Vor Ort in Afrika

Foto: Denis Farrell / AP

Seit über 40 Jahren vertritt die Friedrich-Ebert-Stiftung die Werte der sozialen Demokratie in Afrika. Sie setzt sich für soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Frieden und internationale Solidarität auf dem Kontinent ein. In langjährigen partnerschaftlichen Beziehungen mit politischen Parteien, Parlamenten, Gewerkschaften, Medien, zivilgesellschaftlichen Gruppen und interessierten Öffentlichkeiten fördert sie den politischen Austausch zwischen Afrika, Deutschland und Europa.

Zu unseren Aufgaben gehört die Vermittlung von Kenntnissen über politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen in Afrika. Darüber hinaus stärken wir mit unseren Projekten die demokratische Teilhabe unserer Partner in Afrika und ihre Fähigkeit, ihre politischen Interessen noch besser vertreten zu können. Wir unterstützen unsere Partner bei der Gestaltung von Politik auf nationaler, regionaler und kontinentaler Ebene und stärken Afrikas Stimme auf dem internationalen Parkett. Unsere Arbeitsschwerpunkte auf nationaler, subregionaler und kontinentaler Ebene sind:

Neues aus der Stiftung
4. April 2012
Aktuell
Sanktionen gegen Mali
In einem aktuellen Interview mit der Schweizer Radioanstalt DRS 4 berichtet Annette Lohmann, Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, von der zunehmend unsicheren Lage in Mali. Hier gelangen Sie zum Interview.
20. August 2011
Aktuell
"Ich habe keine Zeit für Träume und Hoffnungen"
Constantin Grund, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Madagaskar, informiert in einem Beitrag von Leonie March auf Deutschlandfunk über die Auswirkungen der politischen Krise vor Ort. Lesen Sie hier den Beitrag oder hören Sie in die Audiodatei.
25. März 2012
Aktuell
Terroristen, Putschisten und Hühnerfarmer
Das Online-Portal des Nachrichtenmagazins Tagesschau (ARD) widmet sich der aktuellen Lage im westafrikanischen Mali nach dem Putsch und greift dafür erneut auf die Einschätzung von Annette Lohmann, der Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Malis Hauptstadt Bamako, zurück. Lesen Sie hier den Beitrag auf tagesschau.de.
20. März 2012
Aktuell
Mali und die Spätfolgen der Libyen-Krise
In einem Beitrag der Online-Redaktion der Tagesschau (ARD) zur aktuellen Lage in Mali (Westafrika) äußert sich Annette Lohmann, Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, über die drohende Hungerkatastrophe in der Sahelzone und den Tuareg-Konflikt. Zum Beitrag auf tagesschau.de.

21. Februar 2012
Aktuell
Libyens Freiheitskampf gefährdet Malis Stabilität
Annette Lohmann, Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako (Hauptstadt von Mali), berichtet im Interview mit Vera Dähnert (Mitteldeutsche Zeitung) vom gewaltsamen Kampf der Tuareg-Rebellen für einen autonomen Staat, von den Reaktionen der Regierung und der Bevölkerung, die von Friedensappellen bis hin zu blutigen Racheakten reichen, sowie von den Flüchtlingsströmen aus Mali in die Nachbarländer Niger, Burkina Faso und Mauretanien. Lesen Sie hier das Interview.  
15. Januar 2012
Aktuell
Interview mit Jens-Uwe Hettmann auf Radio ONUCI FM
In einem Interview mit ONUCI FM, dem Radiosender der Vereinten Nationen (UNO) in der Côte d'Ivoire, stellt Jens-Uwe Hettmann die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Abidjan vor, insbesondere das Trainingsprogramm für Nachwuchsführungskräfte, welches die FES zusammen mit der ivorischen Partnerorganisation Centre International de Développement du Droit (CIDD) seit sieben Jahren erfolgreich durchführt. 
7. November 2011
Aktuell
"Free Media, Free Minds!"
Cape Town Community TV together with the support of Alternative Information Development Centre (AIDC) and Friedrich Ebert Foundation (fesmedia Africa) have produced "Free Media, Free Minds!" - a 13 part TV series focusing on aspects of media freedom and the free flow of information in South Africa today. The show is broadcast across Cape Town and live streamed on the internet every Monday at 19h00 and broadcast again every Sunday at 16h30 from the 7th November 2011 to 5th February 2012. For more information click here.
25. November 2011
Aktuell
Cérémonie de sortie de promotion du YLTP
Die Absolventen des Youth Leadership Training Programs 2011 wurden bei ihrer Verabschiedung von mehreren Vertretern der Politik geehrt. Lesen Sie mehr auf Facebook.
Veranstaltung
Filmvorführungen: "Kinshasa Symphonie" am 24.5., und "L'Affaire Chebeya, un crime `d'État?" am 31.5.2012
24. Mai 2012 20:00 Uhr, Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Str. 40/41, Berlin
Im Vorfeld der internationalen Konferenz "Nach den Wahlen: Zäsur in der DR Kongo" zeigen wir am 24. Mai den Film Kinshasa Symphony: Er handelt davon, wie Menschen inmitten einer der chaotischsten Städte der Welt eines der komplexesten Systeme menschlicher Zusammenarbeit aufbauen - ein Symphonieorchester!    

Filmvorführung am 31. Mai: L'affaire de Chebeya, un crime d'État? erzählt die Chronik eines außergewöhnlichen Gerichtsverfahrens und Politthrillers im Kongo: Der Ermordung des Menschenrechtlers Robert Chebeya folgt die Verhaftung mehrerer Polizisten - gelingt es der Justiz, einen unparteiischen Prozess zu führen?

Ort: Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Straße 40/41, Berlin /// Eintritt 8 Euro

Veranstaltung
FES-Konferenz „Nach den Wahlen: Zäsur in der DR Kongo?“
5. Juni 2012 Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin
Gut sechs Monate nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in der Demokratischen Republik Kongo steht das Land vor großen Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Netz Zentralafrika (ÖNZ) bietet eine zweitägige Konferenz die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, sich auszutauschen und die zentralen Herausforderungen der DR Kongo zu diskutieren.

Im Rahmen der Konferenz wird zudem der 3. Friedenspreis des ÖNZ an Kardinal Laurent Monsengwo / Kinshasa verliehen.

Die Filmvorführungen der beiden Kinofilme „Kinshasa Symphony“ (Donnerstag, 24.Mai) und „L’affaire Chebeya, un crime d’État?“ (Donnerstag, 31.Mai) im Hackesche Höfe Kino stimmen auf die Konferenz ein. Mehr Information zum gesamten Programm finden Sie hier.

Veranstaltung
Solidaritäten über Grenzen - 100 Jahre ANC
16. Mai 2012 Berlin
Ein rundes Jubiläum gibt immer Anlass für einen Rückblick, aber auch für einen neugierigen Blick in die Zukunft. In diesem Jahr feiert der Afrikanische Nationalkongress (ANC) sein 100-jähriges Bestehen. Gründe, den Jubilar zu beglückwünschen, gibt es mehr als genug. 

Informationen zu unserer Veranstaltungsserie anläßlich des ANC-Jubiläums finden Sie unter www.fes.de/ANC100

Veranstaltung
Tanzania´s International Relations – Preparing for the Future
3. Dezember 2011 Berlin (Deutschland)
Wilson Chilemeji Mukama, der Generalsekretär der Tansanischen Partei Chama Cha Mapinduzi (CCM), war Gast der Friedrich-Ebert-Stiftung. In Berlin nahm er an der Internationalen Konferenz „Shaping Change in Turbulent Times“ teil und nutzte die Möglichkeit zu verschiedenen Treffen, wie mit dem Tansanischen Botschafter in Berlin, mit Abgeordneten des Bundestages und VertreterInnen der Friedrich-Ebert-Stiftung. In den Gesprächen wurden vor allem Tansanias Rolle im Östlichen Afrika und am Horn von Afrika sowie die Möglichkeiten der Parteienkooperation in einer globalisierten Welt thematisiert.
Veranstaltung
Vorstellung einer Akteursanalyse Burundi / Ruanda
15. Dezember 2011 Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin
Im Juni/Juli 2011 besuchte Katrin Knauder im Auftrag der FES die ostafrikanischen Staaten Burundi und Ruanda mit dem Ziel, in den beiden Ländern gesellschaftspolitische Schlüsselakteure zu identifizieren und Ansatzpunkte für eine thematische Kooperation zu beschreiben. Im Workshop am 15.12.2011 stellte sie ihre Ergebnisse vor. Ziel der Veranstaltung war nicht nur der Informationsaustausch, sondern auch die Diskussion von Kooperationsmöglichkeiten zwischen den teilnehmenden deutschen Organisationen. Für weitere Informationen in Bezug auf die beiden Studien wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Ulrich Golaszinski: ulrich.golaszinski[at]fes.de
16. Januar 2012
Publikation
Boundaries with Issues. Soft Border Management as a Solution?
Borders, boundaries, and borderlands constitute multiple possibilities as well as obstacles. Whereas borders are important to demarcate the physical boundaries of state territories, they are in daily practice even more important to the people living along the borders. Border issues such as oil, migration, pastoralists, citizenship, trade, and nationality must be negotiated and administered. Mutually tended borders – demarcated or not – might bring a variety of positive effects. Border populations as a source of knowledge and trade potential and transnational citizenship should be assets from a regional as well as national perspective. In the Horn of Africa, all the cases for complex and paradoxical issues of borderlands can be found. However much a central government insists on securing the border, the idea(l) of a hard border regime (wall, fence, or Berlin or Korean-type division) is not feasible. It is an illusion to believe that Sudan or South Sudan or any other country in the Horn of Africa would have the capacity to fully secure and monitor its borders. While the great majority of borders in Africa are porous and constitute no real obstacle to the borderland communities, the borders in the Horn of Africa region have quite symbolic meanings that are contested and fought over.
1. Januar 2012
Publikation
Towards Peace and Security in Southern Africa
A critical analysis of the revised Strategic Indicative Plan for the Organ on Politics, Defence and Security Co-operation (SIPO) of the Southern African Development Community (Africa Peace and Security Series no 6)
Commissioned by the Friedrich-Ebert-Stiftung, Maputo Office
1. November 2011
Publikation
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit - Internationale Perspektiven vor der Weltklimakonferenz in Durban
Angesichts des 2012 bevorstehenden Auslaufens der ersten Kyoto-Verpflichtungsperiode und der bescheidenen Ergebnisse der Klimakonferenz in Cancún im letzten Jahr stehen die Verhandlungspartner beim anstehenden Weltklimagipfel in Durban unter sehr großem Druck, die Klimaverhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Die vorliegende Publikation soll einen Überblick über Positionen zentraler Verhandlungsstaaten und deren Hintergründe bieten. Die Beiträge analysieren die bisherige Rolle der Akteure Brasilien, China, der EU, Indien, Lateinamerika, Mexiko, Südafrika und den USA bei den Klimaverhandlungen und geben eine Ausblick auf deren Positionierung in Durban
1. Oktober 2011
Publikation
Das Gespenst Boko Haram - Nigeria nach dem Anschlag auf die UN-Zentrale
Der Selbstmordanschlag auf die Zentrale der Vereinten Nationen (UNO) in Nigerias Hauptstadt Abuja markiert eine neue Dimension des Terrorismus in dem ölreichen Staat. Regierung und Sicherheitskräfte wirken trotz zur Schau gestellter Entschlossenheit hilflos. Informationen über die islamistische Sekte "Boko Haram", die sich zu dem Anschlag bekannt haben soll, sind spärlich. Ihre Entwicklung zur international vernetzten Terrororganisation ist nicht hinreichend belegt. Das Bekenntnis ist mit Vorsicht zu behandeln. Die Regierung muss dringend Perspektiven für die Bevölkerung, insbesondere im verarmten Norden des Landes, schaffen und die korrupten und ineffizienten Sicherheitskräfte reformieren. Die bisherige Strategie der »harten Hand« gegen Gewalt aus Nigerias Peripherie ist gescheitert.
1. November 2011
Publikation
Entfremdung zwischen Europa und Afrikanischer Union? Zeit für ein politischeres Verständnis der Afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur (APSA)
Die jüngsten Härtetests für die Afrikanische Union (AU), insbesondere in der Côte d‘Ivoire und in Libyen, haben die Grenzen der Afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur (APSA) und insbesondere das Fehlen nicht-militärischer Instrumente des Konfliktmanagements aufgezeigt. Deutlich wurden vor allem die entscheidende Bedeutung der außen- und sicherheitspolitischen Interessen der AU-Mitgliedsstaaten sowie die Friktionen zwischen der AU und den regionalen Wirtschaftsgemeinschaften (RECs). Die Herausforderungen der APSA sind nicht allein technischer, sondern zuallererst politischer Art, und müssen als solche behandelt werden. Insbesondere in der Libyen-Frage haben sich Europa und die AU voneinander entfernt. Die NATO-geführte Militärintervention hat afrikanische Interessen und Bedenken ignoriert und die APSA weitgehend marginalisiert. Um kontinentale und regionale Mechanismen zur Förderung von Frieden, Sicherheit und Demokratie zu stärken, muss Europa den außen- und sicherheitspolitischen Dialog mit der AU, den RECs und AU-Mitgliedsländern deutlich intensivieren.
1. November 2011
Publikation
Indigenisierung der Wirtschaft - Mugabes Rezept für den Machterhalt
Die Devise in Simbabwe heißt "Indigenisierung": Die Partei von Staatspräsident Robert Mugabe, ZANU PF, droht ausländischen Unternehmen mit Enteignungen. Die Indigenisierungs-Initiative ist Teil einer Strategie, mit der die ZANU PF die ungeliebte Einheitsregierung hinter sich zu lassen versucht, um wieder allein zu regieren. Die Debatte um die angekündigte Indigenisierung spielt sich vor dem Hintergrund eines Machtkampfs in der ZANU PF ab. Es geht um die Nachfolge des greisen Staatschefs Robert Mugabe als Parteivorsitzender und Präsident. So wie zur radikalen Landreform im Jahr 2000 gehen die Meinungen auch zur aktuellen Indigenisierungs-Initiative weit auseinander. Für die einen ist es eine weitere Irrsinnstat eines Diktators und Kleptokraten, die anderen preisen sie als endgültige Befreiung vom Joch der Kolonialherrschaft.
1. Dezember 2011
Publikation
Steuersysteme in Subsahara-Afrika - Mittel für mehr Gerechtigkeit?
In Afrika driftet die Verteilung der Einkommen zwischen arm und reich immer weiter auseinander. Eine Möglichkeit, ungleiche Verteilung von Einkommen abzumildern sowie Geld zur Realisierung zukunftsgerichteter Maßnahmen für nachhaltige Entwicklung bereitzustellen, ist ein gerechtigkeitsorientiertes Steuersystem. Afrikanische Steuersysteme weisen jedoch viele Defizite auf, die dazu führen, dass staatliche Kernaufgaben nicht im benötigten Umfang gewährleistet werden können und Entwicklung gefährdet ist. Der vorliegende Beitrag analysiert die Ausgestaltung afrikanischer Steuersysteme und skizziert Ansatzpunkte, diese effizienter gerechter und damit zukunftsfähiger zu gestalten.
15. Dezember 2011
Publikation
Das Jahrzehnt der Informationsfreiheit in Afrika?
In Subsahara-Afrika ist die Informationsfreiheit qua Verfassung oder per Gesetz in den meisten Staaten gesetzlich verankert, die Ausübung dieses Rechts unterliegt jedoch engen Grenzen. Als politisches Menschenrecht ist sie ein elementarer Bestandteil demokratischer Systeme, der politische Teilhabe ermöglicht und transparentes Regierungshandeln fördert. Zugleich dient sie der Verwirklichung sozialer und wirtschaftlicher Rechte. Der vorliegende Beitrag verortet anschaulich das Recht auf Informationsfreiheit im Kontext von Demokratie und Entwicklung am Beispiel Afrikas.
FES Perspektive, fesmedia Africa
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