Die einfache Arbeit führte jahrzehntelang ein Schattendasein
in Deutschland, kaum wahrgenommen von Öffentlichkeit,
Poltik und Wissenschaft. Damit wurde nicht nur die berufliche
Lebenswirklichkeit großer Teile der Beschäftigten ausgeblendet,
sondern ein Bereich nahezu ignoriert, der wirtschaftlich und
beschäftiungspolitisch von Bedeutung war und ist.
Während Studien in den 90er Jahren den Rückgang und
Bedeutungsverlust einfacher Arbeit prognostizierten
entdecken heute Politik und Wirtschaft und Wissenschaft
die enfache Arbeit neu. Die Förderung einfacher Arbeits-
plätze und der Ausbau des Niedriglohnsektors werden
als ein Ausweg aus der beschäftigungspolitischen Misere,
als Perspektive für Geringqualifizierte und Arbeitslose gesehen. |
Auf einer ersten Veranstaltung am 23. Oktober 2006
wurden die Optionen zur
einfachen Arbeit auf den
Prüfstand gestellt und
kritisch hinterfragt. Es ging
um die Bedeutung
der einfachen Arbeit und um
ihre Perspektiven in unserer
Gesellschaft.
Im Blickfeld stehen Personalstrategien,
Qualifizierung und Entlohnung, Arbeitsgestaltung
und soziale Ausgestaltung der Arbeitsverhältnisse.
Die Filme bringen die Realität von einfacher Arbeit in
die Diskussion und lassen Menschen auf diesen
Arbeitsplätzen zu Wort kommen.
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