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Historische Wanderausstellungen

August Bebel 1840-1913 - Ein Großer der deutschen Arbeiterbewegung
Vorwort

Für die August Bebel- Ausstellung konnte auf die reichhaltigen Bestände des Archivs und der Bibliothek der sozialen Demokratie der FES zurückgegriffen werden.
Der Nachlass August Bebels - bis 1938 Bestandteil des früheren Parteiarchivs der SPD - befindet sich allerdings heute im Original im Internationalen Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam. Das AdsD verfügt nur über einen Film.
Der ohnehin nicht allzu große Nachlass war als Basis für eine Bebel-Ausstellung, wie sie von uns geplant war, nicht ausreichend. Es galt, in beträchtlichem Umfang Materialien aus anderen Beständen und Archiven heranzuziehen, zumal versucht werden sollte, August Bebel vor dem Hintergrund der sozialen und politischen Entwicklung seiner Zeit und der Geschichte der deutschen Sozialdemokratie darzustellen. Die Auswahl der Exponate musste zudem unter ausstellungsspezifischen Gesichtspunkten erfolgen, um dem visuellen Interesse des Ausstellungsbesuchers gerecht zu werden, sollten Fotos, Bilder und sonstige Illustrationen den Vorrang vor Schriftgut und Dokumenten haben. Einschränkend muss hinzugefügt werden, dass der Umfang des relevanten und überlieferten Bildmaterials begrenzt war. Dies gilt in noch höherem Maße für sogenannte dreidimensionale Ausstellungsstücke.

Die Ausstellung will und kann keine Bebel- Biographie ersetzen. Ausstellungsmacher sind zwangsläufig „schreckliche Vereinfacher“. Viele Details, manche Züge der politischen und persönlichen Entwicklung Bebels, zahlreiche zeitgeschichtliche Aspekte mussten unberücksichtigt bleiben oder ließen sich durch Exponate nicht darstellen.

Der hier vorgelegte Katalog gibt einen Überblick über die in der Ausstellung gezeigten Exponate, die jedoch nur zum kleineren Teil in Abbildungen wiedergegeben werden konnten. Den Beschreibungen der Ausstellungsstücke ist jeweils eine kurze biographische Einführung vorangestellt. Der Dokumentenanhang ist als Anregung zur weiterführenden Lektüre des Ausstellungsbesuchers gedacht. Er enthält auch bisher unveröffentlichte Quellen.

Den zahlreichen Archiven, Institutionen und Privatpersonen, die für diese Ausstellung Material bzw. Leihgaben zur Verfügung gestellt haben, sei an dieser Stelle herzlichst gedankt. Besonderer Dank gebührt dem Internationalen Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam, dem Bildarchiv der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, dem Zentralen Parteiarchiv der SED (IML) in Berlin und dem Historischen Archiv der Stadt Wetzlar. Ohne die Unterstützung und großzügige Hilfsbereitschaft der namentlich hier nicht aufgeführten Mitarbeiter aller beteiligten Institutionen hätte die Ausstellung in dieser Form nicht stattfinden können.

Unser Dank geht auch an alle diejenigen, die das Projekt in zahlreichen Gesprächen und durch anderweitige Hilfestellung gefördert haben. Hier seien vor allem Dr. Werner Vogel (Geheimes Staatsarchiv, Berlin), Prof. Dr. Jean-Paul Cahn (Nancy), Dietrich Spangenberg und Manfred Haack (beide FES Berlin) genannt.

Bei der Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung konnten sich die Unterzeichneten auf die Hilfsbereitschaft und Mitarbeit folgender Kollegen stützen: Mario Bungert-Kroemer, Holger Feldmann-Marth, Michael Oberstadt, Eva-Katharina Nebel, Bernd Raschke, Hartwig Schlaberg, Wolfgang Stärcke.

Nicht zuletzt gilt unser Dank Walter Kreutzberg, der die graphische Gestaltung von Ausstellung und Katalog übernommen hat.

Ilse Fischer
Werner Krause