Lesen Sie hier den Konferenzbericht.
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Deep seated interests pose three types of threats or challenges to the implementation of the Constitution of Kenya 2010. These interests seek to retain the status quo, reverse the gains, or manipulate the content, direction and pace of reform or implementation. Opportunities lie in focusing on the key agents of reform in the form of core institutions, agencies, organs, officials and individuals in Government, political process, the academy, the private sector, civil society and international community. The March 4, 2013 General Elections are essentially a referendum on fidelity to the Constitution, on the one hand, or the reversal or manipulation of the reform process.
ISBN 9966-957-20-0 Download PDF>>> Version francaise
ISBN 978-9956-0-9244-4 Download PDFISBN 978-3-86498-419-8 Download PDF (2155KB)
Programme Zambia
Report on the elections of September 2011 by Friedrich-Ebert-Stiftung Zambia
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ISBN 978-99945-72-38-0 Download PDF (928KB)Published by Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) fesmedia Africa
ISBN 978-99916-864-1-7 Download PDF (225KB)Nigeria-Experte Thomas Mättig, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Abuja/Nigeria, spricht im DW-Interview über die aktuelle Situation im Land: im Kampf gegen die islamistische Sekte Boko Haram hat Nigerias Präsident Jonathan für drei Bundesstaaten den Notstand erklärt. Es ist fraglich, ob das die Gewalt stoppen wird. Link zum Interview
Von Politiker_innen in Afrika wird oft das Argument
vorgebracht, dass Homosexualität unafrikanisch sei.
Dr. Rita Schäfer erläutert im folgenden Beitrag, wie man dieses Argument
entkräftet und warum es auch heute noch in einigen afrikanischen Ländern
Gesetze gibt, die Homosexualität diskriminieren.
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zum Beitrag
Beitrag: „Die Zivilgesellschaft“
Während der Interviews erzählen Godwyns Onwucheckwa und Dr.
Rita Schäfer von verschiedenen Kontexten in Nigeria und Simbabwe, in welchen
sie mit Homophobie konfrontiert wurden.
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Beitrag: „Die Situation in der Republik Südafrika“
Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Ländern hat die
Republik Südafrika eine ideale Gesetzeslage: Diskriminierung aufgrund von
sexueller Orientierung und sexueller Identität sind verboten. Eva Range und
Mojisola Adebayo sprechen im folgenden Beitrag über Südafrika.
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zum Beitrag
Beitrag: „Filmvorstellung: ‚Call me Kuchu‘
Im Rahmen der mehrteiligen Veranstaltungsreihe zum Thema
zeigte das Afrikareferat der Friedrich-Ebert-Stiftung u.a. den Film „Call me
Kuchu“. Der Film wurde mit den verschiedensten Preisen ausgezeichnet u.a. mit
dem Cinema Fairbindet Preis 2012 und dem Teddy Award 2012 für den besten
Dokumentarfilm.
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zum Beitrag
Beitrag: „Die Rolle der Kirchen“
Tim Kuschnerus, Ev. Geschäftsführer der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) war der Interviewpartner für diesen Beitrag über die Rolle der
Kirche. Kirche, so betont er, müsse Teil der Lösung werden und nicht das
Problem bleiben.
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Beitrag: „Wege des Engagements“
Godwyns Onwuchekwa und Mojisola Adebayo haben beide
nigerianische Wurzeln und leben in London. Im Interview sprachen sie darüber,
wie sie sich gegen Diskriminierung und für Toleranz engagieren.
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Beitrag: „Politische Antworten gegen Homophobie und
Diskriminierungen“
Der menschenrechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion,
Christoph Strässer sprach im Interview über die Möglichkeiten zu politischen
Lösungen von deutscher Seite.
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Beitrag: „Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung“
Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung engagiert sich gegen
Menschenrechtsverletzungen und unterstützt LSBTI Aktivist_innen im globalen
Süden. Die Pressesprecherin Renate Rampf berichtet im Interview über die Arbeit
der Stiftung, die den Namen des sozialdemokratischen Sexualforschers (Magnus
Hirschfeld) und der afrikanischen Pionierin der Lesbenbewegung (Fannyann Eddy)
trägt.
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zum Beitrag
Auch mit Jens-Uwe Hettmann, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Abidjan, Côte d'Ivoire hat Peter Hiller von der DW gesprochen. Das Porträt der DW über den Präsidenten der Côte d'Ivoire, der zur Zeit auch den Vorsitz der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) innehat, lesen Sie bitte hier: Link zum Artikel der DW
Andry Rajoelina war Anfang 2009 in einer Situation gewaltsamer politischer Wirren auf verfassungswidrige Weise zur Macht gelangt. Nachdem sein Vorgänger im Amt des Präsidenten und politischer Erzfeind Marc Ravalomanana im Dezember letzten Jahres bereits seinen Verzicht auf eine Kandidatur bekannt gab, war Rajoelina zusätzlich durch die Internationale Gemeinschaft und Teile der madagassischen Öffentlichkeit unter Druck geraten, es Ravalomanana gleich zu tun. Damit hat sich die von der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) vorgeschlagene und von der Europäischen Union favorisierte „Weder…Noch“-Lösung (weder Ravalomanana, noch Rajoelina sollten zur nächsten Wahl antreten) durchgesetzt.
Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung einer seit 2009 anhaltende Krise. Die Umstände des Rückzugs und der Wortlaut der Erklärungen des Transitionspräsidenten geben jedoch Anlass zu einer weitaus pessimistischeren Betrachtung. Denn Rajoelina scheint die Politik nicht dauerhaft verlassen zu wollen, so kündigte er dem madagassischen Volk an „Seid ohne Furcht, ich werde euch nie fallenlassen“ - und damit seine baldige Rückkehr in die Politik. Für diese werden gerade die Weichenstellungen vorgenommen. So gab Rajoelina mit seinem Rückzug ebenso an, den eigentlich schon von der Internationalen Gemeinschaft und zusammen mit der Opposition abgesegneten Wahlkalender wieder verändern zu wollen. Anders als bisher vorgesehen, sollen nun die Parlamentswahlen vor den Präsidentschaftswahlen stattfinden. Dies wäre eine Neuerung in der madagassischen Geschichte, die meist dadurch geprägt war, dass die mehr oder minder demokratisch an die Macht gelangten Präsidenten nach ihrem Machtzugriff Legislativwahlen veranstalteten, die zu ihnen genehmen Parlamentsmehrheiten führten. Grundsätzlich ist an starken Abgeordneten und der Vertretung verschiedener regionaler und ethnischer Partikularismen in der Nationalversammlung nichts auszusetzen. Es ist jedoch zu bezweifeln, dass Rajoelina hiermit eine grundsätzliche Novellierung der Staatsorganisation anstrebt, vielmehr geht es um seinen Machterhalt. In den Medien ist von einen Putin-Szenario die Rede, also dem Vorbild jenes russischen Präsidenten, der das Land nach Ende seiner Präsidentschaft als Premierminister weiterregiert.
In den kommenden Wochen wird sich erweisen, wie weit die politische Initiative des noch amtierenden Präsidenten trägt. Sollte es tatsächlich zu einem Vorziehen der Legislativwahlen kommen, so könnte dies eine faktische Verlängerung der Ära Rajoelina bedeuten. Noch hat die Internationale Gemeinschaft nicht einmütig auf diesen Vorschlag reagiert. Fest steht aber, dass Rajoelina als weiterhin starker Mann der Insel alle Trümpfe in der Hand hält. Noch hat der Rückzug des Präsidenten nichts gelöst, die politische Krise in Madagaskar geht somit in die nächste Runde.
Kurzbericht von Merin Abbass, Referent Südliches Afrika, FES
Siehe auch >>> vorherigen Kurzbericht zu diesem Thema
Am Wochenende wurde der militärische Einsatz Frankreichs im westafrikanischen Mali verstärkt. Hören Sie hier das Interview mit Annette Lohmann, Büroleitung der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem schweizerischen Sender SRF, das Interview führte Helen Hürlimann: link zum Interview
Einen weiteren Kommentar von Annette Lohmann, finden Sie in dem Bericht von Marc Dugge, ARD, bei der Tagesschau: link zum Interview.
Bei einer Uno-Debatte in New York wurde über eine Militärintervention in Mali diskutiert. US-Aussenministerin Hillary Clinton nannte die Region ein Pulverfass. Die Sahel-Zone in Afrika wird immer stärker zum Rückzugsgebiet radikaler Islamisten. Im Mittelpunkt steht dabei Mali. Seit letztem April kontrollieren islamische Gotteskämpfer den Norden des westafrikanischen Landes.Wie gefährlich die Region ist, erklärt Annette Lohmann, Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Malis Hauptstadt Bamako. Ein Interview mit Christian Weißflog vom schweizerischen DRS 4 hören Sie hier: Link zum Interview
Lesen Sie mehr in dem Artikel von Philipp Sandner, Deutsche Welle: "Weitere Tote bei Unruhen in Kenia" vom 11.9.2012
Read the related article in the Daily Mail Zambia of August 22, 2012: Scott calls for corruption fight in co-operatives by Chimwemwe Mwale (Accessed: 22.08.2012)
sind die Grundlage dafür, dass Menschen sich über den Fortschritt in ihrem Land informieren, sich ihrer eigenen Rechte bewusst werden, staatliche Leistungen einfordern, Mängel anprangern oder eine gerechtere Ressourcenverteilung verlangen und sich mit Gleichgesinnten austauschen können.
Informationsfreiheit ermöglicht somit Teilhabe und kommt der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung einer Gesellschaft zugute. Das Kompetenzzentrum Medien Afrika trägt dieser Bedeutung mit mehreren langfristig angelegten Arbeitslinien Rechnung und wird die Thematik mit einem eigenen ExpertInnenpanel auf dem diesjährigen Global Media Forum: „The Future of Growth – Economic Values and the Media“ am 18. Juni 2013 aufgreifen: siehe Veranstaltungswebsite der DW
Der Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin, Constantin Grund und der deutsche Botschafter, H.E. Herr Hans-Jörg Neumann haben eine Veranstaltung zur 20jährigen Unterstützung der Demokratie in Bénin ausgerichtet. Einen kurzen Rückblick zur Veranstaltung finden Sie hier
Generating a civil society perspective on security in the Sahel
‘International co-operation is far too important to be left to governments alone’, once stated by the first Social Democratic German Chancellor, Williy Brandt, and still the main driving force of FES’ international work today. Against this background the Abuja Dialogue ‘The Sahel in Upheaval: Long-Term Perspectives on Security in North and West Africa’ was organised to create a platform for civil society actors from the region in order to exchange views on the matter. For that reason about thirty experts and practitioners from academia and relevant working areas from North and West Africa as well as Europe were invited to take part in the method of scenario building.
The aim of the technique of scenario building is to create a visual system of influential factors for the next 20 years. Scenarios are defined as plausible futures that are generated on the basis of analysis of the present conditions. The approach was realised into three phases: firstly, all relevant key factors that cause insecurity in the region were identified. In the second step the relations of the key factors to each other were qualified. Lastly, possible future developments of every key factor were analysed both in a negative as well as positive way. In order to assure an appropriate application of the methodology, Björn Kulp who is specialised in scenario technique was invited to moderate the three-day conference.
Key factors of insecurity in the region
Promptly it came apparent that Mr. Kulp and the moderators of the four working groups will have no easy task to guide the discussions. The participants were really energetic and their profound knowledge in the area of security made it at times hard to compromise on key factor and its exact description. However in the end they agreed on a catalog of nine key factors that were identified as main sources of insecurity in the Sahel region.
Transnational Organised Crime (TOC) constitutes one crucial cause of insecurity. This category covers criminal activities like money laundry, arms, drugs and human trafficking etc.. Political governance is depicted as second key factor and can be described as political leadership, the inability to deliver just electoral processes and educational services as well as poor conflict management. Social-economic conflicts and terrorism were established as another central aspect of insecurity. Apart from that, influences from external and extra-regional powers and the consequences of globalisation were subsumed under the heading of geopolitical contest. Environmental challenges as well as the demography factor especially concerning the youth bulge are other threads to social peace in the Sahel region. Complementary to that, the experts of the conference see energy and other natural resources as a driving force on its own that has a conflict potential and can thus affect power relations and policies. Historical legacies like colonialism and weak institutions and capacity are illustrate as two other key factors of insecurity. And last but not least the ‘chronic illness’ of the region – corruption – was set as a source of insecurity on its own.
Fire fighting instead of fire prevention
During the intensive working days a lot of opinions were exchanged among the experts. For example it became apparent that African conflict resolution is more reactive than proactive which was especially criticised by the practitioners. They saw the lack of conflict management as a source of insecurity that can cause problems in the long-term. However in the end the majority decided to subsume the aspect of conflict resolution as part of political governance. But in addition, political governance was a major point of discussion. For instance, the experts discussed if leadership is a factor on its own or whether it does belong to political governance? Or, is it more adequately to say only governance so that private actors can be made comprehensible?
Historical legacies constituted another key factor that engaged the experts in long discussion. The question was whether or not the past is a causal variable of insecurity and poor governance in the region. For those who were in favour of historical legacies as key factor the main reason for Bad Governance in most African state were the colonial powers that created those states in the post-colonial period of the 1960s. As a consequence of the past, state institutions are not serving the people as they were excluded of the creation process. Others were more of the opinion that it is the African societies that have to become aware of their obligations as citizens. No colonial heritage can explain why free people allow authoritarian leaders to rule their societies. This argument suggests a more “practical” approach to the past and wants to overcome victimhood in order to become more proactive towards the present and the future.
Developing visions for the region
The raw scenarios, built upon the key factors made one aspect very clear: North and West Africa have a lot of potential that can be converted into positive but also into negative development. For example the demographic factor of high rate of youthful population. When there is access for education, health and employment this factor can be transformed into a productive force that can lead to industrialisation and wealth in the future. But when the situation will not alter or even deteriorate then it is very likely that crime rates increase thus creating fertile soils for terrorism and youth gangs to flourish and establish spaces of anarchy.
In the end of the Abuja Dialogue not only the organisers but also the participants were satisfied with the findings of the conference. FES pronounced her commitment to continue the process and rarefy the plausible future scenarios in order to get a better and more detailed idea how the future can look like in 20 years in the Sahel, both in a negative but also in a positive way. Therefore all participants were invited to join the process in the year 2013.
see also: www.fes-westafrica.org/wp/international-conference-on-long-term-perspectives-on-security-in-the-sahel-2/
http://www.fes-westafrica.org/wp/wp-content/gallery/2012/11/Déclaration-de-Bamako_francais.pdf
see also: www.fes-westafrica.org/wp/trends-of-trade-and-commerce-in-west-africa/
Informationen zu unserer Veranstaltungsserie anläßlich des ANC-Jubiläums finden Sie unter www.fes.de/ANC100
Lesen Sie hier den Konferenzbericht.