12. Dezember 2008
Ehemaliger FES-Stipendiat erhält Zukunftspreis des Bundespräsidenten
Der ehemalige FES-Stipendiat Dr. Michael Offenberg wurde am 3. Dezember 2008 gemeinsam mit seinem Team der Bosch GmbH mit dem Deutschen Zukunftspreis - Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation - ausgezeichnet. Herr Dr. Offenberg wurde von 1978 bis 1983 gefördert. Die FES gratuliert!
1. Dezember 2008
„Die Zukunftsfähigkeit der Europäischen Union“
Der Managerkreis Niedersachsen/
Bremen der Friedrich-Ebert-Stiftung hatte am 27. November 2008 zu einem Vortrag von Minister Jean Asselborn (Vize-Premierminister und Außenminister
des Großherzogtums Luxemburg) zum Thema "Die Zukunftsfähigkeit der Europäischen Union" eingeladen. Lesen Sie die Rede von Jean Asselborn.
25. November bis 22 Dezember 2008, München
Uneins - aber einig? Zur Geschichte des Verhältnisses von SPD und Gewerkschaften
Aus Anlass des 100. Jahrestages des „Mannheimer Abkommens“ präsentiert die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Wanderausstellung, die das spannungsreiche Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaften seit den 1860er Jahren in Wort und Bild nachzeichnet. Die Ausstellung im Foyer des Gewerkschaftshauses München ist bis zum 22. Dezember 2008 zu sehen.
17. - 28. November 2008, Bonn
Ausstellung:
Jüdische Soldaten in der Bundeswehr
Jüdische Soldaten in einer deutschen Armee waren
vor 1933 nicht ungewöhnlich. Sie leisteten in den Kriegen
des 19. Jahrhunderts und vor allem im Ersten Weltkrieg
ihren Dienst in deutschen Uniformen. Es ist zu begrüßen,
dass heute wieder Menschen jüdischen Glaubens in den
deutschen Streitkräften aktiv sind, ist es doch ein Zeichen
für die Integrationsleistung der Bundeswehr sowie für die
Selbstverständlichkeit von jüdischem Leben in Deutschland. Ein Beitrag zur Versöhnungs- und Verständigungsarbeit ist
die Ausstellung „Deutsche Jüdische Soldaten“ des Militärgeschichtlichen
Forschungsamts, die vom 17. bis
28. November 2008 in unserem Haus gezeigt wird.
21. November 2008, Berlin
Rede Staatsminister Gernot Erler
Bedingungen und Perspektiven einer erneuerten Abrüstungspolitik - Welche Rolle für die NATO? Dies war der Titel einer Internationalen Konferenz der FES am 12. November 2008 in Berlin, bei der folgende Fragen im Mittelpuinkt standen: Brauchen wir eine neue Runde von Abrüstungsverhandlungen? Veränderte Bedrohungsszenarien und die kaum noch kontrollierbare Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen - darunter auch Atomwaffen - legen dies nahe. Welche Rolle kann und soll die NATO dabei spielen? Lesen Sie hier die Eingangsrede von Staatsminister Gernot Erler aus dem Auswärtigen Amt.
27. Oktober bis 12. November 2008, Frankfurt /M.
Ausstellung "Nein zu Hitler! Sozialdemokratie und Freie Gewerkschaften in Verfolgung, Widerstand und Exil 1933-1945"
Unmittelbar nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten begann für Sozialdemokratie und Freie Gewerkschaften eine Zeit der Verfolgung. In Verhaftungen, Misshandlungen und Mord tobte sich der Hass der Nazis auf die Arbeiterbewegung aus. Nach der Zerschlagung der Freien Gewerkschaften am 2. Mai 1933 und dem Verbot der Sozialdemokratischen Partei am 22. Juni 1933 formierte sich aus den Reihen von SPD und Freien Gewerkschaften im Reich und im Exil der politische Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur. Widerstand leisteten keineswegs nur prominente Politiker und Gewerkschafter in Illegalität und Exil; im Widerstand waren vielmehr auch und gerade kleine Gruppen und einzelne Personen tätig, die aus humanitärer und politischer Überzeugung das NS-Regime ablehnten und bekämpften. An sie zu erinnern und die unterschiedlichen Formen von Verweigerung, Protest und Widerstand nachzuzeichnen, ist Aufgabe der Ausstellung „Nein zu Hitler!".
17. bis 31. Oktober 2008, Goch
Ausstellung: Friedrich Ebert - Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten
Zur Erinnerung an Friedrich Ebert, den ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten, zeigt die Friedrich-Ebert-Stiftung die Ausstellung "Friedrich Ebert - Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten 1871-1925". Die Ausstellung in der Gesamtschule Mittelkreis in Goch wird gezeigt bis 31. Oktober 2008.
Spotlight US Wahlen 2008
Das FES Büro Washington DC begleitet die bevorstehenden Wahlen in den USA mit wöchentlichen Kommentaren, Analysen und Interviews.
30. September 2008, Bonn
„Kein Kind darf verloren gehen“ - Erfolgreicher Kinderschutz in den Nordischen Ländern
Vor dem Hintergrund zahlreicher Berichte über Kindesmisshandlungen und Todesfälle von Kindern stehen Kinderschutz und Kinderrechte im Zentrum einer kontroversen öffentlichen Diskussion. Kinder müssen besser geschützt werden, darüber ist man sich weitgehend einig. Nur der Weg scheint strittig. Während die einen konsequent das Wohl des Kindes in den Vordergrund stellen wollen, sehen die anderen die individuellen Freiheitsrechte der Eltern gefährdet. Die FES möchte gemeinsam mit den nordischen Botschaften zeigen, welche Lösungen im Norden gefunden worden sind, damit „kein Kind verloren geht“. Die Investition in Kinder und Jugendliche wird hier als Investition in die Zukunft der Gesellschaft und des Wohlfahrtsstaats ernst genommen, staatliche Institutionen werden als Partner zum Schutz der Kinder und nicht als unliebsame Kontrollinstanzen wahrgenommen.
Die bekannte Moderatorin Carmen Thomas diskutierte mit Ihnen, Politikerinnen und Politikern sowie Fachleuten, was wir aus den nordischen Erfahrungen lernen können. Hören Sie hier die einzelnen Diskussionsbeiträge (mp3-Audiodateien):
Lesen Sie den Vortrag von Marianne Borgen (Norwegen) und den Vortrag von Lennart Köhler (Schweden).
"Ich, Oskar Schindler" - Lesereise führt Biografin Erika
Rosenberg durch Ostbayern
Die argentinische Journalistin und Schindler-Biografin Erika
Rosenberg stellt auf der Frankfurter Buchmesse die Neuausgabe
ihres Buch "Ich, Oskar Schindler. Die persönlichen
Aufzeichnungen, Briefe und Dokumente" vor. Die Autorin hat darin
zahlreiche Dokumente verarbeitet, die Oskar Schindler, der im April 2008 100 Jahre alt geworden wäre, in neuem Licht erscheinen
lassen. Oskar Schindler rettete über 1300 Juden vor der Ermordung
durch die Nazis und lebte nach dem Zweiten Weltkrieg einige Jahre
in Regensburg. Auf Einladung der FES, die seit einigen
Jahren mit der Autorin zusammen arbeitet, liest Erika Rosenberg
vom 29. September bis zum 2. Oktober u. a. an einigen Schulen in
Ostbayern aus ihrem Buch "Ich, Oskar Schindler". Wenige Termine
können noch bis zum 10. Dezember auf Anfrage vergeben werden.
Nähere Informationen bei der Friedrich-Ebert-Stiftung (Büro Regensburg) unter
(0941) 79 47 59 oder e-Mail.
Neue FES-Umfrage: Demokratieentfremdung und Wahlverhalten
Nachdem sich die FES bereits im vergangenen Jahr in einer vielbeachteten Untersuchung mit den sich wandelnden politischen Milieus in Deutschland beschäftigt und damit einen großen gesellschaftlichen Diskussionsprozess angestoßen hatte, liegen nun die ersten Ergebnisse einer neuen repräsentativen Befragung über Einstellungen zu Reformen und Potenziale der Demokratieentfremdung und Wahlverhalten vor. Lesen Sie, hören Sie und diskutieren Sie mit!
Peer Steinbrück überreicht Engagementpreis
2008 des Vereins FES-Ehemalige
Der Engagementpreis 2008 des Vereins FES-Ehemalige wurde beim Jahrestreffen der ehemaligen Friedrich-Ebert-Stipendiaten am Samstag, 13. September, von Bundesminister Peer Steinbrück übergeben. Drei herausragende gesellschaftspolitische Projekte wurden aus 65 Bewerbungen ausgewählt und werden mit insgesamt 10.000 Euro unterstützt. Der Minister lobte die prämierten Projekte und die Idee des Engagementpreises: „Aus dem Kreis der ehemaligen Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung hat sich mit dem Engagementpreis 2008 eine wirkungsvolle Initiative zur Unterstützung von gesellschaftlichem Engagement und gelebter Verantwortung gebildet. Durch Aktivität und Engagement gestalten Menschen das Zusammenleben in unserem Land zum Besseren.“
12./13. September 2008
"Medien.Macht.Politik." Junge Medienmacher/innen produzieren Fernsehmagazin
Junge Medienmacher/innen haben eine Sondersendung rund um die jüngsten Ereignisse in der Berliner Politik erstellt.
Die Sendung "Medien.Macht.Politik." wird am Freitag, den 12.September, um 16.30 Uhr im Offenen Kanal Berlin und im Livestream auf der Homepage des OKB zu sehen sein. Sie wird am Samstag, den 13.9.2008 um 19 Uhr wiederholt.
30. Juli 2008
Audiobeitrag: Stipendium auf Probe für junge Menschen mit Migrationshintergrund
80 Prozent der Akademikerkinder nehmen in Deutschland ein Studium auf, aber nur 20 Prozent der Arbeiter- und nur acht Prozent der Einwandererkinder. Mit dem "Stipendium auf Probe" will die Friedrich-Ebert-Stiftung gezielt Einwandererkinder für ein Studium gewinnen. - Hören Sie dazu einen Beitrag des WDR - Funkhaus Europa.
4. September bis 10. Oktober 2008, Bonn
Ausstellungseröffnung: Nein zu Hitler! Sozialdemokratie und Freie Gewerkschaften in Verfolgung, Widerstand und Exil 1933-1945
Unmittelbar nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten begann für Sozialdemokratie und Freie Gewerkschaften eine Zeit der Verfolgung. In Verhaftungen, Misshandlungen und Mord tobte sich der Hass der Nazis auf die Arbeiterbewegung aus. Nach der Zerschlagung der Freien Gewerkschaften am 2. Mai 1933 und dem Verbot der Sozialdemokratischen Partei am 22. Juni 1933 formierte sich aus den Reihen von SPD und Freien Gewerkschaften im Reich und im Exil der politische Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur. Widerstand leisteten keineswegs nur prominente Politiker und Gewerkschafter in Illegalität und Exil; im Widerstand waren vielmehr auch und gerade kleine Gruppen und einzelne Personen tätig, die aus humanitärer und politischer Überzeugung das NS-Regime ablehnten und bekämpften. An sie zu erinnern und die unterschiedlichen Formen von Verweigerung, Protest und Widerstand nachzuzeichnen, ist Aufgabe der Ausstellung „Nein zu Hitler!“
Die FES auf dem Historikertag „Ungleichheiten“ in Dresden
Das Historische Forschungszentrum präsentierte sich gemeinsam mit der Studienförderung auf dem Historikertag. Vom 30. September bis zum 3. Oktober 2008 fand er in Dresden unter dem Motto „Ungleichheiten“ statt.
Neues FES-Themenportal: Zukunft 2020
Eine solidarischere und kinderfreundlichere Gesellschaft, in der nicht mehr
Geschlecht und ethnische Herkunft über den beruflichen Erfolg entscheiden; eine in Freiheit engagierte Demokratie; eine nachhaltig wachsende Wirtschaft mit guter Arbeit für alle; ein vorsorgender Sozialstaat, der mehr in Bildung und Gesundheit investiert; ein Land, das in Europa und der Welt Verantwortung für Frieden und sozialen Fortschritt übernimmt. Die FES wird im Rahmen des Projekts "Zukunft 2020" zu den wichtigsten Herausforderungen Antworten entwickeln und vorstellen.
19. September bis 1. Oktober 2008, Bad Kreuznach
"Frei und Links" Sozialdemokratische Programmatik
und Politik seit der
Mitte des 19. Jahrhunderts
Die deutsche Sozialdemokratie, die älteste deutsche
Partei, ist sich in ihrer langen Geschichte stets treu
geblieben. Sie hat nicht nur Kontinuität im Wandel
bewiesen, sondern durch Wandel ihr Selbstverständnis
und ihre Funktion erhalten können – von der Revolution
von 1848 und dem Deutschen Bund über das
Kaiserreich und die Weimarer Republik sowie über die
Verfolgung durch die Nazis, über Exil und Widerstand
hinweg bis hin zur Bonner und schließlich zur Berliner
Republik. Die Ausstellung zeichnet diesen Weg nach. Deutlich wird: Immer hat
die SPD mit jeweils aktuellen Forderungen und Grundsatzprogrammen
auf neue Herausforderungen der Zeit
unterschiedlich reagiert, in der Klassengesellschaft als
Klassenpartei, in der sich herausbildenden offenen Bürger-
und Zivilgesellschaft zunehmend als Volkspartei,
immer aber auf dem festen Fundament von ständigen
Grundwerten: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.
Jede Zeit muss diese Grundwerte in Würdigung der
Traditionen für sich neu definieren und mit neuem
Leben füllen.
9. Juli bis 20. August 2008, Bonn
Ausstellung: 60 Jahre Pressefotografie aus Israel -
Paul Goldman und David Rubinger
Paul Goldman und David Rubinger, beide Pioniere der Presse- und
Dokumentationsfotografie, begleiteten die Geschichte Israels mit
ihrer Kamera und dokumentierten die turbulenten Phasen der
Staatsgründung und Staatsentwicklung mit ihrem ganz eigenen,
sensiblen Blick. Im Auftrag internationaler Presseagenturen und
Magazine schufen sie Bilder, die heute Teil der kollektiven Erinnerung
Israels sind. Die Ausstellung, die die Werke von Goldman und Rubinger erstmalig
gemeinsam in Deutschland präsentiert, führt durch ein beeindruckendes
Zeitpanorama von sechs Jahrzehnten israelischer
Geschichte und berichtet von den enormen Herausforderungen,
denen das Land ausgesetzt war.
FOCUS Gute Arbeit
Im Focus Gute Arbeit hat die FES von Mai bis Ende Juli 2008 im Drei-Wochen-Rhythmus zu jeweils einem Themenbereich Projekte, Veranstaltungen, Publikationen und sonstige Aktivitäten der FES in Deutschland und der Welt vorgestellt, die sich den vielfältigen Aspekten der Arbeitswelt widmen.
15. Juli bis 10. August 2008, Kaiserslautern
Uneins - aber einig? Zur Geschichte des Verhältnisses von SPD und Gewerkschaften
Aus Anlass des 100. Jahrestages des „Mannheimer Abkommens“ präsentiert die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Wanderausstellung, die das spannungsreiche Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaften seit den 1860er Jahren in Wort und Bild nachzeichnet.
8. Juli bis 1. August 2008, München
Ausstellung: ANNE FRANK -
Eine Geschichte für heute
Wir laden herzlich ein zu einer Ausstellung des Anne Frank Zentrums
in Kooperation mit dem Forum Jugend und Politik der FES,
dem BayernForum der FES
und dem Städtischen Willy-Brandt-Gesamtschule und dessen Förderverein.
25. Juni bis 1. August 2008, Berlin
Ausstellung: Nein zu Hitler! Sozialdemokratie und
Freie Gewerkschaften in Verfolgung, Widerstand und Exil 1933-1945
Nach der Zerschlagung der Freien Gewerkschaften am 2. Mai 1933 und dem Verbot der Sozialdemokratischen Partei am 22. Juni 1933 formierte sich aus den Reihen von SPD und Freien Gewerkschaften im Reich und im Exil der politische Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur.
Widerstand leisteten keineswegs nur prominente Politiker und Gewerkschafter in Illegalität und Exil; im Widerstand waren vielmehr auch und gerade kleine Gruppen und einzelne Personen tätig, die aus humanitärer und politischer Überzeugung das NS-Regime ablehnten und bekämpften. An sie zu erinnern und die unterschiedlichen Formen von Verweigerung, Protest und Widerstand nachzuzeichnen, ist Aufgabe der Ausstellung „Nein zu Hitler!“. Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, eröffnete die Ausstellung nach einem Grußwort der FES-Vorsitzenden Anke Fuchs.
Gutachten: „Entscheidend ist im Betrieb“
Qualifizierte Mitbestimmung
als Herausforderung für Gewerkschaften und Politik
„Grau is alle Theorie – entscheidend is auf'm Platz“ ( „Adi“ Preißler, mit 168 Toren Rekordtorschütze von Borussia Dortmund der 50-er Jahre)
Während der Fußballeuropameisterschaft wird gerne an das legendäre Zitat des Dortmunder Fußballidols Adi Preißler aus der frühen Nachkriegszeit erinnert. Und nicht nur die Fußballkennerinnen und -kenner aus dem Ruhrgebiet wissen, was mit diesem Bild gemeint ist: was zählt, ist vor allem das Ergebnis!
„Entscheidend ist im Betrieb!“ so sieht es der Autor der neu erschienenen Studie „Qualifizierte Mitbestimmung als Herausforderung für Gewerkschaften und Politik“, Dr. Manfred Wannöffel, in Anlehnung an das Preißler-Zitat. Wannöffel ist geschäftsführender Leiter der Gemeinsamen Arbeitsstelle Ruhr-Universität Bochum und der IG Metall. Sein Anliegen ist die Stärkung der „industriellen Demokratie“ durch den qualifizierten Ausbau der Mitbestimmung im Betrieb und Unternehmen.
Vor dem Hintergrund großer gesellschaftlicher Herausforderungen zwischen globaler Markterweiterung und Marktintensivierung entwickelt er das Konzept der "Qualifizierten Mitbestimmung". Die qualifizierte Mitbestimmung trifft dabei auf mindestens drei strategische Handlungsfelder für Betriebsräte und Gewerkschaften:
- Gute Arbeit und Innovation
- Strategische Kooperation bei Unternehmensreorganisationen
- Internationale Vernetzung
Bestellen Sie hier die Printversion!
17. Juni bis 7. Juli 2008, Springe
Uneins - aber einig? Zur Geschichte des Verhältnisses von SPD und Gewerkschaften
Aus Anlass des 100. Jahrestages des „Mannheimer Abkommens“ präsentiert die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Wanderausstellung, die das spannungsreiche Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaften seit den 1860er Jahren in Wort und Bild nachzeichnet.
24. Juni bis 6. Juli 2008, München
Ausstellung: Daheim in der Fremde
Die Multikulturelle Gesellschaft aus der Sicht des Individuums betrachtet.
Die einzigartigen Merkmale symbolisiert in der Hand als vererbte Zeichen und die Schlüssel als durch die Gesellschaft
angeeigneten Lebenszeichen.
Durch die Bewahrung der Anonymität stellt sich die Frage nach der nationalen Herkunft erst bei genauerem Betrachten
- und trotzdem bleiben Rätsel - wie der Mensch auch ein Rätsel bleibt.
Die Stadt München feiert unter dem Motto „Brücken bauen“ ihren 850ten Geburtstag – und alle feiern mit.
Anlässlich des großen Ereignisses präsentiert das BayernForum den Münchnern eine Ausstellung des bekannten Fotografen
Ralf Gerard mit dem Titel „Daheim in der Fremde“. Die Ausstellung ist 2007 bereits in der oberbayerischen Stadt Penzberg
für einige Wochen sehr erfolgreich gezeigt worden.
12. Juni bis 5. Juli 2008, Vechta
Ausstellung: Friedrich Ebert - Vom Arbeiterführer zum Reichspräsident
Zur Erinnerung an Friedrich Ebert, den ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten, zeigt die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit der Stadt Vechta die Ausstellung "Friedrich Ebert - Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten 1871-1925".
18. Juni 2008, Berlin
Vorstellung der Studie "Ein Blick in die Mitte- Zur Entstehung rechtsextremer und demokratischer Einstellungen in Deutschland"
Im November 2006 publizierte die Friedrich-Ebert-Stiftung die Studie "Vom Rand zur Mitte". In dieser Repräsentativbefragung wurde mit einem Fragebogen das Ausmaß rechtsextremer Einstellungen in Deutschland erhoben. Erneut unter der wissenschaftlichen Leitung der Leipziger Wissenschaftler Dr. Oliver Decker und Prof. Dr. Elmar Brähler ist nun eine Nachfolgestudie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung entstanden, die die Frage nach den Ursachen für rechtsextreme Einstellungen vertieft behandelt. Die neue Studie "Ein Blick in die Mitte. Zur Entstehung rechtsextremer und demokratischer Einstellungen" ist eine qualitative Erhebung, die in Gruppendiskussionen Personen erneut und ausführlicher befragt hat, die an der Fragebogenuntersuchung 2006 teilgenommen haben. Dabei wurden über das gesamte Bundesgebiet verteilt insgesamt zwölf Gruppendiskussionen mit Personen durchgeführt, die sich besonders stark rechtsextrem, besonders ausgeprägt nicht-rechtsextrem oder die besonders häufig die mittlere Antwortmöglichkeit "teils-teils" geäußert haben. Die Auswertung dieser Gruppendiskussionen ermöglicht Antworten auf die Frage, unter welchen Bedingungen ein Mensch rechtsextreme bzw. demokratische Einstellungen entwickelt.
29. April - 23. Mai 2008, Magdeburg
Willy Brandt - Ein politisches Leben 1913 - 1992
Die Ausstellung der FES würdigt das Leben und Wirken von Willy Brandt. Die Ausstellung wird gezeigt bis 23. Mai 2008.
24. April bis 14. Mai 2008, Karlsruhe
Uneins - aber einig? Zur Geschichte des Verhältnisses von SPD und Gewerkschaften
Aus Anlass des 100. Jahrestages des „Mannheimer Abkommens“ präsentiert die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Wanderausstellung, die das spannungsreiche Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaften seit den 1860er Jahren in Wort und Bild nachzeichnet.
14. März 2008, Schwerin
Willy Brandt - Ein politisches Leben 1913 - 1992
Die Ausstellung der FES würdigt das Leben und Wirken von Willy Brandt. Zur Ausstellungseröffnung laden wir Sie herzlich ein. Die Ausstellung wird gezeigt bis 20. April 2008.
Presseerklärung zum Thema Forschungsfinanzierung im
föderalen System
Der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung verfolgt mit Sorge die langfristige Bedrohung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands durch unzureichende Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation. Er sieht in der geplanten Neuordnung der Finanzbeziehungen von Bund und Ländern eine große Chance, durch klare Regelungen zwischen Bund und Ländern in der öffentlichen Finanzierung von Bildung und Forschung auch klare Verantwortlichkeiten zu schaffen.
Diskutieren Sie mit! Deutsch-Schwedische Reformdebatte
Die Notwendigkeit von Reformen in der Wirtschaft Deutschlands und Schwedens diskutieren der liberale schwedische Publizist Jonny Munkhammer und Dr. Michael Dauderstädt, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Soziales der Friedrich-Ebert-Stiftung in dieser Woche.
Die Debatte kann in Englisch oder Schwedisch verfolgt und kommentiert werden. Europaportalen.se ist Schwedens größte europäische Diskussionsplattform und wird von Gewerkschaften und Arbeitgebern zusammen betrieben.
Blick nach Nahost
Im Nahen Osten drehen sowohl die Hamas als auch die israelische Armee weiter an der Schraube der Gewalt. Erst das Selbstmordattentat in Israel am Montag dann die Militäroperationen der israelischen Armee in Gaza, bei der sieben Palästinenser ums Leben kamen. Darauf folgte ein heftiger Raketenbeschuss durch die Hamas. Als Reaktion darauf wiederum hat Israel die Stromlieferungen in den Gazastreifen wieder einmal gekürzt. Gleichzeitig steigt auch in Israel die Angst vor weiteren Selbstmordanschlägen durch radikale Palästinenser.
Knut Dethlefsen ist der Leiter der FES in Ost-Jerusalem. Thomas Latschan (Deutsche Welle) hat mit ihm über die jüngsten Entwicklungen in und um Gaza gesprochen.
Norbert Götz erhält den Hans-Rosenberg-Gedächtnispreis
Am 29. Februar 2008 wird zum dritten Mal der Hans-Rosenberg-Gedächtnispreis verliehen. Der mit 5.000 Euro dotierte, nach dem deutsch-amerikanischen Historiker Hans Rosenberg (1904-1988) benannte Preis wird alle zwei Jahre von der Heinrich-August-und-Dörte-Winkler-Stiftung, einer unselbständigen Stiftung innerhalb der FES, an herausragende Nachwuchshistoriker verliehen. Bisherige Preisträger waren 2004 Stephan Malinowski (für sein Buch „Vom König zum Führer. Sozialer Niedergang und politische Radikalisierung im deutschen Adel zwischen Kaiserreich und NS-Staat“) und 2006 Christian Nottmeier (für sein Buch „Adolf von Harnack und die deutsche Politik 1890-1930“).
Diesjähriger Preisträger ist der an der Universität Helsinki lehrende deutsche Historiker, Politikwissenschaftler und Skandinavist Dr. Norbert Götz.
FES eröffnet neues Landesbüro in Hessen
Unser Ziel ist die Stärkung der Sozialen Demokratie!
Deshalb unterhält die Friedrich-Ebert-Stiftung für ihre politische Bildungsarbeit ein
bundesweites Netz von Bildungsbüros, Akademien, zentralen Projekten sowie die
Tagungszentren Berlin und Bonn und
seit Jahresende 2007 das neue eigenständige Landesbüro für Hessen.
Der Kalender 2008 / Wegbereiterinnen VI
Der Wandkalender im Format DIN A3 mit 12 Wegbereiterinnen der sozialistischen/proletarischen Frauen bewegung
erscheint – nachdem er in den letzten fünf Jahren zunehmend mehr Interesse gefunden hat – nun zum sechsten Mal.
Auch in diesem Jahr ist er international und farbig und versammelt starke Frauen mit ihren eigenen Geschichten; nicht
nur Politikerinnen, auch Künstlerinnen und Schriftstellerinnen, die sich durch ihre Arbeit für die Rechte der Frauen eingesetzt
haben. Sie alle haben, so lange sie gelebt haben, für eine bessere Zukunft und für ein Leben in einer Welt, in der
es niemandem an dem fehlt, was für ein gutes Leben notwendig ist, gekämpft.