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Rückblick: Termine 2007

 
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Dezember 2007

21. Dezember 2007, München
Heinrich Böll - persönlich genommen

"…Heinrich Böll war ein Anwalt der Schwachen und ein Feind der Selbstrichtigkeit. Er trat für die Freiheit des Geistes ein, wo immer sie in Gefahr war. Er war unbequem und streitbar, er erregte Anstoß und erzeugte Achtung. Seine mutige, engagierte wache und immer wieder mahnende Stimme wird uns fehlen. Sein Werk bleibt!" - Diese Worte schrieb Bundespräsident Richard von Weizsäcker am 16. Juli 1985 an die Witwe Heinrich Bölls In diesem Beileidsbrief machte der Präsident einem der strengsten Kritiker seines Landes seine Aufwartung. Böll war der erste Deutsche nach Thomas Mann, der den Nobelpreis gewann, und sein Schreiben und politisches Engagement hatte ihm den Titel das Gewissen der Nation verliehen. Wir laden ein zur Lesung anläßlich des 90. Geburtstages von Heinrich Böll.

Cover der Veranstaltungseinladung zeigt skizzierten ÖPNV-Linienplan13. Dezember 2007, Bonn
"meet-europe!" - Abschlusskonferenz

Die diesjährige Meet-Europe-Spielrunde endet am 13. Dezember 2007: dieser Tag wird als ein ganz besonderes Datum in die Geschichtsbücher eingehen. In Lissabon werden die Staats- und Regierungschefs den EU-Reformvertrag unterzeichnen. Dieser Tag bedeutet für das vor 50 Jahren auf den Weg gebrachte einzigartige Projekt des europäischen Einigungsprozesses eine Weichenstellung für zukünftige Entwicklungen.

In der FES in Bonn simulieren wir, die Akteure der aktuellen Meet-Europe-Spielrunde, den EU-Gipfel mit der feierlichen Abschlusskonferenz und einem gemeinsam erarbeiteten Kommuniqué.

Fast 140 SchülerInnen aus ganz NRW werden den ganzen Tag in verschiedenen Verhandlungsrunden eine EU-Gipfelkonferenz simulieren. Inhaltlicher Schwerpunkt ist in diesem Jahr die EU-Klimaschutzpolitik.

13. Dezember 2007, Stuttgart
Politikerinnen stellen sich vor

Mit dieser Gesprächsrunde setzen wir eine Veranstaltungsreihe fort, in der weibliche Wege in die Politik präsentiert werden. Das Fritz-Erler-Forum stellt dabei zum Jahresende drei Politikerinnen aus unterschiedlichen Generationen und politischen Bereichen vor: Heide Simonis, Gisela Splett und Ariane Zürn. An diesem Abend wird es weniger um konkrete inhaltliche Themen gehen als vielmehr darum, anhand persönlicher Biografien deutlich zu machen, welchen politischen Einfluss Frauen nehmen können, woher sie ihre Motivation nehmen und welchen Erfolg sie haben, aber auch wie sie mit Rückschlägen umgehen.

13. Dezember 2007, Halle /Saale
Über Brecht, Biermann, Theater und Film - ein Künstlerleben in Deutschland Ost und West

Wir laden ein zur 18. Veranstaltung des Forum Kultur und Politik, diesmal mit der Schauspielerin und Sängerin Eva-Maria Hagen.

ab Karikatur von Gertraud Funke11. Dezember 2007, München
Ausstellung: Die bayerische "Mona Lisa" und andere Petitessen - Karikaturen von Gertraud Franke

Gertraud Funke lebt und arbeitet als freie Illustratorin in München. Bekannte Bücher und erfolgreiche Bücher, wie u.a. „Die blaue Rose“ von Walter Flemmer und den Kindergedichtband „Ein Klecks ging mal spazieren“ von Max Kruse hat sie illustriert. Mit der neuen Ausstellung: „Die bayerische Mona Lisa – und andere Petitessen“ karikiert sie die aufregenden und nahezu umstürzlerischen politischen Ereignisse des Jahres 2007 in Bayern. Ihrer guten Beobachtungsgabe und satirischen Feder verdanken wir den schmunzelnden und bisweilen bissigen Blick auf die jüngste bayerische Geschichte. Die Ausstellung wird gezeigt bis 10. Januar 2008.

10. Dezember 2007, Berlin
"Die Würde des Menschen ist unantastbar" - Religiöse und demokratische Werte im Spannungsfeld internationaler Politik

Moderne westliche Gesellschaften werden von zwei scheinbaren Gegensätzen herausgefordert: Relativismus und Fundamentalismus. Während auf der einen Seite vor einer „Diktatur des Relativismus“ gewarnt wird, steht auf der anderen Seite die mögliche Bedrohung der pluralistischen Demokratie durch religiösen Fundamentalismus. Dabei sind fundamentalistische Bewegungen nicht per se rückständig oder auf rein religiöse Belange beschränkt. Sie können vielmehr auch als Reaktion auf den Relativismus und die damit einhergehende gewisse Beliebigkeit von Werten verstanden werden. Insofern sind Fundamentalismus und Relativismus zwei Seiten derselben Medaille.

7. Dezember 2007, Berlin
Die Pflegereform – Chance oder Falle für Frauen?

Häufig werden Pflegebedürftige von ihren Angehörigen, ebenfalls überwiegend Frauen, gepflegt. Diese müssen oft über mehrere Jahre ihre Erwerbsarbeit reduzieren oder ganz aufgeben. Das bedeutet u.a. auch, auf berufliche Entwicklungsmöglichkeiten zu verzichten. Um dem entgegenzuwirken, bedarf es Lösungen, damit die Pflegenden Teilzeit arbeiten, eine unbezahlte Auszeit nehmen oder ihre Erwerbsarbeitszeit entsprechend den Erfordernissen der Pflegearbeit flexibel gestalten können. Die vor der Verabschiedung stehende Pflegereform versucht mit verschiedenen Ansätzen die heutige Pflegesituation zu verbessern. Hierzu gehört auf der Leistungsseite die bessere Vernetzung ehrenamtlicher Pfleger/innen, die Einführung des Pflegebudgets, und auf der Finanzierungsseite die Anhebung des Beitragssatzes. Doch geht die Reform weit genug, um den Herausforderungen
gerecht zu werden?

Fotografie von Klaus Menz-Sander7. Dezember 2007, München
Ausstellungseröffnung: Meine Güte - was für Hüte! Die Perückenmänner von Papua Neuguinea

Mit etwa 75.000 Menschen zählen die »Huli« zu den größten Volksgruppen in Papua Neuguinea. Im Tagari-Tal, im südlichen Hochland von Papua Neuguinea (2.800 m), in der Nähe von Tari, entstanden die Fotos von Klaus Menz-Sander. Das Besondere an dieser ethnischen Gruppe sind die auffällig kunstvollen großen Haarperücken der »Perückenmänner«, auch »Wigmen« genannt. Diese phantastischen Perücken aus Menschenhaar, werden manchmal dreieckig, manchmal halbkreisförmig hergestellt. Wir laden Sie ein zu dieser faszinierenden Ausstellung mit eindrucksvollen Porträts der »Perückenmänner«, die der in München lebende Maler, Grafik- und Foto-Designer aufgenommen hat. Die Ausstellung wird gezeigt bis 28. Dezember.

6./7. Dezember 2007, Bonn
Rettet die Welt! Eine junge Agenda zum Klimaschutz

Mit dieser Veranstaltung wollen wir junge Menschen auffordern, ihre Wünsche, Ziele und Erwartungen bezüglich des Klimaschutzes zu artikulieren und mit Ulrich Kelber (MdB) zu diskutieren. Decken sich die Prioritäten der deutschen Umweltpolitiker/-innen mit dem, was den Schüler/-innen unter den Nägeln brennt? Wenn Schüler/-innen entscheiden könnten: Welche Ziele sollen auf der Weltklimakonferenz verfolgt werden? Wie sähe die Klimaschutzpolitik aus, wenn die Jugend das Sagen hätte? Das Ziel der Veranstaltung ist es, eine Junge Agenda zum Klimaschutz zu erarbeiten und öffentlich zu präsentieren. Die Kosten für die Veranstaltung inkl. Mittagsimbiss trägt die FES. Übernachtungsplätze für Schüler/-innen können leider nicht gestellt werden.

Zusammenfassung der Veranstaltung / eine ausführliche Publikation folgt im Januar 2008

6. Dezember 2007, Berlin
Politische Strategien gegen die extreme Rechte in Parlamenten - Folgen für kommunale Politik und lokale Demokratie

Wie können Kommunen und insbesondere die Kommunalpolitik erfolgreich gegen Rechtsextremismus agieren? Um zu dieser Frage Antworten zu finden, hat die FES eine Studie „Politische Strategien gegen die extreme Rechte in Parlamenten und ihre Folgen für kommunale Politik und lokale Demokratie“ in Auftrag gegeben. In acht Kommunen aus vier Bundesländern (Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Rheinland-Pfalz) mit kommunaler Parlamentspräsenz von NPD oder Republikanern wurden Fraktionsvorsitzende der demokratischen Volksparteien SPD und CDU zu ihren Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus befragt. Zur Vorstellung und Diskussion der Studienergebnisse laden wir Sie herzlich ein.

5. Dezember 2007, München
„Cross Media“ Herausforderungen für den öffentlichen Rundfunk

Der Journalismus befindet sich in einer Phase tiefgreifenden Wandels. Das Internet entwickelt sich zunehmend zu einer Drehscheibe für Text, Bild, Video und Audio. Entsteht dadurch eine ernstzunehmende Konkurrenz für die traditionellen Massenmedien? Welche Konsequenzen ergeben sich für den Journalismus? Hören Sie dazu beim 36. Münchner Mediengespräch die Experten Klaus Meier, Professor für Journalistik an der Hochschule Darmstadt, und Rainer Tief, Programmbereichleiter Bayern 3/ Jugend und Multimedia.

5. Dezember 2007, Stuttgart
Filmpräsentation "Auf nach Alanya! - Neue Heimat Türkei"

Ein Bäcker, der deutsches Brot backt und inzwischen auch unter den Türken großen Zuspruch findet; eine Kosmetikerin, die zusammen mit ihren drei Angestellten einen florierenden Beauty- Salon unterhält und viele Altersruheständler, die es sich an der türkischen Riviera gut gehen lassen. Allesamt deutsche Auswanderer, die in Alanya einen neuen Lebensabschnitt begonnen haben. Der Film, gedreht im Mai 2005, berichtet von einer sich rege entwickelnden, deutschen Gemeinde und dem mitunter amüsanten deutschtürkischen Alltag. Er stellt auch die zur Zeit so aktuelle Frage nach Integration und Parallelgesellschaften. Diesmal allerdings in eine andere Richtung – an die deutschen Einwanderer in der Türkei.

4. Dezember 2007, München
Buchvorstellung: "Alt ist was? Eine Verteidigung des Alters"

Sind die "Alten“ wirklich der Grund dafür, dass sämtliche Sozialsysteme ins Rutschen kommen? Diesem „General-Verdacht“ geht Professor Dr. Peter Paul Gantzer nach. Er ist Mitglied der SPD-Fraktion sowie Vizepräsident des Bayerischen Landtags und 68 Jahre alt. Eigentlich ist der Münchener Notar politischer Sicherheitsexperte. Aber seit Politiker landauf, landab über demographischen Wandel schwadronieren und Sündenböcke dafür suchen, dass die solidarischen Systeme der Republik aus dem Ruder laufen, macht er sich Gedanken darüber, was eigentlich schief läuft. Wir laden Sie herzlich ein zur Teilnahme an der Buchvorstellung im Rahmen der Gesprächsreihe Erlebte Geschichte - Ein Leben mit der Politik.

3. Dezember 2007, Kassel
Kein Kind zurücklassen - Mehr als eine Philosophie

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Politischer Club für Kassel" lädt die FES Sie herzlich zur Podiumsdiskussion ein. Seit der Veröffentlichung der PISA-Studie sind zahlreiche PädagogInnen und PolitikerInnen nach Finnland gereist, um vor Ort zu sehen, worin das Rezept des dortigen Bildungswesens liegt. Rainer Domisch arbeitet seit 1994 in der obersten finnischen Schulbehörde und ist an der erfolgreichen Entwicklung des integrierten Schulsystems beteiligt. Er steht für Fragen zur Diskussion bereit.

3. Dezember 2007, Mainz
Glücklich ist, wer vergisst... Die Gefahren des ewigen Online-Gedächtnisses

Unser Gedächtnis verfügt nicht über beliebig viel Speicherkapazität. Das gilt jedenfalls für das Kurzzeitgedächtnis. Um die Aufnahme von Informationen zu optimieren benutzt es einen Trick: Es vergisst – und zwar absichtlich. Wer diese Kunst beherrscht, kann sich Wichtiges besser merken und Unangenehmes leichter verdrängen. Die Speicherkapazität des Internet ist dagegen unendlich groß. Daten, ob wichtig oder unwichtig, sind deshalb auch nach Jahren noch zugänglich, auch dann noch, wenn man sie im eigenen Gedächtnis längst „gelöscht“ hat. Technisch ist also möglich, was die Evolution ausgeschlossen hat. Also stellt sich die Frage, ob auch im Internet, unserem „ausgelagerten Gedächtnis“, die Funktion des Vergessens vorgesehen werden sollte – etwa dadurch, dass bestimmte Daten mit einem Verfallsdatum versehen werden müssen. Diskutieren Sie mit!

3. Dezember 2007, Leipzig
Autorenlesung: Die erfrorenen Flügel der Schwalbe - DDR und "Prager Frühling", Tagebuch einer Krise von 1968 bis 1970

In seinem Tagebuch aus der Zeit von März 1968 bis April 1970 führt der Leipziger Sozialhistoriker Hartmut Zwahr seine Leser zurück in die Zeit des „Prager Frühlings“ und der nachfolgenden Repressionen. Diese „schmerzhaften“ Notizen eines Augenzeugen schildern Menschen in der DDR zwischen Hoffen und Bangen. Das Buch ist gerade erschienen beim Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Bonn

»Man kann dem ebenso offenen wie im besten Sinne lehrreich-aufklärerischen Buch nur viele Leser wünschen – besonders unter den Selbstgerechten im Westen.« taz vom 10.11.2007
»Wider das verzuckernde Erinnern ist jetzt ein erstaunliches Dokument erschienen, ein Sittenbild der Ulbricht-DDR vor dem Hoffnungshorizont der tschechoslowakischen Revolte.« DIE ZEIT, Literaturbeilage Oktober 2007

November 2007

Foto zeigt Friedenstaube30. November bis 1. Dezember 2007, Bonn
Friedenspolitische Impulse

Mit den Friedenspolitischen Impulsen Bonn möchten wir in Bonn und landesweit ein Angebot an diejenigen machen, die sich für eine friedliche Lösung von Konflikten einsetzen, sich darüber mit anderen austauschen möchten und die Möglichkeiten eines konkreten Arbeitens an diesen Fragen im gesellschaftspolitischen Kontext suchen. Wir möchten Impulse geben, aber auch zu konkreten Schritten kommen. Die vielfältigen international arbeitenden Einrichtungen in Bonn ermutigen uns dazu, den Versuch zu unternehmen, eine gesellschaftspolitische Plattform der Diskussion, des Austausches, aber auch die Perspektivarbeit anzubieten.

30. November 2007, Berlin
Forum Soziale Demokratie - Bildung und Gerechtigkeit

Bildung kommt im Verständnis der sozialen Demokratie eine Schlüsselfunktion für die Etablierung einer gerechten Gesellschaft zu. Aber wie genau ist es um den Zusammenhang zwischen Bildung und Gerechtigkeit bestellt? Ermöglicht bessere Bildung für alle automatisch eine gerechtere Gesellschaft? Wenn ja, wie muss dann das Bildungssystem organisiert sein und welches Bildungsverständnis ihm zugrunde liegen? Vor dem Hintergrund dieser Frage möchten wir in unserem Forum Soziale Demokratie den Zusammenhang zwischen Bildung und Gerechtigkeit diskutieren.

Fotomontage: Erdkugel schwimmt im Wasser, Hintergrund blauer Himmel mit Wolken28. November 2007, Berlin
Klimaschutzpolitik - Wie geht es weiter nach G8?

Nach dem G8-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs im Juni 2007 ist Klimaschutz und Klimaschutzpolitik auch im internationalen Rahmen an die Spitze der Agenda vorgestoßen. Das allein ist schon als großer Erfolg zu werten, war dieses Thema doch bislang eher als deutsches bzw. europäisches Minderheiten-Hobby angesehen, dass gegen die bis dato prioritären Themen wie Welthandelsliberalisierung oder Währungsprobleme nicht konkurrieren konnte.
Diskutieren Sie im Vorgriff auf die Fortsetzung des Kyoto-Prozesses in Bali mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und führenden Vertretern aus Politik und Wirtschaft die Perspektiven, Chancen und Hemmnisse der Klimapolitik auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene.

28. November 2007, Berlin
Die deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa: Perspektiven nach dem Wahljahr in Frankreich

Zum Auftakt der „Dahlemer Europagespräche“ veranstaltet der Jean Monnet Chair an der Arbeitsstelle Europäische Integration der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem Pariser Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Podiumsdiskussion, zu der wir Sie herzlich einladen möchten. Diskutieren werden Christian Paul, Mitglied der französischen Assemblée Nationale, Dr. Angelica Schwall-Düren, Mitglied des Deutschen Bundestages und Prof. Dr. Tanja A. Börzel, Freie Universität Berlin.

Foto zeigt Dr. Heribert Prantl, Leiter der innenpolitischen Redaktion der Süddeutschen Zeitung28. November 2007, Hamburg
Freiheit und Sicherheit - Wie mit Angst Politik gemacht wird

Der Gesprächskreis Nord des Julius-Leber-Forums der FES konnte Heribert Prantl, Leiter der innenpolitischen Redaktion der Süddeutschen Zeitung, für einen Vortrag und einer Diskussion zum obigen Thema gewinnen.

24. November 2007, Gießen
JA zur kommunalen Daseinsvorsorge - Beitrag zur sozialen Moderne

Die Infrastruktur ist Voraussetzung für eine gedeihliche Wirtschaftsentwicklung und eine soziale Lebensqualität unseres Gemeinwesens. Der politischen Ordnung der kommunalen Selbstverwaltung und der damit möglichen Eigeninitiativen für den Aufbau der Infrastruktur verdankt Deutschland seine prominente Rolle in der Weltwirtschaft. Auf die politische Tagesordnung gehört ein neuer politischer Anlauf für die soziale Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur, besonders auf der kommunalen Infrastruktur. Die Konferenz will dazu wichtige Anstöße geben.

Foto zeigt eine junge Frau hinter einem Stapel von Akten23. November 2007, Berlin
Business gegen Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt gegen Frauen stellt noch immer die häufigste Form von Gewalt gegen Frauen und Kinder dar. In Großbritannien haben sich verschiedene Unternehmen im Rahmen einer „Workplace Policy“ gegen häusliche Gewalt dazu verpflichtet, sich öffentlich und vor allem im eigenen Unternehmen gegen Häusliche Gewalt auszusprechen. Betroffene Mitarbeiterinnen erhalten Beratung und Hilfe. Vorreiter einer solchen „Workplace Policy“ ist das Unternehmen THE BODY SHOP. Mit einer Kampagne ruft TERRE DES FEMMES auch deutsche Unternehmen zu einer Allianz gegen Häusliche Gewalt auf. Die FES und TERRE DES FEMMES laden im Vorfeld zum internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“ zu einer Tagung ein, die über diese Workplace Policy informiert sowie Raum gibt zur Diskussion über einen möglichen Beitrag von Unternehmen zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt. Sie richtet sich insbesondere an interessierte Vertreter/innen aus Unternehmen. Eingeladen sind aber ebenso Engagierte aus Politik, Verwaltung, Nichtregierungsorganisationen, Medien und der Öffentlichkeit.

23. November 2007, Bremen
Uneins - aber einig? Zur Geschichte des Verhältnisses von SPD und Gewerkschaften

Aus Anlass des 100. Jahrestages des „Mannheimer Abkommens“ präsentiert die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Wanderausstellung, die das spannungsreiche Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaften seit den 1860er Jahren in Wort und Bild nachzeichnet. Die Ausstellung wird gezeigt bis 20. Dezember 2007.

22. November 2007, Gütersloh
Wie werden wir künftig arbeiten?

Weiterbildung - lebenslanges Lernen - altersgerechtes Arbeiten. Was verbirgt sich hinter diesen Stichworten, die seit geraumer Zeit in der Öffentlichkeit diskutiert werden? Was bedeuten sie in der Praxis? Diese Überlegungen werden mit einem fachkundigem Podium aufgegriffen und diskutiert.

21. November 2007, Hamburg
Metropolenpolitik - Zukunft der Stadtstaaten

Städte sind die Herausforderung – Städte sind die Chance: Sie sind die Orte der globalisierten Wirtschaft und die Brennpunkte der neuen Herausforderungen für die Gesellschaft. In den Städten verdichten sich Fragen der sozialen und kulturellen Integration, des demografischen Wandels sowie der nachhaltigen Entwicklung von Umwelt und Klima. Wo liegen die Stärken der Stadtstaaten? Wie behaupten sie in Zukunft ihren Platz im föderalen Wettbewerb? Wie kann man trotz Einschränkungen kreative Stadtentwicklung durchsetzen?

21. November 2007, Brüssel
Brüsseler Mediendialog: "Konvergenz von Rundfunk und Telekommunikation"

Die technische Entwicklung der Mediennutzung ist ständig im Begriff, die legislativen Festschreibungen zu überholen. Besonderer Handlungsbedarf ergibt sich hier aus der ‚Konvergenz von Rundfunk und Telekommunikation’. Denn die veränderte Endgerätenutzung ermöglicht auch auf solchen Übertragungswegen mediale Inhalte zu transportieren, die bislang ausschließlich für Telekommunikationszwecke genutzt wurden. Dies hat Konsequenzen für die ‚Frequenznutzung in der EU’, da nun mehr Übertragungswege zur Verfügung stehen. Vertreter aller relevanten Ebenen von der EU bis zu den Bundesländern betrachten dieses Thema beim Brüsseler Mediendialog der FES: Bernd Langeheine, Direktor Elektronische Kommunikationspolitik, Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien, Europäische Kommission, Brüssel, Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, und Martin Stadelmaier, Chef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, werden dazu referieren.

21. November 2007, Wilhelmshaven
Friedrich Ebert 1871 -1925 - Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten

Zur Erinnerung an Friedrich Ebert, den ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten, zeigt die Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stadt Wilhemshaven diese Ausstellung bis zum 6. Januar 2008.

20. November 2007, Stuttgart
Ökologische Industriepolitik unter Bedingungen des globalen Marktes

Der Gesprächskreis „Zukunft und Gerechtigkeit (ZuG)“ will den Dialog zwischen „öffentlicher Hand" Wirtschaft, Gewerkschaften, Betriebsräten und Politik fördern. Dabei soll die Diskussion um die Globalisierung offensiv angegangen und als positiv zu gestaltender Prozess begriffen werden. Karin Roth, MdB, Parl. Staatssekretärin und Rainer Bliesener, DGB-Landesvorsitzender sind Leiter des Gesprächskreises. „Wir können weder ökologische Fortschritte ohne wirtschaftlichen Erfolg erreichen.... Was wir brauchen ist ein „New Deal“ von Wirtschafts-, Umwelt- und Beschäftigungspolitik. Sein Kern sind Innovationen, eine dritte industrielle Revolution.“ Wie ist das in unserem Hochtechnologieland unter Globalisierungsbedingungen zu erreichen?

20. November 2007, Berlin
Der israelisch-syrische Konflikt
Auswege aus der Krise: die private israelisch-syrische Friedensinitiative


Mit dem Scheitern der offiziellen Friedensverhandlungen zwischen Israel und Syrien insbesondere über die Golanhöhen im Jahr 2000 steht eine Normalisierung der israelisch-syrischen Beziehungen weiterhin aus. Angesichts der aktuellen Entwicklungen deutet vieles sogar auf eine zunehmende Eskalation in den israelisch-syrischen Beziehungen hin. Umso wichtiger ist in diesem Zusammenhang die private israelisch-syrische Friedensinitiative. Vorangetrieben durch Dr. Alon Liel, ehemaliger Generalsekretär des Israelischen Außenministeriums, und Prof. Ibrahim Suleiman, syrischer Geschäftsmann, wurde ein Friedensplan für die umstrittenen Golanhöhen entwickelt. Wir laden ein zur Podiumsdiskussion u.a. mit Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

19. November 2007, Berlin
(Mindest-)Lohnpolitik in Polen, Deutschland und Europa: Motor oder Bremse für Wachstum und Beschäftigung?

Ausgangspunkt für die Mindestlohndebatte in Deutschland ist der steigende Anteil von Niedrig- und Niedrigstlöhnen in zahlreichen Branchen und damit einhergehend eine zunehmende Lohnspreizung.
Als wichtiges Argument für die Notwendigkeit eines Mindestlohnes in Deutschland wird in diesem Zusammenhang der Schutz vor Lohndumping durch ausländische Billigkonkurrenz angeführt. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, einen Blick über den deutschen Tellerrand zu werfen und die Debatte im Kontext der deutsch-polnischen Wirtschaftskonkurrenz zu betrachten, die Erfahrungen anderer Länder mit Mindestlöhnen zu beleuchten und über Ansätze zu einer Koordinierung und Harmonisierung auf europäischer Ebene nachzudenken.

12. November 2007, Berlin
Europäisches Jahr der Chancengleichheit - Resümee und Ausblick

Mit dem „Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle 2007“ will die Europäische Union ein deutliches Zeichen setzen gegen Diskriminierung und für Chancengleichheit. Der Einsatz für Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung steht für die Gewerkschaften und die FES seit vielen Jahren auf der Agenda. Die gemeinsame Konferenz von DGB und FES hat das Ziel, Handlungsmöglichkeiten zur Herstellung von Chancengleichheit für alle aufzuzeigen.

Foto zeigt Autos auf einer Automobilausstellung10. November 2007, Rüsselsheim
Die Zukunftschancen der Automobilindustrie in Zeiten der Energiewende

Umweltrisiken und nahende Erschöpfung von fossilen Kraftstoffressourcen erfordern daher verstärkt die Entwicklung und Produktion von Fahrzeugen mit geeigneten Antriebssystemen zur Nutzung emissionsfreier und erneuerbarer Kraftstoffe. Diese Aufgabe zu meistern, entscheidet über die Zukunftschancen der Automobilindustrie. In der Entwicklung emissionsarmer Automobile liegt ein enormes Potential. Für den Industriestandort Hessen mit seinen über 170.000 Beschäftigten in der Automobilindustrie und einer großen Zahl von Zulieferer und Entwicklungsbetrieben ist dies von zentraler Bedeutung.

9. November 2007, Berlin
Die Liberalisierung des Welthandels - Was kommt nach Doha?

Die Liberalisierung des Welthandels hat zur Nutzung komparativer Vorteile, zum massiven Anstieg der Handelsströme und zu Wohlfahrtssteigerungen geführt. Die aktuelle Doha-Runde soll neuen Schwung in den Welthandel bringen und auch die Entwicklungsländer stärker an der Globalisierung teilhaben lassen. Bisher haben die unterschiedlichen Interessen der Verhandlungspartner und ungünstige politische Randbedingungen eine Einigung verhindert. Können sich die Regierungen doch noch auf einen Kompromiss einigen oder scheitert die Welthandelsrunde endgültig? Kommt es zu einer Bilateralisierung und Regionalisierung der Handelsabkommen? Diskutieren Sie mit politischen Repräsentanten, Vertretern internationaler Organisationen und der Wirtschaft sowie renommierten Wissenschaftlern.

Foto zeigt Willy Brandt7. November 2007, Flensburg
Willy Brandt - Ein politisches Leben 1913 - 1992

Die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung würdigt das Leben und Wirken von Willy Brandt. In der Bürgerhalle Flensburg ist die Ausstellung bis 27. November 2007 zu besichtigen. Im Anschluß an die Ausstellungseröffnung laden wir Sie zu einem geführten Rundgang ein.

Foto zeigt Buchtitel6. November 2007, München
Buchvorstellung: Johano Strasser - Als wir noch Götter waren im Mai

Deutsche Zeitgeschichte im Spiegel einer bemerkenswerten Autobiografie: Johano Strasser, der Vordenker der deutschen Linken und Präsident des deutschen PEN-Zentrums, schreibt über sein bewegtes Leben, das eng mit wichtigen Wendepunkten der Geschichte der Bundesrepublik verknüpft ist.

Foto zeigt Gleise mit heranfahrenden Zügen / (c) dpa Picture Alliance6. November 2007, Berlin
Die weitere Reform der Bahn: Rahmenbedingungen für mehr Schienenverkehr

Der seit 1996 bei der FES bestehende Arbeitskreis „Innovative Verkehrspolitik“ beschäftigt sich auf seiner kommenden Veranstaltung mit der Zukunft der Bahn in Deutschland und der Perspektive ihrer Reform. In den letzten Monaten haben formale Fragen der Weiterentwicklung der Bahn eine wesentliche Rolle gespielt. Wir wollen den Fokus unserer Veranstaltung auf die Frage richten: Wie kommt mehr Verkehr auf die Schiene? Im Rahmen von Statements und Kommentaren sind prominente Akteure aus Politik und Wissenschaft vertreten. Auf der Tagung sollen zahlreiche Anstöße für die zukünftige Verkehrspolitik entwickelt und diskutiert werden.

5. November 2007, Berlin
Energiekooperation - die Entwicklungszusammenarbeit der Zukunft?

Die Diskussion um eine angemessene und nachhaltige Klima- und Energiepolitik genießt derzeit h öchste Priorität. In Europa ebenso wie in Lateinamerika bestimmen Fragen der Energiesicherheit, Energieeffizienz und des Ausbaus Erneuerbarer Energien die Debatte. Ein gemeinsames Handeln beider Regionen verspräche eine hohe Dynamik und Vorteile für beide Seiten – und für das Klima. Die Veranstaltung soll die Potentiale einer klima- und energiepolitischen Kooperation zwischen der EU und Lateinamerika analysieren und somit einen Beitrag zur Vorbereitung des 5. biregionalen Gipfeltreffens im Mai 2008 in Lima, Peru sowie zum bevorstehenden UN-Klimagipfel im Dezember 2007 in Bali leisten.

5. November 2007, Berlin
Perspektive Arbeit und Alter - Gesellschaftspolitische Handlungsfelder

Die Integration älterer Arbeitsloser in den Arbeitsmarkt und die Bedeutung der Erwerbstätigkeit dieser Personengruppe wird momentan sehr kontrovers diskutiert. Laut jüngster Studien hat sich die Erwerbstätigkeit der über 50Jährigen in den letzten Jahren positiver ent wickelt als die der Personen unter 50. Dieser Trend zu einer stärkeren Erwerbsbeteiligung Älterer wird auch in den nächsten Jahren anhalten. Mit unserer Fachkonferenz wollen wir einen Beitrag für diese aktuelle Debatte leisten. Wir haben dazu Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis eingeladen, um gemeinsam mit Ihnen zentrale Facetten dieses brisanten Themas zu diskutieren. Neben der Vorstellung und Diskussion innovativer Personalpolitik im Umgang mit älteren Arbeitnehmern im Betriebsleben debattieren wir auch Strategien zur nachhaltigen Integration älterer (Langzeit)Arbeitsloser in den Arbeitsmarkt. Dabei stellen wir jeweils Best-Practice Beispiele aus der Wirtschaft vor und ziehen auch die Expertise aus Finnland und den Niederlanden mit ein.

Foto zeigt Studenten im Hörsaal2. November 2007, Bielefeld
Zukunft der Hochschulen

Um im immer stärker werdenden globalen Wett-bewerb um Innovationen und Technologien, um die besten Köpfe und die besten Ideen bestehen zu können, brauchen die Hochschulen die Freiheit, eigenständig ihre Stärken auszubauen, ein klares Profil zu entwickeln und flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren. Sind die deutschen Hochschulen für die Zukunft gut gerüstet? Wie können sie ihre Arbeit optimieren? Welche unterschiedlichen Modelle gibt es? Welche Rolle spielt die Politik in diesem Kontext? Zur Podiumsdiskussion mit prominenten Gästen laden wir Sie herzlich ein.

1. November 2007, Berlin
Der effektive Schutz geistigen Eigentums - Schlüsselfrage für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit Europas

Der Schutz geistiger Eigentumsrechte (Intellectual Property Rights) ist elementar für die Innovationskraft von Unternehmen. Mit der Ausweitung des regionalen und internationalen Handels ist er zwar grundsätzlich verbessert worden, dennoch ist die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit Europas in Gefahr: Das europäische Patentwesen ist fragmentiert, verursacht den Unternehmen hohe Kosten und untergräbt ihre Innovationsfähigkeit. Gleichzeitig wächst die internationale Marken- und Produktpiraterie rasant, sie wird immer effizienter organisiert und betrifft zunehmend die für Deutschland zentralen Investitionsgüter.

Oktober 2007

30. Oktober 2007, Berlin
Dokumentarfilm: Exile Family Movie - Exil und Heimat einer persischen Großfamilie

„Exile family movie“: ein Film über Exil und Heimat, über Eltern, Großeltern, Geschwister und all die anderen nahen und fernen Verwandten einer persischen Großfamilie, die teils nach Europa und Amerika emigriert, großteils aber im Iran geblieben ist. Eine Familiengeschichte - normal, verrückt und außergewöhnlich zugleich. Der Film von Regisseur Arash T. Riahi erhielt zahlreiche wichtige Preise: u.a. den Max Ophüls Preis & Interfilm Preis 2007, den Großen Diagonale Preis als Bester Österreichischer Dokumentarfilm 2006, die Goldene Taube beim Filmfestival Leipzig und den Silver Hugo for Best Documentary in Chicago 2006. Wir laden ein zu Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur.

30. Oktober 2007, Berlin
"It's the economy, stupid!" - Die Rolle der Wirtschaft in der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus

Von Bill Clinton stammt das mittlerweile geflügelte Wort „It’s the economy, stupid!“. Er prägte diesen Ausspruch zu Beginn des Amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes 1992 und brachte damit zum Ausdruck, dass es trotz aller sonstigen wichtigen Politikfelder letzten Endes auf die Wirtschaft ankäme. Es ist eine allgemein akzeptierte Erkenntnis, dass die Wirtschaft in modernen kapitalistischen Gesellschaften von herausragender Bedeutung für Politik und Gesellschaft ist. Doch wie sieht es diesbezüglich eigentlich bei der Rechtsextremismusbekämpfung aus? In der ersten Reihe der Akteure stehen dabei Polizei, Gerichte, Politik und zivilgesellschaftliche Initiativen – wo stehen die Unternehmen? Die FES lädt herzlich ein, diese und weitere Fragen zu diskutieren und dabei den Austausch zwischen Akteuren aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Projekten zu befördern.

29. Oktober 2007, Magdeburg
Paradigmenwechsel oder Kulturpessimismus – Was ist Familie?

Familienpolitik ist nicht zuletzt Rechtspolitik. Und sie berührt die alltägliche Lebenswelt fast aller Bürgerinnen und Bürger nicht selten mit einer geradezu außergewöhnlichen Nachhaltigkeit. Nüchtern betrachtet, muss eine moderne Rechtspolitik zur Bewältigung der realen Probleme all diese Familienmodelle – nichteheliche Lebensgemeinschaften, Patchworkfamilien, gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften – berücksichtigen und sinnvolle Regeln anbieten. Impulsreferat von Brigitte Zypries, Bundesjustizministerin, mit anschließender Diskussionsrunde.

29. Oktober 2007, Bonn
„Zukunftsdiskurse in Bonn“ – Sozialstaat der Zukunft: Vorsorgender Sozialstaat?

Kann der Vorsorgende Sozialstaat den Herausforderungen unserer Zeit gerecht werden? Vor welchen Veränderungen und Herausforderungen steht die Gesellschaft heute, wenn sie soziale Teilhabe und Gerechtigkeit auch weiterhin garantieren will? Welche instrumentellen Lösungswege, welche Reformern sind für einen Sozialstaat der Zukunft notwendig? Diesen Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen und unseren ExpertInnen nachgehen.

26. Oktober 2007, Berlin
Deutsch-finnisches Seminar: Hardworking and Docile. Female Work in Finland and Germany in Historical and Modern Perspectives

Die finnischen Wissenschaftlerinnen Marjata Rahikainen und Kirsi Vainio-Korhonen werden im Herbst das Buch „Arbeitsam und Gefügig – zur Geschichte der Frauenarbeit in Finnland“ herausgeben. Auf einem gemeinsamen Seminar der FES und des Finnland-Instituts Deutschland werden sich deutsche und finnische Wissenschaftlerinnen über die Entwicklung der Frauenarbeit in den letzten beiden Jahrhunderten austauschen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Situation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeberinnen analysieren. Wissenschaftlerinnen sind eingeladen, sich an diesem Dialog zu beteiligen.

25. Oktober 2007, Hamburg
Kompass 2020 - Deutschland in den internationalen Beziehungen

Die Außenwelt rückt näher, und die internationale Politik wird komplizierter. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, eine breite Debatte über die Ziele, Partner und die Legitimation deutscher Außenpolitik zu führen. Was soll Deutschlands Rolle auf globaler Bühne sein? Wie bringt es seine Interessen und Wertgrundlagen, Partner und Ressourcen auf einen Nenner? Wir laden Sie herzlich zu der Veranstaltung „Kompass 2020 - Deutschland in den internationalen Beziehungen" mit Kurt Beck und Frank-Walter Steinmeier ein, auf der diese Fragen diskutiert werden.

25. Oktober 2007, Berlin
Produktpiraterie - Möglichkeiten ihrer Bekämpfung durch innovative Technologien

Auf der Veranstaltung des Gesprächskreises Verbraucherpolitik der FES sollen die Folgen von Produkt- und Markenpiraterie für Verbraucher und Gesamtwirtschaft in Deutschland beleuchtet werden. Der Schwerpunkt liegt jedoch bei den Schutzmaßnahmen: Zum einen werden die Technologie-Datenbank und der Verbraucherleitfaden vorgestellt und zum anderen werden Beispiele verschiedener Schutztechnologien präsentiert. Anschließend sollen die dargestellten Projektergebnisse und Praxislösungen im Sinne der Nutzbarkeit für Produkthersteller und Verbraucher diskutiert werden.

25. Oktober 2007, Düsseldorf
Innovationsstandort NRW - Wissenschaft und Wirtschaft im Innovationsprozess

Professor Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen stellt seine Überlegungen und Thesen zum Thema Innovationsstandort NRW anläßlich der nächsten Veranstaltung des Managerkreises NRW vor.

Foto zeigt Mann, der auf eine kleine Weltkugel in seiner Hand blickt24. Oktober 2007, Berlin
Corporate Social Responsibility (CSR) - Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln als Option für den Mittelstand

Corporate Social Responsibility (CSR) gilt in den letzten Jahren zunehmend
als die Zauberformel, die zeigen soll, dass Unternehmenserfolg und soziale Verantwortung nicht nur gut zusammenpassen, sondern sich durch die Eröffnung neuer wirtschaftlicher Chancen auch gegenseitig befördern können. Auf der Veranstaltung des Arbeitskreises Mittelstand der FES präsentieren zwei mittelständische Unternehmen beispielhaft ihre Konzepte, mit denen sie die Mitarbeiterzufriedenheit steigern und zu Geschäftspartnern, Kunden und Verbrauchern faire und transparente Geschäftsbeziehung aufbauen.

24. Oktober 2007, Berlin
Frauen - Technik - Management - Weibliche Führungskräfte in der Hightech-Branche

In den Führungsetagen der deutschen Elektro- und IT-Branche gibt es noch immer zu wenig Frauen. Innerhalb der EU steht Deutschland am unteren Ende der Länderrangfolge. Gleichzeitig beklagt diese Branche einen hohen Fachkräftemängel. Vor diesem Hintergrund organisieren die FES und das Team der Elektroingenieurinnen im Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) e. V. im Europäischen Jahr der Chancengleichheit ein Symposium, das die Chancen und Hindernisse für Frauen an der Spitze dieser Industrie beleuchten wird. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter/innen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien, an berufserfahrene Ingenieurinnen und neugierige Berufseinsteigerinnen sowie alle an diesem Thema Interessierten. Anmeldung erbeten.

Foto zeigt Staatsminister Günter Gloser / (c) dpa24. Oktober 2007, Berlin
Nach dem Wahlmarathon: Mauretanien auf dem Weg der politischen Erneuerung

Fast genau sieben Monate nach der Wahl des neuen Präsidenten laden die Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft und die FES dazu ein, gemeinsam mit Ahmed Ould Daddah, Vorsitzender der Partei Rassemblement des Forces Démocratiques (RFD), eine Zwischenbilanz des politischen Erneuerungsprozesses zu ziehen und die zukünftigen Herausforderungen zu erörtern. Staatsminister Günter Gloser führt in das Thema ein.

20. Oktober 2007, Goslar
Friedrich Ebert 1871-1925 - Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten

Zur Erinnerung an Friedrich Ebert, den ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten, zeigt die FES in Zusammenarbeit mit der Stadt Goslar die Ausstellung vom 20. Oktober bis 18. November 2007. Bundesminister Sigmar Gabriel eröffnet die Ausstellung mit einem Grußwort.

Collage des AdsD20. Oktober 2007, Bonn
Es geht ums Ganze, Constanze! Perspektiven für NRW

„Es geht ums Ganze, Constanze!“ Um Recht und Gerechtigkeit, um Teilhabe und Gleichberechtigung, um Arbeit und Politik, um Kinderbetreuung und Vereinbarkeit, um Gesundheit und Bildung – es geht um unsere Zukunft! Noch hat sich Frauenpolitik nicht als Querschnittsaufgabe durchgesetzt, da verschwindet sie bereits als eigenständiges Politikfeld. In NRW, und nicht nur hier, werden bewährte frauenrelevante Strukturen aus dem Landeshaushalt gestrichen. Gleichzeitig wird in den Medien der Ruf nach einem neuen Feminismus laut. Frauenkongress mit Kunstaktion, Film, Ausstellung, Markt der Möglichkeiten und Kooperationsbörse.

Foto zeigt in den Himmel ragende Strommasten18. Oktober 2007, Düsseldorf
Steigende Strom- und Gaspreise - Strategien der Verbraucherpolitik

Die Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes vor rund zehn Jahren hat den privaten Kunden nicht die erhofften Vorteile gebracht. Im Gegenteil: In den letzten Jahren sind die Preise für Strom und Gas explodiert. Damit verbinden sich erhebliche finanziellen Belastungen für die privaten Haushalte. Aber auch die gewerblichen Kunden sind betroffen, so dass Wirtschaft und Politik einen Wettbewerbsnachteil der
deutschen Wirtschaft befürchten. Auf der Veranstaltung sollen die aktuelle Entwicklung der Strom- und Gaspreise und ihre vielfältigen Ursachen differenziert beleuchtet werden. Im Mittelpunkt steht jedoch die Frage, mit welchen Maßnahmen der – von allen unbestrittenen – Explosion der Strom- und Gaspreise tatsächlich Einhalt geboten werden kann und was die bisherigen Maßnahmen, insbesondere die Arbeit der Bundesnetzagentur, bewirkt haben.

18. Oktober 2007, Bonn
Ausstellungseröffnung: Justitia ist eine Frau

Einen eigenen Blick in die Räume der Gerechtigkeit aus frauengeschichtlicher Sicht verspricht die
Ausstellung, zu deren Eröffnung wir Sie in Zusammenarbeit mit dem Haus der Frauengeschichte e.V. einladen. Die Ausstellung findet als Vorlauf zu der Konferenz „Es geht ums Ganze, Constanze!“ am 20. Oktober 2007 in der FES statt und wird bis zum 9. November 2007 gezeigt.

18. Oktober 2007, Bonn
Gesellschaftliche Exklusion - Herausforderung für die Bildungspolitik

Im Rahmen eines Akademiegesprächs werden Tendenzen gesellschaftlicher Exklusion erörtert. Es soll geklärt werden, welche Herausforderungen sich für die Bildungspolitik daraus ergeben, wenn der Zusammenhang von Armut, mangelnder Persönlichkeitsbildung, Frustration und Desinteresse aufgelöst werden soll. Anmeldung erbeten.

16. Oktober 2007, Bonn
Sicherheitspolitisches Forum NRW

Zum Thema "Einsatz der NATO in Afghanistan - Erfahrungen und Konsequenzen" spricht General Egon Ramms, Befehlshaber Allied Joint Force Command, Brunssum. Weitere Diskussionsimpulsgeber sind Eberhard Pohl, Ministerialdirigent Auswärtiges Amt Berlin, und Johannes Pflug (MdB), Mitglied des Auswärtiges Ausschusses des Deutschen Bundestages.

Foto zeigt Titelblatt der Veranstaltungseinladung11. Oktober 2007, Berlin
Welthandel Made in Germany - Herausforderungen und Chancen für den Logistikstandort Deutschland

Welthandel wird entscheidend vom Standort Deutschland aus mitgeprägt und gestaltet. Welche Rolle spielt der Standort im und für den internationalen Handel? Wie kann das Potenzial wachsender Warenströme genutzt und durch geeignete infrastrukturelle Anstrengungen ausgeschöpft werden? Welche Probleme bestehen im Zusammenspiel der Verkehrsträger und wie können Effektivitätsreserven in diesem Sektor genutzt werden? Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Forschung diskutieren mit Ihnen die Rolle Deutschlands im und für den internationalen Handel.

Dokumentation der Veranstaltung als pdf-Dokument
Audiobeitrag zur Veranstaltung

11. Oktober 2007, Halle
Das politische Quartett - Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft im Gespräch über politische Sachbücher

Das Literaturgespräch orientiert sich am bekannten, nun abgesetzten "Literatischen Quartett" von Marcel Reich-Ranicki, will aber weder Kopie noch Satire sein. Vielmehr diskutieren und streiten Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft über aktuelle gesellschaftspolitische Bücher. Die ausgewählten Neuerscheinungen, die die Spannungsbreite zwischen "Zukunftsoptimismus" und dem Abgesang auf die bestehenden Sozialsysteme abdecken, sind Grundlagen für spannende Diskussionen.

Foto zeigt Staatspräsident Torrijos11. Oktober 2007, Berlin
Gespräch mit Martín Torrijos Espino, Staatspräsident von Panama

Die Wahl Martín Torrijos im Jahr 2004 zum Staatspräsidenten von Panama war für die Bevölkerung ein Befreiungsschlag. Das Land hatte stark unter der politischen und wirtschaftlichen Korruption der Vorgängerregierung gelitten. Drei Jahre nach Antritt seines Amtes ist die Popularität des sozialdemokratischen Präsidenten Torrijos so hoch wie nie zuvor. Die FES lädt ein zum Gespräch mit dem panamesischen Staatspräsidenten.

Foto zeigt große Menschengruppe (von oben fotografiert)11. Oktober 2007, Berlin
Von humanisierter zu "guter" Arbeit - Menschengerechte Arbeitsgestaltung als Zukunftsaufgabe für Politik und Gewerkschaften

Die Veranstaltung hat sich zum Ziel gesetzt, die programmatischen Konturen und betrieblichen Handlungsoptionen guter Arbeit durch ein Interessenclearing zwischen Politik, Gewerkschaften, Betriebsräten und Unternehmern zu schärfen. Hören Sie u.a. Vorträge von Andrea Nahles (Mitglied SPD-Präsidium) und Lothar Schröder (Mitglied ver.di Bundesvorstand).

Foto zeigt Erlenmeyerkolben gefüllt mit Paragraphenzeichen - im Hintergrund Gesetzestext11. Oktober 2007, Berlin
Anforderungen an ein „Gendiagnostik-Gesetz“

Gendiagnostische Verfahren versprechen neue Möglichkeiten für Diagnose und Therapie erblich bedingter Krankheiten. Individualisiert, d.h. auf den einzelnen Patienten bezogen, können Aussagen dazu getroffen werden, ob und ggf. mit welchem Verlauf eine Krankheit möglicherweise zum Ausbruch kommt. Der Einsatz der Gendiagnostik, einer weiteren „Errungenschaft“ aus dem Bereich der molekularen Medizin, stößt jedoch an Grenzen. Schließlich handelt es sich bei den gewonnenen Informationen um hochsensible, individuelle Daten, so dass sich die Frage aufdrängt: Wie ist mit genetischen Informationen umzugehen, damit der Missbrauch der Daten ebenso ausgeschlossen wird wie die Diskriminierung des Betroffenen? Unter welchen Voraussetzungen Gendiagnostik sinnvoll, vertretbar oder abzulehnen ist, diskutieren namhafte Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auf dieser Fachkonferenz.

10. Oktober 2007, Berlin
Sozial und gerecht!? Bedingungsloses Grundeinkommen, Bürgergeld und Grundsicherung in der Debatte

In der Debatte um ein bedingungsloses Grundeinkommen, einer Grundsicherung oder ein Bürgergeld bleiben bislang viele Fragen offen: Bietet das Grundeinkommen Möglichkeiten, um sozialen Frieden in einer Gesellschaft mit hoher Arbeitslosigkeit herzustellen? Welche Argumente sprechen für eine Einführung des Grundeinkommens in Deutschland angesichts der hohen Bedeutung der Erwerbsarbeit oder ist es sinnvoll, am Konzept „Fördern und Fordern“ festzuhalten? Wie wird das Prinzip einer Grundsicherung in Europa praktiziert bzw. diskutiert? Wir haben dafür Vertreter/innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis eingeladen, um über das Für und Wider einer nicht an die Bedürftigkeit gekoppelten Grundsicherung sowie über moderne Wege zu sozialer Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Integration zu debattieren.

Foto zeigt Theaterszene / (c) Jörg Metzner9. Oktober 2007, Berlin
Auf die Plätze - im Kinder- und Jugendtheater

Wir haben Expertinnen und Experten aus Pädagogik, Politik und künstlerischer Praxis zum Gespräch gebeten, mit denen wir uns über die Perspektiven des Kinder- und Jugendtheaters und über mögliche
Ansätze zu dessen Unterstützung austauschen wollen. Mit dieser Veranstaltung möchten wir Impulse für den Erhalt und die Entwicklung dieses kreativen und für die
humanistische Bildung unserer Kinder so wichtigen Bereiches geben. Im Rahmen der Konferenz zeigen wir die Fotografie-Ausstellung "Spielzeit - Portrait eines Schultheaters" von Holger Herschel.

9. Oktober 2007, Berlin
Unternehmen Vereinbarkeit - Perspektiven familienfreundlicher Unternehmenspolitik

Familienpolitik ist derzeit eines der meist diskutierten Politikfelder, wobei besonders über die Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine breite Debatte entbrannt ist. Wie familienfreundlich ist die deutsche Wirtschaft? Wie lassen sich Synergien zwischen staatlichen, betrieblichen und gewerkschaftlichen Akteuren am besten nutzen? Welche konkreten Wege zu mehr Familienfreundlichkeit können Unternehmen gehen, wo liegen Hindernisse? Im Rahmen der Konferenz wir die Rolle der Unternehmen bei der Umsetzung moderner Familienpolitik sowie die gegenseitigen Erwartungen von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften beleuchtet.

8. Oktober 2007, Berlin
Der nationale Integrationsplan - Ergebnisse des Integrationsgipfels und Folgen für die Praxis

Auf der Fachkonferenz soll eine politische Bewertung der Bedeutung des NIP (Nationaler Integrationsplan) vorgenommen werden. Wie viel „Neues“ ist tatsächlich in ihm enthalten und welchen Stellenwert hat er für die gesamte Integrationspolitik? Im Herbst 2008 soll auf einem weiteren Integrationsgipfel der Erfolg des NIP bewertet werden. Hierzu ist es erforderlich, Klarheit darüber herzustellen, was unter „Integration“ verstanden wird. Dies ist Voraussetzung, um den Erfolg oder Misserfolg von Integrationsprozessen bewerten und messen zu können. Und schließlich sollen die konkreten Auswirkungen des NIP für die weiteren Aktivitäten von Bund, Ländern, Kommunen und Wohlfahrtsverbänden erörtert werden.

5. Oktober 2007, Düsseldorf
"Freiheit und/oder Sicherheit" - Rechtspolitische Veranstaltung

Anlässlich des 80. Geburtstags von Dr. Herbert Schnoor, Staatsminister a.D., laden wir Sie herzlich ein, mit wichtigen Innen- und RechtspolitikerInnen aus Bund und Ländern über die Zukunft, die Perspektiven sowie Aufgaben und Anforderungen an den Rechtsstaat in Gegenwart und Zukunft zu diskutieren.

Foto zeigt Günter Grass4. Oktober 2007, Danzig
Zum 80. Geburtstag von Günter Grass

Anlässlich des 80. Geburtstags von Günter Grass, Nobelpreisträger und Ehrenbürger der Stadt Danzig feiert seine Geburtsstadt ein großes Fest, an welchem auch die FES als Mitveranstalter beteiligt ist. Das Danziger Büro der FES hat eigens ein Geburtstagsplakat entworfen.

2. Oktober 2007, Kiel
Ausstellungseröffnung: Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen

Rechtsextremismus hat viele Facetten. Vom akzeptierten Vorurteil bis zur Gewalttat. Wenn man Rechtsextremisten nichts entgegensetzt, gibt man ihnen die Chance, die Demokratie auszuhöhlen. Darum ist es wichtig, als Demokraten gemeinsam gegen Rechtsextremismus vorzugehen – gegen rechtsextreme Meinungen und Einstellungen und erst recht gegen Gewalttaten. Die Ausstellung wird vom 2. bis 14. Oktober, werktäglich von 10 bis 18 Uhr gezeigt und durch ein Rahmenprogramm begleitet.

Foto zeigt Willy Brandt1. Oktober 2007, Hildesheim
Willy Brandt - Ein politisches Leben 1913 - 1992

Die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung würdigt das Leben und Wirken von Willy Brandt. Im Rathaus Hildesheim ist die Ausstellung bis 15. Oktober 2007 zu besichtigen. Im Anschluß an die Ausstellungseröffnung laden wir Sie zu einem geführten Rundgang ein.

Foto zeigt Cover des Buches von Christoph Kleßmann1. Oktober 2007, Berlin
Buchvorstellung: Arbeiter im „Arbeiterstaat“ DDR - Deutsche Traditionen, sowjetisches Modell, westdeutsches Magnetfeld (1945 bis 1971)

Christoph Kleßmanns voluminöses Werk ist den Arbeitern der DDR in der Ära Ulbricht gewidmet. Dort sollten sie die „führende Klasse“ sein. Damit vollendete die DDR angeblich die Tradition der sozialistischen Arbeiterbewegung. Doch wie gingen die Arbeiter mit ihrer Rolle angesichts faktischer Machtlosigkeit um? Wie wichtig war ihre ideologische Stilisierung durch die Staatspartei in sozialer und politischer Hinsicht? Wir laden Sie ein zur Buchvorstellung des im Verlag J.H.W. Dietz Nachf. erschienenen Werkes.

 

September 2007

28. bis 30. September 2007, Leck (bei Flensburg)
SommerAkademie: Ausverkauf? Chancen und Risiken der Privatisierung

Wie lassen sich mit Privatisierung verbundene Verschlechterungen für betroffene Arbeitnehmer / -innen und für die Bürgerinnen und Bürger vermeiden, die öffentliche Dienstleistungen in Anspruch
nehmen? Welche Auswirkungen hat Privatisierung in den Kommunen, bei der Sicherung von Lebensrisiken, für die Bildung oder die Natur? In Podiumsrunden und Workshops wollen der DGB und das Julius-Leber-Forum diesen und anderen Fragen mit deutschen und internationalen Expert / -innen nachgehen. Wir möchten mit unserer Veranstaltung die Privatisierungsdebatte in den Gewerkschaften und Parteien gleichermaßen befördern und uns abseits der Alltagshektik differenziert und kritisch damit auseinandersetzen.

28. September 2007, Bonn
Wissensmanagement als Prozess: Reiz und Risiko

Die Akademie Management und Politik der FES lädt ein zu dieser Fachtagung. Neben Impulsen aus Wissenschaft und Praxis wird es verschiedene Workshops und die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion geben. InputgeberInnen sind z. B. Jürgen Howaldt (Professor an der Universität Dortmund sowie Direktor der Sozialforschungsstelle), Wolf Schröter (Leiter Forum Soziale Technikgestaltung des DGB Baden-Württemberg) und Brigit Winterhalter (Leiterin Team CariNet des Deutschen Caritasverbandes).

28. September 2007, Berlin
Gesellschaft gestalten - Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen

„Demokratie braucht Demokraten!“, lautet einer der bekanntesten Aussprüche von Friedrich Ebert, dem ersten demokratischen Präsidenten in Deutschland. Die Erfahrung zeigt: Engagierte Demokrat/innen sind weniger empfänglich für rechtsextreme Denkmuster und Fremdenfeindlichkeit. Angesichts rechtsextremer Aufmärsche, Gewalttaten und Wahlerfolge sowie gesellschaftlicher Bruchlinien entlang von Religion, Alter, Region und Sozialstatus braucht Deutschland engagierte Demokrat/innen. Um Wege zur Beteiligung aufzuzeigen, veranstalten wir einen „Praxistag Partizipation“, bei dem sich innovative Partizipationsprojekte vorstellen. In Workshops und Podiumsdiskussionen wird diskutiert, unter welchen Rahmenbedingungen die Beteiligung möglichst vieler verschiedener gesellschaftlicher Gruppen an Politik und Gesellschaft gelingen kann.

Foto zeigt Friedrich Ebert28. September 2007, Schwäbisch Gmünd
Friedrich Ebert 1871 -1925 - Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten

Zur Erinnerung an Friedrich Ebert, den ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten, zeigt die Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Gmünd diese Ausstellung bis zum 17. Oktober 2007 in der Gmünder Volkshochschule (VHS).

27. September 2007, Frankfurt
Wie viel Sicherheit verträgt die bürgerliche Freiheit?

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf New York und Washington D.C. ist in den westlichen Demokratien die Wahrnehmung von Bedrohungslagen deutlich gestiegen. Verständlicherweise versucht die Politik auf das gestiegene Bedürfnis an öffentlicher Sicherheit mit Maßnahmen zu reagieren sowie bereits bestehende Gesetze auch an die neuen Technologien anzupassen. Die schwierige Abwägung zwischen Sicherheit und Freiheit wollen wir mit Experten diskutieren.

27. September 2007, Saarbrücken
Uneins - aber einig? Zur Geschichte des Verhältnisses von SPD und Gewerkschaften

Aus Anlass des 100. Jahrestages des „Mannheimer Abkommens“ präsentiert die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Wanderausstellung, die das spannungsreiche Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaften seit den 1860er Jahren in Wort und Bild nachzeichnet. Die Ausstellung wird gezeigt bis 14. Oktober 2007.

27. September 2007, Rostock
Gesunde Wirtschaft, gesunde Arbeitsplätze? Zur Arbeitsmarktlage in Mecklenburg-Vorpommern

Wie hat sich Qualität der Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern im letzten Jahrfünft verändert und welche Entwicklungen sind in der näheren Zukunft zu erwarten? Dies ist eine ganz entscheidende Frage, weil es in Abwanderungsregionen wie Mecklenburg-Vorpommern wesentlich darauf ankommt, so genannte Haltefaktoren zu entwickeln, die junge Menschen nicht nur zum Hier bleiben bewegen, sondern auch von außerhalb anziehen. Die FES lädt Sie ein zu Vorträgen und Podiumsdiskussion. Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 10,00 € entfällt für Schüler und Arbeitslose, Studenten bezahlen die Hälfte.

27. September 2007, Berlin
Zur Lage der Generationen I - Ost und West ab 30: Zwischen Utopie und Resignation?

1989 waren die heute über Dreißigjährigen Jugendliche oder junge Erwachsene. Sozialisiert in zwei verschiedenen politischen Systemen, haben sie den Umbruch der deutschen Politik und Gesellschaft erlebt: Ost- und Westdeutsche mussten gemeinsam ein modernes Selbstverständnis erarbeiten, viele ihrer bis 1989 geltenden Gewissheiten auf beiden Seiten über Bord werfen, eine neue Rolle in der Staatengemeinschaft suchen und sich an globale Entwicklungen anpassen. Wir haben zu dieser Konferenz Vertreter/innen der mittleren Generation aus Politik, Journalistik, Literatur, Film und Theater eingeladen, die sich mit diesen Fragen in vielfältiger Art und Weise intensiv auseinandersetzen.

27. September 2007, München
Russlands Stellenwert auf dem internationalen Energiemarkt - Europäische Abhängigkeit oder Interdependenz?

Russlands Energiepolitik sorgt in regelmäßigen Abständen für Unruhe in der Europäischen Union. Derzeit bezieht Europa mehr als 50% seines Energiebedarfs aus Russland. In 10 Jahren werden es aller Wahrscheinlichkeit nach bereits 90% sein. Befürchtungen – auch von wissenschaftlicher Seite – werden laut, Russland könne bei politischen Unstimmigkeiten die Gas- und Ölhähne „zudrehen“. Andere Analysten verweisen diese Befürchtungen in den Bereich der Propaganda. Hören Sie dazu einen Vortrag von Petr Fedosov, Vorstandsmitglied des Russischen Verbandes der Politikwissenschaftler und Direktor für GR und Öffentlichkeitsarbeit an der Erdöl- und Erdgasgesellschaft “ITERA”.

21. bis 27. September 2007, Bonn
Ist Rütli überall? Jugendgewalt und Gesellschaft und was sich dagegen tun lässt

Jugend - Gesellschaft - Gewalt. Ein Problemfeld in Darstellung und Analyse. Hintergründe und politisch-gesellschaftliche Lösungsansätze. Lehrer sind überfordert, Eltern sind zunehmend hilflos. Gewalt an Schulen, in der Freizeit, im Sport auf der Straße scheint zuzunehmen. In diesem Seminar der Arbeitnehmerweiterbildung des ForumNRW wollen wir das Ausmaß der Gewalt durch aber auch gegen Jungendliche in unserer Gesellschaft aufzeigen und deren Ursachen untersuchen. Zudem sollen Möglichkeiten der Prävention und politische, pädagogische und persönliche Handlungsschritte erarbeitet werden.

26. September 2007, München
34. Münchner Mediengespräch: "Was darf die Überschrift?"

Die Überschrift ist die Nachricht über der Nachricht. Nirgendwo sonst im Journalismus drängen sich so viele Fragen in so wenigen Wörtern zusammen: Was eigentlich ist die Kernaussage des Beitrags? Wie lässt sie sich in 30 oder 40 Anschläge fassen, sprachlich sauber und bei alldem auch noch interessant? Und dann im Einzelnen: Meinung in der Überschrift? Wortspiele? Fragezeichen? Imperfekt? Wie viel Übertreibung ist noch erträglich? Schlagzeilen aus dem letzten Satz? Das BayernForum konnte Detlef Esslinger ( Redakteur der Süddeutschen Zeitung und Co-Autor des Lehrbuchs "Die Überschrift") für das 34. Münchner Mediengespräch gewinnen.

26. September 2007, Leipzig
Sexueller Missbrauch im Chat - Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen

Mädchen und Jungen brauchen sachliche Informationen und gesundes Misstrauen, damit sie die Gefahren im Chat früh erkennen und den Tricks von Tätern und Täterinnen nicht auf den Leim gehen. Sie brauchen Mütter und Väter, LehrerInnen und andere Erwachsene, die ausreichend informiert sind. Information ermöglicht es, gemeinsam die Welt des Chats zu entdecken und Widerstandsformen gegen sexuelle Ausbeutung zu erproben. Die Veranstaltung richtet sich daher an Eltern, andere Erziehungsberechtigte und Interessierte, die sich über die Möglichkeiten und die Gefahren des Chats informieren möchten. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Ausstellung „Rosenstraße 76“, einer virtuellen Ausstellung über die ganz alltägliche häusliche Gewalt.

26. September 2007, Berlin
Das neue Grundsatzprogramm der SPD in der Debatte

In wenigen Wochen will die SPD nach langer und intensiver Debatte ihr neues Grundsatzprogramm beschließen. Was sind Kernbestand und zentrale Aussagen des Programms? Werden die an es gerichteten Erwartungen erfüllt? Welche Perspektiven für sozialdemokratische Politik im 21. Jahrhundert werden aufgezeigt? Wird es dem neuen Programm gelingen, zugleich Anker, Maßstab und Kompass für die Soziale Demokratie zu sein? Diese und weitere Fragen möchten wir gemeinsam mit Gesine Schwan und Erhard Eppler debattieren, zwei herausragende Vordenker und Gestalter sozialdemokratischer Programmatik.

Franz Müntefering, Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales25. September 2007, Esslingen
Die Globalisierung sozial gestalten - Arbeit und soziale Sicherheit

Der Gesprächskreis "Zukunft und Gerechtigkeit" will den Dialog zwischen Wirtschaft, Gewerkschaften, Betriebsräten und Politik fördern. Dabei soll die Diskussion um die Globalisierung offensiv angegangen und als positiv zu gestaltender Prozess begriffen werden. Wie spiegeln sich die Globalisierung und die Interessen der Arbeitnehmer und deren Vertretung in der aktuellen politischen Diskussion wieder? Wie können die Arbeitnehmer am Aufschwung in einer globalisierten Wirtschaftswelt teilhaben? Wie schaffen wir soziale Sicherheit trotz internationaler Konkurrenz? Welche politischen Rahmenbedingungen brauchen wir, um Lohndumping zu verhindern? Der Vizekanzler und Bundundesminister für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering, steht im Gespräch mit Michael Zeiß vom SWR Rede und Antwort.

24. September 2007, Berlin
Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und Schweden - Die berufliche Bildung unter Reformdruck

Schweden und Deutschland haben eine hohe Jugendarbeitslosigkeit zu verzeichnen. Ihre Systeme der Berufsbildung unterscheiden sich grundsätzlich: Während Deutschland noch immer auf das traditionelle Modell der dualen Bildung setzt, findet die Berufsausbildung in Schweden im Rahmen der Sekundarstufe an staatlichen Schulen statt. Unser deutsches duales Ausbildungssystem genießt in Schweden Vorbildcharakter. Schweden steht Modell für ein weitgehend egalitäres Ausbildungssystem. In beiden Ländern steht das berufliche Bildungssystem unter Reformdruck. Unser deutsch-schwedisches Fachforum soll Impulse für die Reformdebatte mit Zielrichtung einer nachhaltigen Senkung der Jugendarbeitslosigkeit in beiden Länder geben.

21. September 2007, Berlin
2. Neuköllner Präventionstag: Elternarbeit - Idee und Realität

Elternaktivierung ist – nicht nur in Neukölln - zentrale Aufgabe und Herausforderung für die Bildung und Erziehung von Kindern. Damit rückt Elternarbeit in den Focus professioneller AkteurInnen aus Bildung und Erziehung und ist Thema des zweiten Neuköllner Präventionstags. Eingeladen sind LehrerInnen, Jugend- und SozialarbeiterInnen, VertreterInnen der Bezirkselternausschüsse, PolizistInnen, ErzieherInnen und MitarbeiterInnen aus Neuköllner Projekten.

Prof. Dr. Diether Götz, Universität Würzburg20. September 2007, München
Die Ukraine - Ein Land zwischen Salto rückwärts und Aufbruch nach Europa

Im Jahre 1991 entsteht mit der unabhängigen Ukraine ein Staat, den es so noch nie in der gesamten ukrainischen Geschichte gegeben hat. Über Jahrhunderte hinweg war die Ukraine von fremden Mächten, vor allem von Russland und Polen beherrscht, und dies setzt sich in der Sowjetzeit fort. Diese fremden Mächte verwehrten den Ukrainern das Recht und den Anspruch auf eine eigene Sprache und Kultur. Der Vortrag "Die Ukraine gestern und heute: weniger Russland – mehr Demokratie?" von Diether Götz, Professor der Universität Würzburg, lädt ein zur Diskussion.

Foto zeigt Straße bei Goma (Republik Kongo) / (c) H.W.Wessler20. September 2007, Berlin
Die internationale Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung - Von den Anfängen bis zum Ende des Ost-West-Konflikts

Die Arbeit der politischen Stiftungen ist von Mitte der 50er Jahre bis heute zu einem genuinen Teil deutscher Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik geworden. Das System der deutschen politischen Stiftungen wird im Ausland mit Interesse beobachtet und wurde seit Beginn der 80er Jahre international vielfach kopiert. Die Friedrich-Ebert-Stiftung – die älteste der inzwischen sechs parteinahen politischen Stiftungen in Deutschland – hat damit begonnen, ihre geschichtliche Entwicklung „aufzuarbeiten“ und sie damit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Erhard Eppler, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit unter drei Bundeskanzlern von 1968 bis 1974, stellt den ersten Band aus der Reihe zur „Geschichte der internationalen Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung“ vor.

20. September 2007, Berlin
Fachtag Kinderschutz "Bezirkliche Netzwerke knüpfen - Kinder schützen"

Das „Netzwerk Kinderschutz“ ist eine Initiative des Senats der Stadt Berlin und hat sich zum Ziel gesetzt, alle Akteure im Bezirk für das Wohl der Kinder miteinander zu verbinden. Die Aufgabe zur besseren Koordination liegt bei den bezirklichen Jugendämtern. Der Fachtag hat das Ziel, die verschiedenen Akteure aus dem Bezirk Pankow zusammen zu bringen, Verknüpfungen und Verbindungen aufzuzeigen und den wesentlichen Fragen nachzugehen.

Cover des Buches der Autorin Gisela Notz / erschienen im Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Bonn18. September 2007, Bonn
Buchvorstellung: Mehr als bunte Tupfen im Bonner Männerclub - Sozialdemokratinnen im Deutschen Bundestag 1957 - 1969

Gisela Notz stellt in ihrem Buch zwölf sozialdemokratische Parlamentarierinnen vor. Was hat sie motiviert, den "allgemeinen Eindruck" abbauen zu wollen, "die SPD sei eine reine Männerpartei"? Waren sie immer noch "Frauen in der Mannschaft" oder doch bereits "mehr als bunte Tupfen im Bonner Männerclub"?

18. September 2007, Stuttgart
Islamismus - Rechtsextremismus: Gemeinsamkeiten, Abgrenzung und die Rolle des Antisemitismus

Die Positionen deutscher Rechtsextremisten zum Islam bzw. Islamismus sind alles andere als eindimensional: So stehen sich rechtsextremistische Äußerungen innenpolitisch motivierter Fremdenfeindlichkeit in Bezug auf islamische bzw. islamistische Zuwanderer Forderungen und entsprechende Bündniskonstellationen gegen die gemeinsamen Feindbilder Judentum, Israel, USA und westliche Moderne gegenüber. Die Journalistin Claudia Dantschke und Walter Jung, Mitarbeiter des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, werden die ideologischen Hintergründe und Zusammenhänge dieser auf den ersten Blick widersprüchlichen Positionen aufzeigen.

18. September 2007, Leipzig
„Eine unbequeme Wahrheit" - Klimawandel und erneuerbare Energien

Filmvorführung „Eine unbequeme Wahrheit“ (2006) - Dokumentation mit Al Gore. Aufbauend auf den Fakten und Eindrücken, die durch die Dokumentation entstehen, lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung an diesem Abend zu einer klimapolitischen Diskussion mit dem Sprecher für erneuerbare Energien der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Johannes Gerlach, ein.

Gemälde von Zaki Al-Maboren17. September 2007, München
Ausstellung: "Verspie(ge)lte Welten"

"Verspie(ge)lte Welten" nennt der aus dem Sudan stammende und seit vielen Jahren in Deutschland lebende Künstler Zaki Al-Maboren den neuen Zyklus seiner Bilder, die ein farbenprächtiges Spiel mit orientalischen und europäischen Formsprachen vor Augen führen. Die Ausstellung wird bis zum 30.9.2007 gezeigt und kann montags bis donnerstag von 8.00-16.30 Uhr und freitags von 8.00-15.30 Uhr sowie nach telefonischer Absprache besichtigt werden.

17. September 2007, Leipzig
Gemeinsame Weltinnenpolitik – Friedens- und Sicherheitspolitik im Grundsatzprogramm der SPD

Für das 21. Jahrhundert, das erste wirklich weltweite Jahrhundert, will sich die deutsche Sozialdemokratie ein neues Grundsatzprogramm geben. Die Menschheit kann zum ersten Mal in ihrer Geschichte zentrale Probleme nur noch gemeinsam lösen. „Darum arbeiten wir für die Entwicklung einer gemeinsamen Weltinnenpolitik mit starken Vereinten Nationen und einer gerechten Weltwirtschaftsordnung.“, heißt es dazu im Bremer Programmentwurf. Ziele dieser Politik sind eine faire Globalisierung und eine friedliche, freie und gerechte Weltordnung. Damit sind Fragen verbunden, die viele Menschen bewegen und beunruhigen. Diskutieren Sie diese Fragen mit uns!

Ausschnitt aus dem Plakat der Ausstellung zeigt Springerstiefel17. September 2007, Erlangen
Ausstellungseröffnung: Rechtsradikalismus in Bayern

Die Ausstellung zeigt in 15 Schaubildern Parteien, Rechtsextremistische Jugend, Propaganda, Symbole, Rechtsradikale Frauen, Neue Rechte, Rechte Agitation im Internet, Merkmale des Rechtsextremismus, Vorfälle und Beispiele für Gegenmaßnahmen. Die Ausstellung ist vom 17. September bis zum 2. Oktober zu den Öffnungszeiten des Erlangener Landratsamtes zu besichtigen. Terminvereinbarungen für Gruppen und Schulklassen sind jederzeit möglich. Eintritt kostenlos.

14. September 2007, Berlin
Arbeit in Berlin: Temporär prekär oder einfach abgehängt?

Die Zahl der Normalarbeitsverhältnisse sinkt, der Anteil prekärer Beschäftigung wächst trotz wirtschaftlichem Aufschwung. Berlin wird oft als Hauptstadt prekärer Beschäftigung bezeichnet. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff? Wie viele BerlinerInnen sind davon betroffen und was bedeutet das für die Stadtgesellschaft? Der DGB Bezirk Berlin-Brandenburg und die FES wollen auf der gemeinsam ausgerichteten Konferenz das Spektrum der sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen prekärer Beschäftigung in Berlin sichtbar machen und nach politischen Konsequenzen fragen.

14. September 2007, Nordhausen
Konflikte selbst lösen! Eine Einführung in das Schüler-Schlichter-Modell

Das Schüler Schlichter Modell: Faire und gewaltfreie Formen der Konfliktlösung können trainiert werden – auch und gerade von SchülerInnen. Schule gewinnt an Qualität für alle Beteiligten, wenn SchülerInnen in der Lage sind, Streitigkeiten gewaltfrei und eigenverantwortlich zu lösen. Es ist eine Entscheidung für die Zukunft: SchülerInnen erweben wichtige soziale Kompetenzen und die Lern- und Lehrbedingungen verbessern sich allmählich. Das eintägige Seminar richtet sich an SchülerInnen ab 15 Jahre, LehrerInnen und Eltern.

13. September 2007, Bonn
"Die andere Seite der Welt: Von Angesicht zu Angesicht - Begegnungen"

Finissage zur Ausstellung zum 20jährigen Bestehen der Internationalen Begegnungsstätte Oświęcim/Auschwitz mit Vorträgen von Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen in Deutschland, und Leszek Szuster, Direktor der Internationen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz.

Logo 175 Jahre Hambacher Fest12. September 2007, Hambacher Schloß / Neustadt an der Weinstraße
Deutsche Zustände 175 Jahre nach dem Hambacher Fest: Unsere Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts - verunsichert und feindselig?

Am 27. Mai 1832 trafen sich tausende Menschen aus ganz Deutschland, Frankreich und Polen – inspiriert von den Ideen der Französischen Revolution – am Hambacher Schloss, um ihre demokratischen Rechte und bürgerlichen Freiheiten einzufordern. Viele Forderungen jener Zeit sind heute zumindest auf dem Papier erfüllt – aber werden sie auch gelebt? Demokratie lebt vom gleichberechtigten Engagement der Bürgerinnen und Bürger, setzt den Respekt vor dem Anderen, unabhängig von seinem Äußeren, seinem Geschlecht oder seiner religiösen Überzeugung, voraus. Es stellt sich deshalb die Frage: Wie lebendig ist unsere Demokratie heute? Wie steht es um die Werte der Aufklärung? Hierüber wollen wir mit Ihnen diskutieren!

12. September 2007, Berlin
Religion und säkularer Staat - Perspektiven eines modernen Religionsgemeinschaftsrechts

Die Entstehung des säkularen Staates mit seiner Trennung von Religion und Politik ist eine grundlegende Errungenschaft der Moderne. Aber auch im säkularen Staat verweisen Religion und Politik aufeinander. Fortschreitende Säkularisierung, religiöse Pluralisierung, Individualisierung und die Notwendigkeit der Integration des Islam stellen das Staat-Kirche-Verhältnis vor neue Herausforderungen. Ist das deutsche Staatskirchenrecht, das in seinen wesentlichen Grundzügen auf die Weimarer Zeit zurückgeht, überhaupt noch zeitgemäß? Brauchen wir nicht vielmehr ein modernes Religionsgemeinschaftsrecht, das die Beziehung von Religion und säkularem Staat neu austariert? Wenn ja, wie sollte dieses beschaffen sein und was können wir hierbei von anderen europäischen Ländern lernen? Diese und weitere Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren.

12. September 2007, München
Schnell-Lese-Techniken für die ehrenamtliche und gesellschaftspolitische Arbeit

Der durchschnittliche Leser liest in der Minute 240 Wörter, das ist knapp eine Seite. Es gibt Leser, die schaffen 500 oder 700 Wörter pro Minute, weil sie ihre Blickspanne in der Breite besser nutzen. Sie lesen mit einem Blick nicht nur ein Wort, sondern 2 oder drei Wörter. Es gibt aber sogar Leser, die 1500 bis 6000 Wörter pro Minute mit gutem Verständnis lesen können. Diese Leser nutzen ihre Blickspanne nicht nur in der Breite, sondern auch in der Höhe. Sie können mit einem Blick bis zu ca 30 Wörter aus mehreren Zeilen erfassen. Dipl.-Inform. Peter Rössler, Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für berufliches Lesen e.V., stellt im Rahmen des kostenlosen Trainings mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene Themen und Übungen bereit.

11. September 2007, Tübingen
"Ich bin kein Terrorist" - Auswirkungen des 11. September 2001 auf arabische Studierende und Akademiker

Seit 9/11 hat sich im politischen und gesellschaftlichen Miteinander zwischen der arabischen
und westlichen Welt vieles verändert. Vor allem Samuel Huntingtons These vom „Kampf der Kulturen“ zeigt eine düstere Zukunftsprognose auf; der Blick auf die Veränderungen ist hier, wie oft, ein westlicher. Doch wie hat sich das Leben von Araberinnen und Arabern z. B. in Tübingen verändert? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Welche Ängste und Gedanken beschäftigen sie?

11. September 2007, Berlin
Wie wir die Familie neu erfinden

Mehr Zeit für Kinder, mehr Zeit fürs Familienleben fordert die Literaturredakteurin Iris Radisch in ihrem neuen Buch "Die Schule der Frauen - Wie wir die Familie neu erfinden". Die Kollision zwischen modernem Arbeitsleben und traditionellem Familienmodell sieht sie ursächlich für die Entstehung von Konflikten, die Frauen zerreißen und häufig bis an den Rand der Erschöpfung führen. Hilfreich ist ein "neuer Vater", der sich stärker bei der Kinderfürsorge und der Hausarbeit engagiert. Thomas Gesterkamp zeigt in seinem neuen Buch "Die neuen Väter zwischen Kind und Karriere. So kann die Balance gelingen" konkret, wie Väter die verschiedenen Bereiche ihres Lebens in ein besseres Gleichgewicht bringen können. Wie können die neuen Rollenvorstellungen für Mütter und Väter in die Familienpraxis umgesetzt werden? Wie können Frauen und Männer ein Familienleben führen, in der neben dem gleichberechtigten beruflichen Engagement beider Elternteile auch ausreichend Raum für das Leben mit Kindern ist?

10. September 2007, Rostock
Frauen in der rechten Szene

Was fasziniert Mädchen und Frauen an einer Unterordnung fordernden Männerwelt? Muss Jugendarbeit bei Jungen und Mädchen unterschiedlich ansetzen? Was kann man gegen den Zulauf von Mädchen und jungen Frauen in die rechte Szene tun? Diese und andere Fragen diskutieren wir und zeigen Ihnen den 20minütigen Film "Neonazistinnen" der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Braunschweig.

7. September 2007, Berlin
"Eine Ost-West-Beschimpfung"

Beschimpfungen haben eine entlastende Wirkung. Und außerdem Tradition. Im Alltag wie in der Politik. Natürlich sind immer an allem die anderen schuld. Beschimpfungen sind naturgemäß Übertreibungen und überhaupt ungerecht und eigentlich bringen sie nichts – außer einem Stück Klarheit, das im Nachdenken liegt über den Kern der Wahrheit, der dahinter steckt. Friedrich Schorlemmer war einer der führenden Bürgerrechtler der DDR. Er ist heute als Pfarrer in Wittenberg tätig und arbeitet in der Evangelischen Theologischen Akademie Sachsen-Anhalt. Bereits 1993 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Der Saxophonist Warnfried Altmann begleitet durch den Abend.

6. September 2007, Berlin
Sommermärchen - Herbstdepression - Winteraktionismus

Die Fußball-WM 2006 - ein Sommermärchen. Schon wenige Wochen nach Ende der
Weltmeisterschaft häuften sich Berichte über rassistische Vorfälle im deutschen Fußball insbesondere der unteren Ligen. Beleidigungen dunkelhäutiger Spieler, antisemitische Parolen und Gewalt auf den Zuschauerrängen sind nur einige Stichworte der fußballdeutschen „Herbstdepression“ nach der Euphorie der sommerlichen WM. Verantwortliche in Vereinen, Verbänden, Politik und Öffentlichkeit haben auf die neu ins Bewusstsein gerückte Herausforderung durch rechtsextreme Vorfälle in deutschen Stadien reagiert. In einem wahren „Winteraktionismus“ sind Gegenmaßnahmen entwickelt worden, wobei das Problem nach wie vor ungelöst ist.

Foto zeigt Kind auf Waage (c) Laura Nubuck - Fotolia5. September 2007, Berlin
Adipositas und Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen

In den letzten Jahrzehnten ist in den westlichen Industriegesellschaften eine massive Zunahme von Übergewicht und Adipositas zu verzeichnen, am stärksten bei Kindern und Jugendlichen. Eine nachhaltige Strategie gegen das massive Übergewicht muss weite Bereiche unserer Lebenswelt mit einbeziehen. Die Bundesregierung will mit ihrem zukünftigen "Aktionsplan gesunde Ernährung und Bewegung" bis 2020 maßgebliche Schritte zur Bekämpfung des Übergewichts erzielt haben. Gefragt sind neben dem Staat auch Eltern, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, die Lebensmittelindustrie sowie die Medien. Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit, führt in das Thema ein.

3. September 2007, Dresden
Uneins - aber einig? Zur Geschichte des Verhältnisses von SPD und Gewerkschaften

Aus Anlass des 100. Jahrestages des „Mannheimer Abkommens“ präsentiert die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Wanderausstellung, die das spannungsreiche Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaften seit den 1860er Jahren in Wort und Bild nachzeichnet. Die Ausstellung wird gezeigt bis 23. September 2007.

 

August 2007

27. August 2007, Wittlich
Vom Rand zur Mitte - Rechtsextreme Einstellungen und ihre Einflussfaktoren in Deutschland

Die Zahl rechtsextremer Straftaten, vor allem die der Propagandadelikte, ist im vergangenen Jahr stark angestiegen. Rechtsextremisten versuchen zunehmend, Schulungszentren einzurichten, wie zum Beispiel in den rheinland-pfälzischen Gemeinden Kirchheim an der Weinstraße und Gonzerath. Sind dies nur Randerscheinungen? Eine neue Studie der FES ergab, dass rechtsextreme Einstellungen unerwartet weit bis in die Mitte der Gesellschaft verbreitet sind; insbesondere ausländerfeindliche Äußerungen finden breite Zustimmung.

27. August 2007, Berlin
SCHLAGwort Integration: Junge Zuwanderer und Gewalt in Berlin

Die Tagung wird vormittags die wichtigsten Ergebnisse der von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt 2005 ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe "Gewalt von Jungen, männlichen Jugendlichen und jungen Männern mit Migrationshintergrund in Berlin" vorstellen. Nachmittags wird diskutiert über die Konsequenzen, die Politik und die Organisationen der Migrant/innen in Berlin aus den Empfehlungen der Arbeitsgruppe ziehen. Staatssekretäre/innen der Berliner Senatsverwaltungen und Vertreter/innen von Berliner Migrantenorganisationen sind eingeladen, Position zu beziehen und miteinander zu debattieren, wie Gewaltprävention in Berlin im Rahmen einer zukunftsorientierten Integrationspolitik zu gestalten ist und damit Vorbild auch für andere Städte sein kann.

24. bis 26. August 2007, Bonn
Seminar: Sozialstaat und Soziale Demokratie

Immer mehr Menschen drohen ins soziale Abseits zu geraten. Sie leben in schwierigen materiellen Verhältnissen, ihre Bildungschancen sind gering und die gesundheitliche Verfassung ist oft schlecht. Für die Soziale Demokratie ist dieser Zustand nicht hinnehmbar, denn gesellschaftliche und demokratische Teilhabe sind nur möglich, wenn die materielle Grundsicherung gewährleistet ist. Aber wie kann ein moderner Sozialstaat gelingen, der einerseits Chancengleichheit sichert, Armut vermeidet und Arbeit schafft und andererseits einen produktiven Beitrag zur ökonomischen Entwicklung leistet? Welche Rechte und Pflichten bestehen für den Einzelnen in einem Sozialstaat? Wie kann soziale Sicherheit in Zeiten der Globalisierung gewährleistet werden? Um diese Fragen zu beantworten, werden nicht nur einzelne Sozialsysteme praxisnah untersucht, sondern auch der Blick über den nationalstaatlichen Tellerrand hinaus gerichtet: Was kann der deutsche Sozialstaat von seinen europäischen Nachbarn lernen? Nur noch wenige freie Plätze verfügbar!

24. August 2007, Berlin
Feminisierung der Migration

Migrationen sind historisch betrachtet gesellschaftlicher Normalzustand. Die Globalisierung hat jedoch die Anzahl der Migranten/innen in den letzten 50 Jahren verdoppelt. Fast die Hälfte der Migranten/innen sind mittlerweile Frauen. Sie sind von der Migration anders betroffen als Männer und erfahren durch die Migration nicht nur neue Möglichkeiten, sondern auch neue Zwänge und Abhängigkeiten. Nicht selten verlassen sie ihr Heimatland aufgrund von geschlechtsspezifischer Diskriminierung. Neben der Abwanderung aus den Entwicklungsländern gerät ihre zunehmende Migration aus Teilen Osteuropas immer mehr ins Blickfeld. In unserer Veranstaltung werden wir die Ursachen und Entwicklungen dieser Feminisierung der Migration näher beleuchten.

23. August 2007, Berlin
Wo ist das Volk? Wege und Strategien der modernen Bürgerbeteiligung

Die Formen politischen Engagements und politischer Beteiligung verändern sich immer stärker. Dies zeigt sich an den sinkenden Mitgliederzahlen der etablierten Parteien, der zurückgehenden Wahl-beteiligung und dem zunehmend kurzfristigen, punktuell gebundenen Engagement der BürgerInnen. Traditionelle Bindungen zwischen WählerInnen und Politik werden schwächer, die Parteien verlieren zunehmend ihre klassische Rolle als Transmissionsriemen, und viele Menschen wenden sich lieber anderen sozialen und gesellschaftlichen Netzwerken zu. Zentrale Fragen der Bürgerbeteiligung lauten daher: Wie können BürgerInnen wieder für politisches Engagement begeistert werden? Wie können Parteien die BürgerInnen besser erreichen? Welche Rolle können hierbei die neuen Medien spielen? Wie motiviert man BürgerInnen zur Partizipation? Diese Fragen sind jenseits des alltäglichen Parteien-wettstreits von elementarer Bedeutung für das Funktionieren unserer demokratischen Gesellschaft.

22. August 2007, Eisenach
Ausstellungseröffnung: Friedrich Ebert 1871 - 1925 / Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten

Zur Erinnerung an Friedrich Ebert, den ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten, zeigt die FES in Kooperation mit der August-Bebel-Gesellschaft e.V. diese Ausstellung. Zur Ausstellungseröffnung möchten wir Sie herzlich einladen. In der Gedenkstätte "Goldener Löwe" wird die Ausstellung bis 21. September 2007 gezeigt.

Foto zeigt Porträt Friedrich Ebert 21. August 2007, Weimar
Historischer Stadtspaziergang zum Entstehen der Weimarer Republik

Am 21. August 1919 trafen sich die Abgeordneten der Nationalversammung zum letzten Mal in Weimar. Höhepunkt dieser Sitzung war die Vereidigung von Reichspräsident Friedrich Ebert. Die Erinnerung an diesen Tag nimmt die FES zum Anlass, um einen historischen Stadtspaziergang zu veranstalten. Dabei erleben die Besucher an Originalschauplätzen Auftritte von Schauspielern, die in historische Figuren des Jahres 1919 schlüpfen.

 

Juli 2007

4. Juli 2007, Berlin
Demokratie vor Ort entwickeln: Zehn lokale Aktionspläne für die Berliner Präventionsarbeit "Jugend für Demokratie und Toleranz"

Die FES und das Berliner Aktionsprogramm 'respectABel' laden zur gemeinsamen öffentlichen Auftaktveranstaltung im Rahmen des Bundesprogrammes "Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" ein. Es werden die Erfolgsbedingungen für lokale Strategien gegen Rechtsextremismus diskutiert: Welche Aufgaben haben Politik, Verwaltung und zivilgesellschaftliche Institutionen? Welche Lehren müssen aus den Erfahrungen im Rahmen des Ende 2006 ausgelaufenen Bundesprogramms für die Weiterarbeit gezogen werden? Wie kann eine gelingende Vernetzung der verschiedenen Akteure gewährleistet werden?

3. Juli 2007, Leipzig
Islamische Religion und Integration: Erfahrungen aus Österreich

Die islamische Religion spielt seit Jahren eine wachsende gesellschaftliche Rolle in Deutschland. Im Ringen um die Integration von Muslimen in Deutschland sollen Beispiele aus anderen europäischen Ländern beachtet werden. Österreich bietet sich in dieser Hinsicht nicht zuletzt aus historischen Gründen vergleichend an.

2. Juli 2007, Berlin
Verantwortung zum Handeln: Neue Perspektiven für Sicherheit und Wiederaufbau in Afghanistan

Um auf die aktuellen Probleme Afghanistans reagieren zu können, bedarf es neuer Ansätze seitens der internationalen Gemeinschaft und der Bereitschaft, aus Versäumnissen zu lernen. Dabei bewegen sich die internationalen Akteure in einem permanenten Spannungsfeld: ziviler Wiederaufbau vs. militärische Intervention, kurzfristiger Erfolgsdruck vs. nachhaltige Konzepte, Kontinuität vs. Neuausrichtung. Angesichts dieser Herausforderungen müssen sich Deutschland und die internationale Gemeinschaft positionieren und Antworten auf zahlreiche Fragen finden. Wir laden Sie herzlich ein, diese Fragen mit deutschen und internationalen ExpertInnen im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion zu erörtern. Audiobeitrag zur Veranstaltung; lesen Sie auchAfghanistan: Ein demokratisches Experiment auf der Kippe?

 

Juni 2007

28. Juni 2007, Hamburg
Bildungsgerechtigkeit - was ist zu tun?

Mangelnde Bildungsgerechtigkeit ist neben dem schlechten Leistungsstand deutscher Schüler das Hauptproblem des deutschen Bildungssystems. Der Aktionsrat Bildung hat die bestehende Bildungsgerechtigkeit untersucht und Vorschläge entwickelt. Prof. Dr. Wilfried Bos wird als Mitglied des Aktionsrates Bildung die Ergebnisse vorstellen und mit den Gästen diskutieren.

Foto zeigt Wolkenhimmel mit Sonne /Quelle: Julius-Leber-Forum, Hamburg26. Juni 2007, Hamburg
Kommt das solare Zeitalter?

Auf dem Forum Soziale Demokratie soll erörtert werden, ob die Probleme des Klimawandels und die Frage nach einer neuen Energiepolitik im "Bremer Entwurf" für das Hamburger Grundsatzprogramm der SPD ausreichend Eingang gefunden haben. Wir laden herzlich ein zur Podiumsdiskussion.

26. Juni 2007, Berlin
Aufschwung - für alle? Anforderungen an die Arbeitsmarktpolitik

Staatssekretär Rudolf Anzinger (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) und Andrea Wicklein (MdB und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Aufbau Ost der SPD-Bundestagsfraktion) diskutieren mit
Vertreter/innen aus der Praxis über eine Optimierung der Vermittlung von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt, die diesbezügliche Zusammenarbeit der Akteure und über diesbezügliche
Entwicklungstendenzen.

26. Juni 2007, Sinsheim
Friedrich Ebert 1871 - 1925 - Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten

Zur Erinnerung an Friedrich Ebert, den ersten demokratisch gewähten deutschen Reichspräsidenten, zeigt die Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stadt Sinsheim diese Ausstellung bis zum 20. Juli 2007. Ausstellungseröffnung mit Rolf Geinert, Oberbürgermeister in Sinsheim, und Ulrich Graf, Geschäftsführer der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte.

Foto zeigt den Autor Stefan König26. Juni 2007, München
Lesung mit Stefan König: Die Nanga-Notizen

Der Autor Stefan König befasst sich in seinen Büchern, aber auch als Filmemacher und Leiter des Filmfestes St. Anton, immer wieder mit der Faszination der Berge. Sein neues Buch beschreibt die fiktive Expedition eines Ausnahmebergsteigers zum Gipfel des Nanga Parbat. Stefan König gelingt es in seinen "Nanga-Notizen", wirkliche Spannung aufzubauen. Wir laden ein zur Lesung und anschließender Diskussion mit Stefan König.

26. Juni 2007, Regensburg
Kriminalität - Entwicklung, Wahrnehmung und Bekämpfung

Die Kriminalität, vor allem die Gewaltkriminalität steigt und steigt; die Täter werden immer jünger und die Taten immer brutaler. Das 32. Regensburger Gespräch lädt ein zur Diskussion über Kriminalitätsentwicklung, über die Rolle der Medien und über die Frage, was Staat, Justiz und Bürger tun können, um Kriminalität zu verhindern bzw. aufzudecken.

23. Juni 2007, Kassel
Zukunft der Arbeit - eine kulturelle und kulturpolitische Herausforderung

Wie werden sich die Möglichkeiten unseres Zusammenlebens verändern? Wie können wir sie human und damit kulturell gestalten? Welchen Risiken und Chancen sind dabei die kulturellen Institutionen und die Kulturschaffenden ausgesetzt? Wie setzen sich KünsterInnen mit neuer Arbeit auseinander? Diese und andere Fragen wird die Veranstaltung der FES in Kooperation mit dem Kulturforum der Sozialdemokratie Kassel e.V. diskutieren.

Foto zeigt junge Teilnehmerinnen an einem Workshop21. Juni 2007, Berlin
Jugendkonferenz "Europa auf der Spur" Fakten - Fragen - Erfahrungen

Unsere Jugendkonferenz soll neugierig machen auf Europa, auf die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede seiner Länder. In verschiedenen Workshops werden die brennenden Fragen diskutiert und nach möglichen Antworten gesucht. Schulprojekte, die sich mit Europa befassen, präsentieren sich darüber hinaus auf dem Markt der Möglichkeiten. Anmeldung nicht mehr möglich; die Veranstaltung ist voll belegt.

21. Juni 2007, Berlin
Mediterranean Policies from Above and from Below

Die Veranstaltung in Kooperation mit der FU Berlin bildet den Abschluss eines internationalen Forschungsprojektes des EU-Exzellenznetzwerks RAMSES2. Eine Anmeldung ist wegen der ausgeschöpften Platzkapazität leider nicht mehr möglich.

20. Juni 2007, Berlin
Zukunft der Mitgliederpartei in Europa

Wie viele andere gesellschaftliche Großorganisationen haben auch die meisten Volksparteien in den letzten Jahren eine deutliche Veränderung in der Mitgliederstruktur erfahren und mussten einen großen Schwund in ihrem Mitgliederbestand verzeichnen. Die Fachtagung der FES diskutiert die zentralen Fragen der Zukunft der Mitgliederpartei in Europa mit ausgewiesenen Wissenschaftlern und Praktikern.

19. Juni 2007, Nürnberg
Berufsbildung im Umbruch - Signale eines überfälligen Aufbruchs

Die vor einigen Monaten von der FES veröffentlichte Studie zeichnet ein düsteres Bild der gegenwärtigen schulischen Ausbildung und der Berufsbildung in Deutschland. In Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg (Schulreferat und Referat für Jugend, Familie und Gesundheit) stellt die FES die Ergebnisse der Studie sowie die daraus resultierenden Forderungen des Netzwerk Bildung der FES vor.

19. Juni 2007, München
2008 - das Europäische Jahr des interkulturellen Dialoges: Europäische Institutionen und der Islam

2008 soll nach dem Vorschlag eines Beschlusses von EU-Parlament und -Rat zum "Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs" erklärt werden. Mit europaweiten Kampagnen und Veranstaltungen sollen die Menschen für den interreligiösen Dialog interessiert werden. Wir konnten den Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz bei der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union in Brüssel, Prof. Dr. Pater Hans Vöckig, für ein Gespräch gewinnen.

19. Juni 2007, Berlin
Future of Democracy Education - die Zukunft der Demokratieerziehung in den USA, in Israel und in Deutschland

Die Konferenz der FES, des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) und des American Jewish Committee (AJC) stellt bestehende Ansätze der Demokratieerziehung in Deutschland, Israel und den USA vor und diskutiert sie mit Blick auf ihre qualitative Weiterentwicklung.

Cover "Aufschwung für Deutschland", erschienen im Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Bonn18. Juni 2007, Berlin
Buchvorstellung "Aufschwung für Deutschland"

Acht weltweit prominente Ökonomen, darunter Nobelpreisträger Robert M. Solow, haben die deutsche Wirtschaftspolitik kritisch unter die Lupe genommen. Ihr Urteil schockiert: Falsche Ziele, krisenverstärkende Politiken und eine einseitige Fixierung auf die Angebotsseite haben Deutschland schlechter gemacht als es ist. Wir laden Sie herzlich zur Diskussion mit den AutorInnen ein. "Aufschwung für Deutschland" erhalten Sie im örtlichen Buchhandel oder über den Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Bonn.

18. Juni 2007, Berlin
Frischer Wind für Hidden Champions – Förderung von Forschung und Innovation
aus Sicht des Mittelstandes


Investieren wir genug in den Nachwuchs und bilden wir ausreichend qualifizierte Fachleute aus? Entspricht die Forschungsförderung von Bund und Ländern den Bedürfnissen der Wirtschaft? Wie lassen sich zusätzliche positive Impulse durch günstige Rahmenbedingungen schaffen, beispielsweise bei Finanzierung und Besteuerung, beim Schutz geistigen Eigentums und in der öffentlichen Beschaffung? Bringen Sie Ihre Ideen in die Diskussion ein!

18. Juni 2007, Dessau
Ausstellungseröffnung: Uneins - aber einig? Zur Geschichte des Verhältnisses von SPD und Gewerkschaften

Aus Anlass des 100. Jahrestages des „Mannheimer Abkommens“ präsentiert die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Wanderausstellung, die das spannungsreiche Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaften seit den 1860er Jahren in Wort und Bild nachzeichnet. Die Ausstellung wird gezeigt bis 8. Juli 2007.

Foto zeigt Klassenzimmer /Quelle: www.photocase.com15. Juni 2007, Berlin
Gemeinschaftsschule Berlin - eine Schule für alle
Impulse für den Umgang mit Heterogenität in der Praxis


Die Tagung informiert über Grundsätze und Realisierungsmöglichkeiten der Gemeinschaftsschule Berlin, richtet sich an PädagogInnen, Eltern und SchülerInnen und soll die Vernetzung interessierter Schulen fördern und zum öffentlichen Diskurs über die Gemeinschaftsschule beitragen.

14. Juni 2007, Berlin
Arbeitsmarktpolitik und Arbeitnehmerrechte - Stiefkind der europäischen Harmonisierung?

Auf der Veranstaltung wird über den Stand und die Perspektiven einer europäischen Politik für Arbeitnehmer und auch über die Reaktion von Arbeitgebern auf ihre grenzüberschreitende Unternehmensverantwortung und im Ergebnis für die "Zukunftsvision" eines arbeitnehmerfreundlichen "Euro-Arbeitsraumes" diskutiert werden.

14. Juni 2007, Berlin
Herausforderungen für die Modernisierung des Datenschutzrechts

Im Zuge des Modernisierungsprozesses des Datenschutzrechts müssen Lösungen gefunden werden, die über den Horizont des politischen Tagesgeschäfts hinausreichen. Mit dieser Fachkonferenz will die FES eine Plattform für einen offenen Erfahrungs- und Meinungsaustausch der beteiligten Akteure aus Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit bieten und einen fachlichen Beitrag zur aktuellen Diskussion liefern.

14. Juni 2007, Bonn
Gerechtigkeit - Gesellschaftliche Ausgrenzung - Armutspolitik?

Ein zentraler Punkt für die Programmatik der Sozialen Demokratie ist die Garantie des Bürgerrechts auf soziale Inklusion für alle. Im Rahmen eines offenen Akademiegesprächs mit Wissenschaftlern, Politikern, Journalisten, Gewerkschaftern und Vertretern von Religionsgemeinschaften soll erörtert werden, welche politischen Reformprozesse geeignet sind, diese soziale Inklusion zu ermöglichen.

13. Juni 2007, Berlin
Der UN-Menschenrechtsrat auf dem Prüfstand - Fortschritt oder Rückschritt?

Nach knapp einem Jahr des Bestehends des UN-Menschenrechtsrats nehmen VertreterInnen aus Politik und Menschenrechtsorganisationen auf einer Podiumsdiskussion eine erste Auswertungen vor. Sie diskutieren außerdem die bleibenden Herausforderungen an Politik, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen.

Foto zeigt Frau an einer Tafel12. Juni 2007, Berlin
Frauen in Wissenschaft und Forschung: Deutschland auf dem Prüfstand

Die Unterrepräsentation von Frauen in den Spitzenpositionen in Wissenschaft und Forschung führt zu einem hohen Verlust an Potenzial. Worin sind die Ursachen dafür zu sehen, dass trotz der Gleichstellungsbemühungen der letzten Jahre der Frauenanteil an den Spitzenpositionen in Wissenschaft und Forschung nur geringfügig angestiegen ist? Welche Maßnahmen zur Gleichstellung haben sich als gewinnbringend erwiesen und können als Vorbilder herangezogen werden? Welche Schritte sind notwendig, um nachhaltige Fortschritte zu erzielen?

Grafik zeigt gefächerte Geldscheine, dahinter Menschen mit Aktentaschen12. Juni 2007, Berlin
Die Auswirkungen des globalen Finanzkapitalismus auf Wachstum und Beschäftigung in Deutschland

Gemeinsame Veranstaltung von FES und DGB, bei der u.a. die folgenden Fragen beantwortet werden sollen: Gibt es klare Unterschiede zwischen einem deutschen Modell von corporate governance und einem globalen Finanzmarktmodell und worin liegen sie? Erreicht das deutsche Modell mehr Wachstum und Beschäftigung? Sollte und kann Deutschland seine spezifischen Kapitalismusstrukturen schützen?

11. Juni 2007, Berlin
40 Jahre StabG - Wirtschaftspolitik zwischen Stabilitäts- und Wachstumsgesetz und Europäischem Stabilitäts- und Wachstumspakt

Am 8. Juni 1967 trat das Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft (StabG) in Kraft. Die staatliche Konjunkturpolitik erhielt damit eine klare gesetzliche Grundlage. 40 Jahre später haben sich die Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaftspolitik dramatisch verschlechtert. Die FES präsentiert anläßlich dieser Podiumsdiskussion eine in Auftrag gegebene Expertise, die von Dieter Vesper (DIW) erstellt wurde.

9. Juni 2007, Magdeburg
"Das kommt in den besten Familien vor!" Häusliche Gewalt im Alltag

Im sozialen Nahraum, d.h. in der familiären und häuslichen Umgebung - da wo man Schutz und Sicherheit vermutet - ist die Gefahr für Frauen und Kinder am höchsten, Opfer von Gewalt zu werden. Untersuchungen zeigen, dass jede vierte Frau in Deutschland Gewalt durch ihren Partner erfährt. Wir laden Sie ein, darüber mit Experten und Landespolitikern ins Gespräch zu kommen.

5. Juni 2007, Berlin
Vor dem Stabwechsel in Downing Street: Wohin steuert Großbritannien unter Gordon Brown?

Kurz vor dem für den 27. Juni angekündigten Führungswechsel von Tony Blair zu Gordon Brown wollen wir die sich abzeichnende Regierungslinie des zukünftigen Premierministers skizzieren und
die vielfältigen Erwartungen an die neue Regierung in Großbritannien, Deutschland und Europa diskutieren.

4. Juni 2007, Bonn
Zukunftsdiskurse in Bonn: Energie der Zukunft

Wie wird die benötigte Energie in Zukunft produziert und wie wird sie eingesetzt? Welchen Beitrag können deutsche Firmen und Forscher zur globalen Technikrevolution leisten? Verschiedene ExpertInnen berichten aus ihren jeweiligen Perspektiven und gehen in einer Podiumsdiskussion auf mögliche Lösungswege ein.

2. Juni 2007, Gießen
Uneins – aber einig? Zur Geschichte des Verhältnisses von SPD und Gewerkschaften

Aus Anlass des 100. Jahrestages des „Mannheimer Abkommens“ präsentiert die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Wanderausstellung, die das spannungsreiche Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaften seit den 1860er Jahren in Wort und Bild nachzeichnet. Die Ausstellung wird gezeigt bis 15. Juni 2007.

2. Juni 2007, Stendal
Medizinische Versorgung in dünn besiedelten Gebieten - Ideen, Konzepte, Erfahrungen

Die demographische Entwicklung mit sinkenden Bevölkerungszahlen bei gleichzeitig steigendem Ärztemangel erfordert in Sachsen-Anhalt alternative Ansätze in der medizinischen Versorgung. Besonders in ländlichen, weniger stark besiedelten und strukturschwachen Gebieten droht eine drastische Unterversorgung im medizinischen Bereich. Vor diesem Hintergrund will die Veranstaltung Ideen entwickeln, Konzepte vorstellen und Erfahrungsaustausch bieten.

 

Mai 2007

31. Mai 2007, Berlin
"Einfach abgehängt. Ein wahrer Bericht über die neue Armut in Deutschland"

Die Journalisten Nadja Klinger und Jens König haben mit ihrem neuen Buch einen schonungslosen Blick auf die zunehmende Armut in Deutschland gewagt und sich doch gleichzeitig einfühlsam den Lebensumständen von Menschen genähert, die von Armut betroffen sind. Für ihr engagiertes Buch erhielten Sie den Preis des politischen Buches der Friedrich-Ebert-Stiftung. Wir laden ein zur Lesung und einem anschließenden Gespräch.

31. Mai 2007, Bonn
Ausstellungseröffnung: "Frühling im Herbst - Wiosna jesienią - Le printemps en automne"
Vom polnischen November bis zum deutschen Mai - Das Europa der Nationen 1830-1832


Die vom Museum Europäischer Kulturen - Staatliche Museen zu Berlin erarbeitete Wanderausstellung befasst sich mit dem Aufstand junger polnischer Offiziersanwärter gegen die Zarenherrschaft vom November 1830 und besonders mit der Sympathiewelle, die dieser Freiheitskampf in ganz Europa und vor allem in Deutschland auslöste. Die Ausstellung wird gezeigt montags bis freitags 9 bis 19 Uhr - bis 26. Juli 2007.

30. Mai 2007, Berlin
Etiketten(schwindel)? Kennzeichnung und irreführende Werbung bei Lebensmitteln

Wie kann eine verbesserte Information der Verbraucher bei der Lebensmittelkennzeichnung erfolgen? Brauchen wir mehr Information oder eine Reduktion von Komplexität bzw. eine Konzentration auf das Wesentliche? Wie viel und was will und muß der Verbraucher tatsächlich wissen und wie mündig ist er tatsächlich? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt dieser für den Verbraucherschutz wichtigen Debatte.

30. Mai 2007, Bielefeld
Globalisierung - Herausforderung für die Wirtschaftspolitik

Die Veranstaltung diskutiert gemeinsam mit Referenten aus Theorie und Praxis, welche Veränderungen sich durch die fortschreitende Globalisierung für Gesellschaft und Wirtschaft ergeben.

30. Mai 2007, Berlin
Fairer Wettbewerb für deutsche Hochschulen – Neue Formen der Hochschulfinanzierung

Deutschland liegt bei den Studienanfängerquoten deutlich unter dem OECD-Durchschnitt. Ähnliches
gilt für die relative Zahl der Hochschulabsolventen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.
Niedrige Absolventenzahlen und der daraus resultierende Fachkräftemangel signalisieren akuten Handlungsbedarf, der allein durch den Hochschulpakt nicht aufzufangen ist.

Foto zeigt Briefkastenleerung24. Mai 2007, Berlin
Wettbewerb und Prekarität - Handlungsoptionen für Politik und Gewerkschaften

Prekäre Beschäftigung, wie sie in der Form instabiler und geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse bereits weit verbreitet ist und weiterhin zunimmt, hat problematische Folgen für die Finanzarchitektur der sozialen Sicherung wie auch für die Qualität des Wettbewerbs in den betroffenen Märkten. Diese Folgen werden auf der Veranstaltung am Beispiel der Liberalisierung des Briefmarktes verdeutlicht.

FES-Publikationen zum Thema "Lohnpolitik und prekäre Beschäftigungsverhältnisse"

24. Mai 2007, Berlin
Buchvorstellung: Peter Bender "Deutschlands Wiederkehr - Eine ungeteilte Nachkriegsgeschichte 1945 - 1990"

Wo war eigentlich Deutschland, bevor sich im Oktober 1990 Bundesrepublik und DDR vereinigten? War es nur noch ein Wort oder blieb es eine Kraft? Mit einem unverstellten Blick auf die Lebensbedingungen während Trennung und Teilung und aus der pointierten Sicht des Historikers entsteht ein Geschichtsbild, in dem Ostdeutsche und Westdeutsche sich und einander wiederfinden können. Peter Bender im Gespräch mit Wolfgang Thierse, Gesprächsleitung Alfred Eichhorn (Inforadio rbb).

Grafik zeigt Logo des NordForum23. Mai 2007, Pinneberg
NordForum: Politik.Macht.Kultur. - Anmerkungen zur Kulturpoltik

Im Rahmen einer Veranstaltung des NordForums spricht Knut Nevermann, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zum Thema "Politik.Macht.Kultur. - Anmerkungen zur Kulturpolitik".

23. Mai 2007, Berlin
Fachtagung "Antisemitismus" - Forschung und aktuelle Entwicklungen

Die Fachtagung fragt nach der gesellschaftlichen Funktionsweise von Antisemitismus und diskutiert den Gestaltwandel von Antisemitismus, insbesondere aktuelle Erscheinungsformen in der arabisch-islamischen Welt, in Jugendszenen mit migrantischem Hintergurnd und in den Medien.

22. Mai 2007, Kiel
Ökologische Marktwirtschaft- der "New Deal" für Wirtschaft, Umwelt und Beschäftigung?

Das Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung lädt herzlich ein zum Gesprächskreis Nord. Zu o.g. Thema spricht Matthias Machnig, seit November 2005 Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

21. Mai 2007, Berlin
Integrationskurse und Landesintegrationskonzepte - Bestandteile eines umfassenden Integrationsprogramms

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Eine nachhaltige und umfassende Integrationspolitik ist somit eine der zentralen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft. Wie Deutschland die Integrationspolitik optimieren kann, ist die zentrale Fragestellung der Fachkonferenz. Es diskutieren u.a. Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und Vorsitzender der SPD, Safter Cinar, Sprecher des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg und Ute Vogt, MdL, Leiterin der Projektgruppe Integration beim Parteivorstand der SPD.

21. Mai 2007, München
 

4. Münchner Gespräch - "Armut in einem reichen Land" Armut und Armutsbekämpfung in Bayern

Auf Grundlage der Ergebnisse der "Armutsstudie", die die FES im Herbst 2006 vorstellte, setzt sich das 4. Münchner Gespräch mit der Problematik von Armut auseinander und diskutiert mit Verantwortlichen aus Landtag, DGB und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft Schritte zur Überwindung von Armut.

Foto zeigt Jevgenij Zhovtis21. Mai 2007, Berlin
 

Menschenrechtspreis 2007

Mit der Verleihung des diesjährigen Menschenrechtspreises an Jevgenij Zhovtis, Direktor des Kasachischen Internationalen Menschenrechtsbüros, ehrt die FES einen Rechtsanwalt, der sich durch seinen langjährigen Einsatz für die Menschenrechte und die demokratischen Werte in Kasachstan und Zentralasien auszeichnet. Informationen zum FES-Menschenrechtspreis

15. Mai 2007, Bonn
 

Sicherheitspolitisches Forum NRW - Die Krisenregion Naher und Mittlerer Osten - Sicherheitsrisiken vor der Haustür Europas


Der Nahe und Mittlere Osten kommt nicht zur Ruhe. Alle bisher ausgearbeiteten Befriedungsszenarien haben sich nach kurzer Hoffnungs- und Handlungsphase als nicht tragfähig erwiesen. Woran liegt es, dass diese Region nicht eine friedvolle Entwicklung nimmt? Was bedeuten die Krisen in diesem Teil der Welt für Europa, Afrika und das Gleichgewicht der Welt? Hat die Europäische Union eine Chance, ihre Vermittlungsaufgabe erfolgreich wahrzunehmen? Das sind einige der Fragen, die das Sicherheitspolitische Forum erörtern will.

15. Mai 2007, Berlin
 

Re-Ordering the World? Aufstrebende Mächte und Herausforderungen an Global Governance

Der Aufstieg neuer Mächte wie China, Indien oder Brasilien hat in den letzten Jahren die globalen Machtkonstellationen grundlegend verändert. Globales Regieren ist nicht länger die unhinterfragte Domäne der entwickelten Industrieländer. Die aufstrebenden Mächte aus dem Süden gestalten die internationale Agenda mehr und mehr selbst aktiv mit. Welche neuen Beziehungsmuster zwischen den alten und den neuen Mächten ergeben sich? Welche Herausforderungen, aber auch welche Chancen für die kooperative Bearbeitung globaler Probleme sind mit den globalen Machtverschiebungen verbunden? Diese Fragen stehen im Zentrum des Nord-Süd-Dialogs zu Global Governance, den die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Stiftung Wissenschaft und Politik nunmehr zum sechsten Mal gemeinsam ausrichten. Dazu diskutieren Experten und Politiker aus Nord und Süd im Berliner Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung.

10./11. Mai 2007, Bautzen
 

XVIII. Bautzen-Forum: Im Visier der Geheimpolizei - Der kommunistische Überwachungs- und
Repressionsapparat 1945–1989


Die Teilnahme am XVIII. Bautzen-Forum ist kostenfrei. Die Aufwendungen für Mittagessen, Imbiss und Getränke im Rahmen der beiden Veranstaltungstage trägt die FES. Reise- und Übernachtungskosten können leider nicht erstattet werden. Vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus erhielt das Forum die Anerkennung als Lehrerfortbildung.

11. Mai 2007, Regensburg
 

Zukunft der sozialen Demokratie - Das neue Grundsatzprogramm


Der "Vorsorgende Sozialstaat" soll nach dem "Bremer Entwurf für ein neues Grundsatzprogramm" das Leitbild der SPD für die Sozialpolitik im 21. Jahrhundert sein. Das zweite Forum zum "Vorsorgenden Sozialstaat" diskutiert neue Herausfordungen und Ziele sozialer Sicherung.

10. Mai 2007, Berlin
 

Das politische Buch 2007 - Preisverleihung


Seit 1982 verleiht die FES jährlich den Preis "Das politische Buch".
Den diesjährigen Preis erhalten Nadja Klinger und Jens König für ihr Buch "Einfach abgehängt - Ein wahrer Bericht über die Armut in Deutschland". Die Festrede hält Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg.

Foto zeigt Cover des Buches, erschienen im Herder-Verlag10. Mai 2007, München
 

Buchpräsentation: "Deutschland aus der VogelPerspektive - Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik"


Zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Hans-Jochen Vogel, einst OB von München, Regierender Bürgermeister von Berlin, Vorsitzender der SPD und Oppositionsführer im Bundestag, und sein jüngerer Bruder Bernhard Vogel, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, dann in Thüringen und Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. In einem gemeinsamen Buch blicken sie zurück auf 60 Jahre Politik.

10. Mai 2007, Berlin
 

Integration durch Beteiligung: Die (Wieder)entdeckung der Mitarbeiterbeteiligung.
Kapitalbeteiligung und Belegschaftsaktie - Wege zu stärkerer ökonomischer Teilhabe?“


Mitarbeiterbeteiligungen werden zunehmen als ein Modell für stärkere ökonomische Integration und Identifizierung der ArbeitnehmerInnen mit dem eigenen Unternehmen diskutiert. Jedoch bleiben Fragen offen: Wie ist das eingebrachte Kapital der Arbeitnehmer vor Unternehmensrisiken geschützt? Wie beeinflussen solche Modelle die Tarifautonomie und welche steuerrechtlichen Konsequenzen haben sie? Diese und weitere Fragen disktutiert die Fachveranstaltung.

Foto zeigt Zygmunt Januszewski9. Mai 2007, München
 

Versgrafik: Buchkunst und Buchgestaltung - Vortrag und Präsentation mit Zygmunt Januszewski


Wir freuen uns, den bekannten polnischen Karikaturisten, Illustrator und Buchgestalter Zygmunt Januszewski im BayernForum vorzustellen. Er wird sein neuestes Produkt höchster Buchkunst "Versgrafik" präsentieren und einige Grafiken ausstellen.

9. Mai 2007, Berlin
 

HauptstadtForum: Offenes und L(i)ebenswertes Berlin - die bunte Mischung macht's!


Berlin ist spannend, rasant, einzigartig in der Republik, größte Kommune Deutschlands, Stadtstaat und Hauptstadt. Berlin wird älter und internationaler, es wächst und schrumpft gleichzeitig. Die Veranstaltung diskutiert Fragen des interkulturellen und generationenübergreifenden Miteinanders und Zusammenlebens.

9. Mai 2007, Berlin
 

Der Umgang mit rechtsextremen Einstellungen in der Praxis politischer Bildungsarbeit


Wie gehen wir in der Praxis damit um, wenn Menschen mit fremdenfeindlichen oder chauvinistischen Einstellungen unsere Veranstaltungen besuchen? Wo sind Ansatzpunkte der Bildungsarbeit, um Menschen zur Veränderung ihrer Einstellungen anzuregen? Diese und weitere Fragen diskutiert die FES gemeinsam mit dem Netzwerk Demokratie und Courage anläßlich einer Fachtagung.

8. Mai 2007, Frankfurt (Oder)
 

Willy Brandt: Ein politisches Leben - 1913-1992


Friedensnobelpreisträger, Regierender Bürgermeister von Berlin, Bundeskanzler - Eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung würdigt das Leben und Wirken von Willy Brandt. Die Veranstaltung eröffnen Gunter Fritsch, Präsident des Landtags Brandenburg und Professor Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina.

7. - 28. Mai 2007, Kiel
 

Uneins - aber einig? Zur Geschichte des Verhältnisses von SPD und Gewerkschaften

Aus Anlass des 100. Jahrestages des „Mannheimer Abkommens“ präsentiert die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Wanderausstellung, die das spannungsreiche Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaften seit den 1860er Jahren in Wort und Bild nachzeichnet. Die Ausstellung läuft bis zum 28. Mai 2007.

7. Mai 2007, Berlin
 

Norwegens vorausschauende Energiepolitik - Veranstaltung mit dem norwegischen Außenminister


Energiepolitik und Umweltschutz scheinen keine klassischen Themen für einen Außenminister. Bei genauerer Betrachtung liegen beide Politikfelder aber im Zentrum sowohl des nationalen Interesses, als auch der globalen Verantwortung jeden Landes. Norwegen ist seit Jahren ein zuverlässiger Partner Deutschlands und der EU. Seine Energieaußenpolitik geht von der langfristigen Interdependenz von Liefer- und Verbraucherländern aus. Wie das Zieldreieck von Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit für eine europäische Energiepolitik der Zukunft aussehen kann und welche Rolle Norwegen dabei spielen wird, diskutieren der norwegische Außenminister Jonas Gahr Støre und Angelica Schwall-Düren, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion.

2. Mai 2007, Halle
 

Familienbildung - Luxusgut oder Kernbereich präventiver Jugendhilfe?

Die Fachtagung der FES in Zusammenarbeit mit dem DRK-Landesverband Sachsen-Anhalt will klären, welche Ressourcen eine wirkungsvolle Familienbildung braucht und wie diese im Rahmen einer funktionierenden Familienpolitik zur Verfügung gestellt werden können. Die Veranstaltung wurde vom Kultusministerium als Lehrerforbildungsveranstaltung anerkannt.

2. Mai 2007, Berlin
 

Einladung zur Vorstellung des Gutachtens: "Bürokratisierung" und Bürokratieabbau im internationalen Vergleich - wo steht Deutschland?

Deutschland gilt in der Selbst- und Fremdwahrnehmung als stark „bürokratisierter“ Staat. Im vorliegenden Gutachten werden diesem verbreiteten Stereotyp eine vergleichende Bestandsaufnahme zur „Bürokratisierung“ Deutschlands gegenüber gestellt. Ziel ist es, zu einer realistischen Einschätzung über die Kernprobleme der „Bürokratisierung“ in Deutschland zu kommen, um damit der Debatte über wirksame Instrumente und Verfahren zum Bürokratieabbau eine gesicherte Grundlage zu liefern.

2. Mai 2007, Berlin
 

Rumänien - neuer "Tigerstaat" in Europa?

Rumänien, in der Vergangenheit häufig als neues Sorgenkind der EU und Ausgangspunkt einer möglichen Lawine von Armutsmigranten apostrophiert, glänzt seit einigen Jahren mit einer der höchsten wirtschaftlichen Wachstumsraten auf dem Kontinent. Das Land hat sich zu einem Konkurrenten entwickelt, der seine Nachbarn herausfordert und damit auch den Druck auf Deutschlands Arbeitsmarkt und Sozialsysteme weiter erhöht. Gleichzeitig entsteht ein attraktiver Partner in Europa, der für die deutsche Wirtschaft viele Kooperationsmöglichkeiten im Angebot hat. Die Veranstaltung diskutiert diese Themen mit einem internationalen Podium aus Experten und Kennern Rumäniens.

 

April 2007

26. April 2007, Wiesbaden
 

Wie gut sind wir beraten? Die Berater, ihr Ruf und die Wirkungen ihrer Arbeit . Buchpräsentation mit anschließender Podiumsdiskussion

Industrie, Dienstleistungsbetriebe, Öffentliche Verwaltungen - sie alle nutzen die Dienste von Beratungsunternehmen. Die Gründe für eine Entscheidung, externe Berater hinzuzuziehen sind unterschiedlich, genauso wie der Nutzen ihrer Arbeit. In seinem Bestseller "Beraten und verkauft. Mc Kinsey & Co. - der große Bluff der Unternehmensberater" setzt sich der Autor Thomas Leif mit der Branche, deren Aufträgen und Arbeitsweisen auseinander.

25. April 2007, München
 

Frauenintegration in europäischer Perspektive

Die europäische Integration beinhaltet rechtliche, soziale und kulturelle Gleichberechtigung und Chancengleichheit. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft sollte auch dazu genutzt werden, die Besserung der Lebensbedingungen aller Frauen zu fordern. Einführender Vortrag von Norma Mattarei, Caritas München, "Akademie der Nationen", und anschließende Diskussion.

25. April 2007, Berlin
 

Transatlantic Relations before the EU-US Summit: "Window of Opportunity" or "Business as Usual"?

Am 30. April findet in Washington D.C. das jährliche EU-US-Gipfeltreffen statt. Über die vielfältigen Erwartungen an diesen Gipfel aus amerikanischer und europäischer Sicht diskutieren u.a. Karsten D. Voigt, Koordinator für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit, und Julianne Smith, Center for Strategic and International Studies, Washington.

25. April 2007, Bonn
 

Kooperation mit Medien in (Post-)Konflikt-Staaten - Erfahrungen aus Deutschland und der Schweiz

Auch beim zweiten Jour fixe des Forums Medien und Entwicklung (FoME) steht der Erfahrungsaustausch unter den Akteuren der Medien-Entwicklungszusammenarbeit im Mittelpunkt. Dabei werden deutsche und Schweizer Kolleg/inn/en ihre praktische Arbeit und wissenschaftlichen Analysen aus Projekten in Afghanistan, Irak, Kongo, Sambia, Armenien und im Kosovo vorstellen.

23. April 2007, Berlin
 

Das Spannungsverhältnis von Qualität und Quote - die zukünftigen Herausforderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Das Fernsehen wird immer schlechter: ein Vorurteil, das fast so alt ist wie das Medium selbst. Uwe Kammann, Direktor des Adolf-Grimme Instituts, stellt die von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegebene Studie zum Spannungsverhältnis von Qualität und Quote vor. Im Anschluss daran werden Aspekte der Qualitätssicherung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk diskutiert.

23. April 2007, Berlin
 

Ausgegrenzt und chancenlos? Perspektiven für die Arbeitsmarktintegration schwer vermittelbarer Langzeitarbeitsloser in Deutchland, den Niederlanden und der Schweiz

Auf dieser Fachkonferenz werden die aktuellen Überlegungen aus der deutschen Politik vorgestellt, aus einer europäischen Perspektive ergänzt und mit den Konzepten in den Niederlanden und der Schweiz verglichen.

21. April 2007, Weißenfels
 

Runen, Regnarök, Rassismus - nordische Götter und germanische Mythen im Rechtsextremismus

Öffentlichkeit, Eltern, Schule und Jugendliche reagieren meist entsprechend hilflos, wenn sie mit den Attributen des Germanenkults konfrontiert werden. Das Seminar will durch seriöse Informationen diese Leerstelle füllen.

eines der in der Ausstellung gezeigten Fotos20. April 2007, München
 

Die verkannten Europäer - Gesichter und Geschichten aus Rumänien

Vortrag, Lesung und Ausstellung mit Armin Pongs, der Rumänien seit 1994 immer wieder bereist hat. Rumänien - ein Land auf dem Weg nach Europa, ein Land im Umbruch, ein Land mit vielen Widersprüchen. Die Ausstellung wird bis 18. Mai 2007 im BayernForum gezeigt.

19./20. April 2007, Berlin
 

Soziale Teilhabe von ArbeitsmigrantInnen - eine Strategie gegen Menschenhandel?

Die gemeinsame internationale Fachtagung der FES, des EQUAL-Projektverbundes MORE und der transnationalen EQUAL-Partnerschaft HEADWAY will Facetten der sozialen Teilhabe und deren Relevanz für die Bekämpfung von Menschenhandel darstellen und diskutieren. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen dabei die Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt und die Nutzbarkeit des Systems der beruflichen Bildung.

Bild zeigt Sebastian Krumbiegel19. April 2007, Berlin
 

"Hoffnung säen - Lebensgeschichten von Flüchtlingen"

In dem von Sebastian Krumbiegel herausgegebenen Buch „Hoffnung säen – Lebensgeschichten von Flüchtlingen“, berichten Flüchtlinge darüber, warum sie ihre Länder verlassen mussten und heute in Deutschland leben. Berichtet wird über ihre Heimat, ihre Flucht, ihre Verzweiflung, ihre Ängste und Anstrengungen, ihre Träume und Hoffnungen. Sebastian Krumbiegel, Sänger der erfolgreichen deutschen Popband „Prinzen“, der sich seit Jahren gegen Ausländerfeindlichkeit engagiert, und und Kristof Hahn lesen aus dem Buch und spielen dazu Songs aus dem aktuellen Album „Geradeaus abgebogen“ sowie ausgewählte Cover-Versionen anderer Musiker.

18. April 2007, Gelsenkirchen
 

Energieautonomie durch heimische Energie?

Wir brauchen dringend eine langfristige, nachhaltige Strategie zur Entwicklung unserer Energiesysteme. Wie soll der Energiemix in Zukunft aussehen? Wie kann die größte und günstigste Energiequelle "Energieeffizienz" endlich umfassend erschlossen werden? In welchem Zeitraum können wir auf erneuerbare Energien umsteigen? Diese und andere Fragen erörtert die Auftaktveranstaltung einer neuen Veranstaltungsreihe der FES in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftspark Gelsenkirchen.

Foto zeigt verschwommen hastende Menschen17. April 2007, Paderborn
 

Orientierungslosigkeit in der Gesellschaft


Die Diskussion um die "neue Armut" fordert unsere Gesellschaft heraus. Das Wissenschaftsforum der Sozialdemokratie in OWL e.V. lädt in Kooperation mit der FES ein zur einer Podiumsdiskussion , u.a. mit Gesine Schwan (Präsidentin der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt /Oder) und Hans-Jochen Vogel (Bundesjustizminister a.D. / SPD-Parteivorsitzender a.D.).

17. April 2007, Magdeburg
 

Sinkende Steuern, steigende Erwartungen - Welchen Staat wollen wir uns leisten?

Beim 49. Wirtschaftspolitischen Dialog Sachsen-Anhalt trifft Bundesfinanzminister Peer Steinbrück auf Jens Bullerjahn, Minister der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt; Gesprächsleitung Jens Schneider, Parlamentskorrespondent für die Süddeutsche Zeitung.

Foto zeigt Hand, die ein Mobiltelefon hält17. April 2007, Berlin
 

Klingelt's endlich? Handy in Schule und Freizeit: Vom Missbrauch zur konstruktiven Nutzung

Das Handy ist für einen Großteil der Jugendlichen zu einem wichtigen Begleiter geworden. Neben den vielen Vorteilen, die die moderne Handy-Technologie mit sich bringt, kommt es aber auch immer wieder zu Missbrauch: In der letzten Zeit hat das Thema "Handy-Gewalt" viele Schlagzeilen gemacht. Im Rahmen dieser Konferenz soll ein Austausch darüber stattfinden, welche Wege es gibt, Missbrauch zu vermeiden und wie moderne Kommunikations- und Unterhaltungsmedien konstruktiv eingesetzt werden können.

Foto zeigt Menschen auf einer Brücke /Foto: Heike Wächter16. April 2007, Berlin
 

Ostdeutschland im Reformprozess - Was hält die Gesellschaft zusammen?

Im Herbst 2006 bewegte für einige Wochen die so genannte "Unterschichten-Debatte" die Öffentlichkeit. Die Bezeichnungen "Abgehängtes Prekariat" oder "Neue Unterschicht" machten die Runde, bewirkten aber, dass das genaue Hinsehen auf der Strecke blieb. Was aber bedeutet es für die Demokratie, wenn sich im Osten 25 % der WSahlberechtigten als "abgehängt" und 15 % als "Leistungsindvidualisten" lieber ohne soziale Verantwortung verstehen? Veranstaltung u.a. mit Kurt Beck, Vorsitzender der SPD.

16. April 2007, Berlin
 

12. Literaturgespräch

Ales Steger ("Das Buch der Dinge") und Suzana Tratnik ("Mein Name ist Damian") in Lesung und Gespräch mit Jörg Magenau, Literaturkritiker und freier Journalist. Die Veranstaltung wird in deutscher und slowenischer Sprache stattfinden.

13. April 2007, Osnabrück
 

Uneins - aber einig? Zur Geschichte des Verhältnisses von SPD und Gewerkschaften

Aus Anlass des 100. Jahrestages des „Mannheimer Abkommens“ präsentiert die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Wanderausstellung, die das spannungsreiche Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaften seit den 1860er Jahren in Wort und Bild nachzeichnet. Die Ausstellung wird gezeigt bis 2. Mai 2007.

Foto zeigt Johannes Rau12. April 2007, Bonn
 

Ausstellungseröffnung: Johannes Rau - Ein Leben in Bildern

Johannes Rau hat ein halbes Jahrhundert deutsche Politik mitgestaltet und geprägt. Die Arbeiten verschiedener Fotografen zeigen sein Leben in Bildern (bis 24. Mai 2007). Zur Ausstellungseröffnung spricht Hans-Jochen Vogel, eine Einführung in die Ausstellung gibt Klaus Wettig (Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.).

10. April 2007, Magdeburg
 

Der verteilende Sozialstaat ist tot, es lebe der vorsorgende Sozialstaat! - Eckpunkte zukunftsfähiger Sozialpolitik

Das FES-Landesbüro Sachsen-Anhalt lädt ein zum "Magdeburger Streitgespräch zur Sozialen Inklusion" u.a. mit Jens Bullerjahn, Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, und Gabriele Girke, Geschäftsführerin des PARITÄTISCHEN Sachsen-Anhalt.

Foto zeigt Günter Verheugen4. April 2007, Bonn
 

Bonner Dialog: Globaler Wettbewerb und die Weiterentwicklung der Europäischen Union

Der Bonner Dialog der FES führt herausragende Persönlichkeiten und Impulsgeber des öffentlichen Lebens zu Fragen der Grundwerte und zu Zukunftsthemen der Gesellschaft zusammen. Wir laden Sie ein zum Gespräch mit EU-Kommissar Günter Verheugen.

März 2007

31. März 2007, Regensburg
 

Ist das Klima noch zu retten? Umweltpolitik und Energieversorgung im Zeichen der Klimakatastrophe

Prof. Dr. Christian-D. Schönwiese vom Institut für Atmosphäre und Umwelt der Universität Frankfurt, einer der renommiertesten europäischen Klimaforscher, informiert über Indizien, Ursachen und Folgen des globalen Klimawandels. Erneuerbare Energien, Energiesparen und Energieeffizienz als Eckpfeiler der Klimaschutzpolitik beleuchtet Ludwig Stiegler, stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Der Bundesvorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), Wolfgang Ehrenlechner, geht der Frage nach, ob in erneuerbaren Energien die Zukunft des ländlichen Raums liegt.

31. März 2007, Berlin
 

Arbeiten um zu leben - leben um zu arbeiten?

Zunehmende Armut und soziale Ausgrenzung durch Arbeitslosigkeit sind für viele Bürger/innen traurige Realität. Aber auch die Gruppe der "Working poor", die von Armut trotz Arbeit betroffen ist, wächst. Diese Entwicklung ist alarmierend für Politik und Gesellschaft. Im Fokus der arbeitsmarktpolitischen Debatte stehen daher um so dringender die Fragen, wie eine nachhaltige Integration von schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt bewirkt und eine materielle Mindestsicherung für Arbeitnehmer gewährleistet werden kann. Die Fachtagung der FES greift diese Debatte auf. Mit Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Praxis wollen wir der Lösung ein Stück näher kommen.

30. März 2007, Berlin
 

Agieren statt resignieren! Wege zu stärkerem Engagement in unserer Gesellschaft

Die Politik steht vor der Herausforderung, die politische Teilhabe möglichst aller Bevölkerungsschichten stärker zu fördern. Die Fachtagung möchte mit Vertreter/innen aus Parteien, Verbänden, Initiativen und Wissenschaft Fragen der Anerkennung und gesellschaftspolitischer Teilhabe der Bürger/innen diskutieren.

29. März 2007, Hamburg
 

Die Unternehmenssteuerreform - Lösungen für ein Steuersystem im globalen Wettbewerb

Das Julius-Leber-Forum der FES lädt ein zum Gesprächskreis Nord unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Eggert (Präsident der Hauptverwaltung Hamburg der Deutschen Bundesbank). Es spricht der Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen, Dr. Axel Nawrath.

29. März 2007, Berlin
 

Endspurt oder Neustart? Auf dem Weg zu einer Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste

Bei der aktuellen Überarbeitung der EG-Fernsehrichtlinie aus dem Jahr 1989 soll sichergestellt werden, dass europaweit jeweils angemessene Mindeststandards für alle Arten von audiovisuellen Inhalten, d.h. für lineare Dienste wie das herkömmliche Fernsehen und nicht-lineare Dienste wie "Video-on-demand" gelten. Hierbei divergieren allerdings die Vorstellungen und Absichten der Akteure und Betroffenen. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) bietet die FES im Rahmen dieser Fachkonferenz eine Diskussionsplattform für Politiker, Fernsehschaffende, Rechtswissenschaftlern und Verbrauchervertretern.

29. März 2007, Berlin
 

Arbeitnehmerpolitik zwischen Wunsch und Wirklichkeit - Humanisierung der Arbeit neu gedacht

Im Fokus des Dialogs zwischen Arbeitswissenschaftlern, Abgeordneten des deutschen Bundestags und Arbeitnehmervertretern steht die Identifizierung der vorrangigen arbeitspolitischen Problem- und Gestaltungsfelder der Zukunft, die Sichtung von neuen Entwürfen für eine "humane" Arbeit und die Auslotung ihrer Umsetzungschancen auf drei ausgewählte Humanisierungsfelder: Arbeitszeitpolitik, Weiterbildung und Qualifizierung sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz. Auf der Veranstaltung werden die Chancen eines wieder belebten HdA-Konzepts überprüft, die Abwälzung von Marktrisiken auf die Beschäftigten, die Unterordnung der Arbeitsbedingungen unter die globale Standortkonkurrenz, den Trend zu "Arbeit um jeden Preis und zu allen Bedingungen" abzufedern.

28. März 2007, Berlin
 

"Die letzten Meter und dann...?" Gelingt der Abschluss der Verhandlungen der Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) und eine entwicklungsorientierte Umsetzung?

Die Vorbereitung des termingerechten Abschlusses der EPA Verhandlungen gehört mit zu den Kernaufgaben der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Hierbei werden entscheidende Weichen für die zukünftigen (Handels-) Beziehungen zu den afrikanischen Länder gestellt. Auf der internationalen Konferenz wird über die Auswirkungen der Abkommen und die Herausforderungen, die sich beiden Seiten nach einem Abschluss präsentieren werden, diskutiert.

27./28. März 2007, Würzburg
 

Seminar: Gestaltungsmöglichkeiten des demografischen Wandels auf kommunaler Ebene

Vor Ort - in den Städten und Gemeinden - werden die Folgen des demografischen Wandels konkret spürbar. Das Seminar zeigt auf, welche Trends und Entwicklungen sind abzeichnen und welche Möglichkeiten kommunaler Handlungsstrategien denkbar sind, um die Zukunftsfähigkeit unserer alternden Gesellschaft zu sichern. Diese Fachtagung der Gesellschaft für Politische Bildung e.V. in Zusammenarbeit mit der Akademie Frankenwarte richtet sich spezielle an politische EntscheidungsträgerInnen und MitarbeiterInnen der Kommunalverwaltung.

27. März 2007, Oberschleißheim 

Armut, fehlende Bildungschancen, soziale Ausgrenzung und Arbeitslosigkeit - ist dieser Kreislauf zu durchbrechen?

In der Veranstaltungsreihe "Mit Franz Maget im Gespräch" lädt das Bayernforum der FES ein zur Podiumsdiskussion mit Franz Maget (Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion), Elisabeth Ziegler (Bürgermeisterin Oberschleißheim), Rolf Zeitler (Bürgermeister Unterschleißheim) und Klaus Klemm (Universität Duisburg-Essen).

Foto zeigt Willy Brandt26. März 2007, München 

Ausstellungseröffnung: Willy Brandt - Ein politisches Leben 1913-1992

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt ein zur Eröffnung der Willy-Brandt-Ausstellung, die gemeinsam mit einer Kunstausstellung des Malers und Bildhauers Rainer Fetting präsentiert wird. Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Begleitveranstaltung am 3. April 2007.

26. März 2007, Berlin 

Kultur der Selbständigkeit - Voraussetzung für ökonomischen und sozialen Fortschritt

"Wir brauchen in Deutschland eine Kultur der Selbstaendigkeit." So lautet die Forderung im "Bremer Entwurf" fuer ein neues Grundsatzprogramm der SPD. Im FES-Arbeitskreis Mittelstand wird das Thema bereits seit einiger Zeit diskutiert. Ein erstes Ergebnis liegt jetzt in Form eines Memorandums "Eine neue Kultur der Selbstaendigkeit - Voraussetzung fuer oekonomischen und sozialen Fortschritt" vor. Mit Blick auf eine weitere Konkretisierung dessen, was wir unter einer Kultur der Selbstaendigkeit verstehen, lädt die FES ein zur Diskussionsveranstaltung.

Foto zeigt Anke Fuchs und Gesine Schwan26. März 2007, Freiburg 

Politisches Handeln und Verantwortung – Gesine Schwan und Anke Fuchs im Gespräch

Was es bedeutet, in verantwortlicher Position Entscheidungen zu treffen, die vielleicht nicht immer bequem sind oder Meinungen und Positionen zu vertreten, die gewiss nicht jedem gefallen, darüber wissen Gesine Schwan und Anke Fuchs sicher viel zu berichten. Aber sie werden auch benennen können, welche positiven Erfahrungen sie im Umgang mit (politischer) Verantwortung gemacht haben. Im Anschluß an das Podiumsgespräch wird der Film "Die Brückenbauerin - Gesine Schwans Liebe zum Leben" gezeigt.

26. März 2007, Berlin 

Neue Chancen für den Frieden? - Perspektiven einer Koalitionsregierung in den Palästinensischen Gebieten

Podiumsdiskussion mit Abgeordneten des Palästinensischen Legislativrates unter der Moderation von Margret Johannsen, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg. Es wird simultan arabisch-deutsch übersetzt.

24. März 2007, Hamburg 

Frauen und Globalisierung

In Zusammenarbeit mit dem Marie-Schlei-Verein e.V. lädt das Julius-Leber-Forum Hamburg der FES ein zu einem Tagesseminar mit dem Themenschwerpunkt Arbeit und Armutsbekämpfung.

Foto zeigt Herta Däubler-Gmelin23. März 2007, Tübingen 

Globalisierung und Armutsbekämpfung

Auch die „reichen" Länder werden auf Dauer nur dann in Frieden und Wohlstand leben können, wenn die bittere Armut in weiten Teilen der Welt eingedämmt wird. Was können wir vor Ort, in unserer lokalen Verantwortung tun? Wie wird der Slogan „global denken, lokal handeln" im Alltag sichtbar? Die Bundestagsabgeordnete Herta Däubler-Gmelin stellt sich mit dem Journalisten Albrecht Heise und der Afrikanerin Luisa Natiwi der Diskussion, die vom Journalisten Reinhold Baisch moderiert wird.

21. März 2007, Berlin 

Arbeiten um zu leben - leben um zu arbeiten? Instrumente und Modelle von Arbeit und Beschäftigung

Zunehmende Armut und soziale Ausgrenzung durch Arbeitslosigkeit sind für viele Bürger/innen traurige Realität. Aber auch die Gruppe der "Working poor", die von Armut trotz Arbeit betroffen ist, wächst. Diese Entwicklung ist alarmierend für Politik und Gesellschaft. Im Fokus der arbeitsmarktpolitischen Debatte stehen daher um so dringender die Fragen, wie einerseits eine nachhaltige Integration von schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt bewirkt und andererseits eine materielle Mindestsicherung für Arbeitnehmer gewährleistet werden kann.

Ulrich Kelber (rechts), stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, und Dr. Peter Heller, Geschäftsführer Canopus Foundation (links) während der von Heik Afheldt, Publizist, Wirtschaftsberater, (Mitte) moderierten Diskussion21. März 2007, Berlin 

Innovative Energieprojekte - Von der Forschung zur Anwendung

Fachleute aus Politik, Forschung, Unternehmen und der Venture Capital Szene diskutieren mit Ihnen Rahmenbedingungen und Marktchancen innovativer Energietechnologien. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Erfolgsstrategien und Finanzierungsoptionen für Existenzgründungen und junge Wachstumsunternehmen. Forschungsprojekte und junge Unternehmen präsentieren neue Energietechnologien im Rahmen einer die Konferenz begleitenden Ausstellung.

Presseerklärung

Audiobeitrag zur Veranstaltung

Vortrag Dr. Holger Frommann (BVK)

Vortrag Wolfgang Hafenmayer (BonVenture Management GmbH)

Vortrag Dr.-Ing. Gerd Hauser (TU München)

Vortrag Peter W. Heller (Canopus Foundation)

Vortrag Dipl.-Ing. Johannes Lackmann (BEE)

Vortrag Dipl.-Kfm. Ulrich Mahr (Max-Planck-Innovation)

Vortrag Dr. Gerd Stadermann (FVS)

20. März 2007, Berlin 

Der Aufstand der Zuständigen - Was kann der Rechtsstaat gegen Rechtsextremismus tun?

Die FES diskutiert auf dieser Konferenz mit Jurist/innen, Mitarbeiter/innen von Behörden und Menschen aus Poltitik, Initiativen und Öffentlichkeit die Möglichkeiten und Grenzen des Rechtsstaats und seiner Zuständigen in der Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus. Einführungsimpulse von Dr. Erhart Körting (Senator für Inneres, Berlin) und Prof. Dr. Felix Herzog (Universität Bremen, Fachbereich Rechtswissenschaften).

20. März 2007, Braunschweig 

Russland heute

Die Russlandexpertin und ehemalige Dozentin der Moskauer Lomonossow-Universität, Dr. Victoria Paúlina, ermöglicht durch ihren Vortrag Informationen aus erster Hand über die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse im heutigen Russland.

20. März 2007, Berlin

Sozialdemokratische Werte in einer globalisierten Welt

"Sozialdemokratische Werte in internationale Politik zu übersetzen, heißt konsequent Partei zu ergreifen: Partei gegen unilaterale Alleingänge und die Übermacht partikularer Wirtschaftsinteressen (auch wenn es die eigenen sind), und für einen demokratischen Multilateriusmus gleichberechtigter Staaten, der die Bedürfnisse und Interessen der Menschen, um die es geht, in den Mittelpunkt stellt." (Jens Martens, Geschäftsführender Vorstand des Global Policy Forum, Bonn)

Foto zeigt mikroskopisch vergrösserte Zellen19. März 2007, Berlin 

Stammzellforschung in Deutschland - Fortschritte und offene Fragen fünf Jahre nach Verabschiedung des Stammzellgesetzes

Das "Gesetz zur Sicherung des Embryonenschutzes im Zusammenhang mit Einfuhr und Verwendung menschlicher embryonaler Stammzellen", das sogenannte Stammzellgesetz, war im Jahr 2002 die Antwort auf die zahlreichen rechtlichen und ethischen Fragen, die Politik, Rechtswissenschaft und Gesellschaft im Kontext der Stammzellforschung beschäftigten. Welche Erfahrungen wurden in den vergangenen fünf Jahren mit dem Gesetz gemacht? Welche Entwicklungen hat die Stammzellforschung genommen? Welche Standpunkte nehmen Wissenschaftler, Politiker und Juristen heute ein?

19. März 2007, Berlin 

Europas Außen- und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

Im Zeichen der deutschen Doppelpräsidentschaft von Europäischer Union und G8 stellt sich die Konferenz der Frage, welchen Beitrag Deutschland in Europa zur Bewältigung der zentralen Herausforderungen europäischer Außen- und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert leisten kann.

19. März 2007, Berlin 

Wissen schaft Arbeit: "Rohstoff Wissen" als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor

Der "Rohstoff Wissen" als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor hat in Berlin Tradition. Schon einmal, ab Mitte des 19. Jahrhunderts, waren es gut ausgebildete Menschen und deren Ideen, die z.B. die "Elektropolis" haben entstehen lassen. Heute sind es wieder Menschen, die aus der Wisscheaft den Weg in das Unternehmertun angetreten haben. Wir laden ein zur einer Informationsrundfahrt über das Gelände des Projekts Adlershof und anschließender Podiumsdiskussion.

16. März 2007, Berlin
 

Beschäftigung und Sozialdialog im Rahmen der EuroMediterranen Partnerschaft

Auf Einladung des Bundesministers für Arbeit, des Auswärtigen Amts und der Friedrich-Ebert-Stiftung findet in Berlin eine nicht öffentliche Sozialpartnerkonferenz statt, die sich erstmals mit beschäftigungs- und sozialpolitischen Themen im Rahmen der Euromediterranen Partnerschaft befasst.

16. März 2007, Magdeburg
 

Leben im Wartestand - Asylsuchende in Deutschland

Es leben ca. 5000 geduldete Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigung in Sachsen-Anhalt. Ein Leben in der Warteschleife, voller Unsicherheit und ohne klare Perspektiven. Im November 2006 einigten sich die Innenminister der Länder auf eine Neuregelung des Bleiberechts für geduldete Ausländer. Die Veranstaltung präsentiert u.a. Erfahrungsberichte über den Alltag Betroffener, die in Sachsen-Anhalt schon sehr lange im Zustand der Duldung leben.

15. März 2007, Mainz
 

Uneins - aber einig? Zur Geschichte des Verhältnisses von SPD und Gewerkschaften

Aus Anlass des 100. Jahrestages des „Mannheimer Abkommens“ präsentiert die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Wanderausstellung, die das spannungsreiche Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaften seit den 1860er Jahren in Wort und Bild nachzeichnet. Die Ausstellung wird gezeigt bis zum 2. April 2007.

15. März 2007, München
 

Nahost: Politik und Religion im Islam

Alle Religionen waren und sind für politische Ziele nutzbar. Die politische Dimension liegt jedoch nicht in den jeweiligen Offenbarungen, sondern in politischen Konjunkturen, in denen die Offenbarungen für aktuelle Ziele instrumentalisiert werden. Im Falle des Islams (und seines Verhältnisses zum Christentum) war dies schon im frühen Mittelalter der Fall, während der Kreuzzüge wie während der "reconquista". Die aktuelle Debatte verweist zurück auf den Imperialismus und die im 19. Jahrhundert als Reaktion entstandene Salafiya-Bewegung - eine Antwort auf die Idee einer vollständigen Modernisierung nach westlichem Vorbild. Hören Sie den Vortrag von Prof. Dr. Werner Ruf (Kassel) und seinen Blick auf den Islam im Nahen Osten und diskutieren Sie mit!

15. März 2007, Erfurt
 

Wir sind doch nicht rassistisch?! Gegen den alltäglichen Rassismus - Menschenrechtsschutz in der Praxis

Vielen Deutschen ist gar nicht bewusst, zu wie vielen Gelegenheiten "ausländisch" oder "fremd" aussehende Menschen in diesem Land dem Alltagsrassismus ausgesetzt sind. Die Veranstaltung will dem Alltagsrassismus auf die Spur kommen und Gegenstrategien diskutieren.

15. März 2007, Mannheim
 

Gegenstrategien zum Antisemitismus

Die Fachtagung stellt u.a. konstruktive pädagogische Konzepte wirksamer Gegenstrategien handlungsrelevant vor. Damit schließt sie inhaltlich an die Antisemitismus-Tagung der OSZE und der FES 2006 an.

Foto zeigt Stefan Collignon14. März 2007, Ludwigsburg
 

Bundesrepublik Europa? Die demokratische Herausforderung und Europas Krise

Europa steckt in der Krise. Stefan Collignon zeigt in seinem neuesten Buch "Bundesrepublik Europa?", dass das Demokratiedefizit in den Strukturen der europäischen Institutionen die Entwicklung hin zu einer wirklichen Einheit verhindert. Er formuliert einen möglichen Weg, wie die demokratische Erneuerung gelingen kann, sodass echter Zusammenhalt und Identität aktiv durch die Menschen Europas gestaltet werden. Buchpräsentation mit Podiumsdiskussion des Fritz-Erler-Forums der FES.

14. März 2007, Berlin
 

Parteiprogramm und politisches Handeln - Deckmantel oder Kompass?

Im Herbst diesen Jahres will die SPD ihr neues Grundsatzprogramm beschließen. Gibt der vorliegende "Bremer Entwurf" für ein neues Grundsatzprogramm überzeugende Antworten auf die richtigen Fragen und wie gelingt ihm die Balance zwischen Moral- und Grundwerteanspruch? Liefern Parteiprogramme tatsächlich einen Kompass für politisches Handeln oder werden in der Praxis die programmatischen Aussagen nicht allzu schnell durch politische Pragmatik verdrängt und ersetzt? Das neue Bildungsangebot der FES - die Akademie für Soziale Demokratie - lädt ein zur Diskussion mit Thomas E. Schmidt (Die ZEIT) und Björn Böhning (Vorsitzender der Juso und Mitglied des Parteivorstandes der SPD).

13. März 2007, Kassel
 

Zukunft der sozialen Demokratie

Die Sozialdemokratie erneuert ihr Grundsatzprogramm. Seit dem Berliner Programm (1989) haben sich die sozialen und ökonomischen Rahmenbedingungen für die Politik in Deutschland nachhaltig verändert. Die FES lädt ein zu einer Podiumsdiskussion u.a. mit Andrea Nahles, MdB, und sucht Antworten auf die Fragen: In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Wie kann Politik den Prozess der Globalisierung sozial gerecht gestalten? Wie können wir hohen Wohlstand für alle ermöglichen und gleichzeitig die globalen ökologischen Risiken bewältigen? Welche Chancen und Sicherheiten brauchen wir in einer Zeit stürmischer Veränderung?

Foto zeigt Jungen mit Tonne an einem Gewässer13. März 2007, Bonn
 

Überleben sichern - Menschenrecht auf Nahrung und Wasser für Alle

Das Recht auf Nahrung und Wasser betrifft das grundlegendste menschliche Bedürfnis und gehört zwingend zu den sozialen Rechten. 852 Millionen Menschen auf der Welt sind unterernährt; 1,1 Milliarde Menschen verfügt nicht über einen gesicherten Zugang zu Trinkwasser. Die Veranstaltung geht der Frage nach, wie die Politik besonders die sozialen Rechte stärken kann. Welche staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen müssen hierzu eingebunden werden? Und was sind realistische Ziele für die Zukunft, um eine Bereitstellung von Nahrung und Wasser zu gewährleisten? Dokumentation der Veranstaltung

13. März 2007, Berlin
 

Staat und Innere Sicherheit in Europa

In der Reihe Moderner Staat diskutiert die FES die folgenden Fragen: Welche Institutionen müssen sich wandeln, um grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu ermöglichen? Wie viel nationalstaatliche Souveränität braucht die Innere Sicherheit in Europa? Welche Perspektiven bietet der Europäische Verfassungsvertrag für die Innere Sicherheit?

12. bis 16. März 2007, Bad Münstereifel
 

Die junge Generation zwischen High-Tech, Haschisch und Hartz IV

Es sind noch Restplätze frei in diesem Seminar der Kurt-Schumacher-Akademie der FES in Bad Münstereifel. Es wendet sich an Teilnehmer, die soziale und politische Zusammenhänge besser verstehen wollen, um einen Beitrag zur gesellschaftlichen Konsensfindung leisten zu können.

9. März 2007, Bonn
 

Her mit dem Frauenwahlrecht!

Die Bonner Veranstaltung zum Internationalen Frauentag findet im Rahmen des Gesprächskreises Geschichte statt und steht unter dem Motto "Her mit dem Frauenwahlrecht", denn im Jahre 1906 erhielten die Finninnen das Wahlrecht und waren damit in Europa die ersten Frauen, die wählen gehen und gewählt werden durften. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Frauenmuseum Bonn, das noch bis 15. April eine Ausstellung zum Frauenwahlrecht in Europa zeigt.

Foto zum internationalen Frauentag8. März 2007, Berlin
 

100 Jahre internationale Frauenbewegung: gestern, heute und morgen

Vor 100 Jahren gründete sich die Sozialistische Fraueninternationale in Stuttgart. Den Vorsitz übernahm die deutsche Frauenrechtlerin und Sozialistin Clara Zetkin. Dieser Jahrestag ist am Internationalen Frauentag Anlass für die Friedrich-Ebert-Stiftung auf die Erfahrungen der ersten Frauenkämpferinnen zurückzublicken, die heutige Situation der Frauenbewegung zu betrachten und zu debattieren, welche Ziele die internationale Frauenbewegung im 21. Jahrhundert verfolgen muss. Wir laden Sie sehr herzlich ein generationenübergreifend am diesjährigen Internationalen Frauentag über unser Thema zu debattieren!

8. März 2007, Frankfurt
 

Journalismus zwischen Emotionalität, Werbung und Infotainment: Bürgermedien in der digitalen Medienwelt

Die Digitalisierung der Verbreitungswege von Hörfunk und Fernsehen wird laut einer Studie über kurz oder lang nicht nur die Mediennutzung, sondern auch die Inhalte verändern. Der Autor der Studie "Die Content-Falle - Journalismus in der digitalen Medienwelt", Thomas Schnedler, prognostiziert dabei vier Tendenzen. Eine davon ist die Frage, ob der so genannte "Bürgerjournalismus", der heute in großer Vielfalt in den Bürgermedien der Offenen Kanäle und Nicht-Kommerziellen Lokalradios stattfindet, in redaktionelle Fernseh- und Hörfunkangebote integriert werden kann. Eine Veranstaltung der 'Frankfurter Mediengespräche'.

7. bis 9. März 2007, Köln
 

Women in Islam - Between Oppression and (Self-)Empowerment

Welche Auswirkungen hat “der Islam” sowohl als Religion sowie als Kultur auf die Rechte und Lebensbedingungen muslimischer Frauen? Die internationale Konferenz führt Frauen aus der ganzen Welt in Köln zusammen, die sich in vielfältigen Kontexten kritisch mit dem Begriff des „Islamischen Feminismus“ auseinandersetzen. Die feministische Bewegung in Europa hat unbestritten viel zur Anerkennung der Frau im gesellschaftlichen und politisch-rechtlichen Bereich beigetragen. Und obwohl auch in Europa längst noch nicht alles erreicht ist, sollen diese Erfahrungen mit denen muslimischer Frauen aus unterschiedlichsten Kulturkreisen ausgetauscht werden, um den Prozess der Demokratisierung weltweit zu stärken.

Foto zeigt junge Afrikanerin8. März 2007, München
 

Ungeschützt - Portraits von 26 Frauen mit HIV/Aids

Der Fotograf Sönke C. Weiss reiste in den Jahren 2003 und 2004 durch die Länder des südlichen Afrikas - die am stärksten von HIV/Aids betroffene Region der Welt. Das BayernForum der FES präsentiert bis 5. April 2007 eine Fotoausstellung von World Vision Deutschland unt der Schirmherrschaft von Renate Schmidt, Bundesministerin a.D. - bei der Ausstellungseröffnung wird der Fotograf anwesend sein.

7. März 2007, München
 

"50 Jahre Aufbau der Europäischen Union" - Nachhaltigkeit und Bürgervotum in der nationalen und europäischen Verfassung

Die Unterzeichnung der römischen Verträge jährt sich zum fünfzigsten Mal. Der europäische Verfassungsentwurf soll unter deutscher Präsidentschaft wiederbelebt und überarbeitet werden. Beides Grund genug für die FES, die Umwelt-Akademie e.V. und Mehr-Demokratie e.V., um in einer gemeinsamen Veranstaltung Aspekte des Bürgervotums und der Nachhaltigkeit zu diskutieren und deren Verankerung in der EU-Verfassung zu fordern.

7. März 2007, Halle (Saale)
 

Das Psychogramm einer Spezies - Der Journalist Jürgen Leinemann über Politiker und Politikerinnen

Das 15. Forum Kultur und Politik lädt ein zum Vortrag des langjährigen SPIEGEL-Reporters Jürgen Leinemann, der zweifellos zu den besten Kennern der deutschen Politik und ihrer wichtigsten und tonangebenden Vertreter gehört. Seine Geschichten aus dem Innenleben der politischen Klasse sind legendär. Er hat parteipolitische Machtszenerie jahrzehntelang aus nächster Nähe beobachtet und sich seinen analytischen und gleichzeitig leidenschaftlich wertenden Blick dabei weder von politischen noch von persönlichen Vorlieben trüben lassen. Das Fazit seiner Beobachtungen und Erkenntnisse ist beklemmend.

7. März 2007, Magdeburg
 

Gestern Erfurt, heute Emsdetten - und morgen Magdeburg? Der Umgang mit Gewalt an Schulen in Sachsen-Anhalt

Die Amokläufe in Erfurt und Emsdetten, die Ereignisse um die Rütli-Schule in Berliin - Gewalterscheinungen in den Schulen sind ein explosives Thema. Was können Schulen, was können Eltern leisten? Diskutieren Sie mit Landespolitikern, Lehrer und Mediatoren in verschiedenen Workshops. Die Veranstaltung ist anerkannt als Lehrerfortbildungsveranstaltung weiterer Träger (WT 1/07-001-20 LISA). Die Teilnahmegebühr beträgt 10,00 €, die zu Beginn der Veranstaltung zu zahlen ist.

6. März 2007, München
 

Flüchtlingsfrauen - politisch an den Rand gedrängt?

In Zusammenarbeit mit Refugio München lädt das BayernForum der FES ein zu einer politischen Einschätzung mit anschließender Podiumsdiskussion mit Marianne Seiler (SPD Arbeitskreis Migration), Anna Büllesbach (UNHCR Nürnberg) und Anni Kammerlander (Refugio München).

Foto zeigt schemenhaft Strommasten5. März 2007, Berlin
 

Europäische Energiepolitik - Neue Wege zur Versorgungssicherung

Im Mittelpunkt dieser Konferenz im Rahmen des "Energiedialogs Europa" stehen die Möglichkeiten der Integration Europas im Energiesektor, die Beiträge der neuen Energieaußenpolitik zur Verbesserung der Versorgungssicherung, die Entwicklung von Strategien für Energieeffizienz und Nutzung der in Europa verfügbaren Energieressourcen und die ordnungspolitischen und technologischen Herausforderungen an die Klimaschutzpolitik. U.a. mit Sigmar Gabriel, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

5. März 2007, München
 

Ehrenmorde, Zwangsverheiratung und die Würde der Frau

Im Rahmen der Deutsch-Türkischen Kulturwochen und in Kooperation bzw. auf Anregung der Deutsch-Türkischen Freundschaftsföderation wird das Thema der Ehrenmorde und Zwangsverheiratung diskutiert. Die Begriffe „Ehrenmord“ und „Zwangsheirat“ dominieren in den letzten Jahren zunehmend die Wahrnehmung der türkischen Community in Deutschland. Bei der Wahl zum Unwort des Jahres 2005 belegte „Ehrenmord“ den zweiten Platz. Die Abgrenzung der Zwangsheirat zur arrangierten Ehe ist fließend. So kann das, was von Eltern als „sanfter Druck“ ausgeübt wird, von Tochter und Sohn in einer psychischen Stresssituation als Zwang oder Nötigung empfunden werden. Der Zwangscharakter der Verheiratung kann von außen nicht immer objektiv eingeschätzt werden. Was kann die deutsche Gesellschaft zur Überwindung der „Ehrenmorde“ und der „Zwangsverheiratung“ tatsächlich leisten?

2./3. März 2007, Berlin
 

Wir wollen Arbeit! Gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit - Open Space

Als beteiligungsorientierte Ideenwerkstatt will dieser Open Space unter anderem Raum dafür bieten, dass Jugendliche ihre Bedürfnisse und Ängste thematisieren können und eigene Ideen und Strategien zur Überwindung von Jugendarbeitslosigkeit entwickeln; sich gegenseitig von erfolgreichen Initiativen und Projekten gegen Jugendarbeitslosigkeit zu berichten; Erfahrungen auszutauschen und die Bedingungen für ein gutes Gelingen herauszufinden; neue Denk- und Handlungsanstöße zu sammeln; sowie gemeinsam (Projekt-)Ideen und Kooperationen zu entwickeln und anschließend umzusetzen.

1. März 2007, Stuttgart
 

Grenzen der Privatisierung - Wie viel Staat brauchen wir in der globalisierten Welt?

In der Analyse "Grenzen der Privatisierung, Bericht an den Club of Rome" zeigt Ernst Ulrich von Weizsäcker gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern auf, dass die weit verbreitete Vorstellung, Privatisierung sei generell Fortschritt und bringe Wachstum, falsch ist. Erhard Eppler steht in seinem glaubwürdigen Plädoyer "Auslaufmodell Staat" für eine staatliche Ordnung, die gerade in Umbruchzeiten ein Mindestmaß an Sicherheit bieten und die demokratischen Werte sichern muss. Das Fritz-Erler-Forum der FES lädt ein zum Podiumsgespräch mit beiden Autoren - Einführung durch Ute Vogt, MdL und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion.

 

Februar 2007

Teilansicht des Bildes "New York" von H. Peter Irberseder28. Februar 2007, München
 

Amerikanische Impressionen: CHRISTO und Jeanne-Claude - Sam Francis - James Rosenquist - H. Peter Irberseder


In Zusammenarbeit mit dem Amerika Haus Verein München und der Galerie Ruf, München zeigt das BayernForum nach der Veranstaltungsreihe "America under Attack" nun diese Ausstellung im Amerika Haus mit Original-Werken von Christo, Sam Francis, H. Peter Irberseder und James Rosenquist. Die Ausstellung wird gezeigt bis 27. April 2007.

27. Februar 2007, Berlin
 

Rechtsextremismus im Stadion - Unschöne Einzelfälle oder politische Gefahr?

Gibt es einen klaren Trend zur Zunahme rechtsextremer Vorfälle im Fußball, oder lediglich eine sensiblere Öffentlichkeit für dieses Problem? Welche Ursachen rechtsextremer Vorkommnisse in deutschen Fußballstadien lassen sich erkennen? Wir wollen das Problem des Rechtsextremismus im Stadion näher betrachten und in der Diskussionsveranstaltung herausfinden, ob es sich bei diesem Phänomen eher um unschöne Einzelfälle oder vielmehr um eine ernstzunehmende politische Gefahr handelt.

Foto zeigt Willy Brandt27. Februar 2007, Potsdam
 

Ausstellungseröffnung: Willy Brandt - Ein politisches Leben (1913 - 1992)

Gemeinsam mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte lädt die FES ein zur Eröffnung der Ausstellung zur Würdigung des Lebens und Wirkens von Willy Brandt. Eröffnungsrede von Günter Baaske, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag Brandenburg und Filmvorführung "Willy Brandt im Jahr der deutschen Einheit" (Filmdokumentation aus den Beständen des deutschen Rundfunkarchivs, Babelsberg). Die Ausstellung wird gezeigt bis 21. März 2007.

27. Februar 2007, München
 

Mit Führungsfrauen im Gespräch

Zu Gast beim Gesprächskreis "Mit Führungsfrauen im Gespräch" des BayernForum ist heute Brigitte von Welser, Geschäftsführerin der Gasteig München GmbH, der Betreibergesellschaft des Gasteig, das als das größte städtische Kulturzentrum Heimstatt der Münchner Philharmoniker, der Bibliothekszentrale samt der Zentralbibliothek, der Münchner Volkshochschule und des Richard-Strauss-Konservatoriums ist.

26. Februar 2007, Berlin
 

Kolumbianische Perspektiven: Gewaltspirale oder Friedensdividende?

Mit einer Gruppe von sechs prominenten, hochrangigen kolumbianischen Politikern, die sich auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Deutschland aufhalten, diskutieren wir über die Perspektiven der politischen Entwicklung Kolumbiens, über Themen wie Demobilisierung, Wiedergutmachtung und Versöhnung, aber auch darüber, welche Rolle die internationalen Beziehungen des Landes – vor allem die zu den USA und zu Europa – in der gegenwärtigen Situation spielen. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem IAI Berlin.

26. Februar 2007, München
 

Türkische Frauen in Deutschland und berufliche Karriere

Podiumsdiskussion im Rahmen der Deutsch-Türkischen Kulturwochen mit Dilek Kolat, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Ekin Deligöz, Mitglied des Bundestages, Zühal Bilir-Meier, Sozialpädadogin. Moderation der Diskussion: Brigitte Meier, Stadträtin der Landeshauptstadt München.

Plakat der "Hammer=Rehwü" 1982/8324. Februar 2007, Berlin
 

Zwischen "Phantasia" und "Mont Klamott" - Musik in der "Da Da eR" Anfang der 80er Jahre

1982/83 tourte die "Hammer=Rehwü" durch die DDR, ein skurriles Spektakel, das Klischees aller Couleur persiflierte und Wachsein und Widerstand im Alltag beschwor. Bei offiziellen Veranstaltungen wie dem Festival des politischen Liedes der der Leistungsschau der Unterhaltungskunst aufgeführt, aber auch in einem DDR-Bezirk verboten, wurde die Hammer=Rehwü ein "Höhepunkt der offiziell geduldeten, aber trotzdem kritischen Liedermacher/Theater-Aufführungen in der postbiermannschen Ära der DDR" (David Robb). Im Podiumsgespräch werden die Zeitzeugen Dieter Beckert, Steffen Mensching, Rudi Pahnke, Michael Rauhut und Barbara Thalheim von ihren Erfahrungen und Erlebnissen berichten.

24. Februar 2007, Heilbronn
 

Südosteuropa: Der schwierige Prozess zu Versöhnung und Frieden

Erst nach dem Ende des Kosovo-Kriegs entwickelte die Europäische Union mit der Schaffung des Stabilitätspakts für Südosteuropa eine konsistente Politik gegenüber den Nachfolgestaaten Jugoslawiens. Diese jungen Staaten gelten als potentielle Mitglieder der EU. Aber Aussöhnung, Stabilität und Frieden setzen sowohl regionale Zusammenarbeit als auch einen Prozess der Annäherung an die EU voraus. Diese Tagung der FES in Kooperation mit dem Netzwerk Mannheimer Kreis e.V. möchte zeigen, dass für diesen schwierigen und langwierigen Prozess trotz mancher Rückschläge bereits viele Vorausetzungen geschaffen worden sind, es aber weiterhin enormer Reformen in den betroffenen Ländern bedarf.

23. Februar 2007, Magdeburg
 

2. Praxistag "Integration in Regionen" - Junge Menschen in strukturschwachen Regionen

Die Abwanderung junger Menschen aus strukturschwachen Regionen stellt ein immer größeres gesellschaftspolitisches Problem dar. Hohe Arbeitslosigkeit, schwache soziale und kulturelle Infrastruktur und eine zunehmende Perspektivlosigkeit veranlassen die Jugendlichen - insbesondere junge Frauen - ihre Heimatregionen zu verlassen. Der Praxistag des Projektes 'Gesellschaftliche Integration' versteht sich als ein Forum für PraktikerInnen, in dem modellhafte Projekte vorgestellt und die skizzierten Fragen in Workshops bearbeitet werden. Zudem sollen aus den Praxis-Erfahrungen der TeilnehmerInnen Handlungsempfehlungen entwickelt werden, die zu einer stärkeren Vernetzung und Stärkung von Ressourcen der lokalen Akteure führen. Die Veranstaltung wurde vom Kultusministerium als LehrerInnenfortbildungsveranstaltung weiterer Träger anerkannt.

22. Februar 2007, Mülheim an der Ruhr
 

Gesellschaftliche Verantwortung und Unternehmensführung

Die Regionalgruppe NRW des Managerkreises der FES lädt ein zur Podiumsveranstaltung mit Dr. Reinhard Marx, Bischof von Trier, und Christoph Dänzer-Vanotti, Mitglied des Vorstandes der E.ON AG, Düsseldorf. Moderation Ulrich Weber, Mitglied des Vorstandes RAG AG, Essen.

Foto zeigt Prof. Dr. Christian Pfeiffer, KFN22. Februar 2007, Oberschleißheim
 

Medienverwahrlosung als Ursache von Schulversagen und Jugenddelinquenz - was ist zu tun?

"Vom Glotzen lernt man nichts" ist der Titel des Vortrags von Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V., zu dem das BayernForum der FES einlädt. Es gilt, bei den Kindern die Lust auf Aktivitäten abseits von Computerspielen und Fernseher zu wecken und bei den Eltern neue Aufklärungsarbeit zu leisten.

20. Februar 2007, Halle
 

Mindestlohn - Arbeiten um zu leben!
Schwerpunkte und aktuelle Entwicklungen nachhaltiger Arbeitsmarktpolitik in Deutschland


Welche arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur Integration in den Arbeitsmarkt haben sich bewährt, welche nicht und wo besteht nochmaliger Reformbedarf? Gibt es spezifisch ostdeutsche bzw. regionale Rahmenbedingungen, die es zu beachten gilt? Welche Akteure müssen bei einer regionalen Arbeitsmarktpolitik stärker miteinbezogen werden? Wo besteht erhöhter Qualifizierungsbedarf? Arbeitsmarktpolitische Fachtagung.

16. Februar 2007, Mannheim
 

"Islamische und westliche Welt" - Buchpräsentation mit Hintergrundgespräch und politischem Kabarett

Wachsende Spannungen, Entfremdung und Konflikte prägen das Verhältnis zwischen dem Westen und den islamischen Ländern. Der erschienene Band "Islamische und westliche Welt" sucht nach Antworten - insgesamt 20 Autoren nähern sich mit unterschiedlichen Standpunkten diesem Beziehungsgeflecht. Prof. Dr. Michael von Hauff stellt das Buch vor, daran schließt sich eine Podiumsdiskussion und politisches Kabarett mit Senay Duzcu an.

Foto zeigt Frau, die durch einen flachen See läuft / Quelle: Kairos Filmverleih, Göttingen15. Februar 2007, Berlin
 

Zwischen - Welten
Mittlerinnen zwischen Nordafrika und Europa


Exil bedeutet ein Leben zwischen den Welten. Die Kultur des Herkunftslandes und die des Exillandes müssen in eine oft mühsam zu erarbeitende Balance gebracht werden. Besonders Frauen im Exil geraten ins Spannungsfeld widersprüchlicher Rollenmuster und Erwartungen. Die FES lädt ein zu Lesungen verschiedener Autorinnen, der Vorführung des Films "Das schlafende Kind / L'enfant endormi" (Marokko 2004) sowie einer Podiumsdiskussion.

14. Februar 2007, Magdeburg
 

Jenseits von Hartz-IV-Frust: Wege und Irrwege beim Umgang mit der Ressource Arbeitslosigkeit

Wie sehr behindert die Fiktion der "Arbeitsgesellschaft" die Suche nach alternativen Ansätzen zur Arbeitslosigkeit? Sind Modellprojekte wie das der "Bürgerarbeit" geeignet, für Arbeitslose nachhaltige Perspektiven zu schaffen. Diese und weitere Fragen sind Gegenstand einer Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der Landes- und Kommunalpolitik und WissenschaftlerInnen.

13. Februar 2007, Berlin
 

Mehr Staat - mehr Sicherheit?

Braucht der Bund mehr Kompetenzen aufgrund neuer Herausforderungen wie Terrorismus und Organisierte Kriminalität? Bedeutet mehr Sicherheit notwendigerweise die Einschränkung von Grundrechten? Diese und andere Fragen diskutiert die FES in einer Veranstaltung der Reihe "Moderner Staat". Den Eingangsvortrag hält Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, Universität Marbung.

12. Februar 2007, München
 

Erwartungen an die Deutsche Ratspräsidentschaft: Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Verfassung und Erweiterung

Man will vieles erreichen während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft: Wirtschaftspolitisch will man sich auf die Energiepolitik konzentrieren. Überflüssige Bürokratie soll abgebaut, die EU-Gesetzgebung vereinfacht, das Sozialmodell Europa weiterentwickelt werden. Die Zukunft der Außen- und Sicherheitspolitik, die Organisation der Erweiterung auf inzwischen 27 Mitgliedsstaaten sind ebenso Themen wie die Debatte um den künftigen Haushalt, die Agrar- und Kulturpolitik. Die FES lädt ein zum Vortrag "Erwartungen und Problemdarstellung - Möglichkeiten und Grenzen politischer Handlungsspielräume der Ratspräsidentschaft" von Dr. Hans Arnold, Botschafter a.D., mit anschließender Diskussionsrunde.

10. Februar 2007, Frankfurt
 

Schein als Sein. Medien, Kommerz und Öffentlichkeit

Die wachsende Ökonomisierung und Kommerzialisierung der Medien lässt die Information als Kulturgut schrittweise verblassen. Dies stellt Mediennutzer wie Journalisten vor neue Herausforderungen. Ob wir Medienkonsument, Medienmarionette oder Medienbürger werden, dies wird zukünftig über die Qualität unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens mitentscheiden. Rechtliche, technische, qualitative, soziologische sowie ethnische Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion des Symposiums des AdolfArndtKreises der FES.

8./9. Februar 2007, Bonn
 

Die Welt ist wieder heimgekehrt - Evaluation der Fußball-WM 2006

Gemeinsamer Workshop der Friedrich-Ebert-Stiftung, des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes, des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen und des Instituts für Sportkultur und Weiterbildung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

6. Februar 2007, Bonn
 

Sichere Energieversorgung - Element einer umfassenden Sicherheitspolitik

Tagung des Sicherheitspolitischen Forums NRW der FES u.a. mit einem Einführungsvortrag von Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Foto zeigt Horst Ehmke5. Februar 2007, Berlin
 

METAMORPHOSEN - Annäherung an einen vielseitigen Freund

Die Autoren des Buches 'METAMORPHOSEN' - unter ihnen prominente Politiker, Wissenschaftler, Publizisten und private Freunde - ehren Horst Ehmke, der im Februar 80 Jahre alt wird. Peter Struck, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, stellt das Buch vor und spricht mit dem Jubilar.

Foto zeigt Friedrich Ebert2. Februar 2007, Weimar
 

Ausstellungseröffnung: Friedrich Ebert (1871 - 1925) - Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten

Zur Erinnerung an Friedrich Ebert, den ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten, zeigt die FES in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Weimar bis zum 25. März 2007 diese Ausstellung.

3. Februar 2007, Bonn
 

Schule in der Einwanderungsgesellschaft

Auf der Fachkonferenz des Gesprächskreises Migration und Integration wird diskutiert, welchen Anforderungen die Schule in der Einwanderungsgesellschaft gerecht werden muss und
welche interkulturellen Konzepte erfolgversprechend sind. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme sollen Empfehlungen für die Praxis erarbeitet werden.

2. Februar 2007, Saarbrücken
 

Der Wert der Gesundheit

Gesundheit ist mehr als ein Kostenfaktor. Gesundheit ist Lebensqualität für den Einzelnen, Sozialkapital und Produktivität für Gesellschaft und Wirtschaft, Wachstumsbranche und Beschäftigungsmotor. Die Tagung will mit impulsgebenden Vorträgen Positionen und Argumente austauschen und Gesundheit und ihre Erhaltung als ethischen Wert und als Grundgesetzauftrag neu definieren. Verstaltung in Kooperation mit der Arbeitskammer des Saarlandes.

Foto zeigt Paar mit Kind /  © Fred Goldstein, FOTOLIA1. Februar 2007, Berlin
 

Familienpolitik aus der Gleichstellungsperspektive - Ein europäischer Vergleich

Zu der internationalen Konferenz werden unter anderem Meg Munn, die britische Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung, die ehemalige schwedische Sozialministerin Berit Andnor sowie Bärbel Dieckmann erwartet. Im Rahmen dieser Konferenz wird darüber hinaus die gleichnamige Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung vorgestellt, in der die Familienpolitik in Frankreich, Großbritannien, Schweden und Deutschland untersucht wird.

1. Februar 2007, Berlin
 

Pressegespräch zur Studie "Berufsbildung im Umbruch - Signale eines überfälligen Aufbruchs"

40 % aller ausbildungswilligen Schulabgäng finden keinen regulären Arbeitsplatz mehr und landen im Übergangssystem. In der aktuellen Studie von Prof. Dr. Baethge und Prof. Dr. Solga (Universität Göttingen), die im Auftrag der FES erstellt wurde, wird der bedrohliche Zustand des deutschen Berufsbildungssystems analysiert. Als zusätzlichen Impuls für die öffentliche Diskussion hat das Netwerk Bildung der FES eine Stellungnahme verfasst, die konkrete Anforderungen an eine langfristig ausgerichtete (Berufs-) Bildungspolitik formuliert.

 

Januar 2007

31. Januar 2007, Brüssel
 

Ausstellungseröffnung: "Wagt weiter! Willy Brandt - Staatsmann und Europäer (1913 - 1992)"

Das Europabüro der FES begleitet mit dieser Ausstellung über Willy Brandt die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007. Sie ist Teil des offiziellen Kulturprogramms der Präsidentschaft in Brüssel. Die Rolle Willy Brandts im Prozess der Europäischen Integration wird beleuchtet und zentrale Elemente seines politischen Denkens präsentiert: Die Versöhnung mit dem Osten, die Verbesserung der Beziehungen zwischen Nord und Süd sowie die Modernisierung der Bundesrepublik Deutschland. Ausstellungseröffnung durch Kurt Beck und Anke Fuchs. Die Ausstellung wird gezeigt bis 30. Juni 2007.

31. Januar 2007, Magdeburg
 

Ausgegrenzt und verdrängt? Wie integrieren wir das "Abgehängte Prekariat" in Ostdeutschland?

Welche Strategien und Möglichkeiten der (Re-)Integration des "Abgehängten Prekariats" in unsere Gesellschaft gibt es? Worin liegen die Ursachen des fehlenden Vertrauens in die Demokratie? Wie kann die Politik das Vertrauen zurück erlangen und die Teilhabe möglichst aller Bevölkerungsschichten am politischen Leben sichern? Diese Fragen diskutiert die Veranstaltung und stellt außerdem die Ergebnisse der FES-Studie "Gesellschaft im Reformprozess" vor.

Karikatur von Gerhard Mester31. Januar 2007, Berlin
 

Ein Jahr Informationsfreiheitsgesetz des Bundes

Ein Jahr Informationsfreiheitsgesetz - das ist sicher zu kurz, um die Auswirkungen des Gesetzes im Sinne einer Evaluation feststellen zu können. Der Zeitraum ist aber lang genug, um die bislang vorliegenden Erfahrungen einer ersten Bewertung im Sinne einer begleitenden Beobachtung zu unterziehen. Welche Erfahrungen gibt es bei der praktischen Umsetzung des Gesetzes, wenn Informationssuchende sich an Behörden wenden? Welche Hürden liegen noch vor Transparenz und Öffentlichkeitsprinzip? Wo sind die rechtspolitischen Perspektiven der Informationsfreiheit in Deutschland zu sehen?

31. Januar 2007, München
 

Israel: Geschichte, deutsche Verantwortung und Kritik
Das Manifest der 25 deutschen Wissenschaftler


Im November 2006 haben deutsche WissenschaftlerInnen ein "Manifest der 25" zum Verhältnis Deutschlands zu Israel veröffentlicht. Darin plädieren sie dafür, dass die "besonderen Beziehungen zwischen beiden Staaten überdacht werden müssen". Das Manifest gibt Anlass zur Diskussion mit Prof. Dr. h.c. Karlheinz Koppe, Unterzeichner des Manifests und Daniel C. Brecher, Historiker und Autor des Buches "Fremd in Zion. Aufzeichnungen eines Unzuverlässigen".

30. Januar 2007, München
 

America under attack? Wie unbedroht ist Amerika - wie bedroht ist Europa?
Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 haben Bedrohungen und Angstvorstellungen ihren Ausdruck in vielerlei Prozessen in den Vereinigten Staaten gefunden und wurden ein Teil der US-Kultur. Von amerikanischer Seite wird mehr Verständnis für diese Ängste und damit verbunden mehr Unterstützung der Amerikaner im Kampf gegen den internationalen Terrorismus seitens der Europäer angemahnt. Andererseits argumentieren Europäer ihrerseits mit den Anschlägen in London und Madrid, jedoch hat sich eine vergleichbare Bedrohungs- und Angstkultur in Europa nicht herausgebildet. Gibt es unterschiedliche Beurteilungen terroristischer Bedrohungsszenarien oder ist es eher so, dass in Europa mit der terroristischen Bedrohung politisch, emotional und strategisch anders umgegangen wird als in Amerika?

 
29. Januar 2007, München

Russland in der Spätphase Putins - Zwischen Stagnation oder Modernisierung

Podiumsdiskussion zur aktuellen Entwicklung in Russland. Zum besseren Verständnis der russischen Innen- und Außenpolitik wird Prof. Dr. Petr A. Fedosov beitragen. Seit 2000 ist er Professor für vergleichende Politikwissenschaft, zunächst an der Linguistischen Universität und seit 2003 an der MGIMO. Gleichzeitig ist er Direktor für PR und Öffentlichkeitsarbeit an der Erdöl- und Erdgasgesellschaft “ITERA”.

26./27. Januar 2007, Parsberg
 

Workshop: Zukunft der sozialen Demokratie - das neue Grundsatzprogramm der SPD in der öffentlichen Diskussion

Der Workshop befasst sich mit der Frage, wie öffentliche Veranstaltungen über das neue Grundsatzprogramm angelegt sein sollten, um den Dialog zwischen Politik und Gesellschaft für beide Seiten gewinnbringend zu gestalten. Der Teilnahmebeitrag beträgt 30,00 Euro incl. Übernachtung in Einzelzimmern und Verpflegung.

26.-28. Januar 2007, Chemnitz
 

Antisemitismus und Rechtsradikalismus: alte Gesichter, neue Gewänder

Die Antisemiten - so das Fazit einer hochrangig besetzten Konferenz der Bundeszentrale für politische Bildung - sind mitten unter uns und gewinnen an Boden. Im Alltag äußert sich ein neuer Antisemitismus, oft verpackt als Israelkritik oder als Wunsch, "mit der Vergangenheit abzuschließen". Die FES lädt bei einem Wochenendseminar zum gemeinsamen Nachdenken und Diskutieren über alte und neue Fragen sowie fragwürdig gewordene Antworten ein.

25. Januar 2007, Berlin
 

Präimplantationsdiagnostik - Anwendungsperspektiven in Europa

Haben wir in Deutschland Anlass, unser Verbot von PID zu überdenken? Anlass für diese Frage ist die von der FES in Auftrag gegebene Studie von Prof. Dr. Irmgard Nippert „Präimplantationsdiagnostik - ein Ländervergleich“, in der die gesetzlichen Regelungen zur Präimplantationsdiagnostik (PID) in Belgien, Großbritannien und Frankreich vergleichend nebeneinander gestellt werden. In allen drei EU-Staaten ist PID zulässig. Das Gutachten untersucht, in welchem Ausmaß die unterschiedlichen Regulierungsmodelle Einfluss auf die Entwicklung und Ausweitung der PID in den untersuchten Ländern haben. Hochrangige Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Ethik diskutieren die Situation zur PID in Europa. Im Zentrum steht dabei insbesondere auch die Frage nach der deutschen Perspektive in Bezug auf das hier geltende PID-Verbot. Gutachten zum Download

Foto zeigt Wolfgang Horsch25. Januar 2007, München
 

Vernissage mit Ausstellung: Politische Karikaturen und Cartoons von Wolfgang Horsch


Das Bayernforum zeigt in seiner Kleinen Galerie bis 23. Februar die politischen Karikaturen und Cartoons von Wolfgang Horsch. Zur Eröffnung der Ausstellung laden wir ein zur Vernissage.

25. Januar 2007, Berlin
 

Anerkennung selbst erfahren - die Gleichwertigkeit anderer respektieren

Je weniger Anerkennung eine Mensch erhält, je schlechter seine Anerkennungsbilanz insgesamt ausfällt, desto weniger ist er selbst dazu bereit, die Gleichwertigkeit und Unversehrtheit aller Menschen zu respektieren, besonders nicht derer, die er als "anders" oder "fremd" erlebt. Die Veranstaltung gibt einen Einblick in die Ergebnisse der Langzeitstudie "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" des Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld, stellt ein Verfahren zur Selbstbewertung vor und gibt den TeilnehmerInnen ausreichend Materialien an die Hand, um Akteure in Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen und Stadtteilen zu befähigen, Entwicklungsprozesse systematisch auf das Gleichwertigkeitserleben von Kinder und Jugendlichen auszurichten.

Europakarte23. Januar 2007, Berlin
 

Wir bringen Europa auf Kurs! Eine junge Agenda für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft

Die Tagung gibt jungen Menschen Raum, ihre Wünsche, Ziele und Erwartungen an Europa und an die deutsche Ratspräsidentschaft zu artikulieren und mit Politiker/innen und Wissenschaftler/innen zu diskutieren.

23. Januar 2007, Tübingen
 

Jüdische Identität im deutsch-amerikanischen Dialog


Der Vortrag in englischer Sprache von Prof. Dr. Jeffrey Peck, Georgetown University Washington DC, befasst sich mit den dramatischen Veränderungen der jüdischen Identität in Deutschland durch transatlantische und globale Einflüsse. Was in Deutschland mit den Juden vor sich geht, ist nicht nur von nationaler, sondern auch von internationaler Bedeutung. Eine Veranstaltung aus der Reihe 'Forum Europa und Amerika'.

22. Januar 2007, Berlin
 

Soziale Gerechtigkeit morgen - Die Zukunftsfähigkeit der Sozialsysteme

Der Managerkreis der FES startet in 2007 mit einer Podiumsdiskussion zur sozialen Gerechtigkeit. Podium: Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Direktorin, Institut für Arbeitsmarkt- und Beruftsforschung; Kurt Beck, Vorsitzender der SPD; Thomas Middelhoff, Vorstandsvorsitzender Karstadt Quelle AG; Ulrich Pfeiffer, Sprecher des Managerkreises. Moderation: Florian Gerster, Staatsminister a. D., Partner Ray & Berndtson Unternehmensberatung,  Mitglied des Vorstandes des Managerkreises. Thesenpapier "Soziale Gerechtigkeit morgen"

22. Januar 2007, Leipzig
 

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft. Europapolitische Perspektiven für 2007

Die Römischen Verträge von 1957 gelten als Gründungsakte der Europäischen Union. Sind sie noch zeitgemäß, oder braucht die europäische Idee 50 Jahre später einen neuen Impuls? Vortrag von Martin Schulz, Vorsitzender der Sozialistischen Fraktion im Europäischen Parlament und anschließende Diskussion.

19. Januar 2007, Eberswalde
 

"Liebe Regine ... Erinnerungen zum Weiterleben" - Buchlesung und Diskussion
Anläßlich des 5. Todestages liest Annette Hildebrandt aus den gleichnamigen Erinnerungen an die Schwägerin Regine Hildebrandt.

16. Januar 2007, Berlin
 

Sicherheit ohne Staat - Staat ohne Sicherheit?

"Vom Wandel der Grundlagen zu einem neuen Staatsverständnis" ist der Titel der dreiteiligen Veranstaltungsreihe unter der Überschrift "Moderner Staat". Am 16. Januar hält Prof. Dr. Martin Kutscha, Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege, Berlin, den Einführungsvortrag. Die anschließende Podiumsdiskussion befasst sich mit den Grundfragen der Sicherheit im Staat. Weitere Veranstaltungstermine: 13. Februar und 13. März 2007.

16. Januar 2007, Hamburg
 

Der Hamburger NSDAP-Gauleiter Karl Kaufmann: Selbstdarstellung, öffentliche Wahrnehmung und Legenden vor und nach 1945

Dr. Frank Bajohr, Mitautor von "Hamburg im Dritten Reich" und Mitarbeiter der Forschungsstelle für Zeitgeschichte, untersucht die wechselnde öffentliche Wahrnehmung und Legendenbildung um den ehemaligen Gauleiter Karl Kaufmann, die viel über die Einstellung und das Rechtfertigungsbedürfnis der Hamburger Bevölkerung verrät, aber mit der realen Person Kaufmans wenig zu tun hat.

13./14. Januar 2007, Bonn
 

Hochschule und Arbeitsmarkt

Diese Tagung richtet sich an Studierende und junge BerufseinsteigerInnen. In verschiedenen Podiumsdiskussionen und Workshops geht es an diesem Wochenende um Bildung als soziale Frage, Durchlässigkeit zwischen Arbeitsplatz und Hochschule, Nachwuchsförderung, Berufsorientierung und Praxis und die gesellschaftliche Verantwortung der Hochschulen.

12./13. Januar 2007, Auerbach
 

Jugendpolitik im Vogtland

Wochenendseminar zur Jugendpolitik im Vogtland mit u.a. folgenden Themen: Schule - Lehre - arbeitslos, Gesellschaftliches und politisches Engagement von Jugendlichen, Jugend ohne Lobby?

11. Januar 2007, Bonn
 

Wie kommen die MigrantInnen in die Medien? Neue Perspektiven für Vernetzung und Dialog

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt gemeinsam mit dem Dritte-Welt-Journalistinnen-Netz ein zu einem Markt der Begegnungen, Workshops und Podiumsdiskussion zum Thema "neue Perspektiven für eine gerechtere Verteilung der medialen Teilhabechancen in unserer Einwanderungsgesellschaft".

3./4. Januar 2007, Schwerin
Agrarpolitischer Gesprächskreis

Der Agrarpolitische Gesprächskreis startet im neuen Jahr mit drei wichtigen Schwerpunkten von politischer und fachlicher Brisanz: Agrar- und Ernährungsmarketing, Tierseuchen: Prophylaxe und als drittes Thema Lebensmittelqualität und Lebensmittelsicherheit.