| Titel der Veranstaltung | 165027 Wie weiter mit dem Mindestlohn? |
| Beschreibung | Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern bekennt sich in ihrem Regierungsprogramm zum Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro. Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer muss von seinem Arbeitslohn leben können, so die Forderung der Gewerkschaften. Der Mindestlohn, die Stärkung des bewährten Tarif-vertragssystems und die Tarifbindung sind unabdingbare Voraussetzungen um dieser Forderung nachzukommen. Neben dem Mindestlohn ist das Prinzip des gleichen Lohns für gleiche Arbeit Voraussetzung dafür, dass der Mindestlohn nicht durch Leiharbeit oder Schein-Werkverträge unterlaufen werden kann. Dieses Prinzip muss auch für Frauen gelten, die noch heute strukturell schlechter bezahlt werden als Männer. Wie können aber diese berechtigten Forderungen nach "guter Arbeit", für die es einen gerechten Lohn gibt, von der man anständig leben kann und die sozial versichert ist, politisch durchgesetzt werden? Welche Widerstände sind zu überwinden? Welches sind die Spielräume der Bundesländer, die durch den Bund und die Tarifvertrags-freiheit eingeschränkt werden? |
| Ansprechpartn. | Jürgen Peters |
| Termin: | Donnerstag, 31.05.12 |
| Uhrzeit: | 17:00 bis 20:00 Uhr |
| Ort | Torgelow |
| Kontaktanschrift | Haus an der Schleuse Schleusenstr. 5 b 17358 Torgelow |
| wilma.glende@fes.de | |
| Teilnahmegebühr | k.A. |
| Formular für nähere Informationen oder für die Anmeldung zur Veranstaltung 165027 |
| Titel der Veranstaltung | 164022 Interessen erfolgreich vertreten - Lobbyarbeit für nichtkommerzielle Vereine und Verbände |
| Beschreibung | Wenn Sie bei dem Wort "Lobbyismus" gleich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, an die Brüsseler Bürokratie oder an schwarze Koffer voll Geld denken, sollten Sie jetzt weiter lesen: Lobbyismus ist nämlich keinesfalls per se schlecht. Lobbyarbeit zu betreiben ist nicht nur für Unternehmen wichtig, um den kommerziellen Gewinn zu erhöhen. Auch im nichtkommerziellen und nicht-staatlichen Bereich kann bewusst eingesetzter Lobbyismus helfen, Ihre Organisation oder Ihren Verein erfolgreich bei Entscheidungsträgern zu positionieren. Gerade im ehrenamtlichen Bereich muss die einflussreiche Interessenvertretung an Hand konkreter Ziele geplant und mit passgenauen Aktionen untermauert werden. Lobbyarbeit hilft nicht nur Ihnen mit Ihrer Organisation, Ihrem Verein, Ihrem Verband oder Ihrer Gewerkschaft. Auch die Entscheidungsträger sind auf Lobbyisten angewiesen, weil sie in vielen Fällen erst durch eine erfolgreiche Lobbyarbeit Einblick in den Alltag des Geschehens gewinnen. Erfolgreicher Lobbyismus schafft also eine Win-win-Situation. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit Mitstreitern aus dem nichtkommerziellen Bereich das Grundgerüst für eine Lobbystrategie in unserem Workshop zu erarbeiten. Dabei werden Sie nicht nur lernen, ermittelte Ziele in eine strategische Planung einzubinden, sondern auch konkrete erste Schritte für Ihre künftige Lobbyarbeit zu entwickeln. |
| Ansprechpartn. | Astrid Becker |
| Termin: | Freitag, 08.06.12 bis Samstag, 09.06.12 |
| Uhrzeit: | 17:00 Uhr (erster Tag) bis 18:00 Uhr (letzter Tag) |
| Ort | Halle |
| Kontaktanschrift | Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Sachsen-Anhalt Otto-von-Guericke-Straße 65 39104 Magdeburg Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15 e-mail: info.magdeburg@fes.de |
| Teilnahmegebühr | 40,00 Euro |
| Formular zum Anfordern näherer Informationen zur Veranstaltung 164022 |
| Titel der Veranstaltung | 164736 Niedriglohnsektor - Chance zum Einstieg oder Sackgasse? |
| Beschreibung | Sehr geehrte Damen und Herren, die Arbeitslosigkeit sinkt derzeit - der Niedriglohnsektor wächst, auch im Aufschwung. Fast ein Viertel aller Beschäftigten in Deutschland arbeiten zu Niedriglöhnen. Konkret bedeutet dies, dass ihr Bruttostundenlohn in Westdeutschland unter 9,54 Euro bzw. in Ostdeutschland unter 7,04 Euro liegt. Mehr als 4,1 Mio. Menschen arbeiten für weniger als 7 Euro pro Stunde. Niedriglöhne kommen nicht nur bei Menschen in sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen (z.B. bei LeiharbeiterInnen, MinijoberInnen, befristet Beschäftigten oder Soloselbstständigen) vor, sondern häufig auch bei Vollzeit Beschäftigten mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Deutschland ist im internationalen Vergleich eines der Länder mit dem stärksten Anstieg der Lohnungleichheit. Diese Fakten sind durch viele Studien belegt und weitgehend unstrittig. Ihre Bewertung und Interpretation fällt allerdings unterschiedlich aus: BefürworterInnen von Niedriglöhnen betonen vor allem, dass Arbeitsuchende mit geringen Chancen am Arbeitsmarkt über einen Niedriglohn Zugang zum Arbeitsmarkt erhielten und dann ihr Einkommen über Aufstiegsmöglichkeiten verbessern könnten. Demgegenüber weisen KritikerInnen von Niedriglöhnen darauf hin, dass Niedriglöhne für viele Menschen nicht nur eine Phase vorübergehender Einkommensarmut seien, sondern oftmals ein längerer oder sogar dauerhafter Zustand, der deutliche Einschränkungen für die wirtschaftliche Lage, die Lebensqualität sowie für die persönlichen und beruflichen Entwicklungsperspektiven bedeute. Darüber hinaus seien Niedriglöhne eine Belastung für die sozialen Sicherungssysteme und den Staatshaushalt. Mit dieser gemeinsamen Veranstaltung greifen der Deutschen Gewerkschaftsbund und die Friedrich-Ebert-Stiftung diese Debatte auf. Die Kontroverse, ob der Niedriglohnsektor Chancen auf einen Ein- bzw. Aufstieg bietet oder sich als Sackgasse erweist, steht dabei im Mittelpunkt. Hintergründe und Antworten erwarten wir aus der Wissenschaft; Interpretationen und Lösungskonzepte von den Sozialpartnern und aus der Politik. Konkrete Erfahrungen und Eindrücke von PraktikerInnen runden das Programm ab. zum Programm Wir laden Sie sehr herzlich zu dieser Veranstaltung ein und würden uns freuen, wenn Sie sich an der Diskussion beteiligen. Sie können sich bis zum 01. Juni 2012 unter der E-Mail: Sabine.Matambalya@fes.de anmelden. Eine Anmeldebestätigung gibt es nicht. Die Veranstaltung wird mit Mitteln der DKLB-Stiftung gefördert. Deshalb erheben wir eine Teilnehmergebühr in Höhe von 5,00 Euro. Wir bitten Sie, den Betrag auf der Tagung passend zu entrichten. |
| Ansprechpartn. | Matambalya, Sabine |
| Termin: | Montag, 11.06.12 |
| Uhrzeit: | 10:30 bis 16:30 Uhr |
| Ort | Berlin, Umweltforum |
| Kontaktanschrift | Friedrich-Ebert-Stiftung Wirtschafts- und Sozialpolitik Godesberger Allee 149 53175 Bonn Fax 0228-883-9202 |
| sabine.matambalya@fes.de | |
| Teilnahmegebühr | 5,00 Euro |
| Anmeldeformular für die Veranstaltung 164736 |
| Titel der Veranstaltung | 165264 Diktatorenherbst - Sommer der Islamisten: Was bleibt vom Arabischen Frühling? |
| Beschreibung | Eine Bestandsaufnahme der Ursachen und Folgen der arabischen Revolution im Nahen Osten und in Nordafrika. Jugendliche und junge Erwachsene sind Anfang 2011 zu Zehntausenden in Nordafrika und im Jemen auf die Straße gegangen. Schnell wurde vom Arabischen Frühling, von der Jugendrevolution, von der Arabellion gesprochen. Nahostexperten zeigten sich völlig unvorbereitet und überrascht von der massiven Protest-welle. Tunesische, ägyptische, jemenitische und syrische Banner versprachen Demokratie, Menschenrechte, Meinungsfreiheit und ein Ende der jahrzehntelangen Diktatur. Der Parole "Das Volk will den Sturz des Regimes" schlossen sich aber auch andere Kräfte an: Vormals regimetreue Gewerkschaften in Tunis und ehemals stille Islamisten in Ägypten versuchten nun, die neu gewonnene Macht für sich nutzbar zu machen. Die Siege der konservativ-islamistischen Kräfte bei der Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung in Tunis, die Parlamentswahl in Ägypten, das Chaos im Jemen, insgesamt die große Ungewissheit über die Entwicklungen in Syrien und Libyen ließen die Hoffnung vieler verblassen. Zurecht? Diskussion mit Tim Petschulat, Landesvertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung im Jemen. |
| Ansprechpartn. | Jürgen Peters |
| Termin: | Dienstag, 12.06.12 |
| Uhrzeit: | 19:00 bis 20:30 Uhr |
| Ort | Rostock |
| Kontaktanschrift | Große Galerie Rostock Doberaner Straße 6 18057 Rostock |
| wilma.glende@fes.de | |
| Teilnahmegebühr | k.A. |
| Formular für nähere Informationen oder für die Anmeldung zur Veranstaltung 165264 |
| Anmeldeformular für die Veranstaltung 157619 |
| Anmeldeformular für die Veranstaltung 157678 |
| Anmeldeformular für die Veranstaltung 157647 |
| Titel der Veranstaltung | 151578 GesellschaftlICH WIRken - Gesellschaftspolitisches Engagement im Wandel der Zeit |
| Beschreibung | Einzelne politische Epochen haben im Nachhinein ihr Etikett aufgedrückt bekommen. Der jeweilige Politikstil jeder einzelnen Epoche prägte immer auch das Lebensgefühl der Menschen und den Zustand der Gesellschaft. Wir möchten im Seminar diskutieren, welchem Wandel der Einzelne und die Gesellschaft unterworfen ist, welche Folgen und welche Perspektiven dies für Gewerkschaften, Verbände oder Parteien hat? |
| Ansprechpartn. | Katrin Schömann |
| Termin: | Montag, 03.12.12 bis Freitag, 07.12.12 |
| Uhrzeit: | 13:00 Uhr (erster Tag) bis 13:30 Uhr (letzter Tag) |
| Ort | Bonn |
| Kontaktanschrift | Friedrich-Ebert-Stiftung ForumNRW Kim Aline Hegelau Godesberger Allee 149 53175 Bonn Tel.: 0228 883 7127 Fax 0228 883 9210 |
| Kim.Hegelau@fes.de | |
| Teilnahmegebühr | 100,00 Euro |
| Formular für nähere Informationen oder für die Anmeldung zur Veranstaltung 151578 |
| Titel der Veranstaltung | 157933 Strategische Kommunikation in Internet - Neue Wege der Öffentlichkeitsarbeit durch Web 2.0 |
| Beschreibung | Neue Wege der Öffentlichkeitsarbeit durch Web 2.0 Barack Obama ist es gelungen, durch die Verknüpfung verschiedener Online-Tools des Web 2.0 nicht nur Fundraising zu betreiben, sondern eine Basisbewegung individueller UnterstützerInnen ins Leben zu rufen. Der strategische Einsatz der Instrumente des Web 2.0 wie Blogs, Wikis oder Plattformen zur sozialen Vernetzung kann auch Non-Profit-Organisationen darin unterstützen, die Botschaften und Ziele der eigenen Organisation besser zu kommunizieren, ehrenamtliche und politische Unterstützung und finanzielle Ressourcen zu aquirieren und Menschen, die ihre Organisation schätzen, in die Arbeit mit einzubeziehen. Damit NPOs jedoch die interaktiven Potenziale des "sozialen Internets" erfolgreich nutzen können, müssen sie sich auf die veränderten Nutzungsbedingungen einstellen. Ihr Nutzen: Sie lernen die Potenziale, die das Web 2.0 insbesondere im Bereich Partizipation und Dialog mit den Interessenten und Unterstützern im Non-Profit-Bereich bietet, sowie die veränderten Nutzungsbedinungen kennen. Durch die Vorstellung von Best-Practice-Beispielen und Übungen erfahren Sie wie eine Kommunikationsstrategie für die Web 2.0-Nutzung entwickelt werden und ein systematisches Vorgehen für die Auswahl, Einführung und Nutzung geeigneter Web 2.0-Tools für Ihre NPO aussehen kann und welche Stolpersteine es hierbei zu umschiffen gilt. Methoden: Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit, praktische Übungen, Kennenlernen von Best-Practice-Beispielen, strukturierter Erfahrungsaustausch, "Planspiel Kampagnenplanung" Zielgruppe: Führungskräfte und Öffentlichkeitsarbeitsbeauftragte in Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und Vereinen Inhalte: * Begriffsklärung Web 2.0 / Social Web * Chancen und Grenzen der Nutzung durch NPO * Grundsätze der erfolgreichen Kommunikation * Ressourcenplanung Web 2.0-gestützer Dialogkommunikation * Gezielter Einsatz von Kommunikationswerkzeugen: Zielgerichteter Einsatz von Instrumenten wie Webblogs, Facebook oder Twitter * Strategisches Vorgehen bei der Auswahl, Einführung und Nutzung geeigneter Web 2.0-Tools |
| Ansprechpartn. | Katrin Matuschek |
| Termin: | Freitag, 07.12.12 bis Sonntag, 09.12.12 |
| Uhrzeit: | 17:00 Uhr (erster Tag) bis 12:00 Uhr (letzter Tag) |
| Ort | Würzburg |
| Kontaktanschrift | |
| MATUSCHK@fes.de | |
| Teilnahmegebühr | 210,00 Euro |
| Anmeldeformular für die Veranstaltung 157933 |