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Veranstaltungen im Museum Karl-Marx-Haus Trier

Aktuelle Hinweise

Hier finden Sie das aktuelle Halbjahresprogramm 2012 zum Download.

Abend-Führungen
finden am 1. Freitag des Monats in der Zeit von April bis Oktober statt. An diesen Tagen ist das Museum durchgehend von 10 - 20 Uhr geöffnet. Die Führungen beginnen jeweils um 18.30 Uhr und enden um ca. 19.30 Uhr

Die Teilnahme an den Führungen ist mit gültiger Eintrittskarte kostenlos!

Alle Veranstaltungen im Überblick

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Titel der Veranstaltung 162032 Frida Kahlo - Leuchtende Seele Mexikos
Beschreibung vhs goes Marx - Aspekte der sozialen Frage in der Kunst

Dr. Michael Friedrich referiert zu "Frida Kahlo - Leuchtende Seele Mexikos" im Museum Karl-Marx-Haus. Im Mittelpunkt des Auftaktvortrages steht Frida Kahlo (1907-1954), hinter deren äußerst bewegtem Leben eine der bedeutendsten Malerinnen des internationalen Surrealismus zu entdecken ist. In gnadenloser Schärfe spiegelt sie sich selbst in ihren Werken und demonstriert selbstbewusst ihre starke anti-kolonialistische Identifikation mit der kulturellen Heimat Mexiko.

"Die Kunst der Frida Kahlo ist eine Schleife um eine Bombe" - so beschreibt André Breton sie.

Bei Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung bei der vhs Trier unbedingt erforderlich unter 0651-718-1435.
Ansprechpartn. Karl P. Salm
Termin: Mittwoch, 08.02.12
Uhrzeit: 20:00 bis 21:00 Uhr
Ort Trier, Museum Karl-Marx-Haus
Kontaktanschrift
e-Mail info.trier@fes.de
Teilnahmegebühr keine

Titel der Veranstaltung 162331 Frauen im Umbruch - Politische Plakate
Beschreibung Die Plakatausstellung zeigt die Werbung um die politische Beteiligung der Frauen in den drei wichtigen demokratischen politischen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts. Allgemeine Wahlaufrufe stehen dabei neben Werbeplakaten für verschiedene Parteien und Vereinigungen. Im ersten Teil zeigt die Ausstellung die Einführung des Frauenwahlrechts im Jahr 1918/19, im zweiten Teil den Umgang mit der Trauer und dem Neuanfang in den 1945-1949er Jahren sowie im dritten Teil den Umbruch und die Verstetigung, die mit der Friedlichen Revolution und der deutsch-deutschen Vereinigung aufeinander traf.
Die Leiterin des Archivs der Sozialen Demokratie der FES in Bonn, Dr. Anja Kruke, sowie die Historikerin Tamara Breitbach referieren zu diesem Thema anlässlich der Ausstellungseröffnung am Weltfrauentag (08.03.2012) im Museum Karl-Marx-Haus.
Ansprechpartn. Karl P. Salm
Termin: Donnerstag, 08.03.12
Uhrzeit: 19:30 bis 21:00 Uhr
Ort Trier, Museum Karl-Marx-Haus
Kontaktanschrift
e-Mail info.trier@fes.de
Teilnahmegebühr keine
Anmeldeformular für die Veranstaltung 162331

Titel der Veranstaltung 162332 Kapitalismus in der Krise: Hat Marx Recht?
Beschreibung In Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrisen hat Karl Marx wieder Konjunktur. Seine vor 150 Jahren durchgeführte Analyse des Kapitalismus findet heute wieder zunehmendes Interesse - berechtigt, wie der Bamberger Soziologe Dr. Fritz Reheis in seinem Buch "Wo Marx Recht hat" darlegt. Reheis greift dabei in seinem Werk verschiedenste Themen der aktuellen Kapitalismusdiskussion auf und verbindet diese mit den Gedanken und Ideen von Marx. Ob Reheis "Recht hat", dass Marx' Analyse von Wirtschaft und Gesellschaft sich "im 20. Jahrhundert als enorm fruchtbar erwiesen hat", wird Dr. Michael Dauderstädt, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn, mit ihm an diesem Abend diskutieren. Die Moderation der Podiumsdiskussion wird Dieter Lintz, Leitender Redakteur des "Trierischen Volksfreunds" übernehmen.
Ansprechpartn. Karl P. Salm
Termin: Donnerstag, 03.05.12
Uhrzeit: 19:30 bis 21:00 Uhr
Ort Trier, Museum Karl-Marx-Haus
Kontaktanschrift
e-Mail info.trier@fes.de
Teilnahmegebühr keine
Formular für nähere Informationen oder für die Anmeldung zur Veranstaltung 162332

Titel der Veranstaltung 162334 Charles Dickens - Sozialkritik und Sentimentalität
Beschreibung Er schrieb Klassiker der Weltliteratur, erfand Figuren wie Oliver Twist oder David Copperfield und ist mit seiner Kritik an sozialen Missständen, Bankenkrise und doppelter Moral heute noch erstaunlich aktuell: Charles Dickens (1812-1870), der in seiner Jugend selbst ums Überleben kämpfen musste und es als erfolgreicher Schriftsteller zu Wohlstand brachte, führte der englischen Mittel- und Oberschicht seiner Zeit vor Augen, unter welch erbärmlichen Umständen weite Teile der Bevölkerung lebten. Seine Geschichten, die mit beißender Ironie und manchmal auch mit Sentimentalität und Melodramatik aufgeladen waren, erreichten breite Bevölkerungsschichten in einer Zeit, in der keineswegs alle seine Bücher lesen konnten. Dickens wurde aber nie zum Revolutionär. Seine romantische Sehnsucht nach Gerechtigkeit wollte er in der bestehenden gesellschaftlichen Ordnung verwirklicht sehen. Zeitgleich mit ihm lebte in London ein anderer Kritiker der gesellschaftlichen Zustände - Karl Marx (1818-1883), mit dem er wohl nie zum intellektuellen Austausch zusammengetroffen ist. Der Saarbrücker Dickens-Experte und Professor für Britische Literatur- und Kulturwissenschaft Joachim Frenk wird Charles Dickens in Karl Marx' Geburtshaus vorstellen.
Ansprechpartn. Elisabeth Neu
Termin: Mittwoch, 20.06.12
Uhrzeit: 19:30 bis 21:00 Uhr
Ort Trier, Museum Karl-Marx-Haus
Kontaktanschrift
e-Mail info.trier@fes.de
Teilnahmegebühr keine
Anmeldeformular für die Veranstaltung 162334

Karl Marx bekommt Gesellschaft - die "Marx-Brothers"

Eine der Plastiken von K. Kammerichs

Am 5. Mai 2008, dem 190. Geburtstag von Karl Marx, sind in unserem Garten drei lebensgroße Beton-Skulpturen enthüllt worden, die aus dem Atelier des in Demerath (Vulkaneifel) lebenden Bildhauers und Fotografen Klaus Kammerichs stammen. Über 250 Medien haben darüber berichtet, darunter der SWR, dpa, die taz und die Berliner Zeitung. Kammerichs wurde durch seine "Fotoskulpturen" international bekannt, u.a. durch den Beethovenkopf "Beethon" vor der Bonner Beethovenhalle. Sein bildhauerisches Werk wurde weltweit in vielen Einzelausstellungen gewürdigt, z.B. in Tokio, New York, München und Amsterdam. Bis zu seiner Emeritierung in den neunziger Jahren war er Professor für Fotografie und audiovisuelle Medien an der Fachhochschule Düsseldorf.

Eine der Plastiken von K. Kammerichs

Die Idee einer Skulpturen-Trias entstand nach einer Lesung seiner Ehefrau, der Biographin Eva Weissweiler, aus ihrer Biographie über die jüngste Marx-Tochter Eleanor (gen. Tussy) in unserem Haus. Kammerichs schlägt mit seinem Ensemble ein neues Kapitel in der Geschichte der Marx-Denkmäler auf. Abweichend von den monumentalen Porträt-Büsten des sozialistischen Realismus, hat er Ganzkörperfiguren geschaffen, denen man in Augenhöhe begegnen kann. Aus der Ferne wirken sie fast beängstigend realistisch, um sich beim Näherkommen in ihre Einzelteile aufzulösen. In dieser Vermischung von Pop-Art und Abstraktion fand er (dessen Großmutter einer geborene Marx war) seine persönliche Annäherung an das Werk von Karl Marx, das immer wieder zu Diskussionen herausfordert und bis heute politisch hochaktuell ist. Die Skulpturen sind bis auf Weiteres als Leihgabe des Künstlers in unserem Museumsgarten zu sehen.

Näheres über Leben und Werk des Künstlers unter www.klaus-kammerichs.de