Vor Ort in Afrika

Foto: Thomas Schulze / picture alliance/zb

 

Seit über 40 Jahren vertritt die Friedrich-Ebert-Stiftung die Werte der sozialen Demokratie in Afrika. Sie setzt sich für soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Frieden und internationale Solidarität auf dem Kontinent ein. In langjährigen partnerschaftlichen Beziehungen mit politischen Parteien, Parlamenten, Gewerkschaften, Medien, zivilgesellschaftlichen Gruppen und interessierten Öffentlichkeiten fördert sie den politischen Austausch zwischen Afrika, Deutschland und Europa.

Zu unseren Aufgaben gehört die Vermittlung von Kenntnissen über politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen in Afrika. Darüber hinaus stärken wir mit unseren Projekten die demokratische Teilhabe unserer Partner in Afrika und ihre Fähigkeit, ihre politischen Interessen noch besser vertreten zu können. Wir unterstützen unsere Partner bei der Gestaltung von Politik auf nationaler, regionaler und kontinentaler Ebene und stärken Afrikas Stimme auf dem internationalen Parkett. Unsere Arbeitsschwerpunkte auf nationaler, subregionaler und kontinentaler Ebene sind:

Neues aus der Stiftung
12. August 2016
Aktuell
Nach dem Ende der UN-Friedensmission: Kein Ende der Gewalt in Sicht
Die Gewalt im Südsudan ist trotz Friedensabkommen wieder aufgeflammt. Wie geht es weiter in dem jungen Land nach dem Ende der UN-Friedensmission (UNMISS)? Wie lässt sich der gewaltsame Konflikt lösen? Über diese Fragen spricht Henrik Maihack, FES-Büroleiter Südsudan in folgenden Interviews:

detektor.fm: Jenseits von militärischen Lösungen
Deutsche Welle: Overhauling the UN's South Sudan mission
Tagesspiegel: neue Truppe, aber kein Frieden im Südsudan
12. Juli 2016
Aktuell
Erneuter Gewaltausbruch im Südsudan - Einschätzung des FES-Büroleiters
Im Südsudan ist der Bürgerkrieg wieder aufgeflammt. Anhänger von Präsident Salva Kiir und dessen Stellvertreter Riek Machar lieferten sich in der Hauptstadt Juba am Montag erneut heftige Gefechte.

Hier können Sie Henrik Maihack, FES-Büroleiter Südsudan, im Interview mit dem IPG-Journal nachlesen.

Lesen Sie außerdem hier einen Artikel von Dagmar Dehmer im Tagesspiegel und die Einschätzung von Henrik Maihack.

 

 

6. Juni 2016
Aktuell
Deutsche Welle: Unruhen bei Demonstrationen gegen Wahlkommission in Kenia
Heinz Bongartz, Landesvertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kenia, spricht mit der Deutschen Welle über die Unruhen bei Demonstrationen in Kenia gegen die Wahlkomission und die politischen Konsequenzen für Opposition und Regierung.

Lesen Sie hier den Artikel.
31. Mai 2016
Aktuell
Video: Claiming the "Right to the City"
Neoliberalism has a profound effect on rapidly growing cities. A market-oriented development has made cities sites of social exclusion. This gave rise to a number of social movements worldwide that demand cities made for the people, cities which facilitate social interactions. Social movements exert pressure on public policy decision-makers to make cities inclusive. They also call for new forms of participation and public engagement to ensure the democratic management of the city. The Africa Department of Friedrich-Ebert-Stiftung invited five young leaders from Lagos, Johannesburg and Nairobi to discuss dimensions of the “right to the city”.

Click here to see a summarising video.

The discussion was part of the International Week of Justice.
16. November 2015
Aktuell
EU-Migrationsgipfel: Neue Perspektiven schaffen
Der EU-Migrationsgipfel in Valletta kann nur ein erster Schritt sein.
Lesen Sie hier im IPG-Journal einen Kommenar von Elisabeth Braune, Referentin Westliches Afrika, FES, und Florian Koch, Leiter AU-Kooperation, FES Äthiopien.
11. Juni 2015
Aktuell
FES Senegal: Zum Wirtschaftsabkommen zwischen der EU und Westafrika
Die Fluchtwelle gen Europa hat oft wirtschaftliche Ursachen. Damit der Abbau von Handelsschranken auch zur nachhaltigen Armutsbekämpfung beiträgt, steht die EU in der Pflicht – vor allem aber die Regierungen der westafrikanischen Staaten. Lesen Sie das Interview von Zenithonline mit Annette Lohmann, Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Dakar, Senegal.

Link zum Beitrag, erschienen bei Zenithonline
22. Dezember 2014
Aktuell
Besuch des äthiopischen Premierministers
Im Dezember 2014 war der äthiopische Premierminister Hailemariam Dessalegn zu Besuch in der Friedrich-Ebert-Stiftung und sprach u.a. im IPG-Journal über die Entwicklung Äthiopiens und seine Erwartungen an Europa.

Sehen Sie hier sein Videostatement!
24. Oktober 2014
Aktuell
FES Mali: Gute Regierungsführung und Korruptionsbekämpfung
Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali hat gemeinsam mit ihren zivilgesellschaftlichen malischen Partnern im Oktober 2014 eine Veranstaltung unter Mitwirkung von Prof. Dr. Peter Eigen (Gründer von Transparency International) eine Konferenz zum Thema „Gute Regierungsführung - Korruptionsbekämpfung“ durchgeführt. Hier finden sie einen kurzen Pressespiegel: 

- Beitrag ORTM

- Beitrag MaliWeb

 

 

23. Oktober 2014
Aktuell
FES Senegal: Ebola

Zur Ebola-Berichterstattung äußert sich Annette Lohmann, Leiterin des FES-Büros Senegal, im Deutschlandfunk im Gespräch mit Tobias Armbrüster.

Link zum Beitrag 

Im Interview mit Gaelle Henry, DW spricht Frau Lohmann über den aktuellen Stand von Ebola.

Link zum Beitrag der Deutschen Welle

23. September 2014
Aktuell
Manfred Öhm: Eine differenzierte Afrikapolitik ist gefragt
Die Staaten Afrikas durchlaufen vielfältige und sehr dynamische gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Transformationsprozesse. Demographie und Wirtschaftsweisen verändern sich, viele Staaten durchlaufen ein starkes Wirtschaftswachstum, doch zeigen zugleich eine dysfunktionale Staatlichkeit. All diese Veränderungsprozesse lassen sich als "Transformationen Afrikas" zusammenfassen. Sie geschehen auf einem vielfältigen Kontinent in unterschiedlicher Weise, und sie geschehen heute. Auf diesen Wandel Afrikas muss die deutsche Außenpolitik reagieren, fordert Manfred Öhm, Leiter des Referats Afrika der FES, in seinem Beitrag im Review Außenpolitik 2014
15. September 2014
Aktuell
BRICS in Africa: Challenges & Opportunities – African and European/German perspectives
Prospects for Africa after the 2014 Fortaleza BRICS Summit:

At the 6th BRICS Summit, hosted on the 15th of July 2014 in the Brazilian city of Fortaleza, the new development Bank with an initial subscribed capital of 50 billion US dollars and a Contingent Reserve Arrangement (CRA) with an initial size of US$ 100 billion were officially inaugurated. In the 2014 Fortaleza declaration the BRICS members also reiterated their commitment made during the BRICS Leaders-Africa Retreat at the 5th BRICS Summit in Durban to foster and develop BRICS-Africa cooperation in support of the socioeconomic development of Africa, particularly with regard to infrastructure development and industrialization.

BRICS-North/Africa-Europe/Germany Relations
:

One of the Key issues for the BRICS-North Partnership is the question of potential complementarities (or competition) of future development mechanisms like the development bank of the BRICS with Northern institutions such as the World Bank and IMF.From a European respectively German foreign policy perspective one of the key issues is what challenges and opportunities are related with the increased BRICS engagement in Africa. This is also related to the question whether and what role Germany can play in the relations between the BRICS and Europe.

The Symposium was hold in Berlin on 10th September 2014.

We invite you to reed one press release of the event, published from "Neue Welt": here.
1. Juli 2014
Aktuell
Podcast zur Podiumsdiskussion: EPA-Verhandlungen mit Afrika am 3. Juni 2014
Ende gut, alles gut!? Die entscheidene Phase der EPA-Verhandlungen mit Afrika: Diese Frage diskutierten afrikanische und europäische Vertreter_innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft am 3. Juni in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. 
Die Zusammenfassung der Podiumsdiskussion finden Sie hier.
11. Juli 2014
Aktuell
Côte d'Ivoire: Politik, Frieden und Konflikte im westlichen Afrika und dem Rest des Kontinents
Der Büroleiter par interim der Friedrich-Ebert-Stiftung in Abidjan, Oliver Dalichau, im Interview mit Katrin Maria Eder, afrikapolitik, über die politische Lage in der Côte d'Ivoire. Lesen Sie die Einschätzung hier.

17. Juni 2014
Aktuell
Besuch des mosambikanischen Außenministers Júlio Marques Balói
Am Dienstag, den 17.06.2014 besuchte der mosambikanische Außenminister Júlio Marques Balói mit einer sechsköpfigen Delegation die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Berlin. Im Gespräch mit Dr. Roland Schmidt, Geschäftsführer der Friedrich-Ebert-Stiftung, wurden Fragen zu den bevorstehenden Wahlen in Mosambik, zur Verwendung der Ressourcengewinne sowie zur Arbeit der FES in Mosambik erörtert.
12. Mai 2014
Aktuell
Afrikakonzept der Bundesregierung: Von Leitlinien, Labels und Klischees
Das neue Afrikakonzept der Bundesregierung muss Afrika als Partner ernst nehmen.
Lesen Sie hier einen Kommentar von Manfred Öhm, Leiter des Referats Afrika in der "Internationalen Politik und Gesellschaft".
5. Mai 2014
Aktuell
Sarah Tangen, FES Uganda, zur aktuellen Lage im Südsudan
Sarah Tangen, FES-Landesvertreterin in Uganda, zuständig für den Südsudan, im Interview mit Deutschlandradio zur aktuellen Lage im Südsudan und Hintergründen zum Konflikt
7. Mai 2014
Aktuell
Wahlen in Südafrika
Bei den Parlamentswahlen in Südafrika werde das Abschneiden des ANC mit großer Spannung erwartet, sagte Renate Tenbusch, Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Johannesburg, im DLF. Viele Südafrikaner seien zwar unzufrieden mit der politischen Führung, die Democratic Alliance sei aber noch keine Alternative für sie.

Hier können Sie das Interview mit Renate Tenbusch nachlesen und -hören.
26. März 2014
Aktuell
Manfred Öhm, Leiter des Afrika-Referats, über Deutschlands Interesse in Afrika
Die deutsche Bundesregierung arbeitet an einer neuen Afrika-Strategie. Das beweist auch die aktuelle Reise des Bundesaußenministers Frank-Walter Steinmeier. Manfred Öhm, Leiter des Afrika-Referats der Friedrich-Ebert-Stiftung sagt im Morgenecho (WDR), Deutschland habe mittlerweile auch ein wirtschaftliches Interesse am afrikanischen Kontinent.

Hören Sie hier das Interview mit Manfred Öhm.
12. März 2014
Aktuell
Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda
Sarah Tangen, ehem. Landesvertreterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Uganda über das Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda, im Interview mit FluxFM
22. Januar 2014
Aktuell
Die Krise in Zentralafrika - wer sollte mithelfen?
Die Europäische Union schickt eine Militärmission nach Zentralafrika. Darauf haben sich die EU-Außenminister an diesem Montag in Brüssel geeinigt. Frankreich ist schon mit rund 1.600 Soldaten vor Ort und hatte um Hilfe gebeten. Zusammen mit einer rund 4.000 Mann starken afrikanischen Truppe bemühen sie sich, die Kämpfe zwischen rivalisierenden Milizen zu beenden. Florian Koch, Referent für Sicherheitspolitik im Afrikareferat der Friedrich-Ebert-Stiftung, dagegen meint: Fremdes Militär hat auf dem afrikanischen Kontinent eigentlich nichts zu suchen.

Das Interview des Senders WDR unter redaktionellen Betreuung von  Tamara Tischendomit  hören Sie hier: link zum Interview.
30. Januar 2014
Aktuell
Kinofilm: Mandela - Der lange Weg zur Freiheit
Willy Brandt schrieb am 11. Februar 1990 in seiner Funktion als Präsident der Sozialistischen Internationalen in einem Brief an Nelson Mandela anlässlich dessen Freilassung:   
„Wer 27 Jahre lang nicht frei über sein Leben verfügt, und dann aus dem Gefängnis kommt, hätte ein Recht darauf, verbittert zu sein oder wenigstens müde und des Kampfes überdrüssig. Aber hier ist einer gekommen ohne Hass, ohne Feindschaft, ohne das Bedürfnis nach Rache, sondern mit dem Wunsch, den Teufelskreis von Unterdrückung und Gewalt zu durchbrechen und ein vom Rassenwahn zerrissenes, blutendes Land zusammenzuführen und heilen zu helfen. Was Nelson zu einem Idol für uns und die Jugend überall in der Welt werden ließ.“

Ab dem 30. Januar wird die Verfilmung von Mandelas Autobiographie Long Walk to Freedom in deutschen Kinos zu sehen sein. Weitere Informationen hierzu auf der website des Verleihers.
18. Dezember 2013
Aktuell
Trade Unions in Sub-Saharan Africa - Database
Sub-Saharan Africa is one of the regions which already partly experiences and will in future undergo significant impacts of the global economic and financial crises as well as of climate change. It is important that trade unions in Africa develop capacities towards more resourceful protection of labour. With this database it is the FES Trade Union Competence Centre’s particular aim to give an overview on the biggest trade union umbrella organisations within the respective FES partner countries. Furthermore, this database will also focus on general country data as well as politically significant sector trade unions. For more information please click here.
6. Dezember 2013
Aktuell
In Gedenken an Nelson Rolihlahla Mandela
Nelson Rolihlahla Mandela
1918-2013

Der große Freiheitsheld Südafrikas ist nach langer, schwerer Krankheit am 5. Dezember 2013 verstorben. Die Friedrich-Ebert-Stiftung - gemeinsam mit ihren Freunden in aller Welt - trauert um ihn.

Zur Kondolenzseite
8. November 2013
Aktuell
Madagaskar: Favoriten gehen in die Stichwahl
Zwei Wochen nach der Präsidentschaftswahl liegt das Wahlergebnis vor. Beide Kandidaten für die Stichwahl sind international weitgehend unbekannt. Sie haben aber mächtige Unterstützer.
"Egal wer die Wahl gewinnt, Madagaskar hat in jedem Fall gewonnen", glaubt Marcus Schneider von der Friedrich-Ebert-Stiftung. Denn dann habe das Land eine Regierung, die international anerkannt wäre.

Lesen Sie hierzu den Artikel von Hilke Fischer, Deutsche Welle, 8.11.2013.
5. November 2013
Aktuell
Verhandlungen mit Tuareg in Mali
Aus Bamako berichtet Annette Lohmann, Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung vor Ort, über den Preis für den Frieden im Land. Lesen Sie hierzu den Artikel, erschienen bei zenithonline.
5. November 2013
Aktuell
Die sambische Gender-Ministerin Inonge Wina zu Besuch in der FES Berlin
>>> Inonge Underscores Women's Participation in Decision Making
By Masuzyo Chakwe, The Post, Zambia, 05 November 2013

Participation of women in decision making positions is central to economic development, says gender minister, Inonge Wina.
Speaking at an International Gender Workshop on Fair Labour Market Polices - Ideas and Approaches for Gender Sensitive Labour Market Policies, in Berlin on Friday, Wina said the under-representation of women in decision-making structures was one of the issues currently being addressed by the government.
"It is argued that for most African countries, the allocation of economic resources and benefits derived from development process generally has been unfavourable to women's participation," Wina said in a statement issued by first secretary for press and public relations at Zambia Embassy in Germany Yvonne Shibemba.She however, stated that Zambia had of late witnessed a progressive increase in the participation of women in decision-making positions.
"This increase has been largely attributed to the favourable policies that the PF government is implementing through the able leadership of His Excellency the President Mr Michael C Sata," she said.
Wina cited public institutions such as the Judiciary, the Police Service, Anti-Corruption Commission and the Auditor General's Office as some of the institutions that were now being headed by women.
She further emphasised the need to develop efficient and effective labour market policies which would guarantee the observance of fundamental human rights and contribute to the attainment of sustainable development."The negative attitudes against women in all facets of labour administration including their under-representation ought to be eradicated to ensure that the disproportionate representation of women is taken care of within our national laws, policies and programmes," she said.
Wina led a three-member delegation on the invitation of Friedrich-Ebert Stiftung to a one-week information programme on gender policies to increase women's participation and programmes to fight gender-based violence.
Others in the delegation were gender specialist, Ministry of Gender and Child Development Simon Mulenga, gender expert PF Joyce Banda and coordinator, Victim Support Unit, Zambia Police Tresphord Kasale.
14. Oktober 2013
Aktuell
Ibrahim Index of African Governance 2013 soeben erschienen
Der von der Mo Ibrahim Foundation seit 2007 jährlich herausgegebene IIAG bietet eine umfassende quantitative Datenerhebung zum Thema Governance in Afrika. Er deckt die Themen Sicherheit, Teilhabe, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und menschliche Entwicklung ab. Die aktuellen Länderprofile finden Sie über das drop down-Menue auf der website der Ibrahim foundation: www.moibrahimfoundation.org/guinea/

 

24. Oktober 2013
Aktuell
FES South Africa: new website for Fort Hare Autumn School
www.fort-hare-autumn-school.org
Have a look!

In April 2012, the University of Fort Hare and FES launched the The Fort Hare Autumn School on Democracy and Political Economy. This initiative is aimed at talented students from Eastern Cape Universities to enhance their critical thinking, promote leadership skills and knowledge about Social Democracy and Political Economy and above all to stimulate debate and political discussion among young, influential South African students.
Students are selected according to the Mandela/Rhodes Scholarship Criteria, from the University of Fort Hare, Nelson Mandela Metropolitan University and Rhodes University.
30. September 2013
Aktuell
Swasiland: Opposition fordert zum Wahlboykott auf
In Afrikas letzter absoluter Monarchie wird gewählt. Doch Hoffnungen auf Wandel in Swasiland gibt es nicht. König Mswati III. regiert wie ein Diktator - und die Welt bekommt vor allem eines zu sehen: viele bunte Bilder.
Lesen Sie hierzu mehr in dem Artikel der Deutschen Welle "Wahlen und Willkür in Swasiland".
30. September 2013
Aktuell
Neuanfang in Guinea?
Die Guineer haben am 28. September zum ersten Mal nach 55 Jahren ein Parlament gewählt. Dabei ging es nicht nur um die neuen Volksvertreter, sondern auch um die Kontrolle über die Rohstoff-Einnahmen in dem westafrikanischen Land. Kommentare zur Situation vor Ort gibt Jens-Uwe Hettmann, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Côte d'Ivoire, nachzulesen im Beitrag von Dirke Köpp, Deutsche Welle.

 

25. September 2013
Aktuell
"IBK" und der Schlüssel zum Frieden
Aus Bamako, Mali berichtet Annette Lohmann, Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung, über Uneinigkeiten sowohl zwischen wie auch innerhalb der Rebellengruppen im Norden Malis, die die Verhandlungen für Präsident Keita erschweren. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit muss »IBK« die Weichen für Malis Zukunft stellen. Mit der Wahl von Ibrahim Boubacar Keita (kurz IBK) zum neuen Präsidenten Malis wurde die Übergangszeit nach dem Militärputsch vom März 2012 recht zügig nach einem knappen Jahr offiziell beendet. Mit dieser Wahl verbinden sowohl viele Malier als auch internationale Akteure große Hoffnungen auf einen politischen Neuanfang. Lesen Sie den Artikel bei Zenith-Online.
26. August 2013
Aktuell
FES Côte d'Ivoire: Einbürgerung
Im Gespräch mit Peter Hille, DW spricht Jens-U. Hettmann, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Côte d'Ivoire, über das neue Gesetz zur Einbürgerung. Wer dazu gehört und wer kein echter Ivorer, kein Bürger der Elfenbeinküste ist und welche Konflikte das neue Einbürgerungsgesetz möglicherweise birgt, diese Fragen wurden besprochen. Hier finden Sie den Link zum Nachlesen.

24. Juli 2013
Aktuell
Côte d'Ivoire: Un Forum de réflexion et déchanges sur les sociétés coopératives

Le premier forum de réflexion et d’échanges sur les sociétés coopératives (FORESCOOP) s’est tenu, mercredi à Abidjan, sur l’initiative du cabinet JAD’EXPERTISE (JAD’EX), avec le soutien de la Fondation Friedrich Ebert (FES).

En expliquant les motivations de l’organisation du FORESCOOP, l’associé-gérant de JAD’EX, Dr Gbédé Jonathan, a souligné que ce concept est né pour réparer une injustice. Selon lui, au niveau universel, l’importance des coopératives comme instrument de développement est reconnu, notamment par les Nations Unies.

Dr Gbédé a fait observer que le 06 juillet, déclaré Journée internationale des coopératives, passe inaperçu en Afrique en général et en Côte d’Ivoire en particulier, où cette « reconnaissance n’est pas très affirmée ». Il en veut pour preuve le fait que le 06 juillet dernier, aucune manifestation officielle n’ait été organisée dans le pays.

Le concept de FORESCOOP vient donc parer à ce manque d'intérêt, a-t-il précisé. Tout en rappelant le slogan "FORESCOOP, un regard nouveau sur les coopératives", il a fait observer que les coopératives n’ont pas connu les affres des banques internationales qui ont sombré dans la crise -des subprimes- vécue dans des pays du Nord, il y a quelques années. Dr Gbédé a, par ailleurs, souligné l’intérêt des modules de la présente formation, exprimant sa gratitude à la FES qui a porté ce projet longtemps caressé par JAD’EX.

De son côté, le représentant résident de la Fondation Friedrich Ebert, Jens Hettmann, s’est appesanti sur le côté social de la nature humaine. « (…) Il n’y a pas que le côté égoïste de la nature humaine, il y a le côté social qui a été marginalisé à l’heure du néolibéralisme. Et on constate aujourd’hui une sorte de renaissance des coopératives », a-t-il déclaré.

Pour M. Hettmann, l’engagement de la FES vise à faire sortir tout le groupement informel de la précarité pour en faire des sociétés légalement constituées, en vue de réduire le taux de pauvreté en Côte d’Ivoire.

Ce 1er FORESCOOP porte sur le thème « La coopérative, une entreprise qui reste forte en temps de crise ». Y participent 50 personnes issues des groupements informels, des pouvoir publics, des partenaires au développement et des banques.

L’objectif général de ce Forum est d’envisager des perspectives de développement pour les groupements informels au regard de l’Acte uniforme relatif au droit des sociétés coopératives de l’OHADA, entré en vigueur le 15 mai. Cette activité est marquée par trois communications, à savoir « Initiation aux principes de base du mouvement coopératif » présentée par Dr N’Doua Jean-Marie, ingénieur agronome et consultant; « Politique de développement des sociétés coopératives : le modèle allemand », animée par Jens Hettmann et « Cadre juridique et institutionnel des sociétés coopératives », instruite par Dr Gbédé Jonathan.

Publié par (AIP), kkp/cmas, Abidjan le 24 juillet 2013
http://www.aip.ci

18. Juni 2013
Aktuell
Mehr Partizipation: Ressourcen fair und nachhaltig managen
Im Rahmen der diesjährigen Eschborner Fachtage (EFTA) zum Thema „Rohstoffe und Ressourcen: Wachstum, Werte, Wettbewerb" organisierten die Politischen Stiftungen unter Federführung der FES, der Hanns-Seidel-Stiftung und der Friedrich-Naumann-Stiftung das Forum „Mehr Partizipation: Ressourcen fair und nachhaltig managen". Lesen Sie hierzu mehr in unserem Veranstaltungsbericht. 
25. Juni 2013
Aktuell
Chinas verstärktes Engagement in Afrika
Auf einer Pressekonferenz im Zuge des diesjährigen Nationalen Volkskongresses bekräftigte Chinas oberster Außenpolitiker Staatsrat Yang Jiechi, dass die bevorstehende erste Auslandsreise des neuen Staatsoberhaupts Xi Jinping nach Südafrika, Tansania und die DR Kongo sowie seine Teilnahme am 5. BRICS-Gipfel Ende März in Südafrika, deutlich Chinas Verpflichtung zeige, die strategische Partnerschaft mit afrikanischen Ländern weiter zu vertiefen.
Neben der Reisediplomatie chinesischer Spitzenpolitiker und der sich nach Schätzungen bereits auf eine Million Menschen zählenden Präsenz chinesischer Staatsbürger auf dem Kontinent, wird das intensivierte Engagement Chinas in Afrika vor allem im wirtschaftlichen Bereich deutlich. Den Vortrag von Sergio Grassi (FES) zu Chinas verstärktem Engagement in Afrika - gehalten im Willy-Brandt-Kreis am 22. März 2013 - können Sie hier lesen: www.willy-brandt-kreis.de/pdf_13/130322_grassi.pdf
26. Juni 2013
Aktuell
Calling for Democracy and Justice in Swaziland
The Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) invited a delegation from Swaziland, including the Chairman and secretary General of the PUDEMO, Secretary General and International Secretary of the NNLC as well as the 2nd Deputy Secretary General of the Trade Union Congress of Swaziland.
Read more in our report by Merin Abbass, adviser Southern Africa, FES.

Further reading:
Swazi Election Debate Heats Up at Wits
The protracted ‘to-ing and from-ing’ currently at play over participation or boycotting the 2013 national elections was catapulted to another plane on Friday when members of various political and pro-democracy groups attended a two-day debate session in neighbouring South Africa.
The ‘elephant in the room’ is whether the political destiny of Swaziland could be influenced for better or worse by either participating or boycotting the impending polls. The debate was organised by the University of the Witwatersrand Student Representative Council in conjunction with the German Institute, the Friedrich Ebert Stiftung.
One thing that all the participants agreed on was that this matter was not an event, but a process and that the people of Swaziland should be taken on board and be fully informed about what was happening.
.....
May 11, 2013, by Weekend Observer reporter, Swazi Observer
source: www.observer.org.sz/index.php?news=50931 (Accessed: 28.06.2013)

 

24. Juni 2013
Aktuell
FES-Radiosendung: Der Einfluss der Türkei in Afrika
Die Türkei hat in den letzten beiden Jahrzehnten ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen weltweit ausgebaut. So orientiert sie sich vermehrt auch nach Afrika. Wie macht sich der Einfluss der Türkei südlich der Sahara bemerkbar?
Wir freuen uns, Ihnen in einer Radio-Sondersendung der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem Titel 
                    "Afrika im Fokus - Der Einfluss der Türkei in Afrika"
                    am Montag, 24. Juni 2013, 17 bis 18 Uhr auf Radio Alex,
dem Offenen Kanal Berlin, das Thema näher gebracht zu haben.
Die Sendung, die von Sophie Hegemann, Masterstudentin der deutsch-französischen Sozialwissenschaften am IEP Bordeaux und der Universität Stuttgart, konzipiert wurde, können Sie unter dem folgenden Link nochmals anhören: https://soundcloud.com/alexradio/afrika-im-fokus-der-einfluss. Bei Fragen der weiteren Nutzung einzelner Beiträge können Sie sich gerne an uns wenden.Wir freuen uns über Ihr Interesse.
12. Juni 2013
Aktuell
Madagaskar: Die Krise, die nicht enden will
Mit den politischen Tumulten und dem daraus resultierenden Putsch 2009 durch Andry Rajoelina begann eine neue Phase der politischen Krise auf der Insel, die internationale Sanktionen und Isolierung nach sich zog. Mit Unterstützung internationaler Vermittler konnte eine Einigung erzielt werden, dass die Präsidentschaftswahlen nach mehrmaliger Verschiebung im Juli 2013 stattfinden. Nun scheint auch dieser Termin nicht eingehalten werden zu können. Welche Szenarien sind zu erwarten?  
Beim Länderseminar zu Madagaskar, organisiert von der Gesellschaft für Politische Bildung e.V. in Kooperation mit der INISA e.V. in der Frankenwarte in Würzburg hat Merin Abbass, Referent für das südliche Afrika, einen Vortrag zur politischen Entwicklungen in Madagaskar gehalten. Lesen Sie hierzu mehr in seinem Bericht.
15. Mai 2013
Aktuell
FES Mali: Die Umbruchphase im Land

Annette Lohmann, Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, Mali im Gespräch mit Peter Hille, Deutsche Welle über die Umbruchphase in Mali.
Die internationale Gemeinschaft will drei Milliarden Euro aufbringen, um die Wirtschaft des vom Krieg zerrütteten Mali anzukurbeln. Doch noch ist das Land nicht befriedet. Link zum Interview
 

21. Mai 2013
Aktuell
FES Nigeria: Zur Situation im Land
Im Interview mit Nana Brink vom Deutschlandradio spricht Thomas Mättig, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Abuja, Nigeria über die Situation im Land. Die Kämpfe im Nordosten Nigerias mit der islamistischen Sekte Boko Haram seien vermutlich nicht mit mehr Soldaten zu beenden, schätzt Thomas Mättig. Hinter dem Konflikt stecke eine tiefgreifende Verbitterung gegenüber der Regierung, die zu wenig gegen Korruption im Lande vorgehe und nicht ausreichend in Infrastruktur und Bildung investiere. Link zum Interview
9. Mai 2013
Aktuell
Simbabwische Delegation besucht das Workers' Youth Festival
Über 3000 junge Menschen aus aller Welt sind in Dortmund zusammen gekommen, um die Internationale Solidarität zu zelebrieren. Auch die TeilnehmerInnen einer simbabwischen Delegation der FES waren dabei. Sehen Sie hier ein Video der Veranstalter: link
15. Mai 2013
Aktuell
FES Nigeria: Notstand in Nordnigeria als Mittel gegen Gewalt?

Nigeria-Experte Thomas Mättig, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Abuja/Nigeria, spricht im DW-Interview über die aktuelle Situation im Land: im Kampf gegen die islamistische Sekte Boko Haram hat Nigerias Präsident Jonathan für drei Bundesstaaten den Notstand erklärt. Es ist fraglich, ob das die Gewalt  stoppen wird. Link zum Interview

19. April 2013
Aktuell
FES Côte d'Ivoire: Vor den Wahlen
Jürgen Hettmann, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Abidjan, Côte d'Ivoire, spricht mit Friederike Müller, DW über die Situation im Land vor den
Kommunal- und Regionalwahlen. Beobachter sprechen von teilweise blutigen Zwischenfällen im Vorfeld der Wahlen, auch das deutsche Auswärtige Amt warnt vor Gewalt. Über die Gründe und weitere Einschätzungen lesen Sie das Interview: Link zum Interview.
25. März 2013
Aktuell
Gender & Afrika: Hören Sie hin!
Im Rahmen einer vierteiligen Veranstaltungsreihe zum Thema LSBTI in Afrika sendete das Afrikareferat der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit Radio QueerLive Ende März eine Sondersendung bei Radio Alex, dem offenen Kanal Berlin. Das Thema der Sendung war: „Homophobie in Afrika“. Im Vorfeld der Sendung wurden Interviews mit verschiedenen Akteuren der Gesellschaft, Aktivist_innen und den beiden Autorinnen der Internationalen Politikanalyse „Wie mit Homophobie Politik gemacht wird. Menschenrechte und Verfolgung von LSBTI Aktivist_innen in Afrika“ geführt. So entstanden die Beiträge für die Radiosendung. Im Folgenden können Sie die einzelnen Beiträge anhören.

Beitrag: „Wie mit Homophobie Politik gemacht wird“
„Wie mit Homophobie Politik gemacht wird“, so lautet der Titel der Internationalen Politikanalyse. Dr. Rita Schäfer, eine der beiden Autorinnen der Studie, erläutert dies im folgenden Beitrag am Beispiel von Simbabwe.
Link zum Beitrag

Beitrag: „Das Koloniale Erbe“

Von Politiker_innen in Afrika wird oft das Argument vorgebracht, dass Homosexualität unafrikanisch sei. Dr. Rita Schäfer erläutert im folgenden Beitrag, wie man dieses Argument entkräftet und warum es auch heute noch in einigen afrikanischen Ländern Gesetze gibt, die Homosexualität diskriminieren.
Link zum Beitrag

Beitrag: „Die Zivilgesellschaft“
Während der Interviews erzählen Godwyns Onwucheckwa und Dr. Rita Schäfer von verschiedenen Kontexten in Nigeria und Simbabwe, in welchen sie mit Homophobie konfrontiert wurden.
Link zum Beitrag

Beitrag: „Die Situation in der Republik Südafrika“
Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Ländern hat die Republik Südafrika eine ideale Gesetzeslage: Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und sexueller Identität sind verboten. Eva Range und Mojisola Adebayo sprechen im folgenden Beitrag über Südafrika.
Link zum Beitrag

Beitrag: „Filmvorstellung: ‚Call me Kuchu‘
Im Rahmen der mehrteiligen Veranstaltungsreihe zum Thema zeigte das Afrikareferat der Friedrich-Ebert-Stiftung u.a. den Film „Call me Kuchu“. Der Film wurde mit den verschiedensten Preisen ausgezeichnet u.a. mit dem Cinema Fairbindet Preis 2012 und dem Teddy Award 2012 für den besten Dokumentarfilm.
Link zum Beitrag

Beitrag: „Die Rolle der Kirchen“
Tim Kuschnerus, Ev. Geschäftsführer der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) war der Interviewpartner für diesen Beitrag über die Rolle der Kirche. Kirche, so betont er, müsse Teil der Lösung werden und nicht das Problem bleiben.
Link zum Beitrag

Beitrag: „Wege des Engagements“
Godwyns Onwuchekwa und Mojisola Adebayo haben beide nigerianische Wurzeln und leben in London. Im Interview sprachen sie darüber, wie sie sich gegen Diskriminierung und für Toleranz engagieren.
Link zum Beitrag

Beitrag: „Politische Antworten gegen Homophobie und Diskriminierungen“
Der menschenrechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christoph Strässer sprach im Interview über die Möglichkeiten zu politischen Lösungen von deutscher Seite.
Link zum Beitrag

Beitrag: „Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung“
Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung engagiert sich gegen Menschenrechtsverletzungen und unterstützt LSBTI Aktivist_innen im globalen Süden. Die Pressesprecherin Renate Rampf berichtet im Interview über die Arbeit der Stiftung, die den Namen des sozialdemokratischen Sexualforschers (Magnus Hirschfeld) und der afrikanischen Pionierin der Lesbenbewegung (Fannyann Eddy) trägt.
Link zum Beitrag

1. Februar 2013
Aktuell
Von Polokwane nach Mangaung - von Axel Schmidt, Leiter des FES-Büros Johannesburg
Nach einem Jahr voller Negativschlagzeilen für Südafrika, lösen die Ergebnisse vom ANC-Parteitag in Mangaung national und international - wenn auch verhalten - so dennoch erstaunlich positive Reaktionen aus. 
Hierfür scheint weniger die Wiederwahl Zumas zum Präsidenten der Partei als vielmehr die überraschende Wahl seines Stellvertreters Cyril Ramaphosa verantwortlich zu sein.
Lesen Sie mehr dazu im aktuellen Bericht von Axel Schmidt.
18. Januar 2013
Aktuell
FES Côte d'Ivoire: Ein Porträt von Alassane Ouattara als Macher in der Mali-Krise

Auch mit Jens-Uwe Hettmann, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Abidjan, Côte d'Ivoire hat Peter Hiller von der DW gesprochen. Das Porträt der DW über den Präsidenten der Côte d'Ivoire, der zur Zeit auch den Vorsitz der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) innehat, lesen Sie bitte hier: Link zum Artikel der DW

16. Januar 2013
Aktuell
Madagaskar: Auch Rajoelina verzichtet auf eine Präsidentschaftskandidatur, was nun?
In einer Fernsehansprache kündigte nun auch der Präsident der Transition seinen Rückzug von der nie offiziell erklärten Präsidentschaftskandidatur an.

Andry Rajoelina war Anfang 2009 in einer Situation gewaltsamer politischer Wirren auf verfassungswidrige Weise zur Macht gelangt. Nachdem sein Vorgänger im Amt des Präsidenten und politischer Erzfeind Marc Ravalomanana im Dezember letzten Jahres bereits seinen Verzicht auf eine Kandidatur bekannt gab, war Rajoelina zusätzlich durch die Internationale Gemeinschaft und Teile der madagassischen Öffentlichkeit unter Druck geraten, es Ravalomanana gleich zu tun. Damit hat sich die von der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) vorgeschlagene und von der Europäischen Union favorisierte „Weder…Noch“-Lösung (weder Ravalomanana, noch Rajoelina sollten zur nächsten Wahl antreten) durchgesetzt.

Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung einer seit 2009 anhaltende Krise. Die Umstände des Rückzugs und der Wortlaut der Erklärungen des Transitionspräsidenten geben jedoch Anlass zu einer weitaus pessimistischeren Betrachtung. Denn Rajoelina scheint die Politik nicht dauerhaft verlassen zu wollen, so kündigte er dem madagassischen Volk an „Seid ohne Furcht, ich werde euch nie fallenlassen“ - und damit seine baldige Rückkehr in die Politik. Für diese werden gerade die Weichenstellungen vorgenommen. So gab Rajoelina mit seinem Rückzug ebenso an, den eigentlich schon von der Internationalen Gemeinschaft und zusammen mit der Opposition abgesegneten Wahlkalender wieder verändern zu wollen. Anders als bisher vorgesehen, sollen nun die Parlamentswahlen vor den Präsidentschaftswahlen stattfinden. Dies wäre eine Neuerung in der madagassischen Geschichte, die meist dadurch geprägt war, dass die mehr oder minder demokratisch an die Macht gelangten Präsidenten nach ihrem Machtzugriff Legislativwahlen veranstalteten, die zu ihnen genehmen Parlamentsmehrheiten führten. Grundsätzlich ist an starken Abgeordneten und der Vertretung verschiedener regionaler und ethnischer Partikularismen in der Nationalversammlung nichts auszusetzen. Es ist jedoch zu bezweifeln, dass Rajoelina hiermit eine grundsätzliche Novellierung der Staatsorganisation anstrebt, vielmehr geht es um seinen Machterhalt. In den Medien ist von einen Putin-Szenario die Rede, also dem Vorbild jenes russischen Präsidenten, der das Land nach Ende seiner Präsidentschaft als Premierminister weiterregiert.

In den kommenden Wochen wird sich erweisen, wie weit die politische Initiative des noch amtierenden Präsidenten trägt. Sollte es tatsächlich zu einem Vorziehen der Legislativwahlen kommen, so könnte dies eine faktische Verlängerung der Ära Rajoelina bedeuten. Noch hat die Internationale Gemeinschaft nicht einmütig auf diesen Vorschlag reagiert. Fest steht aber, dass Rajoelina als weiterhin starker Mann der Insel alle Trümpfe in der Hand hält. Noch hat der Rückzug des Präsidenten nichts gelöst, die politische Krise in Madagaskar geht somit in die nächste Runde.

Kurzbericht von Merin Abbass, Referent Südliches Afrika, FES

Siehe auch >>> vorherigen Kurzbericht zu diesem Thema

15. Januar 2013
Aktuell
FES Mali: Der Militäreinsatz - Paris glaubt an eine kurze Mission

Am Wochenende wurde der militärische Einsatz Frankreichs im westafrikanischen Mali verstärkt. Hören Sie hier das Interview mit Annette Lohmann, Büroleitung der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem schweizerischen Sender SRF, das Interview führte Helen Hürlimann:  link zum Interview

Einen weiteren Kommentar von Annette Lohmann, finden Sie in dem Bericht von Marc Dugge, ARD, bei der Tagesschau: link zum Interview.

7. Januar 2013
Aktuell
Madagaskar: Ravalomanana verzichtet auf Kandidatur bei Präsidentschaftswahlen
An der Seite des tansanischen Präsidenten, Jakaya Kikwete, der im Namen der SADC zwischen den madagassischen Konfliktparteien vermittelt, erklärte der Ex-Präsident Madagaskars, Marc Ravalomanana,  bei den Wahlen im Mai 2013 nicht mehr antreten zu wollen. Er macht gleichzeitig aber seine Entschlossenheit deutlich, in seine Heimat zurückkehren zu wollen, aus der er 2009 vertrieben wurde. Dieser Wunsch deckt sich mit der Empfehlung der SADC, die die Rückkehr aller politischen Exilanten fordert.
Diese überraschende Entscheidung löst nun eine neue politische Dynamik aus, die sowohl den internen als auch den internationalen Druck auf den Transitionspräsidenten, Andry Rajoelina, seine Kandidatur ebenfalls zurückzuziehen, erhöhen könnte. Die internationale Gemeinschaft, die die Wahlen finanziert, würde eine Kandidatur Rajoelinas, womöglich verbunden mit einem Wahlsieg, kaum akzeptieren.
Einen Ausweg aus der Krise gäbe es somit nur ohne Rajoelina. Würde dieser ebenfalls die Entscheidung treffen, seine Kandidatur zurückzuziehen, dann bliebe  es offen und spannend, wer ab Mitte dieses Jahres neuer Präsident des Landes wird. Die Positionierung der beiden Krisenprotagonisten zu den verschiedenen Kandidaten wird eine entscheidende Rolle spielen. Bisher haben sich allerdings noch keine Kandidaten offiziell erklärt, die eindeutig dem einen oder anderen Lager zuzurechnen wären.
Die politische Unsicherheit, die der Rückzug Ravalomananas geschaffen hat, bringt damit frischen Wind in die festgefahrene Krisensituation.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird die Entwicklungen in den kommenden Monaten begleiten und Sie regelmäßig über die politischen Ereignisse an dieser Stelle informieren.

Kurzbericht von Merin Abbass, Referent Südliches Afrika, FES
16. Dezember 2012
Aktuell
FES Mali: Zur Situation in Mali
"Die Lage in Mali ist ruhig, aber nicht stabil". Die Leiterin des Mali-Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung, Annette Lohmann, analysiert die Situation in Mali. Das Interview der wz führte Peter Lausmann. Lesen Sie hier: link zum Interview der wz
4. Dezember 2012
Aktuell
FES Nigeria: ein Kommentar zur Situation im Land von Thomas Mättig in der taz
Nigerias Nordosten gleicht einem Bürgerkriegsgebiet: schwer bewaffnete Kontrollpunkte, nächtliche Hausdurchsuchungen, Schießereien und Bombenanschläge. Die aktuellen Konflikte werden kommentiert von Thomas Mättig, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Abuja, Nigeria. Der am 04. Dezember 2012 in der taz-die tageszeitung erschienene Artikel ist hier zu finden: Link zum Artikel der taz
4. Dezember 2012
Aktuell
FES Südafrika: Gewerkschaften und Sozialer Dialog in der Krise
Die Unruhen im Minengürtel und auf den Farmen in Südafrika sind vorläufig eingedämmt. Doch da die grundlegenden sozialen Ursachen bisher nicht angegangen wurden, könnten die Streiks nach dem Jahreswechsel und dem Ende der Ferienzeit in Südafrika wieder aufflammen.
Das in der Verfassung und den Grundgesetzen Südafrikas verankerte System des Sozialen Dialogs wurde durch die wilden Streiks, direkte Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitern unter Ausschluss der Gewerkschaften und durch das Unterlaufen bestehender Tarifverträge unterminiert.
Erfahren Sie mehr über die möglichen Auswirkungen der Unruhen auf das soziale Gefüge, die Gewerkschaften und die Industrie in Südafrika in einem kurzen Hintergrundbericht.  
7. November 2012
Aktuell
FES Côte d'Ivoire - Fachgespräch über die Rolle der Medien im Aussöhnungsprozess
In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Côte d'Ivoire, Abidjan hat die Convention de la Société Civile Ivorienne (CSCI) ein Fachgespräch ausgerichtet, hierbei ging es um die Rolle der Medien während des Aussöhnungsprozesses. Den Artikel von Serges T. des Senders abidjan.net finden Sie hier (auf französisch).

1. November 2012
Aktuell
Die Krise in der Zentralsahara - Katastrophe mit Ansage? Ein Veranstaltungsbericht aus Berlin
Der Fall Mali ist ein Lehrstück darüber, wie schnell ein scheinbarer Erfolgsfall und eine über Jahre genährte demokratische Entwicklung ins Wanken geraten kann, welche grenzüberschreitenden Auswirkungen Konflikte und Regime-Wechsel haben können und wie schwer sich externe regionale und internationale Mächte damit tun, die Chancen und Risiken ihres Eingreifens einschätzen zu können. Den Veranstaltungsbericht zu dem Fachgespräch "Die Krise in der Zentralsahara - Katastrophe mit Ansage?", dass am 23. Oktober 2012 in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin statt gefunden hat, finden Sie hier:
5. November 2012
Aktuell
Plea for coherent regional trade politics in Africa
About 50 experts from non-state organizations and economic journalists from West and Central Africa pleaded for coherent development and regional trade politics as a precondition for a better positioning of Africa in the multilateral trading system. That plea was made in the course of a regional dialogue concerning the “Current and Future Challenges for the Multilateral Trading System – Perspectives from West Africa”, organized jointly by the FES and the secretariat to the WTO in Accra from 29 to 31 October 2012.
Read more
20. Oktober 2012
Aktuell
Klaus Brandner als Referent in Nigeria - SPD-Bundestagsabgeordneter folgt Einladung nigerianischer Gewerkschaften
Von seinen Erfahrungen in der gewerkschaftlichen und parlamentarischen Arbeit in Nigeria berichtete der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Brandner. Er nahm an einer Strategie-Veranstaltung mit weiteren Experten teil, die der Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Abuja, Herr Thomas Mättig, organisierte. Lesen Sie den Artikel der Tageszeitung "Die Glocke" :
19. Oktober 2012
Aktuell
Militärintervention in Mali: Annette Lohmann, FES im Gespräch mit Urs Gilgen, DRS
Im westafrikanischen Mali wird am 19.10.2012 auf einer Konferenz der Militäreinsatz in den Norden des Landes diskutiert, dabei geht es nicht um den Einsatz von westlichen Gruppen, sondern von afrikanischen Truppen. Die UNO, die USA und der Verbund der Westafrikanischen Staaten ECOWAS wollen nach einer Lösung suchen. Über den möglichen Erfolg eines solchen Militäreinsatzes spricht Annette Lohmann, Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Mali mit Urs Gilgen vom DRS. Link zum Interview
25. September 2012
Aktuell
Interview with Thomas Mättig, Resident Representative, FES Nigeria Office
Nigeria's military claims progress in its fight against the Boko Haram militant. Heavy human rights abuses has been taken part in the north of Nigeria. Marc Coldwell from the german DW interviewed Thomas Mättig, Resident Representative from the Friedrich-Ebert-Foundation in Abuja, Nigeria. How certain we could be that those just killed by the nigerian military really were Boko Haram suspects? Listen to these and other questions here.
28. September 2012
Aktuell
Mali als Rückzugsgebiet radikaler Islamisten - ein Interview mit Annette Lohmann

Bei einer Uno-Debatte in New York wurde über eine Militärintervention in Mali diskutiert. US-Aussenministerin Hillary Clinton nannte die Region ein Pulverfass. Die Sahel-Zone in Afrika wird immer stärker zum Rückzugsgebiet radikaler Islamisten. Im Mittelpunkt steht dabei Mali. Seit letztem April kontrollieren islamische Gotteskämpfer den Norden des westafrikanischen Landes.Wie gefährlich die Region ist, erklärt Annette Lohmann, Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Malis Hauptstadt Bamako. Ein Interview mit Christian Weißflog vom schweizerischen DRS 4 hören Sie hier: Link zum Interview

6. September 2012
Aktuell
Annette Lohmann im Gespräch mit Jan Tölva, Jungle World: Der Aufstand im Norden Malis und die Lage in Bamako
"Der Konflikt war vorprogrammiert" - Lesen Sie das Interview mit Annette Lohmann, Leiterin des FES-Büros Mali, über die aktuelle Situation - erschienen am  06. September 2012 in der Jungle World: Link zum Interview
6. September 2012
Aktuell
Nigeria: 2015 Polls - Expect Violence, Excerpt... By Joseph Erunke, 29/08/2012
National Security Adviser,Col. Sambo Dasuki, (rtd), has reasoned that there could be violence in the 2015 general going by the prevailing security situation in the country.
But unlike the 2011 violence which came after elections, the NSA said the violence which may trail the 2015 polls would be carried out before and during the election exercises.
"There could possibly be violence, but with a different angle to it, not post election but before and during, because of the prevailing security situation, unless the security situation gets better before then", he said.
The NSA spoke Wednesday, in Abuja, at the opening of a two-day workshop on security challenges in elections management, organised by INEC in collaboration with Friedrich Ebert -Stiftung , an independent German non-profit institution committed to the promotion of democracy , peace , and social justice.
The competition among politicians may be intense in 2015,so more tension should be expected", he noted.

Read more: www.allafrica.com/stories/201208300445.html (Accessed: 06.09.2012)
31. August 2012
Aktuell
Unruhen im Platingürtel - Südafrika am Scheideweg?
Wie vielfach in den Medien berichtet wurde, endete am 16. August ein Arbeiteraufstand in der Marikana-Mine im Platingürtel von Südafrika für 44 Arbeiter tödlich. Staatliche Sicherheitskräfte schossen auf demonstrierende, mit Speeren und Stöcken bewaffnete schwarze Minenarbeiter. Die Ereignisse in Marikana werden in der Presse mit dem Soweto-Aufstand 1976 und dem Sharpeville-Massaker 1960 verglichen. Diesmal liegt allerdings die politische Verantwortung bei der von der Befreiungsbewegung ANC-geführten Regierung Südafrikas.
Über die Hintergründe berichtet Gerd Botterweck, FES Johannesburg.
28. August 2012
Aktuell
FES Zambia
The Friedrich Ebert Stiftung (FES), in Zambia has facilitated the first ever consultative conference between the ruling party and the Labour movement. Read more
22. August 2012
Aktuell
Zambia: Vice-President Scott addresses an FES symposium on co-operative societies in the SADC
On 20th and 21st of August the Friedrich-Ebert-Stiftung in Zambia organised an international symposium on PERSPECTIVES FOR COOPERATIVES IN SOUTHERN AFRICA to analyse the perspectives for Cooperatives in southern Africa but also to show best-practices from the region.
Many high ranking participants were taking part at the conference, among them Dr. Guy Scott, Vice-President of the Republic of Zambia, Mr. Lawrence Dale, President SADC Cooperative Federation, Mr. Joel Wampata, President Zambia Cooperative Federation (ZCF) and Mr. Jürgen Schwettmann, ILO Geneva.
The Friedrich-Ebert-Stiftung has traditionally supported the cooperative movement worldwide, for it believes in social compact and social economy. The conference is one of three regional conferences which will take place worldwide. The findings of these conferences will be discussed in a final meeting in Berlin.

Read the related article in the Daily Mail Zambia of August 22, 2012: Scott calls for corruption fight in co-operatives by Chimwemwe Mwale (Accessed: 22.08.2012)

20. August 2011
Aktuell
"Ich habe keine Zeit für Träume und Hoffnungen"
Constantin Grund, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Madagaskar, informiert in einem Beitrag von Leonie March auf Deutschlandfunk über die Auswirkungen der politischen Krise vor Ort. Lesen Sie hier den Beitrag oder hören Sie in die Audiodatei.
25. März 2012
Aktuell
Terroristen, Putschisten und Hühnerfarmer
Das Online-Portal des Nachrichtenmagazins Tagesschau (ARD) widmet sich der aktuellen Lage im westafrikanischen Mali nach dem Putsch und greift dafür erneut auf die Einschätzung von Annette Lohmann, der Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Malis Hauptstadt Bamako, zurück. Lesen Sie hier den Beitrag auf tagesschau.de.
Veranstaltung
ZukunftsTour
30. Juni 2016 WorldCCBonn, Bonn
Wie sieht eine soziale Zukunft für Dich aus?
Mit Projekten in über 100 Ländern fördern wir weltweit friedlichen Dialog, Zusammenarbeit und den Aufbau demokratischer, sozialer und rechtsstaatlicher Strukturen. Denn die Stärkung von sozialer Gerechtigkeit, sowie von Friedens und Sicherheit ist die Basis für eine nachhaltige Entwicklung. Ein Besuch an unserem Stand im Rahmen der ZukunftsTour in Bonn lohnt sich. Neben vielen interessanten Informationen über unsere Afrika-Projekte laden wir Euch ein, soziale Zukunft mitzugestalten. Werde auch Du Teil davon und komme mit unseren KollegInnen und StipendiatInnen ins Gespräch!

#ZukunftsTour
WorldCCBonn
30. Juni 2016, 9.00-14.30 Uhr
Veranstaltung
Das "Recht auf Stadt" in Subsahara-Afrika
28. April 2016 FES Berlin
Lebenswerte Städte – aber für wen? Das »Recht auf Stadt« in Subsahara-Afrika

Im Rahmen der diesjährigen Gerechtigkeitswoche laden wir Sie zu oben genannter Veranstaltung am 28. April 2016 um 18.00 Uhr in FES, Hiroshimastr. 28, ein.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Hier können Sie sich zur Veranstaltung anmelden.

Veranstaltung
Pressemitteilung: The Indian Ocean - A Maritime Region on the Rise
9. Juni 2015 Berlin
Konferenz zur Zusammenarbeit in der Wachstumsregion Indischer Ozean gestern in Berlin: Auswärtiges Amt bringt in Kooperation mit der FES und der Robert-Bosch-Stiftung hochrangige Politiker u.a. Bundesaußenminister Steinmeier und Experten aus der Region an einen Tisch. Der FES-Vorsitzende Kurt Beck erinnerte in seiner Rede an die tragischen Schicksale überfüllter Flüchtlingsboote im Indischen Ozean.

Lesen Sie im Anhang die gesamte Pressemitteilung.

Zum Thema Maritime Sicherheit diskutierten Prof. Dr. Brahma Chellaney, Center for Policy Research, India, and Richard von Weizsaecker Fellow, Robert Bosch Academy; Admiral (retd.) Arun Prakash, former Chairman, Chief of Staff Committee and former Chief of Naval Staff, India; Prof. Winrich Kühne, Paul H. Nitze School of Advanced Int. Studies; Vice Admiral Andreas Krause, Chief Germany Navy; Prof. Dr. João Coelho, Professor, Universidad Eduardo Mondlane, Mozambique; Dato’ Zulkifli Adnan, Ambassador of Malaysia to Germany and former Director General, Department of Maritime Affairs, Foreign Ministry, Malaysia (v.l.n.r. siehe Foto)
Veranstaltung
Konferenzbericht: Green inclusive economic transformation in Sub-Saharan Africa: Wishful thinking or feasible pathway?
21. April 2015 FES Berlin
Als Antwort auf die globalen Krisen unserer Zeit wird verstärkt nach einer sozialen und ökologischen Transformation gerufen. Auf dem afrikanischen Kontinent finden derartige Debatten jedoch kaum statt. Europa wiederum blickt meist undifferenziert auf Subsahara-Afrika und konzentriert sich auf schnelles Wirtschaftswachstum und die zunehmende Mittelschicht. Wie lässt sich das vorherrschende Wirtschaftsmodell vor diesem Hintergrund gestalten? Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich? Wie sind Verteilungsfragen anzupacken? Die zentrale Herausforderung ist, die wirtschaftliche und menschliche Entwicklung in Subsahara-Afrika mit ökologischer Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen. Über Veränderungsprozesse und den Entwurf neuer Gesellschafts-modelle in Afrika müssen die betroffenen Staaten unter Einbeziehung aller gesellschaftlicher Gruppen mitdiskutieren. Drei Aspekte stehen bei der im Rahmen der Gerechtigkeitswoche gemeinsam mit dem GIGA German Institute of Global and Area Studies organisierten Konferenz besonders im Vordergrund: Arbeit und Beschäftigungspolitik, Landwirtschaft und inklusive Entwicklung sowie das Konzept des Degrowth.

Das Programm sowie den Konferenzbericht finden Sie anbei.

Es diskutierten mit Dagmar Dehmer, Der Tagesspiegel: Prof. Funmi Adewumi, Elizade University Nigeria, Claude Bizimana, SAKSS, Ministry of Agriculture and Animal Resources, Ruanda, Prof. Patrick Bond, University of KwaZulu-Natal, Südafrika, und andere.
 
Weitere Informationen zur diesjährigen Gerechtigkeitswoche der Friedrich-Ebert-Stiftung finden Sie hier.

 

 

 

 

Veranstaltung
Verleihung des Menschenrechtspreises 2014
4. Dezember 2014 Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin
Zur Begründung für die Nominierung

Mit der Verleihung des Menschenrechtspreises der Friedrich-Ebert-Stiftung 2014 an Frau Fartuun Adan in ihrer Funktion als Direktorin des Elman Peace and Human Rights Center möchte die Stiftung ihr langjähriges und  beharrliches Engagement für Frauenrechte in dem komplexen politischen Kontext einer durch Jahrzehnte des Bürgerkriegs geprägten Gesellschaft ehren. Darüber hinaus schätzt die Friedrich-Ebert-Stiftung in hohem Maße die engagierte Arbeit des Centers für die Rechte von Frauen, die durch konsequente Lobbyarbeit und innovative Ansätze zu einer Stabilisierung und einem „Empowerment“ der Betroffenen beitragen. Dabei geht es im somalischen Kontext auch darum, Frauen nicht nur als Opfer von Gewalt und Diskriminierung zu sehen, sondern als gesellschafts-politische Akteure, die einen aktiven Beitrag zur Erreichung von Frieden und sozialem Ausgleich leisten, der entsprechende Anerkennung benötigt.

Eine Preisverleihung an Fartuun Adan setzt deshalb ein wichtiges Zeichen: In einem Land, das von fragiler Staatlichkeit und einem langjährigen innergesellschaftlichen Kon-flikt gekennzeichnet ist, kommt insbesondere lokalen zivilgesellschaftlichen Akteuren eine zentrale Rolle im gesellschaftspolitischen Transformationsprozess zu, der über eine kurzfristige Stabilisierung des Landes hinausgeht. Nur diese sind mittel- und langfristig der Garant für ein Ende von politischer Systemkrise, gesellschaftlicher Integration und die Durchsetzung von Menschenrechten. Dabei geht es im somalischen Kontext auch darum, Frauen nicht nur als Opfer von Gewalt und Diskriminierung zu sehen, sondern als gesellschaftspolitische Akteure, die einen aktiven Beitrag zur Erreichung von Frieden und sozialem Ausgleich leisten, der entsprechende Anerkennung benötigt.

Zur Preisträgerin

Gemeinsam mit ihrem Mann gründete Fartuun Adan, die heutige Direktorin des Elman Peace and Human Rights Centers, 1991 die Organisation, die nun den Namen ihres 1996 ermordeten Mannes, des Friedensaktivisten Elman Ali Ahmed, trägt. Besonders bekannt ist der von beiden bereits in den 80er Jahren geprägte Slogan „Put down the gun and pick up the pen“, mit dem sie sich gemeinsam für ein Durchbrechen der andauernden Gewaltspirale einsetzten. Nach seiner Ermordung emigrierte Frau Adan mit ihren Töchtern nach Kanada, kehrte aber 2007 trotz andauernder Konflikte nach Mogadischu zurück, um die gemeinsam begonnene Arbeit für Frieden und Versöhnung in Somalia fortzuführen.

Das Elman Peace and Human Rights Center setzt sich heute unter schwierigen politischen Bedingungen für die Rechte von Frauen und Kindern als schwächsten Gliedern der von langen Jahren des Bürgerkriegs geprägten somalischen Gesellschaft ein. So ist es die erste Nicht-Regierungsorganisation in Somalia, die seit 2010 Opfern von ge-schlechtsspezifischer Gewalt und Frauen in Not rechtliche und psychologische Unterstützung, gesundheitliche Versorgung und Zuflucht bietet. Die engagierten und innovativen Aktionen des Elman Peace and Human Rights Center, wie beispielsweise der internationalen solidarischen Vernetzung von Vergewaltigungsopfern, haben neben der konkreten rechtlichen und logistischen Unterstützung der Betroffenen maßgeblich zu einer Sensibilisierung der Öffentlichkeit für dieses drängende Problem beigetragen. Im Hin-blick auf eine langfristige gesellschaftliche Versöhnungsarbeit und Entwicklung unterstützt es ebenfalls u.a. in Kooperation mit OXFAM und der ILO ehemalige Kinder-soldaten, die durch Ausbildungs- und Beratungsangebote zu alternativen Lebensgrund-lagen und Perspektiven bei ihrer gesellschaftlichen Reintegration begleitet werden.

Fartuun Adan ist heute Direktorin des Elman Peace and Human Rights Centers, das sie mit beeindruckendem persönlichem Engagement und immer auf Augenhöhe und in direkter Einbeziehung lokaler Akteurinnen führt. Für ihren unermüdlichen und aufopferungsvollen Einsatz für den Frieden in ihrer Heimat wurde Fartuun Adan 2013 mit dem U.S.-amerikanischen International Woman of Courage Award ausgezeichnet, der ihr und den anderen internationalen Preisträgerinnen am 8. März 2013 von der First Lady Michèle Obama und Secretary of State John Kerry überreicht wurde.

Zum politischen Kontext

Die allgemeine Wahrnehmung Somalias ist geprägt von über zwanzig Jahren Bürgerkrieg und Staatszerfall, einer komplexen Flüchtlingsproblematik und prekären humanitären Situation, zuletzt während einer Hungersnot im Jahre 2011. Tatsächlich gleicht das Gebiet politisch einem Mosaik: In Nordsomalia bestehen mit Somaliland und Puntland zwei staatsähnliche und relativ stabile Gebilde, die sich eine weitgehende Autonomie auch im Rahmen einer 2012 neu begründeten Föderalstruktur bewahren wollen. Weite Landesteile im Süden und Zentrum und auch die Hauptstadt Mogadischu waren bis 2011 kontrolliert von den islamistischen und Al-Qaeda affilierten Al-Shabaab-Milizen, die mit brutalsten Methoden ein Scharia-Regime durchsetzen wollten. Obwohl sie mittlerweile von der African Union Mission to Somalia (AMISOM) zurückgedrängt wurden, agieren sie noch immer als effiziente Guerilla, die ihre Basis sich in die Grenzregion zwischen Puntland, Somaliland und Äthiopien verlegt und ihre Taktik um Anschläge gegen die „ausländische Besatzung“ erweitert hat. Der Anschlag auf das beliebte Westgate-Shopping-Center in Nairobi im September 2013 unterstreicht nachdrücklich die regiona-le Dimension der Bedrohung, die von Al-Shabaab ausgeht.

Jenseits des Staates bestehen lokale Macht- und Herrschaftsstrukturen, die auf der Au-torität traditioneller Ältester, lokaler Kriegsherren oder von Geschäftsleuten basieren, die häufig aus der Diaspora finanziert werden. Spannungen zwischen Clans durchziehen alle politischen Institutionen im Gebiet Somalias, vom lokalen Ältestenrat bis zum nationalen Parlament. Mit Verabschiedung einer neuen Verfassung im August 2012 wurde dennoch eine neue Phase des Übergangs und der politischen Stabilisierung eingeleitet, wenn auch basierend auf massiver militärischer Unterstützung durch die UN-mandatierten AMISOM-Truppen, Äthiopien und Kenia. Im September 2012 wählte das neu konstituierte somalische Parlament Hassan Sheikh Mohamud, der den somalischen Muslimbrüdern nahesteht, zum neuen Präsidenten des Landes. Die Bilanz seiner Amtszeit fällt angesichts der enormen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen  Herausforderungen mit erheblicher Arbeitslosigkeit, weitverbreiteter Korruption und nur in Teilen funktionsfähiger Wirtschaft bislang vorsichtig positiv aus. Neu in der komplexen Konstellation ist nämlich die Perspektive, dass grundlegende Kon-flikte zukünftig auch innerhalb der somalischen Gesellschaft ausgetragen werden könnten, was u.a. eine Rückkehr relevanter Diaspora-Akteure aus Kenia begünstig hat. Ob-gleich Somalia mittelfristig nach wie vor auf umfassende internationale Unterstützung angewiesen sein wird, ist die Einbindung lokaler Akteure als Protagonisten von innerge-sellschaftlichen Aushandlungs- und Versöhnungsprozessen entscheidend, um nach in-nen und in die Region am Horn von Afrika hinein stabilere Verhältnisse zu gestalten, Dies ist auch für Deutschland und Europa, die beispielsweise über die EU die AMISOM-Mission mitfinanzieren, von unmittelbarer Relevanz und hohem politischen Interesse.

Tatsächlich kennt eine ganze Generation von Somaliern keinen funktionierenden Staat und mussten Hunderttausende Menschen aller Altersgruppen über Jahrzehnte hinweg zum Teil extreme Gewalterfahrungen machen. Ausnahmslos alle am Bürgerkrieg beteiligte Akteure haben im Laufe der Zeit schwerste Menschen- und Kriegsrechtsverbrechen begangen und müssen trotz internationalen Appellen bislang keinerlei völkerrechtliche Ahndung fürchten. In besonderem Maße sind die Al-Shabaab-Milizen für drastische Bestrafungen bis hin zu martialischen Tötungen verantwortlich. Menschenrechtsaktivist_innen, Mitarbeiter_innen humanitärer Organisationen und Journalist_innen nehmen vor diesem Hintergrund tagtäglich große persönliche Risiken auf sich.

Insbesondere für Frauenrechte gilt Somalia als eines der schwierigsten Länder der Welt: Von geschlechtsspezifischer Gewalt in Form von Zwangsheirat, auch im Kindesalter, einer weitverbreiterten Praxis der traditionellen Genitalverstümmelung sowie hohe Raten auch politisch motivierter Vergewaltigungen sind junge und alleinstehende Frauen, vor allem im Kontext von Migration oder politischem Engagement, in besonderem Maße betroffen. Täter werden angesichts fehlender staatlicher Strukturen in den seltensten Fällen für ihre Taten belangt. Die UN-Sicherheitsresolution 1325 zur Frauen, Frieden und Sicherheit sowie der Resolution 1820 zu sexueller Gewalt gegen Zivilisten in Konfliktsituationen finden keinerlei Anwendung. Ganz im Gegenteil mussten Opfer bislang, zusätzlich zu ihrer sozialen Stigmatisierung, vor allem in den von den islamistischen Al-Shabaab-Milizen dominierten Teilen des Landes, auch damit rechnen, dem Ehebruch oder der Promiskuität angeklagt und verfolgt zu werden, wenn sie ihre Fälle öffentlich machten. 

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.fes.de/themen/menschenrechtspreis/ .
Veranstaltung
Videopodcast: Internationales Symposium "Sustainable Transport in Africa" vom 6.10.2014
27. Oktober 2014 FES Berlin
Afrikanische Städte wachsen sehr schnell mit erheblichen wirschaftlichen, sozialen und politischen Auswirkungen auf das Transportwesen. Obwohl Fußwege immer noch die meistgenutzte Art der urbanen Fortbewegung sind - da die meisten Haushalte keinen Zugang zu motorisiertem Transport haben -, führen wachsende Motorisierungsraten schon jetzt zu Verkehrbelastungen und Luftverschmutzung. Um die Notwendigkeit für eine integrierte Verkehrspolitik zu verstehen und Best-Practice-Beispiele im nachhaltigen Transportwesen zu diskutieren, fand am 6. Oktober 2014 ein von der Friedrich-Ebert-Stiftung und EURIST gemeinsam organisiertes, internationales Symposium aus führenden Politikern, politischen Entscheidungsträgern, Experten und Wissenschaftlern in Berlin statt.

Das Video der Veranstaltung können Sie hier ansehen.

Das Programm des Symposiums finden Sie im Anhang.
Veranstaltung
Videopodcast: Internationales Symposium “Cooperatives and Sustainable Development Goals: A Focus on Africa” vom 2.9.2014
14. Oktober 2014 FES Berlin
Genossenschaftliche Ansätze, die auf dem Prinzip der Selbsthilfe als wichtiges Instrument für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in Afrika beruhen, erleben nicht nur durch private Initiativen, sondern auch durch das vermehrte Interesse von Regierungen und internationalen Organisationen eine Renaissance. Das Internationale Jahr der Genossenschaften der Vereinten Nationen 2012 hob die Bedeutung von  Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung hervor und forderte dazu auf, Neugründungen dieser Unternehmensform zu fördern.
Als werteorientierte Organisationen tragen Genossenschaften in allen Bereichen der Wirtschaft dazu bei, Antworten auf drängende Fragen wirtschaftlicher Entwicklung, Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit zu finden und können wertvolle Träger für die Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) sein.
Um genossenschaftliche Ansätze und die Entwicklung der Genossenschaftsbewegung kritisch zu reflektieren, veranstaltete die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) in Kooperation mit der International Labour Organization (ILO) das Internationale Symposium
“Cooperatives and Sustainable Development Goals: A Focus on Africa” am 2. September 2014 in der FES in Berlin.
 

Ziel der Konferenz war es, das Potential der Genossenschaften wieder stärker ins Blickfeld der Träger und Durchführungsorganisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, von Politik und Wissenschaft zu rücken.

Sie können hier das Video zur Veranstaltung ansehen.

Das aktuelle Programm finden Sie hier.
Veranstaltung
African Approaches to Maritime Security: The West and Central African Perspectives
21. Mai 2014 Abuja, Nigeria
“Towards a Comprehensive Maritime Security Regime in the Gulf of Guinea” From 21st  to 23rd of May 2014, the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Regional Office and the National Defence College (NDC) Nigeria co-organised an international conference on “African Approaches to Maritime Security: The West and Central African Perspectives” in Abuja. Over 90 participants from civil society, academia, government, the security services and armed forces, the diplomatic corps, and regional bodies, who have a stake in the stabilisation of the West and Central African maritime space, accepted the invitation.


 

Veranstaltung
Podiumsdiskussion: EPA-Verhandlungen mit Afrika
3. Juni 2014 Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin
Ende gut, alles gut!? Die entscheidene Phase der EPA-Verhandlungen mit Afrika

Die Verhandlungen über ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) zwischen der EU und Afrika sind einer der umstrittensten Bereiche in den europäisch-afrikanischen Beziehungen. Auch nach über zehn Jahren zäher Verhandlungen und starken Spannungen zwischen den Verhandlungspartnern konnte noch immer kein EPA mit einer regionalen Wirtschaftsgemeinschaft (RWG) verabschiedet werden. Nach wie vor sehen viele afrikanische Staaten und RWGs in den EPAs ein Hindernis für wirtschaftliche Entwicklung und regionale Integration. Der Schritt der EU, die Frist zum Abschluss eines EPAs auf den 1. Oktober 2014 festzulegen, könnte zur neuen Belastungsprobe zwischen Europa und Afrika werden. Während die EU den Abschluss der EPAs anstrebt, gewinnt ein weiteres Thema an Gewicht, das auch Auswirkungen auf die europäisch-afrikanischen Handelsbeziehungen haben wird: das Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP).

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und die Initiative Südliches Afrika (INISA) diskutierten im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion diverse Fragestellungen hierzu mit hochrangigen Persönlichkeiten und Experten aus Afrika und Europa.

Die Zusammenfassung der Podiumsdiskussion finden Sie hier. 

Veranstaltung
LGBTI rights in European and African politics
26. März 2014 FES Brüssel
In March 2014 the Friedrich-Ebert-Stiftung published a paper on the political use of homophobia in African politics. The FES European Office and the German Hirschfeld-Eddy-Stiftung invited the author of the paper Rita Schäfer and eight LGBTI activists from seven African countries to Brussels in order to discuss the situations in their countries and to give advice on how Europe can support LGBTI activists in their fight for human rights. See below the conference report.
Veranstaltung
Den Frieden gewinnen - Nachhaltige Lösungsansätze für Mali
31. Januar 2014 Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Konferenzsaal 2
Cheick Oumar Diarrah, malischer Minister für Nationale Versöhnung und Entwicklung der Regionen des Nordens von Mali, war auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung Ende Januar 2014 zu einem Informationsprogramm in Brüssel und Berlin. Minister Diarrah gilt als entschlossen, den Versöhnungsprozess voranzutreiben, wobei die Entwicklung der drei nördlichen Regionen Malis dabei eine entscheidene Rolle spielen wird. Die Reduzierung der Arbeitslosigkeit und Armut und die Entwicklung der drei nördlichen Regionen stehen im Vordergrund der Arbeit seines Ministeriums. Der Ausbau der Energieversorgung sowie eine verbesserte Straßenverbindung mit dem Süden Malis gelten als wichtige Ansatzpunkte.

Anfang Februar 2014 steht der Abschluss eines neuen Friedensabkommens immer noch aus; der Prozess für einen inklusiven Dialog hat zwar begonnen, aber auch hier sind noch weitere Schritte erforderlich.    

Die  öffentliche Veranstaltung mit dem Titel „Den Frieden gewinnen – Nachhaltige Lösungsansätze für Mali“ am Freitag, 31.01.2014 bot die Möglichkeit mit MdB Rainer Arnold, Verteidigungspolitischem Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Mali-Expertin von Amnesty International, Fabienne Dietzsch, über die aktuellen malischen Herausforderungen  zu diskutieren. Bundesministerin a.D. Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin moderierte die mit rund 100 Personen gut besuchte Veranstaltung.  

Presseartikel bzw. Berichte finden sich hier:
- Link zur IPG
- Link zur TAZ
- Link zur Junge Welt
- Link zum Deutschen BundeswehrVerband

Ein Interview mit Minister Cheick Oumar Diarrah von Frau Audrey Parmentier, Deutsche Welle findet sich hier: Link zum Interview.

Veranstaltung
Berichterstattung der Tagung zur Zukunft der internationalen Strafjustiz: Staatspräsidenten vor Gericht
20. Dezember 2013 FES Berlin
Staatspräsidenten vor Gericht: Die Verfahren gegen amtierende Regierungschefs aus Afrika als Meilenstein für die internationale Strafjustiz?, FES 5.11.2013

Nach dem Haftbefehl gegen den Präsidenten des Sudan, Omar al-Bashir, müssen sich jetzt Kenias Präsident Uhuru Kenyatta und sein ebenfalls angeklagter Stellvertreter William Ruto vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag verantworten. Ihnen wird vorgeworfen die politisch-ethnische Gewalt nach den kenianischen Präsidentschaftswahlen Ende 2007 initiiert und unterstützt zu haben.
Die Entscheidung des IStGH, die Anklage gegen Kenias amtierende Staatschefs zuzulassen, stellt seitdem nicht nur das Verhältnis zwischen Den Haag und Nairobi auf eine Belastungsprobe, sondern ist auch bei anderen afrikanischen Regierungen höchst umstritten. Heute wird der Vorwurf des „Neo-Kolonialismus“ unter dem Deckmantel einer internationalen Strafjustiz offen ausgesprochen. 
Offenkundig behagt es immer weniger Staatspräsidenten, wie der IStGH seine Jurisdiktion ausübt oder dass sie damit rechnen müssen, sich für ihre Taten in Den Haag zu verantworten.
Für den IStGH und die Zukunft der internationalen Strafjustiz stellen sich neue Fragen, die im Rahmen einer internationalen fachöffentlichen Tagung mit führenden Wissenschaftlern, Praktikern und Politikern am Dienstag, den 5.11.2013 diskutiert worden sind.

Einen Bericht des Tagesspiegels können Sie hier lesen sowie einen Beitrag des Deutschlandfunks nachhören.
Auch Spiegel online befasst sich mit dem Thema.

Gerne können Sie sich auch den Videobeitrag der Konferenz auf dem FES-Youtube-Kanal ansehen.
Please also have a look at the video of the conference on the FES Youtube channel in an english version.

Anbei finden Sie den Einführungsvortrag von Dr. Hans-Peter Kaul, Richter am IStGH
Pour la version française du discours de Juge Kaul cliquez ici.
The english version of Juge Kaul's speech you can find here.
Veranstaltung
Fair, Gendersensibel, Inklusiv - Gerechte Arbeitsmärkte gestalten!
9. November 2013 Schalten Sie ein: Radio Alex 88vier

In einer internationalen Ideenwerkstatt der Friedrich-Ebert-Stiftung arbeiteten junge Aktivistinnen aus u.a. Ghana, Ägypten, Panama und Indien an der Frage „Wie gendergerecht sind unsere Arbeitsmärkte?“. Die Ideenwerkstatt wurde journalistisch begleitet und innerhalb einer Radiosendung kommen neben den Teilnehmer*innen auch die Wissenschaftlerin Dr. Lena Hipp, die ver.di Vertreterin Karin Schwendler sowie Eren Ünsal, Leiterin der Berliner Antidiskriminierungsstelle, zu Wort. Diese unterschiedlichen Perspektiven beleuchten die Diskussion um Arbeit und Geschlecht aus verschiedenen Standpunkten.

Neben einer Diskussionsrunde unter Teilnehmer*innen der Ideenwerkstatt, bringt abschließend die Ministerin für ‚Gender and Child Develoment‘, Mrs. Hon. Inonge Wina, einen globalen Blickwinkel in die Sendung und Diskussion ein.

Ausgestrahlt wurde die Sendung am Samstag, 09. November 2013 um 16.00 Uhr auf ALEX 884, dem freien Radio Berlin "ALEX auf 88vier".

Die gesamte Sendung ist zu hören bei Radio Alex, dem freien Sender Berlins.

Das vollständige Interview mit Hon. Inonge Wina sowie die komplette Diskussionsrunde unter fünf Teilnehmer*innen sind ebenfalls verfügbar.

Veranstaltung
Welttag für menschenwürdige Arbeit 2013
7. Oktober 2013 FES Berlin, Haus 1, Hiroshimastr. 17
Ein Video zur diesjährigen Veranstaltung können Sie hier aufrufen: FES youtube-Kanal

Gilbert Houngbo, Vize-Präsident der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), zu Mindestlöhnen in afrikanischen Ländern im Interview mit der Deutschen Welle.

Lesen Sie auch zur Debatte über Mindestlöhne den Artikel von Stephan Maas/Deutschlandfunk.

Die FES und der DGB veranstalteten anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit 2013 gemeinsam eine Konferenz mit dem Schwerpunktthema Mindestlohn. Hier finden Sie weitere Informationen sowie das Programm (deutsch/englisch): link

 

 

Veranstaltung
Promoting Alternative Views in a Multipolar World: BRICS and their Evolving Role in Developing Media Markets.
10. Oktober 2013 Berlin
In the course of their economic expansion, the emergent powers around the globe have also recognized the value of soft power in international relations. Especially the BRICS countries, Brazil, Russia, India, China, and South Africa, are no longer leaving the field of global communications to Western nations, but, on the Internet and on television screens, are taking an active role in controlling the sovereignty of interpretation over political and social discourses.


Venue FoME Symposium 2013:
Robert Bosch Stiftung, Berlin

See also the related website for further information
Veranstaltung
Informationsfreiheit – die Rolle von Transparenz für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung
16. Juni 2013 Bonn
Am 18.06.2013 veranstaltete die FES über ihr Medienkompetenzzentrum Afrika eine ExpertInnen-Diskussion zum Thema „Informationsfreiheit – die Rolle von Transparenz für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung“ auf dem diesjährigen Global Media Forum in Bonn.
Mehr Informationen zur Diskussion finden Sie in unserem Bericht und in dem Audiobeitrag der Deutschen Welle.

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Informationsfreiheit ist eine Voraussetzung für die effektive Ausübung zahlreicher sozialer und wirtschaftlicher (Menschen-)Rechte. Informationen über - Ressourcenabbau und die Verwendung der dabei erwirtschafteten Gewinne,- die Einhaltung von Umwelt- und Arbeitsstandards,  Entschädigung derjenigen, die von Investitionsprojekten betroffen sind, Bebauungspläne und Richtlinien für öffentliche Dienstleister,- die Grundlinien staatlicher Sozial- und Gesundheitspolitik u. v. m.

sind die Grundlage dafür, dass Menschen sich über den Fortschritt in ihrem Land informieren, sich ihrer eigenen Rechte bewusst werden, staatliche Leistungen einfordern, Mängel anprangern oder eine gerechtere Ressourcenverteilung verlangen und sich mit Gleichgesinnten austauschen können.  
Informationsfreiheit ermöglicht somit Teilhabe und kommt der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung einer Gesellschaft  zugute. Das Kompetenzzentrum Medien Afrika trägt dieser Bedeutung mit mehreren langfristig angelegten Arbeitslinien Rechnung und griff die Thematik mit einem eigenen ExpertInnenpanel auf dem diesjährigen Global Media Forum: „The Future of Growth – Economic Values and the Media“ im Juni 2013 auf: siehe Veranstaltungswebsite der DW

Veranstaltung
FES Benin: 20 Jahre Unterstützung für die Demokratie
21. Februar 2013

Der Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin, Constantin Grund und der deutsche Botschafter, H.E. Herr Hans-Jörg Neumann haben eine Veranstaltung zur 20jährigen Unterstützung der Demokratie in Bénin ausgerichtet. Einen kurzen Rückblick zur Veranstaltung finden Sie hier

Veranstaltung
FES Côte d'Ivoire: Le programme de formation a été lancé
7. März 2013 Abidjan, Côte d'Ivoire
L’édition 2013 du programme de formation de la fondation allemande Friedrich Ebert a été lancée, jeudi, au profit de 22 participants issus des partis politiques et des associations de la société civile. Pour lire l'article d'AIP cliquer ici.
Veranstaltung
Filmvorführungen "Call me Kuchu" am 17.01. und "The Sisterhood" am 24.01.2013
17. Januar 2013 Sputnik Kino, Hasenheide 54, 10967 Berlin-Kreuzberg
Im Vorfeld der LSBTI-Studienvorstellung am 31. Januar 2013 (siehe Veranstaltungshinweis) zeigen wir am 17. Januar den Film Call me Kuchu: Es handelt sich um einen Dokumentarfilm über den ugandischen LSBTI-Aktivisten David Koto, der 2011 ermordet wurde.
Filmvorführung am 24. Januar: The Sisterhood erzählt von drei nicht unbedingt typischen südafrikanischen Weinerntehelfern Pietie, Hope und Rollie mit ihren unterschiedlichen Träumen und ihrem Alltag.
Ort: Sputnik Kino, Hasenheide 54, 10967 Berlin-Kreuzberg
Veranstaltung
Abuja Dialogue: Long-Term Perspectives on Security in the Sahel
20. November 2012 Abuja, Nigeria
Since the coup d’état in Mali in March 2011 it seems that the International Community has recognized the importance of a region that was left alone to its own fate for the most part in the past. High structural underdevelopment and huge areas of lawless desert mark a region that now has become a safe haven for terrorist activities and organised crime. Despite the fact that the International Community is exerting pressure towards a solution, a closer look into prior engagements reveal that conflict resolution by international actors are often grounded on short-term considerations and own interests. A merely military reaction to the problem in northern Mali will most likely not lead to a lasting peace in the region. That is why FES organised this Abuja Dialogue that was hold in the National Defence College (NDC) between the 20th and 22nd November in Abuja, Nigeria, in order to take a closer look at long-term perspectives and the underlying causes of insecurity in the region.

Generating a civil society perspective on security in the Sahel
‘International co-operation is far too important to be left to governments alone’, once stated by the first Social Democratic German Chancellor, Williy Brandt, and still the main driving force of FES’ international work today. Against this background the Abuja Dialogue ‘The Sahel in Upheaval: Long-Term Perspectives on Security in North and West Africa’ was organised to create a platform for civil society actors from the region in order to exchange views on the matter. For that reason about thirty experts and practitioners from academia and relevant working areas from North and West Africa as well as Europe were invited to take part in the method of scenario building.
The  aim of the technique of scenario building is to create a visual system of influential factors for the next 20 years. Scenarios are defined as plausible futures that are generated on the basis of analysis of the present conditions. The approach was realised into three phases: firstly, all relevant key factors that cause insecurity in the region were identified. In the second step the relations of the key factors to each other were qualified. Lastly, possible future developments of every key factor were analysed both in a negative as well as positive way. In order to assure an appropriate application of the methodology, Björn Kulp who is specialised in scenario technique was invited to moderate the three-day conference.

Key factors of insecurity in the region
Promptly it came apparent that Mr. Kulp and the moderators of the four working groups will have no easy task to guide the discussions. The participants were really energetic and their profound knowledge in the area of security made it at times hard to compromise on key factor and its exact description. However in the end they agreed on a catalog of nine key factors that were identified as main sources of insecurity in the Sahel region.
Transnational Organised Crime (TOC) constitutes one crucial cause of insecurity. This category covers criminal activities like money laundry, arms, drugs and human trafficking etc.. Political governance is depicted as second key factor and can be described as political leadership, the inability to deliver just electoral processes and educational services as well as poor conflict management. Social-economic conflicts and terrorism were established as another central aspect of insecurity. Apart from that, influences from external and extra-regional powers and the consequences of globalisation were subsumed under the heading of geopolitical contest. Environmental challenges as well as the demography factor especially concerning the youth bulge are other threads to social peace in the Sahel region. Complementary to that, the experts of the conference see energy and other natural resources as a driving force on its own that has a conflict potential and can thus affect power relations and policies. Historical legacies like colonialism and weak institutions and capacity are illustrate as two other key factors of insecurity. And last but not least the ‘chronic illness’ of the region – corruption – was set as a source of insecurity on its own.

Fire fighting instead of fire prevention
During the intensive working days a lot of opinions were exchanged among the experts. For example it became apparent that African conflict resolution is more reactive than proactive which was especially criticised by the practitioners. They saw the lack of conflict management as a source of insecurity that can cause problems in the long-term. However in the end the majority decided to subsume the aspect of conflict resolution as part of political governance. But in addition, political governance was a major point of discussion. For instance, the experts discussed if leadership is a factor on its own or whether it does belong to political governance? Or, is it more adequately to say only governance so that private actors can be made comprehensible?
Historical legacies constituted another key factor that engaged the experts in long discussion. The question was whether or not the past is a causal variable of insecurity and poor governance in the region. For those who were in favour of historical legacies as key factor the main reason for Bad Governance in most African state were the colonial powers that created those states in the post-colonial period of the 1960s. As a consequence of the past, state institutions are not serving the people as they were excluded of the creation process. Others were more of the opinion that it is the African societies that have to become aware of their obligations as citizens. No colonial heritage can explain why free people allow authoritarian leaders to rule their societies. This argument suggests a more “practical” approach to the past and wants to overcome victimhood in order to become more proactive towards the present and the future.

Developing visions for the region
The raw scenarios, built upon the key factors made one aspect very clear: North and West Africa have a lot of potential that can be converted into positive but also into negative development. For example the demographic factor of high rate of youthful population. When there is access for education, health and employment this factor can be transformed into a productive force that can lead to industrialisation and wealth in the future. But when the situation will not alter or  even deteriorate then it is very likely that crime rates increase thus creating fertile soils for terrorism and youth gangs to flourish and establish spaces of anarchy.
In the end of the Abuja Dialogue not only the organisers but also the participants were satisfied with the findings of the conference. FES pronounced her commitment to continue the process and rarefy the plausible future scenarios in order to get a better and more detailed idea how the future can look like in 20 years in the Sahel, both in a negative but also in a positive way. Therefore all participants were invited to join the process in the year 2013.
see also: www.fes-westafrica.org/wp/international-conference-on-long-term-perspectives-on-security-in-the-sahel-2/

Veranstaltung
Déclaration de Bamako sur les partis politiques et l’architecture de sécurité régionale en Afrique de l’Ouest
14. November 2012 Bamako, Mali
 La FES a initié depuis quelques années un processus sur la gouvernance démocratique de la sécurité en l’Afrique de l’Ouest. En facilitant les débats politiques relatifs à la politique de la sécurité, la FES et ses partenaires posent les jalons d’une démocratie vivante où les premiers acteurs – les partis politiques – sont fortement outillés pour jouer les rôles que leur confère la Constitution, en l’occurrence : légiférer et contrôler l’action gouvernementale à travers leurs mandants au parlement.
Consciente du caractère sous régional et l’enjeu de la maitrise du problème de sécurité par l’ensemble  des acteurs  politiques, la FES a pris l’initiative de convier les partis progressistes  africains à un « dialogue des partis politiques sur l’architecture de sécurité régionale en Afrique de l’Ouest ».
La crise actuelle au nord Mali n’est pas un phénomène nouveau. Beaucoup de conflits existent déjà depuis longtemps dans cette région caractérisée par la présence d’AQMI, de la criminalité organisée, des trafics de rogues et autres. Des évènements malheureux se son succédés au Mali ces derniers mois depuis le début de l’année. Ainsi, en janvier, des villes du nord du Mali ont subi des attaques des groupes armés suivies d’atrocités. Puis le coup d’Etat militaire du 22 mars a précipité la crise dans le nord du Mali, où divers groupes armés, rebelles et islamistes notamment, menaient une offensive contre l’armée et plusieurs localités.
Aujourd’hui, la gestion du problème dépasse les capacités d’un seul Etat. La crise à gagné le nord, l’ouest et le centre de l’Afrique ; et c’est la déstabilisation qui menace aujourd’hui l’ensemble de la région. Elle exige une approche régionale dans le cadre d’une coopération au niveau sous régional permettant de mutualiser les moyens qui prennent en compte toutes les facettes des conflits pour la paix et la sécurité, gage d’un développement durable.
C’est pourquoi il est nécessaire d’avoir une architecture de sécurité régionale forte. La CEDEAO travaille à la construction d’une architecture régionale avancée, en dépit des difficultés liées à la faiblesse de ratification et de mise en œuvre des protocoles. Dans la crise malienne, la CEDEAO est plus que jamais attendue. Elle doit impliquer des pays importants non membres de l’organisation sous régionale. Ces pays sont la Mauritanie et l’Algérie.
La FES contribue, à travers cette conférence régionale, à l’approfondissement de la réflexion sur les questions de sécurité et a renforcer la présence et l’implication des partis politiques dans la gouvernance démocratique du secteur de la sécurité.

http://www.fes-westafrica.org/wp/wp-content/gallery/2012/11/Déclaration-de-Bamako_francais.pdf

Veranstaltung
Trends of Trade and Commerce
26. November 2012 Dakar, Senegal
Tendencies in the evolution of trade, its strengths and weaknesses in respective countries and sectors and the way it can promote growth and development in West Africa were in the centre of the discussion at a meeting in Dakar, November 26th. The African Centre for Trade, Integration and Development (CACID), member of the NGO Enda Tiers Monde, and the Friedrich-Ebert-Stiftung brought together a hundred of key actors in the trade sector, including representatives of national and international political bodies, private companies, NGOs and the media, to examine developments in the regional commerce.
Designed and coordinated by CACID, the “Annual Report on the State of Trade in West Africa (only in french for the moment)“ sets the agenda for a broad and effective discussion of questions related to regional trade in West Africa by providing facts and figures on the most important developments in this area.
In the course of the presentation of the report, Ms. Aissatou Diallo (programme director for the area of “Globalisation and Emerging Actors in South-South Relations”) and Dr. Cheikh Tidiane Dièye (executive director of CACID) used the opportunity to discuss their work on “Relations Between China and Africa: Facts and Figures” and “An Evaluation of Trade, Investment and Official Development Aid” with the key actors and experts present.
By supporting the creation of this first edition of the report, the Friedrich-Ebert-Stiftung aims to facilitate the political dialogue between the main actors in the trade sector in order to overcome the political and economic obstacles for reinforcing regional trade and thereby strengthening the West African position in international commerce.

see also: www.fes-westafrica.org/wp/trends-of-trade-and-commerce-in-west-africa/

Veranstaltung
FES Gerechtigkeitswoche vom 26. bis 29. November
26. November 2012 FES, Hiroshimastr. 17 und 28, Berlin
Im Rahmen der 2. Internationalen Themenwoche „Zeit für Gerechtigkeit“ veranstaltete das Afrika-Referat der Friedrich-Ebert Stiftung am Dienstag, den 27.11.2012 in Kooperation mit der International Labour Organization (ILO), dem Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV) und dem Offenen Kanal Berlin ALEX eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Eine Welt ohne Genossenschaften? Nicht mit uns!“ Programm und Informationen finden Sie > hier
Ökonomisches Wachstum gilt noch immer als Motor gesellschaftlicher Entwicklung - aber nicht mehr uneingeschränkt. Deregulierung und Liberalisierung haben in den vergangenen Jahrzehnten die Gewinne und den Reichtum einiger weniger gesteigert, gleichzeitig nahm die soziale Ungleichheit zu. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat erneut gezeigt, dass die ökonomischen Rahmenbedingungen verändert werden müssen - weltweit!
Info auf der »»» Veranstaltungswebsite!
Veranstaltung
Trade Unions urge for responsible business conduct in Africa
24. Oktober 2012 Cotonou
Increasing the understanding of international policy instruments in the areas of responsible business conduct and human rights was the goal of a regional capacity-building workshop from 23 to 24 October, jointly organized by the FES and the Trade Union Advisory Committee (TUAC) to the OECD. ...     read more
Veranstaltung
Solidaritäten über Grenzen - 100 Jahre ANC
16. Mai 2012 Berlin
Ein rundes Jubiläum gibt immer Anlass für einen Rückblick, aber auch für einen neugierigen Blick in die Zukunft. In diesem Jahr feiert der Afrikanische Nationalkongress (ANC) sein 100-jähriges Bestehen. Gründe, den Jubilar zu beglückwünschen, gibt es mehr als genug. 

Informationen zu unserer Veranstaltungsserie anläßlich des ANC-Jubiläums finden Sie unter www.fes.de/ANC100

13. Mai 2016
Publikation
Kraft- oder Zerreissprobe? Laizität, Staat und Religion in Mali
Die Autorin Katja Müller, FES Bamako betrachtet, in welchem Verhältnis Religion und Staat in Mali tatsächlich zueinander stehen. Zwar ist eine laizistische Staatsform eindeutig in der malischen Verfassung verankert, aber derzeit wird die Religion immer einflussreicher, während das Vertrauen in den Staat schwindet. Auch muss sich die Politik dringend damit auseinander setzen, inwieweit sie sich vom französischen Model der Laizität abwenden will, sowie damit, dass sich große Teile der Bevölkerung einen islamisch geprägten Staat wünschen - und das nicht einmal aus genuin religiösen Gründen.


4. März 2016
Publikation
Mali Mètre No 7 - Que pensent les Maliens? 21 - 30 décembre 2015
Les enquêtes d'opinion représentent un important instrument dans une démocratie pour interroger et comprendre de manière adéquate les perceptions, besoins et attentes des citoyennes et des citoyens.

En raison des multiples défis auxquels le Mali fait face, suite à la récente crise politique et sécuritaire, le Bureau de la Friedrich-Ebert-Stiftung à Bamako a initié "Mali-Mètre" en 2012 en tant qu'un instrument d'analyse sociopolitique.

Les résultats des enquêtes d'opinion devraient orienter les décideurs politiques et les acteurs de la societé civile ainsi que ceux de la communauté internationale afin de mieux intégrer les perceptions des maliennes et des maliens dans leurs activités respectives.

Cette nouvelle édition de Mali-Mètre a été réalisée du 21 au 30 décembre 2015, un peu plus de six mois après la signature de l'Accord pour la paix et la réconciliation issu du processus d'Alger et un mois après l'attaque terroriste qui a frappé l'Hôtel Radisson blu de Bamako. En plus des questions généralement abordées dans les précédents numéros telles que la confiance dans les institutions de la république, la corruption, ou encore la présence de forces étrangères sur le territoire malien, Mali-Mètre No 7 s'attarde sur la perception que se font les Maliennes et les Maliens quant à la mise en oeuvre de l'Accord d'Alger, aux prochaines échéances électorales et la sécurisation du pays.

Au nom des la Friedrich-Ebert-Stiftung et de son bureau à Bamako, nous vous souhaitons donc une bonne et passionante lecture. Pour la lecture des autres éditions veuillez cliquer sur ce lien.
12. April 2016
Publikation
Gegen den Trend - aber nicht sofort. Das Referendum im Senegal und die Amtszeitbegrenung des Präsidenten
Die senegalesischen Bürger_innen haben über ein umfassendes Projekt zur Reform der Verfassung abgestimmt, das u. a. die Verkürzung der Amtszeit des Präsidenten vorsieht. Amtszeitbeschränkungen sind Teil der demokratischen Konsolidierung. Dieses Reform¬projekt kann daher zur Festigung der senegalesischen Demokratie beitragen. Präsident Macky Sall hatte im Wahlkampf 2012 die Reduzierung der Amtszeit mit sofortiger Anwendung auf sein laufendes Mandat versprochen. Mitte Februar 2016 ver¬kündete er jedoch, sich der Entscheidung des Verfassungsrates zu beugen, der eine Anwendung der Mandatsverkürzung auf die laufende Amtszeit zuvor als nicht ver¬fassungskonform bewertet hatte. Macky Sall bleibt damit bis 2019 im Amt. Lesen Sie die Einschätzung von Annette Lohmann, der Büroleiterin der FES in Dakar, Senegal.
16. März 2016
Publikation
African Media Barometer Tanzania 2015
The African Media Barometer is an analytical exercise to measure the media situation in a given country which at the same time serves as a practical lobbying tool for media reform. Its results are presented to the public of the respective country to push for an improvement of the media situation using the AU-Declaration
and other African standards as benchmarks. The recommendations of the AMB-reports are then integrated into the work of the 19 country offices of the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in sub-Sahara Africa and into the advocacy
efforts of other local media organisations like the Media Institute of Southern Africa.

Tanzania is undergoing significant legal change with the recent passage of two laws - the Cybercrimes Act and the Statistics Act – which were rushed through the Parliament early in 2015, although signed copies of the laws were still not publicly available as at early June 2015. Other draft laws which are likely to negatively impact the media environment, such as the Media Services Bill and the Access to Information Bill, remain pending. In addition, a vote in a referendum on the draft constitution, which was to take place following a two-year constitutional review process, has been delayed indefinitely.
16. März 2016
Publikation
African Media Barometer Namibia 2015
The African Media Barometer is an analytical exercise to measure the media situation in a given country which at the same time serves as a practical lobbying tool for media reform. Its results are presented to the public of the respective country to push for an improvement of the media situation using the AU-Declaration and other African standards as benchmarks. The recommendations of the AMB-reports are then integrated into the work of the 19 country offices of the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in sub-Sahara Africa and into the advocacy efforts of other local media organisations like the Media Institute of Southern Africa.

Although freedom of expression – including freedom of the press and other media – is guaranteed in Article 21(1) of the Namibian Constitution, this right is hamstrung by laws that remain on the Statute Books 25 years after independence, new regulations that hinder the practice of this freedom, and the absence of certain laws. This continued state of affairs has the potential of trumping Namibia’s high ranking (1st in Sub-Saharan Africa and 17th in the world according to the World Press Freedom Index, and 1st in Africa according to Freedom House) for press freedom.
26. November 2015
Publikation
Migratory and refugee movements in and from the Horn of Africa
The Horn of Africa (Ethiopia, Eritrea, Djibouti, Somalia, Kenya, South Sudan, Sudan) is characterized by a complex history of weak governance, environmental degradation, recurrent violence and conflict, and chronic poverty. Migration and refugee movements in and from the region are a regional challenge since the early 1960s. The aim of this brief paper by Günter Schröder is to focus on the factors that cause people to flee or migrate in three countries: Eritrea, Ethiopia and Somalia.
10. November 2015
Publikation
Making Migration beneficial to Europe and Africa
Migration is increasingly becoming a hot topic for Africa-Europe engagement, particularly in the light of increased irregular migration to Europe from Africa in the recent years. Against the background of the EU-AU summit in Malta, this meeting aimed at facilitating a political dialogue between the different stakeholders in order to foster common understanding, facilitate future cooperation and to draw up policy recommendations.
10. November 2015
Publikation
Vom Heilsbringer zum Baba-go-slow
Nigerias frischgewählter Präsident Muhammadu Buhari steht seit nunmehr knapp sechs Monaten an der Spitze des »Riesen« Afrikas. In einem mitunter euphorisch geführten Wahlkampf konnte er den tiefen Wunsch nach Veränderung innerhalb der nigerianischen Bevölkerung für sich nutzen. Buhari – als Heilsbringer gefeiert, der den ersehnten Neuanfang bringen soll – konnte dadurch einen historischen Wahlsieg erzielen, hat aber die Messlatte für seine Präsidentschaft unermesslich hoch gelegt. Wenig überraschend setzt daher nun langsam die Entzauberung Buharis ein. Anlässlich der Nominierung potentieller Ministerkandidaten Anfang Oktober analysieren die Autoren in dieser FES-Perspektive daher die Frage, ob Buhari den zahlreichen Versprechen, die er während seines Wahlkampfes gemacht hatte, bisher gerecht zu werden scheint. Die Bestandsaufnahme seiner ersten 100 Tage im Amt fällt durchwachsen aus, und eine Vielzahl von Herausforderungen für die Präsidentschaft Buharis zeichnen sich ab.

Seija Sturies ist die Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Abuja, Nigeria.
2. November 2015
Publikation
Wanderungs- und Fluchtbewegungen im und aus dem Horn von Afrika
Das Horn von Afrika (Äthiopien, Eritrea, Dschibuti, Somalia, Kenia, Südsudan, Sudan) zeichnet sich durch eine komplexe Gemengelage aus schwacher Staatsführung, anhaltenden Konflikten, Umweltdegradation und tief verwurzelter Armut aus. Migration innerhalb und außerhalb der Region wird durch Vertreibung (Eritrea, Somalia, Südsudan) als regionale Herausforderung ergänzt, die z.T. seit 20 Jahren andauert. Günter Schröder konzentriert sich mit seiner Analyse auf Ursachen für Primärflucht und Sekundärmigration in drei Ländern: Eritrea, Äthiopien und Somalia.
14. September 2015
Publikation
Mali Mètre No 6 - Enquête d'opinion - "Que pensent les Maliens?"
« Mali-Mètre » est un instrument d’analyse socio-politique initié par la Friedrich-Ebert Stiftung depuis 2012. Aux Cinq éditions déjà réalisées s’ajoute la présente sixiéme édition réalisée entre le 18 et le 25 mai 2015, immédiatement après la signature de l'accord pour la paix et la réconciliation.

Pour ce sondage, 1803 individus ont été enquêtés dans le District de Bamako et toutes les capitales régionales, excepté Kidal pour des raisons de sécurité. L'enquête porte sur les perceptions des Maliennes et des Maliens sur des thématiques d’actualité, et est principalement axée sur l’Accord pour la paix et la réconciliation au Mali issu du processus d’Alger dans certains de ses aspects majeurs comme les réformes institutionnelles, les questions de sécurité et de la réconciliation et la justice.

Par ailleurs, l'opinion des Maliennes et des Maliens a été recueillie concernant les défis et priorités du Gouvernement, le niveau de corruption mais aussi la perception de la MINUSMA, Barkhane et EUTM.

Présenté à Berlin, New York et Washington en juin 2015, le document a été partagé avec les décideurs politiques et la presse malienne, le jeudi 23 juillet 2015 à l'Azalaï Hôtel Salam.

Le document est disponible en deux parties : une première consacrée au rapport et une seconde avec les tableaux.

Au nom de la Friedrich-Ebert-Stiftung et de son bureau de Bamako, nous vous souhaitons donc une bonne et passionnante lecture!

Pour la lecture des autres éditions veuillez cliquer ce lien.

24. August 2015
Publikation
Nigeria’s Response to Transnational Organised Crime and Jihadist Activities in West Africa
This study presents the role of Nigeria as a regional hegemon, and also discusses its response to transnational organised criminality and jihadist activities in the sub-region, highlighting Nigeria’s official response as well as other interventions undertaken through bilateral and multilateral platforms.

The study is published by Friedrich-Ebert-Stiftung Regional Office, Abuja.
15. September 2015
Publikation
Baffled in Mogadishu? Europe, the USA and the international community in Somalia
Eine baldige Überwindung der seit Beginn der 1990er Jahre andauernden Staatskrise in Somalia scheint in weiter Ferne. Stefan Brüne analysiert das Vorgehen der Internationalen Gemeinschaft in Somalia als eines, das von eigenen Interessen geleitet, strategiearm und unkoordiniert ist. Er stellt fest, dass die Einflussmöglichkeiten externer Akteur_innen auf innersomalische Entscheidungsfindungs- und Handlungsprozesse begrenzt sind, solange operatives Kurzfristdenken nicht einem umfassenden Ansatz weicht, der zunächst die komplexen Konfliktursachen analysiert und sich dann auf die politische Stabilisierung konzentriert.
Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um die englische Übersetzung der im März auf Deutsch erschienenen Perspektive.
14. September 2015
Publikation
Die Zentralafrikanische Republik auf der Suche nach Frieden
Trotz UN-Präsenz sowie internationaler und nationaler Friedensbemühungen ist die politische Lage in der Zentralafrikanischen Republik äußerst fragil: Die Übergangsregierung hat aufgrund von Klientelismus und Korruption ihre Glaubwürdigkeit verloren. Das Vertrauen in die UN-Truppen ist nicht zuletzt durch sexuelle Übergriffe stark erschüttert, und noch immer marodieren Rebellengruppen im ganzen Land. Hunderttausende Einwohner_innen sind auf der Flucht.

Demgegenüber stellt das im Mai abgehaltene Forum von Bangui einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Versöhnung der Konfliktparteien dar. Die für den 18. Oktober vorgesehenen Präsidentschaftswahlen könnten daran anknüpfen. Doch sind angesichts der prekären Voraussetzungen Zweifel angebracht, ob die Wahlen die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Die Autorin Susanne Stollreiter leitet das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Yaoundé, Kamerun.
27. November 2014
Publikation
10. Konferenz zu Frieden und Sicherheit am Horn von Afrika
The annual Horn of Africa Security Conference (“Cairo Dialogue”) was launched in 2005 with the objectives to enhance dialogue on current security issues, involving policy makers and experts from the region, and to develop joint regional policy recommendations to support the resolution of ongoing crises. The 10th Conference addresses the dilemma between foreign policy dominated by unilateral national security interests versus the need for and different approaches to regional security cooperation. The aim is to identify competing and coinciding national security interests, and, on this basis, to explore different avenues for security cooperation within the Horn of Africa.
15. Juli 2015
Publikation
The Fading Star
Ghana galt lange als “der leuchtende Stern“ am afrikanischen Himmel Tatsächlich jedoch  musste das Land 2014 fast für bankrott erklärt werden, da es Rechnungen und Löhne im öffentlichen Sektor nicht mehr begleichen konnte. Ursachen der finanziellen und wirtschaftlichen Krise sind dabei nicht nur gesunkenen Einnahmen, sondern auch das Ausmaß an Korruption, Missmanagement der öffentlichen Gelder und enormen Haushaltsüberschreitungen. Außerdem führt der Mangel an strukturellen Anpassungen der ghanaischen Wirtschaft, die abhängig ist vom Rohstoff-Export dem Import industriegefertigter Güter, zu einem anhaltenden Handelsdefizit und macht das Land anfällig für makroökonomische Fluktuationen. Die ghanaische Regierung hat nunmehr trotz langem Beharren auf eigenen Lösungen den Internationalen Währungsfonds um Hilfe gebeten.

Allerdings sehen weder die Empfehlungen des Internationalen Währungsfonds noch der von der Regierung geplante Regenerierungsplan strukturelle Veränderungen vor. Beide legen offensichtlich den Schwerpunkt auf die makroökonomische Schwäche und nicht auf deren Ursachen. Ohne Berücksichtigung dieser strukturellen Defizite jedoch  könnte der „leuchtende Stern Afrikas“ bald verblassen. Zudem ist es unwahrscheinlich, dass nachhaltige Strukturveränderungen auch tatsächlich umgesetzt würden, da sie von den Entscheidungs-Trägern, die vom bestehenden System profitieren, eine Veränderung des Status quo erfordern. Ohne diesen Wandel jedoch – besonders im Bereich der guten Regierungsführung – ist ein Beitrag zu einer längerfristigen Entwicklung des Landes jenseits von kurzfristiger finanzieller Stabilisierung leider fraglich.


10. Juli 2015
Publikation
Impuls oder Hindernis für Entwicklung? Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der Europäischen Union und Westafrika
Im Juli 2014 wurde das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen – Economic Partnership Agreement (EPA) - zwischen der EU und der westafrikanischen Regionalgemeinschaft ECOWAS vereinbart. Die westafrikanischen Länder müssen ihre Märkte in den nächsten zwanzig Jahren um bis zu 75 Prozent für europäische Importe öffnen Im Gegenzug wird ihnen weiterhin zollfreier Zugang zum europäischen Markt gewährt. Zweidrittel der nationalen Parlamente müssen das Abkommen nun ratifizieren, damit es Gültigkeit erlangt. Das Abkommen wird weder quasi automatisch die notwendige Entwicklung der Region vorantreiben, noch muss es dieses zwangsläufig ausbremsen. Politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung liegen in erster Linie in den Händen der westafrikanischen Regierungen selbst.

Link zur Perspektive "Impuls oder Hindernis für Entwicklung? Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der Europäischen Union und Westafrika"
26. Juni 2015
Publikation
Côte d'Ivoire: Der lange Weg aus der Krise
In der  Côte d’Ivoire stehen in wenigen Monaten Präsidentschaftswahlen an. Die Perspektive von Martin Johr, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Abidjan, „Côte d’Ivoire: Der lange Weg aus der Krise“ wirft einen Blick  auf die Amtszeit von Staatspräsident Alassane Ouattara. Die Analyse der politischen Situation beleuchtet den Umgang mit den zentralen Konfliktursachen und wagt einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen.
26. Dezember 2014
Publikation
African Median Barometer (AMB) Cameroun 2014 I Barometre des medias Africains Cameroun (BMA) 2014
The African Media Barometer is an analytical exercise to measure the media situation in a given country which at the same time serves as a practical lobbying tool for media reform. Its results are presented to the public of the respective country to push for an improvement of the media situation using the AU-Declaration and other African standards as benchmarks. The recommendations of the AMB-reports are then integrated into the work of the 19 country offices of the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in sub-Sahara Africa and into the advocacy efforts of other local media organisations like the Media Institute of Southern Africa.

The AMB is published by fesmedia.

 

18. März 2015
Publikation
Ratlos in Mogadishu? Europa, die USA und die Internationale Gemeinschaft in Somalia
Eine baldige Überwindung der seit Beginn der 1990er Jahre andauernden Staatskrise in Somalia scheint in weiter Ferne. Stefan Brüne analysiert in dieser Perspektive das Vorgehen der Internationalen Gemeinschaft in Somalia als eines, das von eigenen Interessen geleitet, strategiearm und unkoordiniert ist. Er stellt fest, dass die Einflussmöglichkeiten externer Akteure auf innersomalische Entscheidungsfindungs- und Handlungsprozesse begrenzt sind, solange operatives Kurzfristdenken nicht einem umfassenden Ansatz weicht, der zunächst die komplexen Konfliktursachen analysiert und sich dann auf die politische Stabilisierung konzentriert.
17. März 2015
Publikation
Exploring Sustainable Low Carbon Development Pathways
Tansania hat im weltweiten Vergleich sehr geringe Treibhausgasemissionen. Es wird jedoch geschätzt, dass sich diese zwischen 2005 und 2030 aufgrund urbaner Entwicklung, Bevölkerungswachstum und dem Verbrauch fossiler Ressourcen verdoppeln werden. Die größte Herausforderung besteht darin, einen emissionsarmen und nachhaltigen Entwicklungspfad einzuschlagen. Die Studie bietet einen Überblick sowie eine Bewertung existierender Low-Carbon-Development-Projekte der Regierung sowie bi- und multinationaler Geber und kommt zu dem Schluss, dass fast alle bisherigen Initiativen kaum armutsreduzierende Effekte haben.
18. Februar 2015
Publikation
Mali Mètre No special - Enquête d’opinion " Que pensent les Maliens ? " Gao, Kidal, Ménaka
« Mali-Mètre » est un instrument d’analyse socio-politique initié par la Friedrich-Ebert Stiftung depuis 2012. Aux Cinq éditions déjà réalisées s’ajoute la présente édition spéciale réalisée dans les cercles de Gao, Kidal et Ménaka. Cette édition de « Mali-Mètre » a pu se réaliser pour la première fois à Kidal. Nous y avons intégré les cercles de Ménaka et Gao pour des besoins de comparaison de données. Ainsi, cette édition spéciale traite des mêmes sujets que les éditions antérieures. Il s’agit de la perception des citoyens desdites localités sur les institutions de la République, notamment le Président de la République, le Gouvernement, les négociations d’Alger, les capacités de de sécurisation et de stabilisation du Mali, des régions du Nord en particulier par les forces de défense, BARKHANE et la MINUSMA. Il s’agit également du dialogue, de la réconciliation, du développement équilibré du pays, de l’organisation des élections communales, du financement du développement national, des conditions de succès d´un futur accord global de paix ainsi que la contribution de la communauté internationale.

Ainsi donc cette édition spéciale du « Mali-Mètre » est un regard porté vers les régions nord du Mali et se veut être à l’instar des éditions précédentes un outil à la disposition de tous les acteurs sociopolitiques du Mali.

Les résultats du Mali-Mètre spécial permettent une comparaison des perceptions des citoyens des localités enquêtées mais également avec les éditions antérieures de Mali-Mètre.

Au nom de la Friedrich-Ebert-Stiftung et de son bureau de Bamako, nous vous souhaitons donc une bonne et passionnante lecture!

Pour la lecture des autres éditions veuillez cliquer ce lien.
4. Februar 2015
Publikation
Nigeria vor den Wahlen: Ein Marathon mit Risiken
Ab Mitte Februar stehen in Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land und wirtschaftlichem „Powerhouse“  Westafrikas, Präsidentschafts-, Parlaments-, Landes- und Kommunalwahlen an. Bereits im Vorfeld der Wahlen kam es vereinzelt zu politischen Unruhen, und insbesondere in den nordöstlichen Bundesstaaten Adamawa, Yobe und Borno, in denen aufgrund der intensiven terroristischen Aktivitäten von Boko Haram seit 2013 der Ausnahmezustand herrscht, scheint eine ordnungsgemäße Durchführung der Wahlen nur schwer möglich.

Derzeit wird in der nigerianischen Öffentlichkeit über eine Verschiebung der Wahlen debattiert, was die nationale Wahlkommission INEC jedoch kategorisch ausschließt.

Die Analyse des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung Nigeria beschäftigt sich mit den Rahmenbedingungen der Wahlen in Nigeria und möglichen Szenarien ihres Ausgangs.

 

4. Februar 2015
Publikation
Disturbing a Cosy Balance? The ECOWAS Parliament‘s Rocky Road to Co-Decision
"Steter Tropfen höhlt den Stein". Wenn das Parlament der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS Anfang Februar die erste Sitzung im neuen Jahr eröffnet, geschieht dies auf einer neuen Geschäftsgrundlage. Im Dezember hatten die Staats- und Regierungschefs nach langem Zögern einer Verordnung zugestimmt, die dem Regionalparlament eine Reihe neuer Kompetenzen zugesteht. Die Autoren analysieren die Hintergründe und Bedeutung dieser Entscheidung für eine Region, deren Bürger sich weit weniger repräsentiert fühlen als wir in Europa.

Die Publikation wurde erstellt im Auslandsbüro Nigeria der Friedrich-Ebert-Stiftung.

26. Januar 2015
Publikation
Konferenzbericht "EU-Africa Relations after the 4th Summit"
On the 30th September and 1st October 2014 the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Ethiopia in conjunction with FES Berlin facilitated the international conference “EU-Africa Relations after the 4th Summit – Finding Common Ground” in Addis Ababa. The conference gathered more than 50 participants from the AU, the EU, the UN, African and European states, civil society as well as academia in order to analyze the outcomes of the 4th EU-Africa summit, discuss a way forward and contribute to a strengthened cooperation between Africa and Europe.
19. Dezember 2014
Publikation
Kamerun: Wie hält der Stabilitätsanker in Zentralafrika?
Aufgrund einer relativ langen konfliktfreien Zeit in einer ansonsten unsicheren Region verdankt Kamerun seine Einstufung als »Anker der Stabilität in Zentralafrika«. Wie jüngste Ereignisse zeigen, herrscht diese Stabilität allerdings lediglich an der Oberfläche und ist sehr stark mit der Person des Präsidenten Paul Biya verbunden. Die wohl größte Herausforderung derzeit ist die Beendung der Aktivitäten der islamistischen Sekte Boko Haram auf dem Kameruner Staats.

Lesen Sie eine Einschätzung der Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kamerun, Frau Susanne Stollreiter.
3. Dezember 2014
Publikation
Get to know ECOWAS : training programme 2011/2012 ; regional approaches to improving security policy and electoral processes in West Africa / ECOWAS
This volume combines the contributions of participants of the “Get to Know the ECOWAS” Training programme form the classes of 2011 and 2012. It is the second publication in a series, which began in 2010 following a joint initiative of ECOWAS and the Friedrich-Ebert-Stiftung(FES) in 2010.

The study is published by Friedrich-Ebert-Stiftung, Regional Office Abuja.
1. September 2014
Publikation
Friedrich-Ebert-Stiftung, Bamako: Mali Mètre No 5, Deutsche Kurzfassung
Die Friedrich-Ebert-Stifung in Bamako, Mali stellt die neuen Umfrage-Ergebnisse der "Mali Mètre: Que pensent les Maliens?"-Reihe zur Verfügung. Die fünfte Ausgabe priorisiert Fragen zur Inneren Sicherheit, Einschätzungen zur Regierungsarbeit, zur Nationalversammlung und zu den internationalen Militäreinsätzen (darunter MINUSMA, EUTM und BARKHANE). Die Umfrage betrifft ebenso Fragen zur nationalen Versöhnung, zur guten Regierungsführung und zur Korruption.

Die weiteren französischsprachigen Ausgaben der vorherigen Mali Mètre finden Sie hier.
2. Dezember 2014
Publikation
FES Peace and Security N° 17: A danger not to Nigeria alone : Boko Harams's transnational reach and regional responses
This publication seeks to shed light on the transnational reach of Boko Haram and regional responses to the security threats emanating from this group. Attempts by the Nigerian security services have led to the escalation of attacks and an expansion of Boko Haram’s activities from its stronghold in Nigeria’s Northeast region even beyond its borders. The recruitment of fighters from neighbouring countries, the acquisition of military equipment of foreign origin, access to global communication networks, and the cross-border nature of their operations illustrate the necessity of an international and regional approach to contain Boko Haram. At the same time, the Economic Community of West African States (ECOWAS) seems affected by its biggest and most influential member state, Nigeria, being oriented first and foremost towards resolving internal security challenges.

The FES Africa Peace and Security Series aims to contribute to the dialogue by making relevant analysis widely accessible. The series is being published by the FES Africa Peace and Security Network, namely: FES Addis Ababa (FES Regional Security Policy Project Eastern Africa, African Union Cooperation), FES Maputo (FES Regional Security Policy ProjectSouthern Africa), FES Abuja (FES Regional Security Policy Project West Africa).

All other FES Peace and Security Series please find here: english version / french version.

 

2. Oktober 2014
Publikation
Strategien zur Bekämpfung von Ebola? Umfassende Entwicklung benötigt!
Die Ebola-Krise zeigt strukturelle Entwicklungsdefizite auf, die weit über eine Gesundheitskrise hinausgehen: Aus einer Gesundheitskrise droht eine Nahrungsmittelkrise bzw. eine ökonomische und soziale Krise zu werden. All dies zeigt: Infektionskrankheiten sind unabdingbar mit grundsätzlichen Fragen von politischer, sozialer und ökonomischer Entwicklung und funktionierender Staatlichkeit verbunden. Ist Ebola das zentrale Problem? Wer sollte an der Bekämpfung des Virus mitwirken?

Lesen Sie die Einschätzungen der Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung im Senegal, Frau Annette Lohmann.
1. August 2014
Publikation
Promoting Alternative Views in a Multipolar World: BRICS and their Evolving Role in Developing Media Markets
The 9th symposium of the Forum Media and Development (FoME) which took place in October 2013 in Berlin, Germany, invited academics and media practitioners to discuss the BRICS and their evolving role in developing media markets. The “leading emerging economies” – Brazil, Russia, India, China, and since 2011 South Africa – receive global attention also for their political aspirations to gain more influence on global development agendas.
8. Juli 2014
Publikation
African approaches to maritime security: the AU and continental perspectives
On the 16th and 17th of June 2014 the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Addis Ababa Office facilitated an international seminar on the topic “African Approaches to Maritime Security: The African Union and Continental Perspective“, in close cooperation with FES Maputo and the FES Regional Office in Abuja. Twenty-five policy makers, policy advisors and experts from governments, academia, security forces and multilateral bodies including ECOWAS, IGAD, AU, UN and EU engaged in discussions on Africa’s maritime domain and strategies to address threats to maritime safety and security. The objective of the seminar was to situate the AU and continental perspectives in the different regional and continental developments that form “African Approaches to Maritime Security”, and to identify challenges to subsidiarity and coordination between regional and continental approaches to maritime security.
28. April 2014
Publikation
Changing the Narrative: China's Media Offensive in Africa
China’s media offensive in Africa is an expression of the need to create advantageous conditions for its own trade relations and for strategic alliances, for example in international organizations. At the same time, China’s global charm offensive or »charm defensive« is also a reaction to what China often feels is unfair reporting in western media about China and China in Africa. The aforementioned objectives of Chinese foreign media are accompanied and supported by strategic Chinese corporate investment in information technology and telecommunications infrastructure in African countries.
30. Dezember 2013
Publikation
FES Peace and Security Series n° 12: African Approaches to Maritime Security : Southern Africa
FES Peace and Security Series No° 12 : João Paulo Coelho highlights the maritime dimension of regional security. He points out that maritime security involves many aspects of conflict germane to Africa as its governance is too weak to absorb the challenges of globalised maritime trade such as piracy, pollution, the illegal trafficking of humans, drugs and weapons, and resource management. He argues that, if these issues are not properly addressed in a comprehensive maritime security framework, some could develop into hard security threats, while others could jeopardise the economies, environments, and public health of countries and societies in the region. Piracy should therefore not merely be regarded as a maritime event to be contained at sea, but as a symptom of broader problems such as extreme poverty and political instability. In line with this approach, the author argues that maritime insecurity is always created ashore, and is too serious to be dealt with by the security sector alone.This study is part of a series of three regional studies on African Approaches to Maritime Security published by the FES peace and security network. Published by Friedrich-Ebert-Stiftung Office Mozambique.

Please find all other volumes of our "FES Peace and Security Series" by choosing the language: english version / version francaise
11. März 2014
Publikation
FES Peace and Security Series N° 11: Approche africaine de la sécurité maritime: Cas du Golfe de Guinée
Cette publication examine le problème croissant de l'insécurité maritime dans le Golfe de Guinée et son impact sur la paix et la sécurité en Afrique de l'Ouest. Les auteurs présentent le bilan des constats récents relatifs à l'insécurité maritime ainsi qu'à ses dimensions politiques. Ils évaluent l'impact des instruments, initiatives et interventions existants et de ceux récemment mis en place dans le Golfe de Guinée. Dans le cadre d'une initiative plus large de la FES qui englobe d'autres régions africaines telles que l'Afrique de l'Ouest, l'Afrique Centrale et l'Afrique de l’Est, cette publication cherche à insuffler une approche politique commune à Afrique en matière de sécurité maritime et à enrichir le débat actuel autour des causes profondes de l'insécurité maritime.

Veuillez-bien trouver toute la serié des publications FES sur la paix et la sécurité en Afrique . Vous pouvez choisir la langue: version anglais / version francais

26. März 2014
Publikation
The Political Use of Homophobia - Human Rights and Persecution of LGBTI Activists in Africa
Human dignity is inviolable. Nevertheless, in many countries of the world people are stigmatized, discriminated and persecuted because of their sexual orientation or gender identity. In some African countries, more restrictive legislative proposals are discussed, some even call for death penalty. Despite both politically and religiously motivated persecution of LGBTI people (lesbian, gay, bisexual, transgender and intersexual) by the government, more non-governmental organizations are founded and deal with the issues of LGBTI and human rights and fight for their recognition as equal human. This encouraging development needs to be supported politically. The International Policy Analysis of the authors, Dr. Rita Schäfer and Eve Range takes a look at some countries in Africa and outlines the mechanisms, how homophobia is used for political reasons.  
28. Februar 2014
Publikation
Deutsche Afrikapolitik - Ein Beitrag zu einer überfälligen Debatte
Die neue Bundesregierung hat eine stärkere Profilierung der deutschen Afrikapolitik angekündigt. Der Kontinent soll in Zukunft größere außen- und sicherheitspolitische Beachtung erhalten. Eine strategische Aufwertung Afrikas erscheint mit Blick auf sicherheitspolitische Interessen, bündnispolitische Erwägungen (Frankreich, EU) und die Gestaltung globaler Strukturpolitik überfällig. Ein größeres deutsches Engagement setzt eine intensivere analytische Beschäftigung mit dem Kontinent voraus. Lesen Sie eine Einschätzung des Büroleiters der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kamerun, Herrn Denis Tull.
18. Februar 2014
Publikation
Changing the Narrative
Chinas mediale Offensive in Afrika ist Ausdruck des Bedürfnisses, vorteilhafte Bedingungen für die eigenen Handelsbeziehungen sowie für strategische Allianzen zu schaffen.
Gleichzeitig ist Chinas „Charme-Offensive" bzw. -Defensive auch eine Reaktion auf die oft als ungerecht empfundene westliche Berichterstattung über China und China in Afrika.
Begleitet und unterstützt werden die oben genannten Ziele der staatlichen Auslandsmedien durch die strategischen und staatlichen geförderten Investitionen in die Informationstechnik und Telekommunikations-Infrastruktur afrikanischer Länder.
Lesen mehr zu diesem Thema in der Internationalen Politikanalyse der FES: >>> Changing the Narrative - Chinas mediale Offensive in Afrika von Sergio Grassi.
28. Januar 2014
Publikation
Ist der Islam in Afrika auf dem Vormarsch?
Im Laufe der Jahrhunderte sind in Afrika ganz unterschiedliche Ausprägungen des Islam entstanden, deren Spektrum von mystischen Strömungen über puritanische Reformbewegungen bis hin zu den heutigen gewaltbereiten Gruppen reicht. Der Autor beleuchtet in seinem Artikel diese Ausprägungen und die Rolle der Muslime in Afrika.

Bestellung des gesamtes Hefts 12/2013 "Africa Rising? - Kontinent im Widerspruch" (deutsch/englisch) möglich über die Website der Neuen Gesellschaft Frankfurter Hefte
28. Januar 2014
Publikation
Die Gleichstellung der Geschlechter in Afrika
Die Tatsache, dass Frauen an der Regierung beteiligt sind, ist noch keine hinreichende Voraussetzung dafür, dass der Gleichstellung der Geschlechter tatsächlich Geltung verschafft wird. Die Autorin erörtert in ihrem Artikel die Komplexität des Themas der Gleichstellung von Frauen und Männern in Afrika.

Bestellung des gesamtes Hefts 12/2013 "Africa Rising? - Kontinent im Widerspruch" (deutsch/englisch) möglich über die Website der Neuen Gesellschaft Frankfurter Hefte
28. Januar 2014
Publikation
Demokratisierung in Afrika – eine unerfreuliche Bilanz
Die überwiegende Mehrzahl der freien Länder sind nach Hartmut Elsenhans defekte Demokratien oder Hybride. Der Autor bilanziert den bisherigen Fortschritt der Demokratie auf dem afrikanischen Kontinent.

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28. Januar 2014
Publikation
Verbessert sich das internationale Strafgerichtswesen?
Ist Afrika, wie der Rest der Welt, immer noch enthusiastischer Unterstützer des Internationalen Strafgerichtshofs? Oder ist das Engagement Afrikas für internationale Gerechtigkeit und für die Beendigung von Straffreiheit geschwunden? Die Antworten auf diese Fragen sind vielschichtig. Der Autor erörtert positive und negative Sichtweisen auf den IStGH.

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28. Januar 2014
Publikation
Regionalisierung – realistische Chance für die Integration des afrikanischen Kontinents?
Der Autor beschreibt die bisherige Entwicklung, Erfolge und aktuelle Herausforderungen der Regionalintegration Afrikas.

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28. Januar 2014
Publikation
Im Süden nichts Neues? Kommunikation und Medien in Sub-Sahara Afrika
Die Autorin berichtet über Afrikas Entwicklungsschritt zu modernen Ko

 

 

mmunikationsformen und deren politische und soziale Auswirkungen.

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28. Januar 2014
Publikation
Ein Aufschwung für alle? Defizite des wirtschaftliche nWachstums in Afrika
Die Voraussetzungen für ein anhaltenden Wirtschaftswachstum sind zwar besser als in den vorhergehenden Jahrzehnten. Es bedarf allerdings eines genaueren Blicks auf die Eigenschaften des Wachstums, um eine Vorstellung über seine Nachhaltigkeit und soziale Qualität zu gewinnen.

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28. Januar 2014
Publikation
Trügerisches Streben nach der Pax Africana
Von der afrikanischen Persönlichkeit zur afrikanischen Renaissance.
Dieser Aufsatz behandelt das kontinuierliche Streben nach einer stärkeren afrikanischen Stimme in der Weltpolitik und konzentriert sich dabei insbesondere auf Friedens- und Sicherheitsfragen.

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29. Januar 2014
Publikation
Africa Rising? Plädoyer für eine differenzierte Afrikapolitik
Krisen, Krankheiten, Korruption oder wirtschaftlicher Aufschwung? Die Autoren plädieren in ihrem Essay für eine differenzierte Sichtweise auf den Kontinent, die die Afrikapolitik neu bestimmen sollte.

Bestellung des gesamtes Hefts 12/2013 "Africa Rising? - Kontinent im Widerspruch" (deutsch/englisch) möglich über die Website der Neuen Gesellschaft Frankfurter Hefte
16. Dezember 2013
Publikation
AMB Lesotho 2012
The African Media Barometer (AMB) identifies and analyses the shortcomings and best practices in the legal as well as practical media environment of different African countries. Using a variety of African documents as a benchmark, the AMB can serve as a tool to lobby for media reform.  

The AMB Lesotho revealed: Lesotho’s constitution protects freedom of expression, however, there are numerous laws that restrict freedom of expression and media freedoms which consequently led journalists to operate in uncertain and fearful environment. The Internal Security (General) Act of 1984 prohibits criticism of the government while the Sedition Proclamation (No.44 of 1938) law endangers journalists’ ability to protect the confidentiality of their sources.  Additionally, the Parliamentary Powers and Privilege Act undercut journalists’ right to information by providing powers, privileges and immunities for each of the Houses of Parliament.

The general media landscape in Lesotho is regarded as uneven in terms of accessibility and circulation especially in print media, even though it is easy to register a publishing newspaper. The broadcasting media on the other hand has a wide reach in all parts of the country and the government assists with setting up of small radios but like the public broadcaster the aired content remains in the hands of the state. The Communication Act of 2012 addresses the issue of monopolies in the broadcasting sector but it turns a blind eye to the editorial independence of the state broadcaster. Journalists working for private media houses receive low salaries and suffer from bad working condition.

Enjoy the read.
30. Dezember 2013
Publikation
AMB Congo Brazzaville 2013 (Français/English)
The African Media Barometer (AMB) Congo Brazzaville revealed: After the country’s post-conflict national dialogue ended in 2001, the Republic of the Congo passed a “Freedom of Information and Communication” law and it is one of the few countries in Central Africa to abolish prison sentences for media offenses. However, journalists are frequently receiving, death threats. Congo has also “abolished” its censorship law, but yet newspapers are required to make a declaration to the state counsel’s office before publication. Consequently, public trust in the media has dropped, resulting in weak sales of newspapers.

Generally, the ruling party dominates the state media and little room is given to the opposition parties. There is no clear media development policy or a statutory provision for media subsidies. Even though, the country has a High Council for Freedom of Communication which is responsible for the regulation of broadcasting, its operation is controlled by the ruling party. The state broadcasters such as Radio Congo and Tele-Congo have no board and as a result the government and political authorities tend to influence the content mostly with biased information. Moreover, independent broadcasters are left to wait for years before they are issued with broadcasting licence. In general, the Congolese media both private and state are frequently criticised for wide ranging flaws and one-sided reporting (mostly government related news) this generally erode their credibility.


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The African Media Barometer (AMB) identifies and analyses the shortcomings and best practices in the legal as well as practical media environment of different African countries. Using a variety of African documents as a benchmark, the AMB can serve as a tool to lobby for media reform. You will find general information on the AMB e. g. about its methodology on fesmedia Africa's website.
17. Dezember 2013
Publikation
Madagaskar vor der Stichwahl
Die Stichwahl um die madagassische Präsidentschaft wird zum Fernduell der beiden starken Männer der Insel: Marc Ravalomanana gegen Andry Rajoelina. Beide konnten ihre Statthalter in der ersten Runde durchsetzen. Der Ausgang der Stichwahl wird entscheidend für die Zukunft der Insel. Kann sich eine stabile Regierung etablieren oder schlittert das Land abermals in eine postelektorale Krise? Der künftige Präsident steht vor der Mammutaufgabe, Madagaskar politisch und wirtschaftlich aus dem Elend der letzten Jahre herauszuführen.
10. Dezember 2013
Publikation
FES Peace and Security Series n° 11: African Approaches to Maritime Security - The Gulf of Guinea
This publication seeks to examine the increasing problem of maritime insecurity in the Gulf of Guinea and its impact on peace and security in West Africa. The authors take stock of recent findings ont the scale of maritime insecurity and its political dimensions. They also assess the impact of old and emerging instruments, initiatives, and interventions in the Gulf of Guinea. As part of a larger FES initiative including the Western and Central, Eastern, and Southern African Regions, this publication aims to enrich the ongoing discourse on the root causes of maritime insecurity and to provide inputs for a comprehensive African maritime security policy. FES Abuja, December 2013

FES Peace and Security Series n° 11: African Approaches to Maritime Security - The Gulf of Guinea

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4. Dezember 2013
Publikation
Africa Rising? - Ein Kontinent im Widerspruch
Afrika wird in den internationalen Medien zunehmend nicht mehr nur als reiner Krisen-, sondern als ein Kontinent von aufstrebenden Märkten, Ressourcenreichtum und wirtschaftlichen Chancen beschrieben. Der Economist und das TIME Magazine veröffentlichten beide in den vergangenen zwei Jahren Titelgeschichten, in denen sie die Formel "Africa Rising" prägten. In der aktuellen Ausgabe der Neuen Gesellschaft/Frankfurter Hefte wird dieses neue Afrika-Narrativ von afrikanischen und europäischen Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Blickwinkeln kritisch hinterfragt. Nähere Informationen zu dem Heft finden Sie unter folgendem Link: http://www.frankfurter-hefte.de/Aktuelle-Ausgabe/
6. November 2013
Publikation
Building a sustainable partnership for the future? The EU-Africa relations in the run-up to the 2014 Summit
In 2007, the EU and the AU adopted the Joint Africa-EU Strategy (JAES) that aimed at a strengthened collaboration between the two continents based on a partnership of equals. However, six years into its existence, relations between the EU and AU have grown colder rather than warmer. In the context of the upcoming EU-Africa Summit in April 2014 the European Centre for Development Policy Management (ECDPM) and the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) jointly organized an international conference on 16-17 September 2013 with European and African stakeholders in order to address key areas of common concern and interest that could contribute to the agenda setting of the summit.
21. Oktober 2013
Publikation
Die neue "Internationale Politik und Gesellschaft" online
Es freut uns, Sie auf das neue FES-Online-Portal IPG-Journal.de hinzuweisen, das Anfang Oktober online ging. Es bietet eine thematische Plattform zu aktuellen Fragen der internationalen Politik mit Analysen und Kommentaren aus Wissenschaft und Praxis bis hin zu aktuellen Text- und Video-Interviews, unterstützt von unserem weltweiten Netz von Auslandsbüros. Monatliche Schwerpunkte, die von den internationalen Abteilungen der FES vorgestellt werden, ermöglichen vertiefte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema.
Lesen Sie bspw. im Oktober über außenpolitische Herausforderungen für die künftige Bundesregierung.
11. Oktober 2013
Publikation
AMB South Africa 2013 out now!
The African Media Barometer (AMB) identifies and analyses the shortcomings and best practices in the legal as well as practical media environment of different African countries. Using a variety of African documents as a benchmark, the AMB can serve as a tool to lobby for media reform.

The AMB South Africa 2013 revealed: South Africa, despite ratifying most regional and international agreements on freedom of expression, freedom of the press and access to information, and protecting these rights in a constitution lauded as one of the world’ most progressive, has an increasingly volatile media environment.  

Government invoked the apartheid-era National Key Points Act to prevent investigation of the controversial multimillion rand upgrade of  President Zuma’s Nkandla homestead. The Protection of State Information Bill was passed by Parliament in April 2013. This so-called ‘Secrecy Bill’ faces severe criticism from civil society organisations, and with no provision of a ‘public interest defense’ for journalists, the threat of prosecution could have a chilling effect on the media.  

The passing by the ANC-dominated parliament of the Protection of State Information Bill indicates a worrying trend in government-media relations. With lobbying efforts left to very few urban groups, there is need to upscale advocacy campaigns on freedom of expression, freedom of the press and access to information in South Africa, in order to enhance public awareness and buy-in at the grassroots level.  

Enjoy the read!  


If you would like to explore AMBs of other countries please see the
    website of fesmedia Africa
24. September 2013
Publikation
Industrialisation Policies in West Africa
The Friedrich Ebert Stiftung (FES) has taken keen interest in the discourse around industrial policy and industrial development programmes in the West African subregion. The foundation commissioned this study to provide both historical and comparative analysis of industrial polices in the subregion. The analysis covers Ghana and Nigeria. This is intended to provide broad overview of industrial policies in the two countries and their impacts (if any) on industrial development. Written by Mr. KwabenaNyarko Otoo, Acting Director of the Policy and Research Institute of the Ghana Trades Union Congress.

French Version: Politiques industrielles en Afrique de l'Ouest

26. August 2013
Publikation
Economic Transformation in Mozambique - Implications for Human Security
Mosambik zählt dank seiner Ressourcenfunde zu den am stärksten wachsenden Volkswirtschaften Afrikas. Die Investitionen in den Ressourcensektor haben bislang jedoch nicht zu strukturellen Veränderungen der Wirtschaft und zur Schaffung von Arbeitsplätzen geführt. Während die neuen Verteilungsspielräume dem Land einerseits die Möglichkeit eines neuen Entwicklungspfads bieten, birgt die Kombination aus intransparentem Regierungshandeln und mangelnden Partizipationsmöglichkeiten gleichzeitig Risiken für den ökonomischen Transformationsprozess und die menschliche Sicherheit.

Lesen Sie mehr hierzu in der FES-International Policy Analysis von der Leiterin des FES-Büros in Maputo. 
10. Juli 2013
Publikation
Golf von Guinea: ein Gipfeltreffen für mehr maritime Sicherheit?
Im Juni 2013 fand in Kamerun ein Gipfeltreffen von Regierungsvertretern aus 25 Staaten West- und Zentralafrikas zum Thema »Maritime Sicherheit im Golf von Guinea« statt. Ziel war die Verabschiedung von Maßnahmen zur Bekämpfung der zunehmenden maritimen Unsicherheit (Piraterie) im Golf von Guinea. Bemerkenswert war der inter-regionale Rahmen, da die Mitglieder der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) und der zentralafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECCAS) zusammen kamen. Piraterie ist längst über Nigeria hinaus zu einem Problem geworden. Der Golf von Guinea ist mittlerweile eine der weltweit am stärksten betroffenen Regionen.
Mehr zum diesem Thema bietet die FES-Perspektive von Dennis Tull, Leiter des Büros der FES in Yaoundé.
8. März 2013
Publikation
Nach dem Krieg in Mali: Den Frieden gewinnen
Die militärische Rückeroberung der größeren Städte im Norden Malis ist nur der erste Schritt in Richtung einer dauerhaften Stabilisierung des Nordens und somit auch Gesamtmalis. Welche politischen Prozesse müssen sich nun anschließen, um umfassende und inklusive politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungsperspektiven zu schaffen? Wer sind die potentiellen Gewinner und Verlierer? Welche Auswirkungen könnten die angestrebten Wahlen haben und mit welchen weiteren Entwicklungen ist  auf die Region Westafrikas zu rechnen? Lesen Sie die Einschätzungen der Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Mali , Frau Annette Lohmann.
20. Dezember 2012
Publikation
Somalia - The light at the end of the tunnel?
The end of the transition in Somalia has ushered in a new political era, bringing hope for a lasting stabilization of the southern part of the country, which has been beset by a vicious circle of poverty, clan rivalries, and sectarian violence. The new national government will require substantial and sustained international assistance to tackle the challenges ahead and to succeed in its endeavor to bring peace, reconciliation, and effective administration back to the country. The international community should review its institutional architecture in support of Somalia and quickly adapt it to the new reality.
10. Dezember 2012
Publikation
Boko Haram: Nigerias Krankheitssymptom
Seit einigen Jahren mehren sich terroristische Anschläge in Nigeria. Verantwortlich für die Anschläge ist häufig die radikal-islamische Gruppe Boko Haram, die vor rund 3 Jahren den bewaffneten Kampf gegen die Regierung aufgenommen hat. Neben staatlichen Akteuren und Einrichtungen, sind auch Kirchen ein Ziel von Boko Haram. Das hat dazu geführt, dass in den Medien häufig das Bild von „Christenjägern“ gezeichnet wird, was der komplexen Gemengelage in Nigeria nicht gerecht wird. Thomas Mättig, Projektleiter in Nigeria, analysiert die Ursachen des gewaltsamen Aufstands und zeigt auf, dass sich das Krankheitssymptom Boko Haram nur von innen heraus lösen lässt.
7. September 2012
Publikation
Äthiopien nach dem Tod von Premierminister Meles Zenawi
Der Tod von Premierminister Meles Zenawi stellt für Äthiopien und die gesamte Region eine tiefe Zäsur mit potenziell weitreichenden Folgen dar. Ein Nachfolger, der innen und nach außen eine ähnlich bedeutende Rolle wie Meles spielen könnte, ist nicht in Sicht. Hailemariam Desalegn, der die Amtsgeschäfte übernahm, wird allgemein nur als "Übergangslösung" angesehen. Die Frage nach der Nachfolge wird zeigen, ob dieses System auch zukünftig Bestand haben wird. Falls man sich nicht auf einen Nachfolger einigen kann, wäre Hailemariam Desalegn die ideale Besetzung für das "Amt des Übergangskandidaten" und eventuell sogar die Lösung für die Nachfolge über das Jahr 2015 hinaus.
29. August 2012
Publikation
Diamonds - China's Best Friends? Chinesische Außenpolitik in Simbabwe jenseits von Grand Strategy und Koordinierung
Die Volksrepublik China hat aufgrund ihres politischen, wirtschaftlichen und militärischen Engagements in Simbabwe seit den 60er Jahren die Entwicklung des Landes mitgeprägt. Es wäre jedoch falsch, Chinas Politik in Simbabwe im Sinne eines monolithischen Akteurs zu verstehen. So zeigt sich auch am Beispiel Simbabwes, dass chinesisches Engagement und Investitionen durch teilweise konkurrierende Akteure aus Partei, Regierung und Militär, Staatsunternehmen sowie durch Einzelakteure bestimmt werden. Es gibt dementsprechend keine chinesische „Grand Strategy“ für Simbabwe.
28. August 2012
Publikation
Alter Wein in neuen Schläuchen? Der ANC überarbeitet sein Parteiprogramm
ABZ (Anyone But Zuma) kursiert gerade als beliebtes Akronym nicht nur unter ANC Gegnern in den südafrikanischen Medien sondern auch innerhalb der Partei. Der südafrikanische Präsident Jakob Zuma ist angezählt. Die aktuellen Ereignisse im Platingürtel rund um Johannesburg mit über 44 Toten rücken ihn und seine Regierung noch stärker in die Kritik. Das politische Führungsvakuum nutzt erneut der jüngst aus der Partei ausgeschlossene ehemalige Jugendligaführer Julius Malema.
Der Programmkongress im Jubiläumsjahr der Partei sollte Klarheit über die Zukunft des ANC und eine breite Zustimmung für Zumas Wahlprogramm einer „Zweiten Transformation Südafrikas“  liefern. Beides misslang gründlich. Wer nun im Dezember auf dem historisch so wichtigen Wahlparteikongress in Mangaung, dem Ort an dem die Partei vor genau 100 Jahren gegründet wurde, zum Parteivorsitzenden und somit zum Präsidentschaftskandidaten für 2014 gewählt wird, ist unklarer als zuvor.
Lesen Sie mehr in unserer FES-Perspektive „Alter Wein in neuen Schläuchen? Der ANC ändert sein Parteiprogramm“ von Axel Schmidt, Leiter unseres Büros Johannesburg.
23. August 2012
Publikation
Ein Dritteljahrhundert Robert Mugabe - was kommt danach?
Robert Mugabe regiert Simbabwe seit 1980 mit harter Hand und hat das Land rücksichtslos heruntergewirtschaftet.
Inzwischen ist er 88 Jahre alt und die Vorbereitungenfür die Zeit nach der Ära Mugabe laufen. Von anstehenden Wahlen erwarten sich die Simbabwer aus allen politischen Lagern einen Befreiungsschlag und ein Ende des Stillstands, der wenige Monate nach der Amtsaufnahme der seit 2009 amtierenden Einheitsregierung einsetzte. Viele Regierungsoptionen sind denkbar. Nach Einschätzung von Kathrin Meissner wird sich das Land jedoch in jedem Fall nach innen und nach außen öffnen.
23. August 2012
Publikation
Ressourcenfunde in Mosambik - Reichtum für Wenige oder Weg aus der Armut?
In Mosambik sind Gas- und Kohlevorkommen entdeckt worden, die zu den größten der Welt zählen. Schätzungen zufolge könnten die aus diesen Funden generierten Einkommen die bisherige Abhängigkeit von internationalen Geldern der Entwicklungszusammenarbeit in den nächsten fünf bis zehn Jahren beenden.
Um dies zu verwirklichen, müsste das Land in der Analyse von Katharina Hofmann jedoch dem 'Ressourcenfluch' durch den Aufbau von Institutionen zur Steuerung und Verteilung der Rohstoffeinnahmen entgegenwirken.
14. Juni 2012
Publikation
Demokratie statt Ressourcenfluch
Viele Entwicklungsländer sind reich an begehrten Rohstoffen und bleiben dennoch arm und undemokratisch regiert. Dieser sogenannte »Ressourcenfluch« betrifft immer mehr Entwicklungs- und Transformationsländer. In dieser FES-Perspektive stellt Michael Roll das »Transfer- und Besteuerungsmodell« vor, das helfen könnte, den Ressourcenfluch zu überwinden.
16. Januar 2012
Publikation
Boundaries with Issues. Soft Border Management as a Solution?
Borders, boundaries, and borderlands constitute multiple possibilities as well as obstacles. Whereas borders are important to demarcate the physical boundaries of state territories, they are in daily practice even more important to the people living along the borders. Border issues such as oil, migration, pastoralists, citizenship, trade, and nationality must be negotiated and administered. Mutually tended borders – demarcated or not – might bring a variety of positive effects. Border populations as a source of knowledge and trade potential and transnational citizenship should be assets from a regional as well as national perspective. In the Horn of Africa, all the cases for complex and paradoxical issues of borderlands can be found. However much a central government insists on securing the border, the idea(l) of a hard border regime (wall, fence, or Berlin or Korean-type division) is not feasible. It is an illusion to believe that Sudan or South Sudan or any other country in the Horn of Africa would have the capacity to fully secure and monitor its borders. While the great majority of borders in Africa are porous and constitute no real obstacle to the borderland communities, the borders in the Horn of Africa region have quite symbolic meanings that are contested and fought over.
1. Januar 2012
Publikation
FES Peace and Security Series n° 6: Towards Peace and Security in Southern Africa
This study offers a critical analysis of the revised and updated Strategic Indicative Plan for the Organ on Politics, Defence and Security Co-operation (SIPO) of the Southern African Development Community (SADC). Informally known as SIPO II, it supersedes the original Strategic Indicative Plan, or SIPO I, adopted in 2004 for a five-year period. Following a lengthy review process, SIPO II was approved by the SADC Summit of Heads of State and Government held in Windhoek, Namibia, in August 2010. By late 2011 it had yet to be released for public consumption; presumably, its implementation was also lagging.

FES Peace and Security Series n° 6: Towards peace and security in Southern Africa : a critical analysis of the revised strategic indicative plan for the organ an politics, defence and security co-operation (SIPO) of the Southern African Development Community / Anthoni van Nieuwkerk, Maputo, 2012

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Former volumes of our FES Peace and Security Series:

FES Peace and Security Series n° 1: The role of regional and international organizations in resolving the Somali conflict : the case of IGAD / by Kidist Mulugeta - Addis Ababa, 2010

FES Peace and Security Series n° 2: The role of SADC in managing political crisis and conflict : the cases of Madagascar and Zimbabwe / Gavin Cawthra - Maputo, 2010

FES Peace and Security Series n° 3: The role of ECOWAS in managing political crisis and conflict : the cases of Guinea and Guinea-Bissau / Gilles Olakounlé Yabi. - Abuja, 2010 / en version française

FES Peace and Security Series n° 4: The role of security forces in the electoral process : the case of six West African countries / Mathias Hounkpe ; Alioune Badara Gueye. - Abuja, 2010 / en version française

FES Peace and Security Series n° 5: Who owns the Sahara? : Old conflicts, new menaces. Mali and the Central Sahara between the Tuareg, Al Qaida and organized crime / Annette Lohmann. - Abuja, 2011 / en version française
1. November 2011
Publikation
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit - Internationale Perspektiven vor der Weltklimakonferenz in Durban
Angesichts des 2012 bevorstehenden Auslaufens der ersten Kyoto-Verpflichtungsperiode und der bescheidenen Ergebnisse der Klimakonferenz in Cancún im letzten Jahr stehen die Verhandlungspartner beim anstehenden Weltklimagipfel in Durban unter sehr großem Druck, die Klimaverhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Die vorliegende Publikation soll einen Überblick über Positionen zentraler Verhandlungsstaaten und deren Hintergründe bieten. Die Beiträge analysieren die bisherige Rolle der Akteure Brasilien, China, der EU, Indien, Lateinamerika, Mexiko, Südafrika und den USA bei den Klimaverhandlungen und geben eine Ausblick auf deren Positionierung in Durban
1. Oktober 2011
Publikation
Das Gespenst Boko Haram - Nigeria nach dem Anschlag auf die UN-Zentrale
Der Selbstmordanschlag auf die Zentrale der Vereinten Nationen (UNO) in Nigerias Hauptstadt Abuja markiert eine neue Dimension des Terrorismus in dem ölreichen Staat. Regierung und Sicherheitskräfte wirken trotz zur Schau gestellter Entschlossenheit hilflos. Informationen über die islamistische Sekte "Boko Haram", die sich zu dem Anschlag bekannt haben soll, sind spärlich. Ihre Entwicklung zur international vernetzten Terrororganisation ist nicht hinreichend belegt. Das Bekenntnis ist mit Vorsicht zu behandeln. Die Regierung muss dringend Perspektiven für die Bevölkerung, insbesondere im verarmten Norden des Landes, schaffen und die korrupten und ineffizienten Sicherheitskräfte reformieren. Die bisherige Strategie der »harten Hand« gegen Gewalt aus Nigerias Peripherie ist gescheitert.
1. November 2011
Publikation
Entfremdung zwischen Europa und Afrikanischer Union? Zeit für ein politischeres Verständnis der Afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur (APSA)
Die jüngsten Härtetests für die Afrikanische Union (AU), insbesondere in der Côte d‘Ivoire und in Libyen, haben die Grenzen der Afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur (APSA) und insbesondere das Fehlen nicht-militärischer Instrumente des Konfliktmanagements aufgezeigt. Deutlich wurden vor allem die entscheidende Bedeutung der außen- und sicherheitspolitischen Interessen der AU-Mitgliedsstaaten sowie die Friktionen zwischen der AU und den regionalen Wirtschaftsgemeinschaften (RECs). Die Herausforderungen der APSA sind nicht allein technischer, sondern zuallererst politischer Art, und müssen als solche behandelt werden. Insbesondere in der Libyen-Frage haben sich Europa und die AU voneinander entfernt. Die NATO-geführte Militärintervention hat afrikanische Interessen und Bedenken ignoriert und die APSA weitgehend marginalisiert. Um kontinentale und regionale Mechanismen zur Förderung von Frieden, Sicherheit und Demokratie zu stärken, muss Europa den außen- und sicherheitspolitischen Dialog mit der AU, den RECs und AU-Mitgliedsländern deutlich intensivieren.
1. November 2011
Publikation
Indigenisierung der Wirtschaft - Mugabes Rezept für den Machterhalt
Die Devise in Simbabwe heißt "Indigenisierung": Die Partei von Staatspräsident Robert Mugabe, ZANU PF, droht ausländischen Unternehmen mit Enteignungen. Die Indigenisierungs-Initiative ist Teil einer Strategie, mit der die ZANU PF die ungeliebte Einheitsregierung hinter sich zu lassen versucht, um wieder allein zu regieren. Die Debatte um die angekündigte Indigenisierung spielt sich vor dem Hintergrund eines Machtkampfs in der ZANU PF ab. Es geht um die Nachfolge des greisen Staatschefs Robert Mugabe als Parteivorsitzender und Präsident. So wie zur radikalen Landreform im Jahr 2000 gehen die Meinungen auch zur aktuellen Indigenisierungs-Initiative weit auseinander. Für die einen ist es eine weitere Irrsinnstat eines Diktators und Kleptokraten, die anderen preisen sie als endgültige Befreiung vom Joch der Kolonialherrschaft.
1. Dezember 2011
Publikation
Steuersysteme in Subsahara-Afrika - Mittel für mehr Gerechtigkeit?
In Afrika driftet die Verteilung der Einkommen zwischen arm und reich immer weiter auseinander. Eine Möglichkeit, ungleiche Verteilung von Einkommen abzumildern sowie Geld zur Realisierung zukunftsgerichteter Maßnahmen für nachhaltige Entwicklung bereitzustellen, ist ein gerechtigkeitsorientiertes Steuersystem. Afrikanische Steuersysteme weisen jedoch viele Defizite auf, die dazu führen, dass staatliche Kernaufgaben nicht im benötigten Umfang gewährleistet werden können und Entwicklung gefährdet ist. Der vorliegende Beitrag analysiert die Ausgestaltung afrikanischer Steuersysteme und skizziert Ansatzpunkte, diese effizienter gerechter und damit zukunftsfähiger zu gestalten.
15. Dezember 2011
Publikation
Das Jahrzehnt der Informationsfreiheit in Afrika?
In Subsahara-Afrika ist die Informationsfreiheit qua Verfassung oder per Gesetz in den meisten Staaten gesetzlich verankert, die Ausübung dieses Rechts unterliegt jedoch engen Grenzen. Als politisches Menschenrecht ist sie ein elementarer Bestandteil demokratischer Systeme, der politische Teilhabe ermöglicht und transparentes Regierungshandeln fördert. Zugleich dient sie der Verwirklichung sozialer und wirtschaftlicher Rechte. Der vorliegende Beitrag verortet anschaulich das Recht auf Informationsfreiheit im Kontext von Demokratie und Entwicklung am Beispiel Afrikas.
FES Perspektive, fesmedia Africa
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