Mali



Mit der Wahl von Ibrahim Boubacar Keita (kurz IBK) zum neuen Präsidenten Malis am 11. August 2013 wurde die Übergangszeit nach dem Militärputsch vom März 2012 nach einem knappen Jahr offiziell beendet. Mit seiner Wahl verbinden sowohl viele Malier als auch internationale Akteure große Hoffnungen auf einen politischen Neuanfang. Die wichtigste Aufgabe des Präsidenten wird die Verhandlung eines endgültigen Friedensabkommens sein. Dieses wird von der Bevölkerung im Norden wie im Süden akzeptiert werden müssen, um diesmal eine nachhaltige Friedensperspektive zu schaffen. Mit der Einrichtung eines Ministeriums für »Nationale Versöhnung und Entwicklung der Regionen des Nordens« wird dem hohen Stellenwert dieser Fragen Rechnung getragen.

Bislang galt das Land als positives Beispiel für eine demokratische Entwicklung des Kontinents. Seit 1990 erlebte das Land mehrmalige, in demokratischen Wahlen legitimierte Machtwechsel und zeichnete sich durch eine konsensorientierte und stabile Regierungsführung aus. Die soziale und wirtschaftliche Entwicklung bleibt dagegen hinter den Erwartungen der Mehrheit der Malier zurück. Eine selbst tragende Wirtschaft gibt es nicht.

Auch nach den jüngsten Ereignissen im Land – und trotz der immer noch für die meisten Malier ausstehenden Wohlstandsgewinne – bleiben die demokratischen Errungenschaften für die Mehrheit der Bevölkerung positiv besetzt. Zivilgesellschaftliche Organisationen, politische Parteien und Gewerkschaften und religiöse Gemeinschaften setzen sich für eine Lösung der politischen Krise in Bamako sowie im Norden ein.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) begleitet die malische Entwicklung bereits seit 1972 mit einem eigenen Büro. Wir arbeiten mit unseren Partnern an der weiteren Stärkung der Demokratie, an der Bekämpfung der sich verstärkenden Sicherheitsprobleme und an der Entwicklung einer Wirtschaft, die nicht nur Wachstum für wenige sondern auch Wohlstandsverbesserungen für alle bringt. 

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit in Mali auf der Website des Landesprojektes.

Kontakt in Deutschland
Elisabeth Braune
Friedrich-Ebert-Stiftung
Referat Afrika
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin

Tel: 030-269 35-74 35
Fax: 030-269 35-92 17
E-Mail: elisabeth.braune[at]fes.de

Kontakt in Mali
Jan Henrik Fahlbusch & Katja Müller
Friedrich-Ebert-Stiftung
B.P. 428
RMM Bamako
Mali

Tel: 00223-20 22 44 24
Fax: 00223-20 22 91 13
E-Mail: info[at]fes-mali.org
www.fes-mali.org

Neues aus der Stiftung
24. Oktober 2014
Aktuell
FES Mali: Gute Regierungsführung und Korruptionsbekämpfung
Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali hat gemeinsam mit ihren zivilgesellschaftlichen malischen Partnern im Oktober 2014 eine Veranstaltung unter Mitwirkung von Prof. Dr. Peter Eigen (Gründer von Transparency International) eine Konferenz zum Thema „Gute Regierungsführung - Korruptionsbekämpfung“ durchgeführt. Hier finden sie einen kurzen Pressespiegel: 

- Beitrag ORTM

- Beitrag MaliWeb

 

 

6. November 2013
Aktuell
Mali bereitet sich auf Parlamentswahlen vor
Dirke Köpp, Deutsche Welle, hat mit Annette Lohmann, Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali, über die Vorbereitungen der Parlamentswahlen gesprochen. Lesen Sie den Artikel.

5. November 2013
Aktuell
Verhandlungen mit Tuareg in Mali
Aus Bamako berichtet Annette Lohmann, Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung vor Ort, über den Preis für den Frieden im Land. Lesen Sie hierzu den Artikel, erschienen bei zenithonline.
25. September 2013
Aktuell
"IBK" und der Schlüssel zum Frieden
Aus Bamako, Mali berichtet Annette Lohmann, Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung, über Uneinigkeiten sowohl zwischen wie auch innerhalb der Rebellengruppen im Norden Malis, die die Verhandlungen für Präsident Keita erschweren. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit muss »IBK« die Weichen für Malis Zukunft stellen. Mit der Wahl von Ibrahim Boubacar Keita (kurz IBK) zum neuen Präsidenten Malis wurde die Übergangszeit nach dem Militärputsch vom März 2012 recht zügig nach einem knappen Jahr offiziell beendet. Mit dieser Wahl verbinden sowohl viele Malier als auch internationale Akteure große Hoffnungen auf einen politischen Neuanfang. Lesen Sie den Artikel bei Zenith-Online.
12. August 2013
Aktuell
Die Präsidentschaftswahl in Mali

Hier finden sich Informationen zu den Präsidentschaftswahlen in Mali

* Nach der Stichwahl um das Präsidentenamt am vergangenen Sonntag spricht Martin Koch, DW mit Annette Lohmann, Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako über die Zukunft des westafrikanischen Landes, lesen Sie hier das Interview.

Weitere Informationen im Vorfeld der Wahl(en):

* Ein kurzer Bericht vor der Stichwahl der Präsidentschaftskandidaten in Mali von Annette Lohmann, erschienen am 06.08.2013 bei Zenithonline, hier die Lektüre.

* Im Gespräch mit Esther Hartbrich, WDR gibt Annette Lohmann, Leiterin des FES-Büros in Bamako Antworten zur Situation nach der Wahl am 04. August 2013. Als Audiobeitrag auf der website des WDR findet sich das Gespräch zum Nachhören.

* Annette Lohmann, Leiterin des FES-Büros in Bamako, im Gespräch mit Dirk-Oliver Heckmann, Deutschlandfunk. Der frühere Regierungschef Ibrahim Boubacar Keita hat Prognosen zufolge bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht. Annette Lohmann, sieht in dem deutlichen Ergebnis eine Voraussetzung für einen politischen Neuanfang. Mehr erfahren Sie im Audiobeitrag und beim Nachlesen auf der website des Deutschlandfunks.


* Weitere Informationen zur Wahl im Artikel von Katrin Gänsler, Deutsche Welle, 28.7.2013:
"Alte Garde tritt erneut an" 
Die Wahl des neuen Präsidenten in Mali soll der Anfang der politischen Runderneuerung des krisengeplagten Landes werden. Doch von einer personellen Erneuerung in der malischen Politik kann noch keine Rede sein.

26. Juli 2013
Aktuell
FES Mali: Vor der Wahl am Sonntag
Im Gespräch mit Annette Lohmann, Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali über die Wahl am kommenden Sonntag, hören Sie hier den Beitrag von SWR2. Link zum Interview

1. Juli 2013
Aktuell
FES Mali: Der Einsatz der Blauhelme
Im Interview mit Simone Weber vom Radiosender SRF spricht Annette Lohmann, Büroleitung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali, über den Einsatz der Blauhelme als Friedensmission im Norden von Mali. Die UNO mit ihrer internationalen Truppe übernimmt somit das Zepter von der französischen Armee. Hören Sie hier den Beitrag: Link zur Radiosendung.
2. Juni 2013
Aktuell
FES Mali: Die ungewisse Zukunft des Landes

Auch Annette Lohmann, die Büroleitung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali, spricht mit Bettina Rühl von Deutschland Funk über die ungewisse Zukunft des Landes nach dem Abzug der französischen Armee. Die französischen Soldaten in Mali genießen hohe Wertschätzung bei der Bevölkerung, denn nur sie garantieren den Menschen ein hohes Maß an Sicherheit. Doch die "Opération Serval" zur Bekämpfung militanter Islamisten nähert sich ihrem Ende. Wird es gelingen, die relative Ruhe zu halten? Wir wünsche eine interessante Lektüre: Link zum Interview

15. Mai 2013
Aktuell
FES Mali: Die Umbruchphase im Land

Annette Lohmann, Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali im Gespräch mit Peter Hille, Deutsche Welle über die Umbruchphase in Mali.
Die internationale Gemeinschaft will drei Milliarden Euro aufbringen, um die Wirtschaft des vom Krieg zerrütteten Mali anzukurbeln. Doch noch ist das Land nicht befriedet. Link zum Interview
 

21. März 2013
Aktuell
Die Sehnsucht nach Frieden in Mali
Annette Lohmann, Büroleitung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali diskutiert in Erfurt über nachhaltige Entwicklungen in Westafrika. Aus Sicherheitsgründen musste die Landesvertreterin der FES Mali vor einigen Wochen verlassen, hofft inzwischen aber, bald wieder ihre Arbeit in Bamako aufnehmen zu können. Das vorab geführte Interview mit Martin Moll von der TLZ in Erfurt lesen Sie hier.
13. März 2013
Aktuell
Der Übergang in Mali: Eine Einschätzung
Annette Lohmann, die Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali gibt eine Einschätzung zur Übergangssituation im westafrikanischen Mali und den dortigen Konflikten. Den Artikel, erschienen im ZENIT, der Zeitschrift für den Orient, lesen Sie hier.
12. März 2013
Aktuell
Winning the Peace in Mali: Long-term Approaches Needed

The situation in Mali should not be considered as a national but as a regional conflict. It is important that the transatlantic community shift its attention away from short-term military intervention toward achieving long-term stability. To reed the estimation about Mali from Annette Lohmann, Resident Representative of the Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali click here.

18. Januar 2013
Aktuell
FES Mali: Christen und Muslime sind auf der Flucht
Islamistische Rebellen bedrohen die Bevölkerung im afrikanischen Mali. Hunderttausende sind bereits geflohen – auch vor der Scharia-Justiz der Extremisten. Annette Lohmann als Büroleitung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali wurde von Anna Lutz vom christlichen Medienmagazin PRO interviewt: Link zum Interview
14. Januar 2013
Aktuell
FES Mali: Zur Sicherheitslage vor Ort
Zur Lage im westafrikanischen Land Mali - Nach Eingreifen der französichen Gruppen sind die Malier dankbar, die Kämpfe selbst sind nur wenige Hundert Kilometer von der Hauptstadt Bamako entfernt. Hören Sie hier das Interview zur Sicherheitslage vor Ort mit Annette Lohmann, der Leitung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali mit dem Funkhaus Europa. 
15. Januar 2013
Aktuell
FES Mali: Der Militäreinsatz - Paris glaubt an eine kurze Mission

Am Wochenende wurde der militärische Einsatz Frankreichs im westafrikanischen Mali verstärkt. Hören Sie hier das Interview mit Annette Lohmann, Büroleitung der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem schweizerischen Sender SRF, das Interview führte Helen Hürlimann:  link zum Interview

Einen weiteren Kommentar von Annette Lohmann, finden Sie in dem Bericht von Marc Dugge, ARD, bei der Tagesschau: link zum Interview.

8. Januar 2013
Aktuell
FES Mali: die Rebellen treiben den Preis für Frieden
Die Lage im westafrikanischen Mali spitzt sich zu, denn Islamisten aus dem Norden rücken Richtung Süden vor. Lesen Sie hier das aktuelle Interview der DW mit Annette Lohmann, sie leitet das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali. Das Interview führte Friederike Müller. Link zum Interview
16. Dezember 2012
Aktuell
FES Mali: Zur Situation in Mali
"Die Lage in Mali ist ruhig, aber nicht stabil". Die Leiterin des Mali-Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung, Annette Lohmann, analysiert die Situation in Mali. Das Interview der wz führte Peter Lausmann. Lesen Sie hier: link zum Interview der wz
11. Dezember 2012
Aktuell
FES Mali: Lage im Land bleibt unübersichtlich
Annette Lohmann, Büroleitung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali im Gespräch mit Jasper Barenberg vom Deutschland Radio. Zum Rücktritt des Premierministers können Sie das Interview hier nachlesen.
1. November 2012
Aktuell
Die Krise in der Zentralsahara - Katastrophe mit Ansage? Ein Veranstaltungsbericht aus Berlin
Der Fall Mali ist ein Lehrstück darüber, wie schnell ein scheinbarer Erfolgsfall und eine über Jahre genährte demokratische Entwicklung ins Wanken geraten kann, welche grenzüberschreitenden Auswirkungen Konflikte und Regime-Wechsel haben können und wie schwer sich externe regionale und internationale Mächte damit tun, die Chancen und Risiken ihres Eingreifens einschätzen zu können. Den Veranstaltungsbericht zu dem Fachgespräch "Die Krise in der Zentralsahara - Katastrophe mit Ansage?", dass am 23. Oktober 2012 in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin statt gefunden hat, finden Sie hier:
31. Oktober 2012
Aktuell
FES Mali - Annette Lohmann im Gespräch mit Deutschland Radio zu den Chancen & Risiken eines Militäreinsatzes
Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Akteure sowie verschiedene Interessenslagen zum Konflikt im westafrikanischen Mali zeigt Annette Lohmann, Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali auf. Zudem werden in dem Gespräch mit Deutschland Radio Risiken und offene Fragen zu einem militärischen Einsatz benannt. Hören Sie selbst: Link zum Interview.

19. Oktober 2012
Aktuell
Militärintervention in Mali: Annette Lohmann, FES im Gespräch mit Urs Gilgen, DRS
Im westafrikanischen Mali wird am 19.10.2012 auf einer Konferenz der Militäreinsatz in den Norden des Landes diskutiert, dabei geht es nicht um den Einsatz von westlichen Gruppen, sondern von afrikanischen Truppen. Die UNO, die USA und der Verbund der Westafrikanischen Staaten ECOWAS wollen nach einer Lösung suchen. Über den möglichen Erfolg eines solchen Militäreinsatzes spricht Annette Lohmann, Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Mali mit Urs Gilgen vom DRS. Link zum Interview
17. Oktober 2012
Aktuell
EU-Entscheidung zu Mali: Annette Lohmann im Interview mit Max Spallek

Die Außenminister der EU-Staaten haben sich grundsätzlich auf Militärhilfe für die Regierung des westafrikanischen Staates Mali im Kampf gegen Islamisten geeinigt, die seit März den Norden des Landes kontrollieren. Max Spallek von FluxFM hat die Leitung des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Mali, Annette Lohmann zur aktuellen Lage interviewt. Hören Sie hier:

28. September 2012
Aktuell
Mali als Rückzugsgebiet radikaler Islamisten - ein Interview mit Annette Lohmann

Bei einer Uno-Debatte in New York wurde über eine Militärintervention in Mali diskutiert. US-Aussenministerin Hillary Clinton nannte die Region ein Pulverfass. Die Sahel-Zone in Afrika wird immer stärker zum Rückzugsgebiet radikaler Islamisten. Im Mittelpunkt steht dabei Mali. Seit letztem April kontrollieren islamische Gotteskämpfer den Norden des westafrikanischen Landes.Wie gefährlich die Region ist, erklärt Annette Lohmann, Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Malis Hauptstadt Bamako. Ein Interview mit Christian Weißflog vom schweizerischen DRS 4 hören Sie hier: Link zum Interview

6. September 2012
Aktuell
Annette Lohmann im Gespräch mit Jan Tölva, Jungle World: Der Aufstand im Norden Malis und die Lage in Bamako
"Der Konflikt war vorprogrammiert" - Lesen Sie das Interview mit Annette Lohmann, Leiterin des FES-Büros Mali, über die aktuelle Situation - erschienen am  06. September 2012 in der Jungle World: Link zum Interview
24. August 2012
Aktuell
Interview mit Annette Lohmann, Leiterin des FES-Büros in Bamako, Mali
Interview des schweizerischen DRS mit Annette Lohmann, FES Mali, vom 23.8.2012: Im Norden Malis werden die Islamisten immer radikaler: Sie haben den Radio-Stationen verboten, weltliche Musik zu spielen. Stattdessen müssten Koranverse ausgestrahlt werden. Link zum Interview
11. August 2012
Aktuell
Interview mit Annette Lohmann, Leiterin des FES-Büros in Bamako, Mali
Hören Sie das aktuelle Interview des Schweizerischen Rundfunks SR DRS mit der Leiterin des FES-Büros Mali, Annette Lohmann, über die Ausbreitung radikal-islamischer Gruppierungen im Norden des Landes: link
25. Mai 2012
Aktuell
Interview zur aktuellen Lage in Mali mit Annette Lohmann in Der Landbote/Schweiz
Nach dem Militärputsch in Mali haben Rebellen den Norden des Landes erobert. Es scheint, dass radikale Islamisten dort zur stärksten Kraft werden. Das könnte verheerende Folgen haben, warnt Annette Lohmann, Leitering des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako.
25. März 2012
Aktuell
Terroristen, Putschisten und Hühnerfarmer
Das Online-Portal des Nachrichtenmagazins Tagesschau (ARD) widmet sich der aktuellen Lage im westafrikanischen Mali nach dem Putsch und greift dafür erneut auf die Einschätzung von Annette Lohmann, der Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Malis Hauptstadt Bamako, zurück. Lesen Sie hier den Beitrag auf tagesschau.de.
20. März 2012
Aktuell
Mali und die Spätfolgen der Libyen-Krise
In einem Beitrag der Online-Redaktion der Tagesschau (ARD) zur aktuellen Lage in Mali (Westafrika) äußert sich Annette Lohmann, Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, über die drohende Hungerkatastrophe in der Sahelzone und den Tuareg-Konflikt. Zum Beitrag auf tagesschau.de.

21. Februar 2012
Aktuell
Libyens Freiheitskampf gefährdet Malis Stabilität
Annette Lohmann, Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako (Hauptstadt von Mali), berichtet im Interview mit Vera Dähnert (Mitteldeutsche Zeitung) vom gewaltsamen Kampf der Tuareg-Rebellen für einen autonomen Staat, von den Reaktionen der Regierung und der Bevölkerung, die von Friedensappellen bis hin zu blutigen Racheakten reichen, sowie von den Flüchtlingsströmen aus Mali in die Nachbarländer Niger, Burkina Faso und Mauretanien. Lesen Sie hier das Interview.  
Veranstaltung
Die Afrikapolitik Frankreichs und Deutschlands: Welche Lehren können aus der Krise in Mali gezogen werden?
31. Oktober 2014 Paris
Frankreichs Politik in Afrika hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Heute stellt sich dabei verstärkt die Frage nach einer koheränten Sicherheitspolitik. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Staatspräsident François Hollande zu Beginn seiner Amtszeit in den Mittelpunkt stellen wollte, entfaltet dagegen ihre Potentiale bislang nur bedingt. Deutschland, ohne ähnliche gewichtigen und historischen Beziehungen zu Afrika, verläßt in den letzten Jahren mehr und mehr den Status eines „Junior-Partners“ auf dem Kontinent. So ist festzustellen, dass es der Bundesrepublik seit einigen Jahren gelingt, die entwicklungspolitische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen und ebenfalls sicherheitspolitische Aufgaben zu übernehmen und zu unterstützen.
Die Strategie der Europäischen Union (EU) den Staaten Subsahara-Afrikas gegenüber, und hier insbesondere der Sahelzone, befindet sich auf dem Prüfstand und sucht nach aktuellen Antworten auf die Herausforderungen.

Die internationale Gemeinschaft begleitet Mali weiter und sucht gemeinsam nach Lösungsvorschlägen, die sicherheitspolitischen Herausforderungen anzugehen. Am Beispiel Malis seit 2012 (mit der Touareq-Rebellion, dem Staatsstreich in Bamako und der terroristischen Invasion) wird dabei nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Bewertung der Ereignisse gesucht.

Das Afrika-Referat der Friedrich-Ebert-Sitftung hat in Kooperation mit dem Institut francais des relations internationales (Ifri) zu diesen Fragestellungen in Paris am 31. Oktober 2014 eine Konferenz durchgeführt.

Anbei findet sich der Konferenzbericht (sowohl deutsche Version (siehe Report) als auch französische Version (siehe Flyer).
Veranstaltung
Den Frieden gewinnen - Nachhaltige Lösungsansätze für Mali
31. Januar 2014 Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Konferenzsaal 2
Cheick Oumar Diarrah, malischer Minister für Nationale Versöhnung und Entwicklung der Regionen des Nordens von Mali, war auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung Ende Januar 2014 zu einem Informationsprogramm in Brüssel und Berlin. Minister Diarrah gilt als entschlossen, den Versöhnungsprozess voranzutreiben, wobei die Entwicklung der drei nördlichen Regionen Malis dabei eine entscheidene Rolle spielen wird. Die Reduzierung der Arbeitslosigkeit und Armut und die Entwicklung der drei nördlichen Regionen stehen im Vordergrund der Arbeit seines Ministeriums. Der Ausbau der Energieversorgung sowie eine verbesserte Straßenverbindung mit dem Süden Malis gelten als wichtige Ansatzpunkte.

Anfang Februar 2014 steht der Abschluss eines neuen Friedensabkommens immer noch aus; der Prozess für einen inklusiven Dialog hat zwar begonnen, aber auch hier sind noch weitere Schritte erforderlich.    

Die  öffentliche Veranstaltung mit dem Titel „Den Frieden gewinnen – Nachhaltige Lösungsansätze für Mali“ am Freitag, 31.01.2014 bot die Möglichkeit mit MdB Rainer Arnold, Verteidigungspolitischem Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Mali-Expertin von Amnesty International, Fabienne Dietzsch, über die aktuellen malischen Herausforderungen  zu diskutieren. Bundesministerin a.D. Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin moderierte die mit rund 100 Personen gut besuchte Veranstaltung.  

Presseartikel bzw. Berichte finden sich hier:
- Link zur IPG
- Link zur TAZ
- Link zur Junge Welt
- Link zum Deutschen BundeswehrVerband

Ein Interview mit Minister Cheick Oumar Diarrah von Frau Audrey Parmentier, Deutsche Welle findet sich hier: Link zum Interview.

Veranstaltung
Déclaration de Bamako sur les partis politiques et l’architecture de sécurité régionale en Afrique de l’Ouest
14. November 2012 Bamako, Mali
 La FES a initié depuis quelques années un processus sur la gouvernance démocratique de la sécurité en l’Afrique de l’Ouest. En facilitant les débats politiques relatifs à la politique de la sécurité, la FES et ses partenaires posent les jalons d’une démocratie vivante où les premiers acteurs – les partis politiques – sont fortement outillés pour jouer les rôles que leur confère la Constitution, en l’occurrence : légiférer et contrôler l’action gouvernementale à travers leurs mandants au parlement.
Consciente du caractère sous régional et l’enjeu de la maitrise du problème de sécurité par l’ensemble  des acteurs  politiques, la FES a pris l’initiative de convier les partis progressistes  africains à un « dialogue des partis politiques sur l’architecture de sécurité régionale en Afrique de l’Ouest ».
La crise actuelle au nord Mali n’est pas un phénomène nouveau. Beaucoup de conflits existent déjà depuis longtemps dans cette région caractérisée par la présence d’AQMI, de la criminalité organisée, des trafics de rogues et autres. Des évènements malheureux se son succédés au Mali ces derniers mois depuis le début de l’année. Ainsi, en janvier, des villes du nord du Mali ont subi des attaques des groupes armés suivies d’atrocités. Puis le coup d’Etat militaire du 22 mars a précipité la crise dans le nord du Mali, où divers groupes armés, rebelles et islamistes notamment, menaient une offensive contre l’armée et plusieurs localités.
Aujourd’hui, la gestion du problème dépasse les capacités d’un seul Etat. La crise à gagné le nord, l’ouest et le centre de l’Afrique ; et c’est la déstabilisation qui menace aujourd’hui l’ensemble de la région. Elle exige une approche régionale dans le cadre d’une coopération au niveau sous régional permettant de mutualiser les moyens qui prennent en compte toutes les facettes des conflits pour la paix et la sécurité, gage d’un développement durable.
C’est pourquoi il est nécessaire d’avoir une architecture de sécurité régionale forte. La CEDEAO travaille à la construction d’une architecture régionale avancée, en dépit des difficultés liées à la faiblesse de ratification et de mise en œuvre des protocoles. Dans la crise malienne, la CEDEAO est plus que jamais attendue. Elle doit impliquer des pays importants non membres de l’organisation sous régionale. Ces pays sont la Mauritanie et l’Algérie.
La FES contribue, à travers cette conférence régionale, à l’approfondissement de la réflexion sur les questions de sécurité et a renforcer la présence et l’implication des partis politiques dans la gouvernance démocratique du secteur de la sécurité.

http://www.fes-westafrica.org/wp/wp-content/gallery/2012/11/Déclaration-de-Bamako_francais.pdf

Veranstaltung
Parliamentary Debate: ECOWAS SECURITY Architecture & Central Sahara Conflict System
29. Oktober 2011 Bamako (Mali)
In collaboration with WANSED and the Malian National Assembly, Friedrich Ebert Foundation (FES) conducted a one-day dialog in Bamako on the regional security architecture and the dynamics of the Central Sahara conflict system. Parliamentarians, experts and representatives of political parties and civil society organizations discussed the current security situation in the Central Sahara as well as possible comprehensive solutions. A documentation of the activity will be available beginning of 2012.
Veranstaltung
Social Protection: Reduce Poverty and Guarantee Social Justice
17. November 2011 Bamako (Mali)
Internationale Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung Mali
13. Mai 2016
Publikation
Kraft- oder Zerreissprobe? Laizität, Staat und Religion in Mali
Die Perspektive betrachtet das Verhältnis zwischen dem malischen Staat und der Religion in der Praxis, wobei eine laizistische Staatsform in der malischen Verfassung eindeutig verankert ist.

Das Zusammenspiel eines gestiegenen Einflusses der Religion vor dem Hintergrund der Vertrauenskrise des malischen Staates, die Abwendung vom französischen Model der Laizität und der nicht religiös motivierte Wunsch der malischen Bevölkerung nach einem islamisch geprägten Staat gehören alle als Themenbereiche in die Debatte, die von der Politik so schnell wie möglich in die Hand genommen werden sollte. Lesen Sie die Einschätzung von Katja Müller, Co-Büroleitung der FES in Bamako, Mali.
4. März 2016
Publikation
Mali Mètre No 7 - Que pensent les Maliens? 21 - 30 décembre 2015
Les enquêtes d'opinion représentent un important instrument dans une démocratie pour interroger et comprendre de manière adéquate les perceptions, besoins et attentes des citoyennes et des citoyens.

En raison des multiples défis auxquels le Mali fait face, suite à la récente crise politique et sécuritaire, le Bureau de la Friedrich-Ebert-Stiftung à Bamako a initié "Mali-Mètre" en 2012 en tant qu'un instrument d'analyse sociopolitique.

Les résultats des enquêtes d'opinion devraient orienter les décideurs politiques et les acteurs de la societé civile ainsi que ceux de la communauté internationale afin de mieux intégrer les perceptions des maliennes et des maliens dans leurs activités respectives.

Cette nouvelle édition de Mali-Mètre a été réalisée du 21 au 30 décembre 2015, un peu plus de six mois après la signature de l'Accord pour la paix et la réconciliation issu du processus d'Alger et un mois après l'attaque terroriste qui a frappé l'Hôtel Radisson blu de Bamako. En plus des questions généralement abordées dans les précédents numéros telles que la confiance dans les institutions de la république, la corruption, ou encore la présence de forces étrangères sur le territoire malien, Mali-Mètre No 7 s'attarde sur la perception que se font les Maliennes et les Maliens quant à la mise en oeuvre de l'Accord d'Alger, aux prochaines échéances électorales et la sécurisation du pays.

Au nom des la Friedrich-Ebert-Stiftung et de son bureau à Bamako, nous vous souhaitons donc une bonne et passionante lecture. Pour la lecture des autres éditions veuillez cliquer sur ce lien.
28. August 2015
Publikation
Auf dem Weg zu einer neuen Form des Zusammenlebens
Die Krise 2012/2013 hat das politische und gesellschaftliche Zusammenleben in Mali nachhaltig erschüttert, den Vertrauensverlust zwischen Staat und Gesellschaft verdeutlicht und teilweise Misstrauen zwischen Bürgern und Bürgerinnen, Familienmitgliedern und Nachbarn genährt. Für die nachhaltige Überwindung der Krise wird es folglich auf die glaubwürdige Ausgestaltung sowie eine erfolgreiche Umsetzung des Versöhnungsprozesses ankommen. Die vorliegende Studie "Auf dem Weg zu einer neuen Form des Zusammenlebens: Der innermalische Diskurs über Nationale Versöhnung und Erwartungen an die Ausgestaltung eines nationalen Versöhnungsprozesses" untersucht Erwartungen an und Perspektiven auf den malischen Versöhnungsprozess und entwickelt konkrekte Politikempfehlungen. Herausgegeben wurde die Studie vom Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali.
14. September 2015
Publikation
Mali Mètre No 6 - Enquête d'opinion - "Que pensent les Maliens?"
« Mali-Mètre » est un instrument d’analyse socio-politique initié par la Friedrich-Ebert Stiftung depuis 2012. Aux Cinq éditions déjà réalisées s’ajoute la présente sixiéme édition réalisée entre le 18 et le 25 mai 2015, immédiatement après la signature de l'accord pour la paix et la réconciliation.

Pour ce sondage, 1803 individus ont été enquêtés dans le District de Bamako et toutes les capitales régionales, excepté Kidal pour des raisons de sécurité. L'enquête porte sur les perceptions des Maliennes et des Maliens sur des thématiques d’actualité, et est principalement axée sur l’Accord pour la paix et la réconciliation au Mali issu du processus d’Alger dans certains de ses aspects majeurs comme les réformes institutionnelles, les questions de sécurité et de la réconciliation et la justice.

Par ailleurs, l'opinion des Maliennes et des Maliens a été recueillie concernant les défis et priorités du Gouvernement, le niveau de corruption mais aussi la perception de la MINUSMA, Barkhane et EUTM.

Présenté à Berlin, New York et Washington en juin 2015, le document a été partagé avec les décideurs politiques et la presse malienne, le jeudi 23 juillet 2015 à l'Azalaï Hôtel Salam.

Le document est disponible en deux parties : une première consacrée au rapport et une seconde avec les tableaux.

Au nom de la Friedrich-Ebert-Stiftung et de son bureau de Bamako, nous vous souhaitons donc une bonne et passionnante lecture!

Pour la lecture des autres éditions veuillez cliquer ce lien.

18. Februar 2015
Publikation
Mali Mètre No special - Enquête d’opinion " Que pensent les Maliens ? " Gao, Kidal, Ménaka
« Mali-Mètre » est un instrument d’analyse socio-politique initié par la Friedrich-Ebert Stiftung depuis 2012. Aux Cinq éditions déjà réalisées s’ajoute la présente édition spéciale réalisée dans les cercles de Gao, Kidal et Ménaka. Cette édition de « Mali-Mètre » a pu se réaliser pour la première fois à Kidal. Nous y avons intégré les cercles de Ménaka et Gao pour des besoins de comparaison de données. Ainsi, cette édition spéciale traite des mêmes sujets que les éditions antérieures. Il s’agit de la perception des citoyens desdites localités sur les institutions de la République, notamment le Président de la République, le Gouvernement, les négociations d’Alger, les capacités de de sécurisation et de stabilisation du Mali, des régions du Nord en particulier par les forces de défense, BARKHANE et la MINUSMA. Il s’agit également du dialogue, de la réconciliation, du développement équilibré du pays, de l’organisation des élections communales, du financement du développement national, des conditions de succès d´un futur accord global de paix ainsi que la contribution de la communauté internationale.

Ainsi donc cette édition spéciale du « Mali-Mètre » est un regard porté vers les régions nord du Mali et se veut être à l’instar des éditions précédentes un outil à la disposition de tous les acteurs sociopolitiques du Mali.

Les résultats du Mali-Mètre spécial permettent une comparaison des perceptions des citoyens des localités enquêtées mais également avec les éditions antérieures de Mali-Mètre.

Au nom de la Friedrich-Ebert-Stiftung et de son bureau de Bamako, nous vous souhaitons donc une bonne et passionnante lecture!

Pour la lecture des autres éditions veuillez cliquer ce lien.
10. September 2014
Publikation
Mali Mètre No 5 - Enquête d’opinion « Que pensent les Maliens ? » août/septembre 2014
La Friedrich-Ebert-Stiftung, Bamako publie le sondage d’opinion politique «Mali –Mètre: Que pensent les Maliens?» réalisé récemment sur toute l’étendue du Mali. La cinquième édition met à nouveau l’accent sur les questions de politique et de sécurité intérieures, les appréciations sur le gouvernement, l’Assemblée Nationale et les forces militaires internationales (entre autres de la MINUSMA, de l’ EUTM et de BARKHANE). Les enquêtes ont aussi concerné les négociations de paix d’Alger, les questions de réconciliation nationale, de bonne gouvernance et de corruption.

Pour trouver les Mali Mètres précedents veuillez cliquer sur ce lien.
1. September 2014
Publikation
Friedrich-Ebert-Stiftung, Bamako: Mali Mètre No 5, Deutsche Kurzfassung
Die Friedrich-Ebert-Stifung in Bamako, Mali stellt die neuen Umfrage-Ergebnisse der "Mali Mètre: Que pensent les Maliens?"-Reihe zur Verfügung. Die fünfte Ausgabe priorisiert Fragen zur Inneren Sicherheit, Einschätzungen zur Regierungsarbeit, zur Nationalversammlung und zu den internationalen Militäreinsätzen (darunter MINUSMA, EUTM und BARKHANE). Die Umfrage betrifft ebenso Fragen zur nationalen Versöhnung, zur guten Regierungsführung und zur Korruption.

Die weiteren französischsprachigen Ausgaben der vorherigen Mali Mètre finden Sie hier.
1. Dezember 2014
Publikation
Strategies for Combating Ebola? Comprehensive development needed!
The Ebola crisis is exposing structural deficits in development that go far beyond a health crisis: the health crisis is threatening to become a food crisis as well as an economic and social crisis. All this shows that infectious diseases are inseparably interwoven with fundamental issues relating to political, social and economic development as well as properly functioning statehood. Annette Lohmann (Director of Friedrich-Ebert-Stiftung in Dakar / Senegal) is analyzing that not Ebola is the fundamental problem, but rather deficits in development, brutally exposed by the disease.
1. Dezember 2014
Publikation
Quelles stratégies pour lutter contre Ebola ? Approfondir tous les aspects du développement!
La crise Ebola met en évidence des déficits de développement structurels qui vont bien au-delà d’une crise sanitaire : la crise sanitaire initiale menace de se transformer en crise alimentaire, voire en crise économique et sociale. Tout ceci montre bien que les maladies infectieuses sont indissociables d’autres questions fondamentales relatives au développement politique et socio-économique et à une structure étatique qui fonctionne. Le problème principal n’est pas le virus Ebola, mais les déficits en matière de développement que la maladie révèle brutalement, comme Annette Lohmann (Directrice de la Friedrich-Ebert-Stiftung à Dakar / Senegal) analyse dans cette publication.
8. Juni 2013
Publikation
Baromètre des medias africains: première analyse locale du paysage médiatique en Afrique / BMA Mali 2012
Le Baromètre des Médias Africains (African Media Barometer, AMB) est une description en profondeur et une évaluation compréhensive de l’environnement médiatiques sur le continent africain. À la différence d’autres enquêtes de presseou des médias, l’AMB est un exercice d’auto-évaluation effectué par des Africains et selon des critères et déclarations africains comme la «Déclaration des principesde la liberté d’expression en Afrique» (2002) de la «Commission Africaine desDroits de l’Homme et des Peuples (CADHP)1». En collaboration avec l’Institut des Médias pour l’Afrique Australe (Media Institute for Southern Africa, MISA), le projet ‘médias’ de la Friedrich-Ebert-Stiftung en Afrique (fesmedia Africa) a crééle Baromètre des Médias Africains (AMB) en 2004.

Le Baromètre des Médias Africains (AMB) est une analyse qui permet d’évaluer l’environnement médiatique d’un pays tout servant d’instrument de lobbyingpour les réformes dans le secteur des médias.Ses résultats sont communiqués au public du pays concerné pour viser l’amélioration de la situation des médias en prenant la Déclaration de la CADHPAfricaine et d’autres normes africaines comme indices de référence.Les recommandations des rapports AMB sont aussi transmises aux 19 bureauxdes pays de la Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) en Afrique et à d’autres organisations locales comme l’Institut des Médias pour l’Afrique Australe (Media Institute forSouthern Africa, MISA).
14. Juni 2013
Publikation
Mali Mètre No 3: Sondage du 15-20 mai 2013

Les citoyens maliens à cœur ouvert à Mali-Mètre III à Bamako et Mopti ! La Friedrich Ebert Stiftung a réalisé du 14 au 20 mai son troisième numéro de son sondage intitulé Mali-Mètre. Pour la première fois, le sondage a concerné une autre ville que Bamako, Mopti. Le présent numéro a porté sur des thèmes en relation avec l’actualité. Il s’agit par exemple des élections, du rejet de l’entrée de l’armée malienne à Kidal, de l’appréciation des rapports entre les Français et le Mnla, de la formation des soldats maliens par les européens, du dialogue et de la réconciliation, etc. Des thèmes traités dans les précédents numéros y figurent aussi comme le rôle des religieux, de l’ex-junte, la présence permanente des troupes française et américaine et la signification des concepts d’intégrité territoriale, d’unité nationale et de laïcité de l’Etat.

Les réponses fournies à Bamako ou Mopti sont souvent proches les unes des autres ; elles sont par endroit différentes. A titre d’illustration, la tenue des élections à la date du 7 juillet était jugée convenable voire acceptable à Bamako et à Mopti avec respectivement une moyenne de 60,2% et 55,4%. Quant aux citoyens qui ne croient pas à la tenue des élections à la date du 7 juillet  2013, ils sont 37 % à Bamako et 35,6% à Mopti. Ils proposent le 1er trimestre 2014.

Concernant les conditions à la tenue des élections, la restauration de la paix au nord et le retour des réfugiés et déplacés semblent impératives. 78,0 % à Bamako et 79,6 % à Mopti (sont en faveur de la restauration de la paix contre (38,6%) à Bamako et (42,6%) à Mopti pour le retour des réfugiés/déplacés.

Cependant, les opinions à Bamako et Mopti sont complètement divergentes quant à l’implication des religieux dans le processus électoral. Ils sont plus de 60% à Bamako à trouver cette implication  négative. Par contre, 53% des citoyens de Mopti trouvent l’implication des religieux positive. Les citoyens qui trouvent l’implication des religieux négative ont au moins le niveau secondaire.

Quant à la participation aux élections, 89% des citoyens de Mopti voteraient aux prochaines élections contre environ 80 % à Bamako (83% en février 2013).

Par ailleurs, 69,4 % des citoyens de Bamako et 56,8 % des citoyens de Mopti ne font pas du tout pas confiance à la collaboration entre les Français et le MNLA. Seuls 9,6 % à Bamako et 5,8% à Mopti font « très confiance » aux rapports entre Français et le MNLA. Cependant, les populations des deux villes trouvent incompréhensible ou inacceptable le rejet de l’entrée de l’armée malienne à Kidal par le MNLA et le MIA : 94,6 % à Bamako et 90,4 % à Mopti. 81,8 % des enquêté(e)s apprécient positivement voire très positivement le rôle de l’armée. A Mopti, 92,8 % apprécient positivement ou  très positivement le rôle de l’armée. Quant aux troupes de la MISMA, elles sont appréciées positivement par 75,4% des populations à Mopti contre 47,4% à Bamako. En ce qui concerne la formation des soldats maliens par les Européens, elle est positivement appréciée à Bamako et Mopti avec respectivement 86,8 % et 88,0%. Concernant la commission dialogue et réconciliation, 32,2% des enquêté(e)s de Bamako et 31,2% de de Mopti) sont satisfaits de la commission. La proportion des non satisfaits est plus importante à Bamako  (44%) qu’à Mopti (13%). 55% des citoyens de Mopti ne savent pas apprécier la composition de la commission contre environ 23% de ceux de Bamako.

Pour trouver les Mali Mètres précedents veuillez cliquer sur ce lien.

15. November 2013
Publikation
Mali Mètre No 4 - Enquête d’opinion « Que pensent les Maliens ? » 16-25 Septembre 2013
Mali-Mètre à la découverte des capitales régionales du Mali. Le numéro de Mali-Mètre IV – effectué du 16 au 25 septembre 2013 – a concerné toutes les capitales régionales, excepté Kidal où les conditions sécuritaires n’étaient pas réunies pour la collecte d’informations.

A titre d’illustration, 40% des citoyens enquêtés sont favorables à l’Accord de Ouaga, mais en même temps, autant de personnes enquêtées ne sont pas convaincues que cet accord puisse garantir la paix. Par contre, 62% des enquêtées estiment que négociations à venir entre le Gouvernement et les mouvements armés devraient essentiellement porter sur le désarmement des rebelles.

En ce qui concerne l’’autonomie de la région de Kidal ou bien des régions Nord, elle n’est pas pour plus de 70% des enquêté (e)s dans toutes les régions.

Par rapport à l’élection présidentielle, son organisation a été jugé positive par 59% des populations. La même proportion approuve l’élection d’IBK dont les priorités devraient être la restauration de la paix et de la sécurité d’abord (75%), la lutte contre la corruption et les injustices (59%) et la création d’emploi, en particulier pour les jeunes (54%).

Quant à l’implication des religieux dans le processus électoral, elle est bien appréciée par la majorité des  enquêté (e)s  dans toutes les capitales régionales, excepté à Gao où elle est jugée négative par  59% des citoyens interrogés, contrairement à Koulikoro où 77% des enquêtées apprécient positivement l’implication des religieux, surtout par les « sans niveau d’instruction ». Elle est plutôt négative pour les citoyens de niveau d’éducation secondaire ou supérieur.   

Le Gouvernement bénéficie de la confiance de la majorité (52%) des enquêté(e)s et la création d’un Ministère chargé de la réconciliation nationale et du Développement des régions Nord est bien appréciée par 76% des citoyens. Les actions prioritaires de ce Ministère devraient porter d’abord sur l’organisation du dialogue et de la réconciliation entre les populations des régions Nord et d’une conférence nationale sur les questions du Nord (52%). Quant à la Commission Dialogue et Réconciliation, sa mission prioritaire devrait consister à faire des propositions de mesures adéquates au Gouvernement pour la réconciliation nationale (75%) et servir de cadre de dialogue entre les populations des régions Nord (55%). Les mouvements rebelles devraient jouer un rôle de facilitateur au désarmement. Dans l’ensemble, moins du tiers (31%) des citoyens enquêtés pensent que la MINUSMA et Serval peuvent rester au Mali tant que les forces armées et de sécurité ne seront pas en mesure de défendre l’intégrité territoriale nationale.

Vous trouverez d’amples informations en cliquant sur ce lien.

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8. März 2013
Publikation
Nach dem Krieg in Mali: Den Frieden gewinnen
Die militärische Rückeroberung der größeren Städte im Norden Malis ist nur der erste Schritt in Richtung einer dauerhaften Stabilisierung des Nordens und somit auch Gesamtmalis. Welche politischen Prozesse müssen sich nun anschließen, um umfassende und inklusive politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungsperspektiven zu schaffen? Wer sind die potentiellen Gewinner und Verlierer? Welche Auswirkungen könnten die angestrebten Wahlen haben und mit welchen weiteren Entwicklungen ist  auf die Region Westafrikas zu rechnen? Lesen Sie die Einschätzungen der Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Mali , Frau Annette Lohmann.
14. November 2012
Publikation
Die Krise im Norden Malis
Die politische Krise im westafrikanischen Mali beschäftigt die Welt. Welche Alternativen gibt es zwischen militärischem Vorgehen und diplomatischen Verhandlungen? Welche Verhandlungspartner und politischen Akteure gestalten den weiteren Prozeß mit? Welche Rolle könnte Deutschland dabei einnehmen? Welche Risiken sollten bedacht werden? Die vorliegende Studie analysiert die aktuelle Lage, beschreibt die Ursachen, benennt Akteure und skizziert politische Optionen zur Lösung der Krise im Norden des Landes. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

1. Mai 2012
Publikation
Mali nach dem Militärputsch - Stresstest für die Demokratie
Mali nach dem Militärputsch: Viele malische Akteure scheinen erst allmählich zu begreifen, dass sie mit ihrer Unterstützung für den Putsch nicht nur die demokratischen Errungenschaften ihres Landes aufs Spiel setzen, sondern auch Gefahr laufen, internationale Unterstützung zu verlieren. Dabei ist Mali künftig mehr denn je auf internationale Unterstützung angewiesen.

Published by Regional Office Mali
1. Dezember 2011
Publikation
FES Peace and Security Series n° 7: Gouvernance partagée de la sécurité et de la pais - l'expérience Malienne
The security landscape in Mali has been for a long time marked by growing urban and suburban crimes, many community conflicts sometimes longstanding, recurrent rebellion in the North, educational crisis and demands for better working conditions which worsen the insecurity situation, etc. These scourges intensified in the 1990s due to the 2nd rebellion which engulfed Northern Mali (1990 –1996), armed conflicts in the sub region and rising organized crime. This situation is largely fostered by the vast nature of the national territory (1 241 328 km²) and a long border line (7240km) which is uncontrolled and shared with seven neighbouring countries. This security trend is a real threat to social peace, security of persons and properties, political stability as well as the country's development.

FES Peace and Security Series n° 7: Shared governance of peace and security : the Malian experience / Zeïni Moulaye ; Mahamadou Niakaté. - Abuja, 2011 / en version Française


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Former volumes of our FES Peace and Security Series:

FES Peace and Security Series n° 1: The role of regional and international organizations in resolving the Somali conflict : the case of IGAD / by Kidist Mulugeta - Addis Ababa, 2010

FES Peace and Security Series n° 2: The role of SADC in managing political crisis and conflict : the cases of Madagascar and Zimbabwe / Gavin Cawthra - Maputo, 2010

FES Peace and Security Series n° 3: The role of ECOWAS in managing political crisis and conflict : the cases of Guinea and Guinea-Bissau / Gilles Olakounlé Yabi. - Abuja, 2010 / en version Française

FES Peace and Security Series n° 4: The role of security forces in the electoral process : the case of six West African countries / Mathias Hounkpe ; Alioune Badara Gueye. - Abuja, 2010 / en version Française

FES Peace and Security Series n° 5: Who owns the Sahara? : Old conflicts, new menaces. Mali and the Central Sahara between the Tuareg, Al Qaida and organized crime / Annette Lohmann. - Abuja, 2011 / en version Française

FES Peace and Security Series n° 6: Towards peace and security in Southern Africa : a critical analysis of the revised strategic indicative plan for the organ an politics, defence and security co-operation (SIPO) of the Southern African Development Community / Anthoni van Nieuwkerk. - Maputo, 2012
1. August 2011
Publikation
FES Peace and Security Series n° 5: Wem gehört die Sahara? Mali zwischen internationalem Terrorismus und organisierter Kriminalität
The conflicts in Northern Mali and the region of the Central Sahara are increasingly complex. The region has traditionally been a pathway for many illegal commercial activities such as drug, arms or human trafficking from West and North Africa to Europe. Due to the vast area and its inhospitality, none of the neighbouring states of the Central Sahara is able to control its entire territory. This study gives an inside in the structure of the conflict and makes suggestions how to deal with it.

FES Peace and Security Series n° 5: Who owns the Sahara? : Old conflicts, new menaces. Mali and the Central Sahara between the Tuareg, Al Qaida and organized crime / Annette Lohmann. - Abuja, 2011 / English version /  version française

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Former volumes of our FES Peace and Security Series: 

FES Peace and Security Series n° 1: The role of regional and international organizations in resolving the Somali conflict : the case of IGAD / by Kidist Mulugeta - Addis Ababa, 2010

FES Peace and Security Series n° 2: The role of SADC in managing political crisis and conflict : the cases of Madagascar and Zimbabwe / Gavin Cawthra - Maputo, 2010

FES Peace and Security Series n° 3: The role of ECOWAS in managing political crisis and conflict : the cases of Guinea and Guinea-Bissau / Gilles Olakounlé Yabi. - Abuja, 2010 / en version française

FES Peace and Security Series n° 4: The role of security forces in the electoral process : the case of six West African countries / Mathias Hounkpe ; Alioune Badara Gueye. - Abuja, 2010 / version française

1. Juni 2011
Publikation
FES Peace and Security Series n° 5: Qui sont les Maîtres du Sahara? ... Le Mali et le Sahara Central entre les Touaregs, Al Qaeda et le Crime Organisé
Al Qaeda au Maghreb Islamique (AQMI) a gagné du terrain en Afrique de l'Ouest et déstabilise la région. Cette situation frappe le Mali de plein fouet en raison de sa faiblesse provenant du fait qu'il cherche toujours à résoudre le conflit avec les Touaregs en mettant en oeuvre l'accord de paix. En outre, la corruption et le crime organisé aggravent l'atmosphère d'insécurité. Seule une approche inclusive prenant en compte la complexité du système du conflit, appuyée par des mécanismes régionaux et internationaux conduira à une situation de paix dans le Nord du Mali et dans le Sahara central.

Version française: Qui sont les Maîtres du Sahara? Vieux Conflits, Nouvelles Menaces: Le Mali et le Sahara Central entre les Touaregs, Al Qaeda et le Crime Organisé / Annette Lohmann. - Abuja, 2011

English version: Who owns the Sahara? : Old conflicts, new menaces. Mali and the Central Sahara between the Tuareg, Al Qaida and organized crime / Annette Lohmann. - Abuja, 2011

Cette étude est publié dans la séries "FES sur la paix et la securite en Afrique". Pour trouver toute la série veuillez cliquer ici: english version /version francaise.

1. Juni 2011
Publikation
FES Peace and Security Series n°5: Who owns the Sahara? Mali and the Central Sahara between the Tuareg, Al Qaida and organized crime
The conflicts in Northern Mali and the region of the Central Sahara are increasingly complex. The region has traditionally been a pathway for many illegal commercial activities such as drug, arms or human trafficking from West and North Africa to Europe. Due to the vast area and its inhospitality, none of the neighbouring states of the Central Sahara is able to control its entire territory. This study gives an inside in the structure of the conflict and makes suggestions how to deal with it.

FES Peace and Security Series n° 5: Who owns the Sahara? : Old conflicts, new menaces. Mali and the Central Sahara between the Tuareg, Al Qaida and organized crime / Annette Lohmann. - Abuja, 2011 / version française

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Former volumes of our FES Peace and Security Series: 

FES Peace and Security Series n° 1: The role of regional and international organizations in resolving the Somali conflict : the case of IGAD / by Kidist Mulugeta - Addis Ababa, 2010

FES Peace and Security Series n° 2: The role of SADC in managing political crisis and conflict : the cases of Madagascar and Zimbabwe / Gavin Cawthra - Maputo, 2010

FES Peace and Security Series n° 3: The role of ECOWAS in managing political crisis and conflict : the cases of Guinea and Guinea-Bissau / Gilles Olakounlé Yabi. - Abuja, 2010 / version française

FES Peace and Security Series n° 4: The role of security forces in the electoral process : the case of six West African countries / Mathias Hounkpe ; Alioune Badara Gueye. - Abuja, 2010 / version française
1. Januar 2009
Publikation
Die Krise in der Sahelzone
Die Beziehungen Malis zu den angrenzenden Nachbarstaaten sind oberflächlich betrachtet freundlich. Die Regionalorganisationen Union Economique et Monétaire Ouest Africaine (UEMOA) und Economic Community of West African States (ECOWAS) trugen wenig zur Verwirklichung ihrer friedensfördernden Ziele bei. Ihr Konfliktlösungs- bzw. -verhinderungspotenzial ist allerdings noch nicht erprobt.
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