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FES / AdsD / Ausstellungen / Ausstellungseröffnungen

Eröffnung von Ausstellungen aus dem AdsD

Julius Moses - Schrittmacher der Sozialdemokratischen Gesundheitspolitik in der Weimarer Republik
Austellungseröffnung am 08.02.2006 in Bonn

Plakat zur Ausstellung

Am 8. Februar 2006 eröffnete Prof. Dr. Michael Schneider, Leiter des Archivs der sozialden Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung die vom Historischen Forschungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung erarbeitete Ausstellung in Bonn.

Julius Moses, 1868 in Posen als Sohn eines jüdischen Handwerkers geboren, studierte in Greifswald Medizin, wo er 1892 promovierte. 1893 eröffnete er eine Praxis im Norden Berlins und begann zudem eine vielfältige publizistische und schließlich politische Tätigkeit: Er bekämpfte den anwachsenden Antisemitismus und profilierte sich bald als Kritiker des bestehenden Gesundheitssystems, für dessen Reform er unermüdlich warb.

Von 1920 bis 1932 war er sozialdemokratischer Reichstagsabgeordneter, seit 1922 Mitglied des SPD-Parteivorstandes. Er starb am 24. September 1942 in Theresienstadt. Im Mittelpunkt seiner politischen Arbeit standen die gesundheitspolitischen Probleme seiner Zeit. Zu seinen Verdiensten gehören insbesondere

- das Eintreten für eine vorbeugende Gesundheitspflege
- die Betonung der Bedeutung des Hausarztes
- der Kampf gegen Experimente an Menschen
- das Bemühen um eine Reform des § 218.

Seine Antworten auf Fragen des Verhältnisses von Medizin und Ethik, auch von Medizin und sozialer Gerechtigkeit haben über den Tag hinaus Bedeutung.

Die Broschüre zur Ausstellung erhalten Sie hier (pdf-Datei)
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