Das Online-Portal der FES zum Thema Arbeit und Gewerkschaften / Zukunft gestalten

FES Internet Focus Gute Arbeit - Zukunft gestalten

Foto zeigt Hängeregistermappen, beschriftet mit "Arbeit" und "2009" (c) PantherMedia

„Gute Arbeit“ – das heißt aus der Sicht von Beschäftigten vor allem: ein sicherer Arbeitsplatz, ein transparenter und umfassender Informationsfluss, eine belastungsarme und lernfördernde Gestaltung der Arbeitsbedingungen sowie ein angemessenes Einkommen und gute soziale Absicherung gegenüber Risiken wie Arbeitslosigkeit, Krankheit und Alter. Nicht nur heute, sondern auch zukünftig liegen hier die zentralen Handlungsfelder für die Interessenvertretung und die Politik.

Konzepte für „gute Arbeit“ zu entwickeln und umzusetzen, stellen für Gewerkschaften und Betriebsräte eine große Herausforderung dar. Angesichts des zunehmenden Leistungs- und Kostendrucks und steigender Flexibilitätsanforderungen ist es heute selbst in gut organisierten Betrieben schwierig „gute Arbeit“ zu sichern und Verbesserungen durchzusetzen. In Betrieben, in denen keine Tarifverträge gelten und kein Betriebsrat existiert – ihre Zahl steigt – bleibt „gute Arbeit“ häufig auf der Strecke. Zudem geraten immer mehr Menschen in sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen, wie zum Beispiel Leiharbeit, Soloselbständigkeit und geringfügige Beschäftigung, in eine rechtliche und soziale Randlage. Für eine wirksame Interessenvertretung sind daher neue Ansätze und Umsetzungsstrategien für „gute Arbeit“ dringend erforderlich.

Nicht nur Gewerkschaften und Betriebsräte, sondern auch die Politik muss sich den Herausforderungen stellen. Arbeits- und sozialrechtliche Regelungen und die sozialen Sicherungssysteme müssen mit den wirtschaftlichen und den gesellschaftlichen Veränderungen Schritt halten. Bei der zukünftigen Ausgestaltung geht es nicht nur darum, ökonomischen Anforderungen Rechnung zu tragen, sondern auch die Bedürfnisse und Interessen der Menschen im Hinblick auf „gute Arbeit“ und ein gutes und selbstbestimmtes Leben einzulösen. Dies sind zentrale Themen, die die Friedrich-Ebert-Stiftung unter anderem auch im Rahmen des Projekts „Zukunft 2020“ aufgreift.

Die folgenden Arbeitsbeispiele des Internet Focus „Gute Arbeit – Zukunft gestalten“ geben einen Einblick in die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung und stellen Aktivitäten zum Thema im In- und Ausland vor. Sie diskutieren Wege in eine soziale und nachhaltige Zukunft für Deutschland und zeigen Strategien sowie Gestaltungskonzepte auf.

Kontakt: Ruth Brandherm | Franziska Richter
Hinweis: Bitte ersetzen Sie in Ihrem e-mail Programm [at] durch @.

Beispiele zur Arbeit der FES zum Thema: Zukunft gestalten

Wirtschaftlicher und sozialer Wandel und die Zukunft der Arbeit

 

Flexicurity und Weiterentwicklung der sozialen Sicherung in Deutschland

 

Perspektiven für gesellschaftliche Teilhabe und Mitwirkung

 

Die zukünftige Bedeutung ehrenamtlicher/bürgerschaftlicher Arbeit sowie der Pflegearbeit

 

Perspektiven guter Arbeit in einer globalisierten Welt

 

Bonn – Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland
Filme zur einfachen Arbeit

Während Studien in den 90er Jahren den Rückgang und Bedeutungsverlust einfacher Arbeit prognostizierten, entdecken heute Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die einfache Arbeit neu. Die Förderung einfacher Arbeitsplätze und der Ausbau des Niedriglohnsektors werden als ein Ausweg aus der beschäftigungspolitischen Misere, als Perspektive für Geringqualifizierte und Arbeitslose gesehen. Die vier Filme bringen die Realität von einfacher Arbeit in die Diskussion und lassen Menschen auf diesen Arbeitsplätzen zu Wort kommen. Es geht um die Bedeutung der einfachen Arbeit und um ihre Perspektiven in unserer Gesellschaft. Im Blickfeld stehen Personalstrategien, Qualifizierung und Entlohnung, Arbeitsgestaltung und soziale Ausgestaltung der Arbeitsverhältnisse.

 

Berlin – Zur Lage der Generationen II: Ost und West von 0 bis 100 – Generationenkrieg oder -pakt für die Zukunft? Chancen im Miteinander: Gute Arbeit und Qualifizierung
Konferenz, 18. September 2008

Das Verhältnis der Generationen scheint momentan von Konflikten und Konkurrenz geprägt zu sein. Fragen zur Generationengerechtigkeit, zur künftigen Altersvorsorge und zur Situation auf dem Arbeitsmarkt stehen hierbei im Mittelpunkt. Dahinter steckt oft die Angst, dass eine Schieflage zwischen Versorgungsansprüchen der jeweiligen Generationen für die Zukunft entsteht. Warum so viel Streit und Missgunst? Warum schauen wir nicht auf das Potential, das ein Zusammenspiel der Generationen inne haben kann?

Die vom Forum Berlin anlässlich des Tages der deutschen Einheit organisierte Konferenz fragt nach den Potentialen, die sich im Zusammenspiel der Generationen ergeben können: Welche Perspektiven haben die jeweiligen Generationen auf dem Arbeits- und Qualifizierungsmarkt? Wie gestaltet sich das soziale Zusammenleben und die soziale Absicherung? Welche Modelle existieren bereits, um das Zusammenspiel beziehungsweise das Zusammenwachsen der jeweiligen Generationen zu befördern? Und wie diskutieren und kommunizieren wir dieses wichtige Zukunftsthema in Deutschland? Gibt es Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland in den Generationenbeziehungen?

 

Bonn – Leben die Alten auf Kosten der Jungen?
Seminar, 10.-14. März 2008

Graphik zeigt das Logo des Forum NRW Nicht nur der demografische Wandel, sondern vor allem die Zunahme atypischer Erwerbsbiografien erzwingen weitere Reformen des Arbeitsmarktes. Die derzeit öffentlich diskutierten Reformvorschläge greifen in aller Regel zu kurz. Die Arbeitslosenversicherung muss in eine lebenslauforientierte Beschäftigungsversicherung für alle Erwerbstätigen umgestaltet werden.

Die Formel „Weniger Rente gleich mehr Bildungschancen für Junge“ ist zu einfach. Beschäftigte dürfen im eigenen Interesse nicht zu lassen, dass die Generationen gegeneinander ausgespielt werden. Die TeilnehmerInnen des Wochenendseminars setzten sich mit diesen zukünftig immer brisanter werdenden Fragen auseinander und erörterten politische Handlungsmöglichkeiten.

 

Berlin – Gute Arbeit für Ostdeutschland: Was ist für den Arbeitsmarkt in Ostdeutschland zu tun?
Tagung, 5. Mai 2008

Foto zeigt Bundesarbeitsminister Olaf Scholz

Der ostdeutsche Arbeitsmarkt weist trotz positiver Entwicklungen nach wie vor Besonderheiten auf. Zunehmender Fachkräftemangel, hohe Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne und ein großer Anteil an Leiharbeit stellen für die Zukunft besondere Herausforderungen dar.

Christoph Matschie, der SPD-Vorsitzende in Thüringen, forderte auf der FES-Tagung zum Thema „Gute Arbeit für Ostdeutschland“ das Vorantreiben der Mindestlohndebatte auch für Ostdeutschland. Auch Bundesarbeitsminister Olaf Scholz kritisierte die Niedriglöhne in den neuen Ländern und sprach sich für mehr Investitionen in Bildung und Ausbildung aus, um so Jugendarbeitslosigkeit zu vermeiden und Langzeitarbeitslosigkeit abzubauen. Er wies aber auch auf die gute Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes in den neuen Ländern hin, auf die Erfolge in der Solar- und Mikroelektronik und auf die Industriecluster als Wachstumskerne für die Wirtschaft. ExpertInnen aus Gewerkschaften, der Arbeitgeberseite, Politik und Wissenschaft erörterten die Perspektiven der ostdeutschen Arbeitsmarktpolitik. Die Tagung war eine Kooperationsveranstaltung des Forums Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Forums Ostdeutschland der Sozialdemokratie e.V.

 

Magdeburg – Arbeitsbedingungen und Verantwortung im Journalismus
Forum, 25. April 2008

Qualität und Arbeitsbedingungen im Journalismus werden derzeit häufig diskutiert. Obwohl der unabhängige Journalismus als „Vierte Gewalt“ auch zukünftig eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft einnimmt, werden sowohl guter Print- als auch Radio- und Fernsehjournalismus durch knappe Budgets, Zeitmangel und schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen bedroht. Deutlich ist die Tendenz erkennbar, dass JournalistInnen ihre Beiträge immer häufiger alleine herstellen müssen, wo ihnen früher ein Kamerateam und ein Schnittprofi zur Verfügung standen. Damit werden Beiträge oft weniger kreativ und professionell umgesetzt. Die Anzahl der freiberuflichen JournalistInnen steigt, die zunehmend unter wirtschaftlichen, sozialen und psychischen Druck geraten. Sie beklagen vor allem die Diskrepanz zwischen Zeitaufwand und Ertrag und leiden insbesondere unter den äußerst prekären Arbeitsbedingungen. Viele von ihnen sind zum Beispiel nicht arbeitslosenversichert. Was hat zu den veränderten Bedingungen im Journalismus geführt und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen zukünftig, um die Arbeits- und Lebensbedingungen von JournalistInnen zu verbessern? Das vom Landesbüro Sachsen-Anhalt organisierte Forum bot interessierten JournalistInnen die Möglichkeit, dieses Thema mit VertreterInnen aus Wissenschaft, Presse und Gewerkschaften zu diskutieren.

 

Berlin – KÜNSTLERleben – LEBENskünstler? – Die soziale und wirtschaftliche Situation der Kunst- und Kulturschaffenden
Podiumsdiskussion, 16. Mai 2008

Die Enquête-Kommission „Kultur in Deutschland“ veröffentlichte jüngst ihre Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation von KünstlerInnen. Laut dieses Berichts sind prekäre Beschäftigungsverhältnisse mit hohem Einkommensrisiko bei oft ungenügend sozialer Absicherung bei den Kunst- und Kulturschaffenden im zunehmenden Maße an der Tagungsordnung. Die „Kreative Klasse“ als Avantgarde oder neue Unterschicht? Kann man heutzutage überhaupt noch von Kunst und Kultur leben und was ist zukünftig zu tun, damit KünstlerInnen nicht zu LebenskünstlerInnen werden müssen? Unter welchen Bedingungen arbeiten Kulturschaffende und wie haben sich ihre Tätigkeitsfelder und Berufsbilder in den letzten Jahren verändert? Welche Rolle sollten Staat und Privatwirtschaft bei der Kunst- und Kulturförderung zukünftig spielen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der vom Projekt „Gesellschaftliche Integration“ im Forum Berlin organisierten Veranstaltung zum Thema „KÜNSTLERleben – LEBENskünstler?“. Gemeinsam mit Professor Susanne Binas-Preisendörfer, der Sachverständigen der Enquête-Kommission, diskutierten die Schriftstellerin Tanja Dückers und der Theater- und Filmregisseur Robert Thalheim die Handlungsempfehlungen des Kommissionsberichts.

 

Bonn – Flexicurity: Ein europäisches Konzept und seine nationale Umsetzung
Studie und Kurzpapier, April 2008

Derzeit findet eine Diskussion über ein neues beschäftigungspolitisches Leitbild der EU statt. „Flexicurity“ – dieses Kunstwort aus Flexibilität und Sicherheit soll zwei scheinbar unvereinbare Anforderungen miteinander in Einklang bringen: die von Unternehmen geforderte Flexibilität einerseits und die soziale Sicherheit für die Beschäftigten andererseits. Die EU-Kommission hat 2007 gemeinsame Grundsätze und einen ehrgeizigen Zeitplan beschlossen. Die Nationalstaaten sind nun aufgefordert, dieses Konzept umzusetzen. Die Expertise umreißt die konzeptionellen Grundlagen des Ansatzes, den bisherigen Stand der Diskussion, insbesondere auch die Positionen der für die Ausformulierung und Umsetzung wichtigen Sozialpartner, stellt eigene Überlegungen vor und diskutiert zukünftige Chancen und Risiken. In Deutschland ist – so die These der Autoren – bereits ein hohes Maß an Flexibilität erreicht. Es mangelt jedoch an der Absicherung der vielfältigen neuen Risiken und Problemlagen, insbesondere angesichts der wachsenden Zahl atypischer Beschäftigungsverhältnisse.

Autoren der Studie: Prof. Dr. Berndt Keller, Professor für Arbeits- und Sozialpolitik an der Universität Konstanz und Dr. Hartmut Seifert, Leiter der Abteilung WSI in der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf

 

Bonn – Von der Arbeitslosen- zur Beschäftigungsversicherung: Wege zu einer neuen Balance individueller Verantwortung und Solidarität durch eine lebenslauforientierte Arbeitsmarktpolitik
Studie, April 2008

Logo FES-Projekt Zukunft 2020

Moderne Berufsbiographien sind durch diskontinuierliche Erwerbsverläufe und durch eine zunehmende Beschleunigung und Komplexität der Übergangsdynamik gekennzeichnet. Zum Risiko der Arbeitslosigkeit treten neue Risiken hinzu, auf die die sozialen Sicherungssysteme nicht angemessen eingestellt sind. Die Reform der Arbeitslosenversicherung steht somit auf der politischen Agenda. Die Erweiterung der Arbeitslosenversicherung zu einer systematisch an Lebenslaufrisiken orientierten Beschäftigungsversicherung könnte Antworten auf die Herausforderungen der zukünftigen Arbeitswelt geben. Die Expertise stellt die normativen und entscheidungstheoretischen Grundlagen dar, auf die bei der Bewältigung dieser Risiken zurückgegriffen werden kann und erörtert die Prinzipien einer am sozialen Risikomanagement orientierten Arbeitsmarktpolitik. Sie stellt – internationale Erfahrungen einbeziehend – gute Praktiken einer lebenslauforientierten Arbeitsmarktpolitik vor.

Autor: Prof. Dr. Günther Schmid, Direktor der Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung am Wissenschaftszentrum Berlin

 

Berlin – Gute Aussichten für Gute Arbeit? – Neue politische Spielräume in Zeiten verschärfter Statuskonflikte und Wohlstandssorgen
Arbeitspapier No 4 des „Fachforums“, Projekt „Gesellschaftliche Integration“, 2008

In dem Arbeitspapier der Publikationsreihe „Fachforum – Arbeitspapiere“ des Projekts „Gesellschaftliche Integration“ im Forum Berlin fragt Dr. Berthold Vogel, Soziologe am Hamburger Institut für Sozialforschung, welche Aussichten Fragen nach Maßstäben und Orientierungspunkten einer „Guten Arbeit“ in Zeiten verschärfter Statuskonflikte und Wohlstandssorgen haben. Er stellt fest, dass eine Politik der „Guten Arbeit“ nicht nur bei Vollbeschäftigung und realisierten Wohlstandsgewinnen möglich ist, sondern dass sie in vielerlei Hinsicht den Nerv unserer Zeit trifft und Fragen anspricht, die immer mehr Beschäftigte angehen. So gäbe es einen wachsenden Bedarf nach regulativen Wertmaßstäben in der Arbeitswelt: nach Fairness, Sicherheit und neuen Aufstiegsperspektiven, den die politische Offensive der „Guten Arbeit“ produktiv aufgreife.

Autor: Dr. Berthold Vogel, Projektleiter am Hamburger Institut für Sozialforschung

 

Würzburg – Flexibilitätsanforderungen und die Angst herauszufallen: Zum Wandel der Arbeitswelt in Deutschland
Seminar, 9. -11. Juni 2008

Warum arbeiten? Um materiell abgesichert zu sein und sich kaufen zu können, was nötig ist? Arbeit hat auch Aspekte, die weit über das Ökonomische hinausgehen. Arbeit gibt dem Leben Sinn. Arbeit sorgt für soziale Kontakte und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe. Arbeit stiftet Identität. Aber: Arbeit kann auch Angst machen. Welche Folgen bringt die wachsende Unsicherheit mit sich? Welchen Stellenwert hat Arbeit für den Einzelnen und wie wirken sich organisatorische und technische Umwälzungen aus? Und wie kann der Wandel in der Arbeitswelt gesellschaftspolitisch begleitet werden? Die aktuellen Entwicklungen und die zukünftigen Gestaltungsmöglichkeiten diskutierten Erwerbslose, Erwerbstätige, Betriebsräte und Bildungsbeauftragte auf dem Seminar „Zum Wandel der Arbeitswelt in Deutschland“ in der Akademie Frankenwarte.

 

Berlin – Außen vor oder Mittendrin? – Gesellschaftliche Partizipation und Anerkennung von Erwerbslosen
Konferenz, 13. März 2008

Das Foto zeigt Gabriele Lösekrug-Möller, MdB und Mitglied im Ausschuss „Arbeit und Soziales“, bei     der Diskussion.

Angst vor Armut und sozialem Abstieg, aber auch das Gefühl, nicht teilhaben zu können und „außen vor“ zu sein, sind Erfahrungen, mit denen erwerbslose Menschen im Alltag oft konfrontiert sind. Neuere Forschungen haben ergeben, dass Langzeitarbeitslose auch von einem großen Teil der Bevölkerung im zunehmenden Maße stigmatisiert und abgewertet werden. Dies sind besorgniserregende Entwicklungen, die den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gefährden. Wie kann eine stärkere Integration und Anerkennung erwerbsloser Menschen in der Gesellschaft erreicht werden? Dieses brisante Thema griff die vom Projekt „Gesellschaftliche Integration“ im Forum Berlin organisierte Fachtagung auf. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen zu den Möglichkeiten und Grenzen der Teilhabe erwerbsloser Menschen am gesellschaftlichen Leben: Ist gesellschaftliche Teilhabe unmittelbar an Erwerbsarbeit gebunden oder knüpft sie auch an im Bereich ehrenamtlicher Arbeit beziehungsweise familiärer und nachbarschaftlicher Hilfe? Welche Gruppen beziehungsweise Organisationen bieten diesen Menschen die Chance, sich in eigener Sache politisch zu engagieren und welche Handlungsschritte sind seitens Politik und Gesellschaft für eine stärkere Partizipation notwendig?

Programm der Veranstaltung
Audiobeitrag

Dialog Ostdeutschland, Forum Berlin, Projekt Gesellschaftliche Integration | Franziska Richter

 

Berlin – Gute Arbeit: Herausforderung für Politik und Gewerkschaften
Veranstaltung, 14.-16. März 2008

Das Foto zeigt Michael Sommer und Olaf Scholz bei der Diskussion.

Gewerkschaften und Sozialdemokratie haben eine lange gemeinsame Tradition. Seit über 100 Jahren kämpfen sie für eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen – die einen in den Betrieben, die anderen im Parlament. Heute müssen wir allerdings feststellen, dass die Querverbindungen zwischen Arbeitnehmervertretung und Politik immer weniger werden und der übergreifende Dialog kaum noch stattfindet. Um diesen Dialog zu fördern, veranstaltete der Kasseler Kreis gemeinsam mit der Hans-Böckler-Stiftung und der Friedrich-Ebert-Stiftung die Tagung „Gute Arbeit – Aufgabe für Politik und Gewerkschaften“. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Auseinandersetzung mit dem arbeitspolitischen Konzept von „Guter Arbeit“. Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer und Arbeits- und Sozialminister Olaf Scholz verglichen ihre Politikansätze zur „Guten Arbeit“. Arbeitsgruppen, zusammengesetzt aus VertreterInnen von Politik und Gewerkschaften, konkretisierten die inhaltlichen Schnittmengen. Abschließend wurden die Perspektiven politischer und gewerkschaftlicher Vernetzung zur „Guten Arbeit“ diskutiert. Einigkeit bestand in der Feststellung, dass der Dialog zwischen Gewerkschaften und Politik auch zur Arbeitgeberseite hin geöffnet werden müsste.

 

Bonn – „Entscheidend ist im Betrieb“: Qualifizierte Mitbestimmung als Herausforderung für Gewerkschaften und Politik
Studie, Juni 2008

Logo des FES-Projekt Zukunft 2020Mitbestimmung – sowohl auf Betriebs- als auch auf Unternehmensebene – ist ein wesentlicher Bestandteil unserer sozialen Demokratie. Sie verkörpert das verbriefte Recht der ArbeitnehmerInnen auf die Teilhabe am Sagen in der Wirtschaft. Sie ist das Instrument zur Kontrolle und Legitimation wirtschaftlicher Macht. Ihr Beitrag zur gesellschaftlichen und demokratischen Entwicklung und damit auch zur sozialen und politischen Stabilität ist unbestritten. Die Expertise befasst sich mit Fragen der Anpassung und Erweiterung der Mitbestimmung angesichts zentraler, die Wirtschaft und Gesellschaft prägender Herausforderungen und entwickelt das Konzept der „Qualifizierten Mitbestimmung“. Die „Qualifizierte Mitbestimmung“ trifft dabei auf mindestens drei strategische Handlungsfelder für Betriebsräte und Gewerkschaften: „Gute Arbeit“ und Innovation, strategische Kooperation bei Unternehmensreorganisationen sowie internationale Vernetzung. Die Studie ist ein Beitrag zur notwendigen Anpassung der Mitbestimmung an den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel. Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften stehen hier gleichermaßen in der Verantwortung, ihren Beitrag zur zukünftigen Gestaltung von Mitbestimmung und Teilhabe in Deutschland und in Europa und damit auch zu einer Demokratisierung der Wirtschaft zu leisten.

Autor: Dr. Manfred Wannöffel, Leiter der Gemeinsamen Arbeitsstelle Ruhr-Universität Bochum und der IG Metall

 

Berlin – Engagierte ältere Menschen und Hauptamtliche: Gemeinsam erreichen wir mehr!
Fachgespräch, 30. Juni 2008

Das Foto zeigt Teilnehmer einer Weiterbildungsveranstaltung.

Die demographische Entwicklung stellt unsere Gesellschaft in vielen Bereichen vor völlig neue Aufgaben. Der Anteil der Älteren nimmt kontinuierlich zu. Dabei ist der ältere Mensch im Durchschnitt gesünder und besser ausgebildet, als das in der Vergangenheit der Fall war. Viele sind daher bereit und motiviert, sich bürgerschaftlich zu engagieren. Die Entwicklung der finanziellen Ausstattung der Kommunen und die durch den zunehmenden Kostendruck gekennzeichnete Umgestaltung des sozialen Sektors könnten zukünftig zu einer Aufwertung des bürgerschaftlichen Engagements führen. Hauptamt braucht Ehrenamt und Ehrenamt braucht Hauptamt. Aber Ehrenamt kann und soll in der Regel nur Ergänzung und nicht Ersatz für hauptamtliche Arbeit sein. Damit treffen im bürgerschaftlichen Engagement oft Menschen aufeinander, die zwar an der gleichen Aufgabe arbeiten, aber zu unterschiedlichen Bedingungen. Hier ergeben sich zukünftig Herausforderungen für die Politik, die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt effektiver und gerechter zu gestalten.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung bietet im Rahmen ihres Projekts „Das bürgerschaftliche Engagement der Älteren stärken“ ehrenamtlich engagierten älteren Menschen und hauptamtlichen Kräften, die eng mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten, ein Forum zum Erfahrungsaustausch und führt Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen durch.

 

Bonn – Zur zukünftigen Gestaltung der Care-Arbeit für Pflegebedürftige unter der Geschlechterperspektive
Projekt zu Zukunft 2020

Logo des FES-Projekt Zukunft 2020

In diesem Projekt, welches eine Maßnahme im FES-Zukunftsprojekt „Zukunft 2020“ darstellt, stehen der Umfang und die Struktur privater und unbezahlter Pflegearbeit sowie die Lebenslage derer, die pflegen und derer, die gepflegt werden, im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses. Angesichts der demographischen Entwicklung, der Veränderungen in den Geschlechterverhältnissen und der Anforderungen an Mobilität wird die private Pflegearbeit in Zukunft nicht mehr so geleistet werden können wie heute. Deshalb bedarf es neuer Konzepte: in der Frage der Träger von Pflegearbeit, in der Frage der Ausbildung für eine (gendergerechte) Pflege, in der Gestaltung der „ehrenamtlichen“ Arbeit sowie in der Frage der Arbeitsbedingungen der Pflegenden. Entscheidend ist auch die ökonomische Frage: Wie soll in Zukunft die professionelle Arbeit für Pflegebedürftige bezahlt werden? Mit der Erstellung von Expertisen, in Veranstaltungen und Workshops leistet die Friedrich-Ebert-Stiftung zu diesen zentralen Zukunftsfragen einen Beitrag.

 

Halle – Europäische Sozialstandards: Garanten für gesicherte Arbeitsplätze oder Jobkiller?
Forum, 3. Juni 2008

Mit der Verabschiedung des Vertrags von Lissabon durch die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten erfolgte ein wichtiger Schritt von einer reinen Wirtschaftsunion hin zu einer politischen Union. Integraler Bestandteil des Lissabonner Vertragswerkes ist die Grundrechtecharta, die mit Ausnahme von Großbritannien und Polen in der gesamten Union gelten wird. In der Charta werden wichtige Regelungen zu Sozialrechten beziehungsweise zum Schutz von Beschäftigten aufgeführt. Sie ergänzen bereits bestehende EU-Richtlinien zum Arbeitsschutz und zu Arbeitnehmerrechten. Trotz der einheitlichen Regelungen ist die rechtliche und praktische Umsetzung auf der Ebene der EU-Mitgliedsstaaten unterschiedlich und kann gemeinsam mit großen Lohndifferenzen zu Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der Union führen. Auf dem vom FES-Landesbüro Sachsen-Anhalt organisierten Forum wurden folgende Fragen diskutiert:

  • Welches Mindestmaß an Sozialstandards existiert innerhalb der EU?
  • Welche Einflussmöglichkeiten haben Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände?
  • Wie kann verhindert werden, dass qualitativ hochwertige Arbeitsplätze innerhalb der EU in Länder mit geringeren Sozialstandards verlagert werden?
  • Wie können Sozialstandards weltweit verbreitet und verbindlich gemacht werden, um Lohndumping oder Kinderarbeit global zu ächten?

 

Saarbrücken – Gute Arbeit in Saar-Lor-Lux: Mindestlöhne, Zeitarbeit und Arbeitszeiten in der Großregion
Veranstaltung, 19. Juni 2008

„Gute Arbeit“ ist zu einem arbeitspolitischen Leitbild geworden. In Zeiten fortschreitender Globalisierung und Flexibilisierung der Arbeitsmärkte stehen manche Errungenschaften der ArbeitnehmerInnen wieder auf dem Prüfstand. Eine aktuelle Untersuchung zur Qualität der Arbeit in Europa zeigt, dass diese in Deutschland gesunken ist. Befristete Stellen und Teilzeitarbeit greifen um sich, Unternehmen investieren weniger in Weiterbildung.

Für ArbeitnehmerInnen aus der Großregion wird das deutsche Lohngefüge zunehmend unattraktiv. Die deutschen Regionen kommen eher als Wohnort denn als Arbeitsplatz in Frage. Wird der deutsche Arbeitsmarkt zu einem prekären Paradies und zur gefürchteten „Dumpinglohnkonkurrenz“? Wie sieht die Situation außerhalb der deutschen Grenzen aus? Ist Arbeit jenseits von prekären Formen wie Leiharbeit und Zeitarbeit langfristig überhaupt noch denkbar? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung zum Thema „Gute Arbeit in Saar-Lor-Lux: Mindestlöhne, Zeitarbeit und Arbeitszeiten in der Großregion“.

 

Chile – Globalisierte Lachse und prekäre Arbeitsbedingungen: Unterstützung gewerkschaftlicher Organisation

Seminare in Zusammenarbeit mit Gewerkschaften aus Chile und Norwegen, Nichtregierungsorganisationen sowie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)

Innerhalb von nur 15 Jahren hat sich Chile zum zweitgrößten Lachsproduzenten der Welt entwickelt. Inzwischen werden auch die negativen Effekte dieser „Erfolgsgeschichte“ sichtbar und diskutiert: So belasten zum Beispiel die enormen Ausscheidungen der Zuchten und die giftigen Substanzen die Küstengewässer. Entkommene Lachse sorgen für das Verschwinden heimischer Arten.

Zudem sind die Arbeitsbedingungen in dieser Industrie prekär: 80% der Beschäftigten erhalten nur den gesetzlichen Mindestlohn von etwa 200 Euro. Sie arbeiten stehend 8 bis 16 Stunden pro Schicht, bei niedrigen Temperaturen und unter schlechten Arbeitsbedingungen. 70% der Beschäftigten sind Frauen. Seit 2006 unterstützt die Friedrich-Ebert-Stiftung die chilenischen Gewerkschaften bei der Einforderung besserer Arbeitsbedingungen durch Bildungs- und Diskussionsveranstaltungen mit PolitikerInnen und VertreterInnen der Regierung. Auch die Schaffung globaler Solidarität und die Zusammenarbeit mit den norwegischen Gewerkschaften der Branche sind wichtige Arbeitsschwerpunkte.

 

Brüssel – Beiträge der Sozialpartner zum ASEM-Dialog
Workshop, 29. Juni 2008

Die europäischen und asiatischen Arbeits- und Sozialminister trafen sich im Rahmen des Asia-Europe-Meetings (ASEM) zu einem ersten Dialog und beschlossen, zukünftig die Sozialpartner in ihre Gesprächsforen einzubeziehen. Zur Vorbereitung des ersten ASEM-Sozialpartnerforums (30. Juni – 1. Juli 2008) in Brüssel kamen erstmals die Sozialpartner aus Asien und Europa zusammen. Das Forum zielte darauf ab, den asiatischen und europäischen Sozialpartnern die Möglichkeit zu geben, einen strukturierten Dialog im Rahmen des ASEM-Prozesses zu führen. Welchen Beitrag können die Sozialpartner in diesem Rahmen leisten, damit die Globalisierung ein Erfolg für alle Beteiligten werden kann? Diese Frage stand auch im Mittelpunkt eines Workshops des FES-Landesbüros in Brüssel, welcher einen Tag vor dem ASEM-Sozialpartnerforum stattfand. Die Friedrich-Ebert-Stiftung bot damit den asiatischen und europäischen Gewerkschaftsvertretern eine Plattform, gemeinsame Interessen zu identifizieren und Positionen zu formulieren. Vier Workshops zu unterschiedlichen Themen, die auch auf dem Sozialpartnerforum diskutiert wurden, boten dazu Gelegenheit. Unter anderem wurden die Themen Flexicurity, Arbeitsbedingungen und Qualität der Arbeit sowie soziale Sicherheit und Eingliederung behandelt.

 

Südosteuropa – „It’s Time“: Internationaler Aktionstag der Jugendgewerkschaften
Öffentliche Veranstaltungen in den zehn Hauptstädten der Region (Belgrad, Budapest, Bukarest, Podgorica, Prishtina, Sarajevo, Skopje, Sofia, Tirana und Zagreb), 20. Juni 2008

Das Foto zeigt Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gewerkschaftsaktion.

Erstmals seit den Kriegen auf dem Balkan konnte in zehn Ländern eine gemeinsame öffentliche Gewerkschaftsaktion durchgeführt werden. Der 20. Juni 2008 hat gezeigt, dass die Jugendgewerkschaften in der Region gemeinsam tätig werden, wenn es um die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und um bessere Perspektiven für Jugendliche geht. Etwa 20.000 junge Menschen nahmen an den Aktionen teil und in Presse, Radio und Fernsehen wurde vielfach darüber berichtet. Dem SEEYNet (South East European Network) gehören Jugendgewerkschaften aus zehn Ländern in Südosteuropa an. Von Beginn an hat die Friedrich-Ebert-Stiftung besonders diese Jugendarbeit gefördert. Dies betrifft sowohl die Unterstützung auf der nationalen Ebene als auch die regionale Zusammenarbeit. Was die „Alten“ bislang nicht vermochten, konnten die „Jungen“ nun aufgrund eines mit der Friedrich-Ebert-Stiftung entwickelten EU-Projekts verwirklichen. Das Motto „It’s Time!“ sollte aufrütteln und klar machen, dass es mit der Ausgrenzung der Jugend kaum eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektive für die Länder in der Region geben kann. Diese Kampagne sollte auch deutlich machen: Jugendliche wollen einen Beitrag zum Aufbau von demokratischen Verhältnissen in ihren Ländern leisten.

 

Bangkok – Einheimische Beschäftigte und ihre Rechte
Seminar, 16. Juli 2008

Haus- und Reinigungsarbeit ist die Einkommensquelle vieler Beschäftigter in Thailand, größtenteils für Frauen mit niedrigem Ausbildungsniveau aus den ländlichen Regionen. Hier ist der Zugang zu sicheren Beschäftigungsverhältnissen oft nicht möglich. Ohne Anerkennung und Rechtsschutz gehören sie zu den ungeschützten Beschäftigten in Thailand. Die Entscheidung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) das Leitbild „Gute Arbeit“ auf die Agenda für das Jahr 2010 zu setzen, ist ein Anstoß zur Diskussion über die Situation und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Thailand. Bisher liegen wenige Informationen über die Arbeitsbedingungen einheimischer Beschäftigter vor. Das von der FES organisierte Seminar bot daher eine Plattform zum Erfahrungsaustausch über die Situation der einheimischen Beschäftigten sowie über internationale und nationale Arbeitsrechte. Ebenso wurden konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen diskutiert.

 

Tel Aviv – Rentenversicherung – Zukunftssicherung
Internationaler Expertenworkshop, Herbst 2008

Bis vor wenigen Monaten gab es in Israel keine Rentenpflichtversicherung für Beschäftigte. Mehr als eine Millionen Beschäftigte waren daher nicht rentenversichert und nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben damit in der Regel völlig auf den sehr niedrigen Beitrag der nationalen Sozialversicherung angewiesen. Dies ist seit Januar 2008 nicht mehr der Fall. Als Ergebnis guter sozialpartnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen dem Gewerkschaftsdachverband Histadrut und dem Arbeitgeberverband wurde ein Sozialvertrag unterzeichnet, der jedem Beschäftigten das Recht auf Altersvorsorge gewährt. Dieser Kollektivvertrag wurde dann durch einen Erlass des Arbeitsministeriums allgemein verbindlich. Diese - für sich genommen - sehr positive Entwicklung stellt jedoch große Herausforderungen an die Bildungs- und Aufklärungspolitik der Gewerkschaften, insbesondere jüngere KollegInnen von der Zukunftsbedeutung einer Altersvorsorge zu überzeugen. Gemeinsam mit den Gewerkschaften des Landes veranstaltet deshalb die Friedrich-Ebert-Stiftung einen eintägigen Expertenworkshop, in dessen Rahmen die Frage diskutiert werden soll, inwieweit und mit welchen Mitteln man vor allem junge Menschen für das Thema „Rente“ sensibilisieren kann. Neben israelischen werden auch ExpertInnen der Europäischen Kommission an der Veranstaltung teilnehmen, um über europäische Erfahrungen auf diesem Gebiet zu berichten.

 

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