mussten ein Gesuch eingereicht und zwei Bürgschaften von Klubmitgliedern vorgelegt werden. Hierdurch sicherte sich der Deutsche Lyceum-Club eine hohe Exklusivität. Vgl. Sander, Sabine: Nur für geladene Gäste. Der "Deutsche Lyceum-Club", in: Zwaka, Petra: "Ich bin meine eigene Frauenbewegung". Frauenansichten aus der Geschichte einer Großstadt, Ausstellungskatalog, Berlin 1991, S. 52f.Zurück

Fussnote 8:Vgl. Marell, Luise; Heyl, Hedwig: Die Geschichte des Deutschen Lyceum-Clubs und seine Aufgaben in Gegenwart und Zukunft, Berlin 1933, S. 3ff. Zurück

Fussnote 9:Neben den Maifestzeitungen entwarf sie auch Illustrationen für die Kulturzeitschrift "Die neue Gesellschaft", die von den Sozialdemokraten Heinrich und Lily Braun ab 1903 herausgegeben wurde. Vgl. Brief von Ilse Schütze-Schur an "Die neue Gesellschaft" vom 8.4.1907, Bayerische Staatsbibliothek, München. Zurück

Fussnote 10:Hedwig Heyl (1850-1934) war u.a. Mitbegründerin des Deutschen Lyceum-Clubs.Zurück

Fussnote 11:Die Ausstellung fand "Unter d. Allerhöchsten Protektorat S. Majestät d. Kaiserin u. Königin" in den Ausstellungshallen Zoologischer Garten in Berlin vom 24. Februar bis 24. März statt. Vgl. N.N.: Die Frau in Haus und Beruf, Ausstellungskatalog, Berlin 1912. Zurück

Fussnote 12:Zu den Buntglas- und Vorhängescheiben siehe Gross, Karl; Der Schrei nach dem Ornament, in: Die Kunst. Monatshefte für freie und angewandte Kunst, 26. Jg., München 1912, S. 144 und Heuss, Theodor: Der Künstlerbund für Glasmalerei, in: Dekorative Kunst, Jg. 15, 1911, S. 136; zu den Möbelstücken (auf der Weltausstellung in St. Louis (USA) erwarb die deutsche Kaiserin eine Vitrine im Biedermeierstil nach einem Entwurf von Ilse Schütze-Schur), Einlegearbeiten und Wandschirmen siehe Vollmar, H.: Deutsche Frauenkunst in St. Louis, in: Deutsche Kunst und Dekoration Jg. 14, München 1904, S.364-368.Zurück

Fussnote 13:Beispielsweise sei hier der Architekt Peter Behrens genannt, der neben dem Entwurf von Bauwerken auch Werbeplakate, Wandgemälde, Lampen, Buchstaben usw. gestaltete. Vgl. Pevsner, Nikolaus: Der Jugendstil, in: Jost, Hermand [Hrsg.]: Jugendstil, Darmstadt 1992, S. 47ff. Zurück

Fussnote 14:Vgl. Meier-Graefe, Julius: Rat für Dilettanten, in: Dekorative Kunst, Bd. 1, 1898, S. 77.Zurück

Fussnote 15:Vgl. Worringer, Wilhelm: Abstraktion und Einfühlung. Ein Beitrag zur Stilpsychologie, 3. um einen Anhang erweiterte Auflage, München 1911, S. 16. Zurück

Fussnote 16:Vgl. Westheim, Paul: Das Holzschnittbuch , München 1977, Faksimiledruck der 1921 im Verlag Kiepenheuer erschienenen 1. Auflage, S 148f. Zurück

Fussnote 17:Vgl. Adhémar, Jean; Cogniat, Raymond: Europäische Graphik im 20. Jahrhundert, Paris und Hamburg o. J., S. 26f. Zurück

Fussnote 18:Wahrscheinlich kannten sich beide Künstlerinnen auch persönlich, da beide Mitglieder im Deutschen Lyceum-Club waren. Vgl. Jessen, Jarno: Der Deutsche Lyzeumklub und seine bildenden Künstlerinnen, in: Westermanns Monatshefte, Jg. 60, Band 120 I, München 1916, S. 174. Zurück

Fussnote 19:Vgl. Geißler, Wilhelm: Kunst und Künstler in der Jugendbewegung. Schriftenreihe des Archivs der Deutschen Jugendbewegung, Bd. 1, Ludwigstein 1975, S. 6. Zurück

Fussnote 20:Die Bezeichnung "Radierung" stammt von dem lateinischen Verb "radere" ab, was soviel wie "Kratzen" oder "Schaben" bedeutet. Zurück

Fussnote 21:Zu den bedeutensten Werken Käthe Kollwitz' mit diesem Verfahren zählt die Radierung "Arbeiterfrau mit Ohrring" von 1910, Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin.Zurück