Perspektiven der Erwerbsarbeit
Einfache Arbeit
in Deutschland
   
   
Friedrich-Ebert-Stiftung
 
  INFORMATION    
  Filme in der politischen Auseinandersetzung
Mit der Veranstaltung zur einfachen Arbeit in Deutschland greift die Friedrich-Ebert-Stiftung
nicht nur ein brisantes Thema auf, sondern setzt erstmalig den Film als politisches Medium ein.
 

Die einfache Arbeit führte jahrzehntelang ein Schattendasein
in Deutschland, kaum wahrgenommen von Öffentlichkeit,
Poltik und Wissenschaft. Damit wurde nicht nur die berufliche
Lebenswirklichkeit großer Teile der Beschäftigten ausgeblendet,
sondern ein Bereich nahezu ignoriert, der wirtschaftlich und
beschäftiungspolitisch von Bedeutung war und ist.

Während Studien in den 90er Jahren den Rückgang und
Bedeutungsverlust einfacher Arbeit prognostizierten
entdecken heute Politik und Wirtschaft und Wissenschaft
die enfache Arbeit neu. Die Förderung einfacher Arbeits-
plätze und der Ausbau des Niedriglohnsektors werden
als ein Ausweg aus der beschäftigungspolitischen Misere,
als Perspektive für Geringqualifizierte und Arbeitslose gesehen.

Auf einer ersten Veranstaltung am 23. Oktober 2006
wurden die Optionen zur einfachen Arbeit auf den
Prüfstand gestellt und kritisch hinterfragt. Es ging
um die Bedeutung der einfachen Arbeit und um
ihre Perspektiven in unserer Gesellschaft.
Im Blickfeld stehen Personalstrategien,
Qualifizierung und Entlohnung, Arbeitsgestaltung
und soziale Ausgestaltung der Arbeitsverhältnisse.

Die Filme bringen die Realität von einfacher Arbeit in
die Diskussion und lassen Menschen auf diesen
Arbeitsplätzen zu Wort kommen.

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