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Audio- und Videointerviews und Podcasts unserer Veranstaltungen

Keine Steuern - keine Entwicklung!

Keine Steuern, keine Entwicklung 18.2.2016 in der FES; Foto: Stefanie Leisten

 

 

 

 

 

Dereje Alemayehu; Photo: © ICRICTDereje Alemayehu
Photo: © ICRICT


Michael Lennard; Photo: © ICRICT
Michael Lennard
Foto: Stefanie Leisten

Fachkonferenz am 18. Februar 2016 in der FES Berlin

»Keine Steuern, keine Entwicklung - Wege zur gerechten Besteuerung multinationaler Unternehmen«

Steuereinnahmen aus der heimischen Ökonomie sind maßgeblich für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Nur damit kann öffentliche Infrastruktur nachhaltig finanziert werden - sei es ein Bahnnetz, ein Krankenhaus oder soziale Sicherung. Gerade die Länder des globalen Südens hängen besonders stark von Unternehmenssteuern ab, die oft zum großen Teil von wenigen multinationalen Unternehmen gezahlt werden. Gerade diese Unternehmen mindern aber oftmals ihre Steuerzahlungen, indem sie über Steueroasen massiv die Steuern am Ort der Produktion vermeiden.

Mehr unter www.fes.de/pdf/keineSteuernkeineEntwicklung.pdf.

 

Dereje Alemayehu, Vorsitzender der Global Alliance for Tax Justice, prangert an, dass multinationale Konzerne oft weniger Steuern zahlen als beispielsweise eine Kioskbesitzerin. Durch Steuerhinterziehung und Kapitalflucht entgehen afrikanischen Gesellschaften jährlich etwa 60 Milliarden US Dollar. Alemayehu plädiert für ein gerechtes und faires Steuersystem und das Stopfen von Schlupflöchern, die die Steuerhinterziehung überhaupt erst ermöglichen.

Hören Sie das Interview mit Dereje Alemajehu:

    (deutsch, 7min50) oder Datei downloaden

 

Michael Lennard ist seit 2006 Vorsitzender des International Tax Cooperation and Trade Office im Finanzierungs- und Entwicklungsbüro der UN und Mitglied der Unabhängigen Kommission für die Reform der internationalen Unternehmensbesteuerung (ICRICT). Lennard spricht über Maßnahmen, die die UN zur Lösung der Problematik der Steuerhinterziehung im Auge hat. So sollen - parallel zum ebenfalls wichtigen BEPS-Programm der OECD - Information besser zugänglich gemacht und ein stärkerer Fokus auf die Kompetenzentwicklung gelegt werden. Die wichtigste und gleichzeitig schwierigste Herausforderung sei jedoch, Normen zu schaffen, die den Anforderungen von Entwicklungsländern stärker gerecht werden.

Hören Sie das Interview mit Michael Lennard:

    (im Original, englisch, 9min10) oder Datei downloaden

oder auf deutsch

    (voice over, deutsch, 10min25) oder Datei downloaden

Die Interviews führte Andrea Protscher für uns. www.protscher.de

COP 21: On The Road to Paris
Video Still

Dokumentation des International Learning Project und Stellungnahmen der Teilnehmer_innen

25 junge engagierte Menschen aus der ganzen Welt haben sich im Vorfeld der Klimaverhandlungen in Paris eine Woche lang mit dem Thema Klimawandel beschäftigt. Das Programm bestand aus einer UN-Simulation mit Verhandlungstraining, dem Besuch von Best Practise Klimaprojekten, treffen von Klimaexpert_innen und einer Ideenwerkstatt, in der zahlreiche Klimaprojekte entstanden.

Zwei Videos dokumentieren die Woche und Stellungnahmen der Teilnehmer_innen:

Dokumentation

Video-Botschaften der Teilnehmer_innen

Weitere Informationen über FES Aktivitäten während und im Vorfeld von COP 21 finden Sie unterhttp://www.fes-sustainability.org.

Israel: Ausgleich zwischen Arabern und Juden
Flyer zur Verleihung des FES Menschenrechtspreises 2014

Interviews mit Ilan Sadeh und Hasan Atamna anlässlich der Verleihung des FES Menschenrechtspreises 2015

Mit der Verleihung des Menschenrechtspreises der Friedrich-Ebert-Stiftung 2015 an Ilan Sadeh und Hasan Atamna möchte die FES stellvertretend für die sieben an der Shared Communities-Initiative teilnehmenden Ortsvorsteher zwei Bürgermeister für ihr Engagement für innergesellschaftlichen Ausgleich und friedliches Zusammenleben in Israel würdigen. Die Preisträger setzen sich unermüdlich für eine inklusive, von Arabern und Juden gemeinsam gestaltete Bürgergesellschaft ein. Sie arbeiten daran, dass die Bürger- und Menschenrechte beider Gruppen gleichermaßen geachtet und geschützt werden. Dies ist in der von Spannungen und widerstreitenden Interessen geprägten israelischen Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit und verdient daher unsere höchste Wertschätzung.

Ilan Sadeh  ist seit 1992 Bürgermeister des Menashe Regional Councils in der Wadi Ara Region (im Norden Israels), dem 21 jüdischen und drei arabischen Kommunen angehören. Als Bürgermeister bemüht sich Ilan Sadeh aktiv und erfolgreich darum, die Gräben zwischen den Einwohnern seines Regionalverbandes zu überbrücken – innerhalb und außerhalb der Initiative Shared Communities.

Interview mit Ilan Sadeh

    (englisch, 9min30) oder Datei downloaden

Hasan Atamna war von 1998 bis 2001 und ist wieder seit 2013  Bürgermeister seiner Heimatstadt Kafr Qara in der Region Wadi Ara. Mit großem Engagement verfolgt Hasan Atamna dieses Pilotprojekt, das zu einem Vorbild für andere Partnerschaften geworden ist.

Interview mit Hasan Atamna

    (deutsch, 10min18) oder Datei downloaden

Weitere Informationen zum FES Menschenrechtspreis finden Sie unter www.fes.de/themen/menschenrechtspreis.

70 Jahre UN - Angela Kane zu Abrüstung und Nichtverbreitung
Angela Kane, Hohe Repräsentantin der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen, in der FES Berlin; Foto: Jens Jeske

Nach dem Scheitern der ATT-Verträge

Interview im Rahmen der Diskussion »70 Jahre Vereinte Nationen« am 17. Juni 2015 in Berlin

Im Rahmen der Veranstaltung hatten wir Gelegenheit, mit der Hohen Repräsentantin der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen, Angela Kane, ein Interview über die derzeitigen Dynamiken im Bereich Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung zu führen.

Das Interview können Sie hier anhören:

    (deutsch, 10min05) bzw. Datei downloaden

Somalia: Gerechtigkeit für Frauen und Mädchen
Flyer zur Verleihung des FES Menschenrechtspreises 2014

Audio-Feature und Interview mit Fartuun Adan anlässlich der Verleihung des FES Menschenrechtspreises 2014

Für Frauenrechte gilt Somalia als eines der schwierigsten Länder der Welt. Insbesondere junge, alleinstehende und politisch engagierte Frauen und Frauen mit Migrationsgeschichte erleben häufig geschlechtsspezifische Gewalt, darunter Zwangsheirat, Genitalverstümmelung und politisch motivierte Vergewaltigung. Das Elman Peace and Human Rights Center ist es die erste NGO, die Überlebenden und Frauen in Not rechtliche und psychologische Unterstützung, gesundheitliche Versorgung und Zuflucht bietet. Für ihre Gründung erhielt Fartuun Adan den FES Menschenrechtspreis 2014. Unser Audio-Feature rückt das beeindruckende Engagement Adans und ihrer Mitstreiter_innen in den Mittelpunkt und fasst die Redebeiträge bei der Preisverleihung zusammen.

    (deutsch, 10min18) oder Datei downloaden

Darüber hinaus sprachen wir mit Frau Adan darüber, wie sich die Ermordung ihres Ehemanns und die alltägliche Unsicherheit auf ihr politisches Engagement ausgewirken, wie junge Frauen in Somalia besser geschützt und ausgebildet werden können, was zivilgesellschaftliche Organisationen leisten können, und was auf staatlicher Ebene geschehen muss.

    (englisch, 9min30) oder Datei downloaden

Weitere Informationen zum FES Menschenrechtspreis finden Sie unter www.fes.de/themen/menschenrechtspreis.

Podcast und Interviews zur wachsenden Verantwortung Deutschlands in internationalen Konflikten
Während der Diskussion am 6. Oktober in Berlin: v.l.n.r.: Michael Krennerich, Pregs Govender, Conny Czymoch (Mod.), Christoph Strässer, Beate Rudolf und Tilman Evers; Foto: Stephanie Leisten

Konferenz und Podiumsdiskussion am 6. Oktober 2014 in der FES Berlin

Anlässlich einer 2tägigen Fachkonferenz zur deutschen Politik im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen fand auch eine öffentliche Podiumsdiskussion statt. Unter dem Titel »Die wachsende internationale Verantwortung Deutschlands. Mehr Einsatz für die Menschenrechte?« standen die Erwartungen an einen Vorsitz Deutschlands im MRR im Mittelpunkt.

Hören Sie hier eine Zusammenfassung der Diskussion:

...und der Beitrag "zum mitnehmen": hier die Audio-Datei downloaden (7min)

Christoph Strässer; Foto: Stephanie Leisten

Christoph Strässer

Christoph Strässer, Beauftragter für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe der Bundesregierung, spricht über die Rolle und die internationale Verantwortung Deutschlands. Seiner Meinung nach hat der 2006 gegründete Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen im Vergleich zur früheren Menschenrechtskommission einen Quantensprung vollzogen. Doch angesichts nur diffuser Verzahnung mit dem UN-Sicherheitsrat und komplexen Situationen wie der in Syrien und im Irak bleiben die Herausforderungen groß. Hören Sie hier das Interview:

...und das Interview "zum mitnehmen": hier die Audio-Datei downloaden (7min)

Pregs Govender; Foto: Stephanie Leisten

Pregs Govender

Pregs Govender spricht über ihre Aufgaben als stellvertretende Vorsitzende der Human Rights Commission in Südafrika und die Erwartungen, die sie mit einem Vorsitz Deutschlands im Menschenrechtsrat verbindet. Das Interview wurde am Rande der Fachkonferenz Protection of Human Rights is Indispensable – German Policy in the UN Human Rights Council, die am 6./7. Oktober in Berlin stattfand, aufgezeichnet.

Hören Sie hier das Interview:

...und das Interview "zum mitnehmen": hier die Audio-Datei downloaden (Englisch, 8min15)

3. Tiergartenkonferenz: Verantwortung übernehmen - aber wie?
Framk-Walter Steinmeier auf der Tiergartenkonferenz 2014; Foto: Joachim Liebe

Verantwortung übernehmen - aber wie?
Internationale Sicherheitspolitik im Spannungsfeld von Schutzverantwortung und Nichteinmischung

3. Tiergarten-Konferenz am 11. September 2014 in Berlin

Die diesjährige FES-Tiergartenkonferenz am 11. September 2014 richtete ihre Aufmerksamkeit auf Interventionsstrategien. Die Fragen, wie Sicherheit, Freiheit, Stabilität und Frieden nicht nur in der westlichen Welt, sondern weltweit garantiert werden können und was wir aus den Erfahrungen der letzten 20 Jahre lernen können - und welche Konsequenzen sich daraus für die internationale Sicherheitspolitik ergeben, standen im Mittelpunkt der Diskussionen deutscher und internationaler Politiker und Experten um eine zeitgemäße europäische Sicherheitsarchitektur, die gerade angesichts der Ukraine-Krise notwendiger denn je erscheint.

Hören Sie hier den Eröffnungsvortrag Frank-Walter Steinmeiers:

    (43 min) oder Datei downloaden

Außerdem können Sie hier einen Audiobeitrag zur gesamten Diskussion anhören:

    (9 min) oder Datei downloaden

Das ausführliche Programm können Sie hier als PDF herunterladen, den Flyer zur Podiumsdiskussion am Abend finden Sie hier: PDF

Ausführliche Informationen zu Programm und Panellisten unter www.tiergarten-conference.org

Zum 100. Geburtstag: Podcast zum globalen Engagement Willy Brandts
v.l.n.r.: Heidemarie Wieczorek-Zeul, Ricardo Nunez und Egon Bahr auf dem Podium am 17.12.2013 in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin; Foto: Jens Jeske

Podcast anlässlich der internationalen Konferenz
Mehr Gerechtigkeit wagen - Willy Brandts globales Engagement

Dass am 18. Dezember Willy Brandt seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, war Anlass für die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, mit einer Veranstaltung sein Wirken, während, aber vor allem auch nach seiner Kanzlerschaft, näher zu beleuchten.

Nach seinem Rücktritt als Bundeskanzler 1974 wandte sich Willy Brandt immer stärker internationalen Problemen zu. Weggefährten wie Egon Bahr und Ricardo Nunez schilderten ihre Erlebnisse mit Brandt, der für viele Menschen lange Zeit die politische Identifikationsfigur schlechthin darstellte.

Wohl kaum eine Geste verdeutlicht die Entspannungspolitik Willy Brandts besser als der Kniefall in Warschau. Gäste aus Polen, Russland und Tschechien beschrieben, was Willy Brandts Ostpolitik in ihren Ländern bewirkt hat. Und die Probleme, die Willy Brandt 1980 mit seinem Nord-Süd-Bericht, der als Brandt-Report bekannt wurde, sind nach wie vor virulent; dass der Nord-Süd-Konflikt sich überlebt hätte, konnte hier jedenfalls nicht bestätigt werden.

Ein Podcast über das globale Engagement Willy Brandts fasst die Diskussionen zusammen und greift auch Stimmen aus dem Publikum auf:

    (16min) oder Datei downloaden

Fotos der Veranstaltung können Sie hier anschauen

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Programm.

Radiobeitrag: Fair, Gendersensibel, Inklusiv - Gerechte Arbeitsmärkte gestalten!
Teilnehmer_innen der Ideenwerkstatt; Photo: FES

Feature auf Radio ALEX über internationale Ideenwerkstatt zu geschlechtergerechter Arbeitsmarktpolitik

»Unsere Arbeitsmärkte sind nicht gerecht, aber wir wollen sie gemeinsam gerechter gestalten. Vor allem gendergerechter«, fasst die junge madagassische Teilnehmerin das Ergebnis der Ideenwerkstatt Ende Oktober zusammen.

Mit ihr sind elf weitere Nachwuchskräfte aus Ghana, Marokko, Ägypten, Panama, Costa Rica, Singapur, Indien, Simbabwe, der Schweiz und Deutschland fünf Tage lang der Frage auf den Grund gegangen, wie Arbeitsmärkte gerechter ausgestaltet werden können. Dazu haben sie sich mit deutschen Gender- und Arbeitsmarktexpert_innen ausgetauscht.

Ihre Empfehlungen präsentierten sie in einer Radiosendung im freien Kanal ALEX. Zu ihnen zählen verbesserte und durchlässigere Bildungschancen für Mädchen und junge Frauen, gendersensibles Budgeting oder Anti-Diskriminierungsgesetze beim Arbeitsmarktzugang. Innerhalb der Sendung kommen dazu auch die Wissenschaftlerin Dr. Lena Hipp, die ver.di Vertreterin Karin Schwendler sowie Eren Ünsal von der Berliner Antidiskriminierungsstelle zu Wort und beleuchten die Diskussion aus unterschiedlichen Perspektiven.

Die vollständige Radiosendung können Sie anhören auf: https://soundcloud.com/alexradio/friedrich-ebert-stiftung

Audiodateien des vollständigen Interviews mit der sambischen Gender-Ministerin Inonge Wina sowie der Diskussionsrunde unter fünf Teilnehmer_innen können Sie hier herunterladen: http://www.fes.de/afrika/content/web/veranstaltungen.html?set=767

Südosteuropa: Die Chance einer gemeinsamen Geschichte
Nenad Sebek (CDRSEE) with the FES Human Rights Award 2013 Certificate, 28.10.2013; Photo: Torben Geeck

Interview mit Nenad Šebek anlässlich der Verleihung des FES Menschenrechtspreises 2013

Wer sich an das aufgeheizte Klima in der Region des »westlichen Balkan« um 1999 erinnert, kann ermessen, mit welchem Glauben, welcher Überzeugung das »Center for Democracy and Reconciliation in Southeast-Europe« (CDRSEE) sein »Gemeinsames Geschichtsprojekt« begann. Mit diesem seit 14 Jahren laufenden Projekt eröffnet der CDRSEE Schüler_innen und Lehrer_innen eigene Zugänge zur Geschichte der oft als »Pulverfass Balkan« betitelten Region, die »mehr Geschichte produziere, als sie verdauen könne«.

Die Widerstände gegen ihren Ansatz waren erwartungsgemäß groß, das berühmte »Bohren dicker Bretter« schreckte die Verantwortlichen und deren Unterstützer_innen jedoch nicht davon ab, ihr Ziel der Versöhnung und Demokratisierung zu verfolgen. Inzwischen haben sie zahlreiche Schüler_innen, Lehrer_innen und politisch Verantwortliche in den Ländern Südosteuropas davon überzeugt, dass historisches Wissen auf neue Arten vermittelt werden muss, wenn die gegenseitigen Stereotype und Vorurteile überwunden werden sollen.

Anlässlich der Verleihung des FES Menschenrechtspreises 2013 an den CDRSEE sprachen wir mit Geschäftsführer Nenad Šebek über die Chance einer gemeinsamen Geschichte.

    (deutsches Voiceover, 7min10) oder Datei downloaden

    (englisch, 7min10) oder Datei downloaden

Weitere Informationen zum FES Menschenrechtspreis finden Sie unter www.fes.de/themen/menschenrechtspreis.

Deutschland ein Volk guter Nachbarn?
Panelist_innen der Tiergartenkonferenz 2013, vlnr: Daniel Hamilton (Johns Hopkins University), Rolf Mützenich (SPD-Bundestagsfraktion), Niels Annen (FES) und Almut Möller (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik); Photo: Jens Schicke

Podcast über die Tiergartenkonferenz 2013

Ein Volk guter Nachbarn - die Regierungserklärung von Bundeskanzler Willy Brandt nahm visionär vorweg, wie sich Deutschland heute selbst definiert.

Doch in den vier Jahrzehnten seit Brandts Rede hat sich die Welt verändert. Länder wie Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika wollen mitreden am multipolaren Tisch der Global Player. Welche Auswirkungen hat das auf die deutsche Außenpolitik und kommt Deutschland eine Führungsrolle zu, die auch die transatlantische Achse zwischen Deutschland, Europa und den USA beeinflussen wird?

Dies war eine Kernfrage der Tiergartenkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung, zu der Politiker, Wissenschaftler und ein interessiertes Fachpublikum eingeladen waren, um globale Zukunftsfragen zu diskutieren. Ein Audiobeitrag fängt ihre Stimmen ein und fasst die Debatten zusammen.

    (14min20) oder Datei downloaden

Den Eingangsimpuls von Egon Bahr können Sie hier anhören.

Weitere Informationen zur wichtigsten Außen- und Sicherheitspolitischen Konferenz der FES finden Sie unter www.tiergarten-conference.org.

Deutschland: Ein Stabilitätsfakor in Europa ohne globale Strategie
Egon Bahr auf der Tiergartenkonferenz 2013, 11.06.2013 in der FES Berlin; Photo: Jens Schicke

Impulsvortrag von Egon Bahr zur Eröffnung der Tiergartenkonferenz 2013

Egon Bahr, der »Architekt der Ostverträge«, ist einer der einflussreichsten deutschen Außen- und Sicherheitspolitiker der Nachkriegsgeschichte.

Die FES-Tiergartenkonferenz 2013 zum Thema »Globale Machtverschiebungen und progressive Außenpolitik« am 11.06.2013 eröffnete er mit einem Impulsvortrag. In diesem thematisiert er die Rolle Deutschlands als Stabilitätsfaktor in Europa und stellt die Frage nach einer globalen Strategie.

    (12min02) oder Datei downloaden

Den Konferenzpodcast können Sie hier anhören.

Weitere Informationen zur wichtigsten Außen- und Sicherheitspolitischen Konferenz der FES finden Sie unter www.tiergarten-conference.org.

Handelt jetzt! Das globale Manifest zur Rettung der Wirtschaft
Portrait von Heiner Flassbeck; Quelle: www.urania.de/programm/2013/p724/

Vortrag in unserer FES-Urania-Reihe
"Wege in eine ökologische und gerechte Gesellschaft"

Das Wort Krise suggeriert, dass es sich bei den weltweiten Verwerfungen, denen wir seit einiger Zeit ausgesetzt sind, um eine Art Naturereignis handelt, das über uns gekommen ist. Aber ist nicht vielmehr ein Versagen der politischen Klasse und der sogenannten wirtschaftlichen Eliten Schuld an der Misere, unter der weite Teile der Weltbevölkerung leiden? Heiner Flassbeck fordert eine internationale Zusammenarbeit ein, die für die Teilhabe aller Menschen am Fortschritt sorgt und die strikt am Allgemeinwohl ausgerichtet ist. Mit vier weiteren weltweit anerkannten Ökonomen, Paul Davidson, James K. Galbraith, Richard Koo und Joseph E. Stiglitz, hat er ein Weltbuch für alle verfasst, die wollen, dass sich endlich etwas ändert.

Podcast Teil 1:
Unvernuft - Die makroökonomische Buchhaltung verstehen (14min36)

   oder Datei downloaden

Teil 2:
Wo führt der Zwang zu sparen hin? (14min33)

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Teil 3:
Das Paradox des Arbeitsmarktes (13min20)

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Zu diesem Teil können Sie auch die Infografik »Das große Paradox - Lohnquote und Arbeitslosigkeit in entwickelten Ländern« als PDF herunterladen

Teil 4:
Investitionen - Alternative zu sparen und Schulden (7min20)

   oder Datei downloaden

Videointerview: Über Fukushima und die Anti-Atomkraft-Bewegung in Japan
Still of the interview

Auch zwei Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima können noch immer Hunderttausende Menschen nicht in ihre Häuser in der verstrahlten Region zurückkehren. Aus dem anfänglichen scheinbaren Umdenken in der Energiepolitik wurde inzwischen ein »Ausstieg aus dem Ausstieg«. Wir sprachen mit Akiko Yoshida, Anti-Atom-Aktivistin von Friends of the Earth Japan, über die Situation der Menschen vor Ort.

Das Gespräch wurde anläßlich des Jahrestages der Fukushimakatastrophe am 21. März aufgezeichnet.

Den Beitrag finden Sie im youtube-Kanal der FES.

Interviews: Being Tough is Not Enough - Curbing Transnational Organized Crime
Peter Gastrow; Foto: Konstantin Börner

Peter Gastrow

Peter Gastrow spricht über die Globalisierung des organisierten Verbrechens, deren Bekämpfung bisher viel zu sehr an nationalen Grenzen haltmacht. Der früherer Abgeordneter des Parlaments in Südafrika war von 1998 bis 2009 Leiter des Büros in Cape Town für das Institute for Security Studies (ISS). 2009 trat er dem International Peace Institute in New York als Senior Fellow und Director bei, mit einem Schwerpunkt auf transnationalen organisierten Verbrechen.

...und das Interview "zum mitnehmen": hier die Audio-Datei downloaden (Englisch, 3min12)

Carmen María Muñoz Quesada; Foto: Konstantin Börner

Carmen María Muñoz Quesada

Carmen Quesada erläutert, warum organisiertes Verbrechen auf allen politischen Ebenen - kommunal, regional und national - bekämpft werden muss. Sie ist Abgeordnete der Costa Ricanischen Partido Accion Ciudadana PAC und Sprecherin des Ausschusses für Sicherheitspolitik mit dem Fokus organisierte und transnationale Verbrechen.

Interview auf Englisch, 5min01


oder hier die Audio-Datei downloaden

 

Interview auf Spanisch, 5min01

oder hier Audio-Datei downloaden

Erwin van Veen; Foto: Konstantin Börner

Erwin Van Veen

In den Augen von Erwin van Veen ist organisiertes Verbrechen vor allem eine Herausforderung für die Entwicklungspolitik, da es mehr Korruption und Gewalt verursacht als andere interne Konflikte eines Landes. Van Veen ist Policy Analyst Frieden und Sicherheit bei der OECD/DAC in Paris.


...und das Interview "zum mitnehmen": hier Audio-Datei downloaden (Englisch, 7min17)

Hans Mathieu, FES; Foto: Konstantin Börner

Hans Mathieu

Hans Mathieu erläutert, dass einige Regierungen Lateinamerikas aus verhandlungstaktischen Gründen organisierte Kriminalität bekämpfen und, dass die Legalisierung von Drogen positive Effekte haben kann. Er arbeitet seit 21 Jahren für die FES, seit 2009 leitet er das FES-Büro in Bogotá, Kolumbien. Seit 2007 koordiniert er außerdem das Regionale Sicherheitsprojekt in Latein Amerika, mit einem Schwerpunkt auf der Wirkung organisierten Verbrechens auf demokratische Regierungsführung in Lateinamerika.


...und das Interview "zum mitnehmen": hier Audio-Datei downloaden (Englisch, 6min20)

Podcast: Green Economy & Care
Symbol Fragile Earth

Fürsorge- und Pflegearbeit anerkennen!

»Green Economy« soll die ökonomischen, ökologischen und sozialen Krisen unserer Zeit lösen. Doch Wirtschaftswachstum führt nicht zwangsläufig zu Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit.

Frauennetzwerke und feministische Ökonom_innen fordern einen Paradigmenwechsel: Nicht nur die Umwelt, sondern auch auch die (unbezahlte) Sorgearbeit müssen aufgewertet werden. Care Ökonomie muss in die internationalen Debatten um nachhaltiges Wirtschaften einbezogen werden. Dazu muss zuerst die auch ökonomisch entscheidende Rolle derjenigen Menschen anerkannt werden, die Fürsorge und Pflege leisten.

Der Podcast fasst die Diskussionen und Forderungen der Teilnehmer_innen der internationalen Konferenz am 12.02.2013 in Berlin zusammen (6min18):

Videointerview: Geopolitik, Geoökonomie und Geophysik verändern die Welt
Still of the interview

Die Natur wendet sich gegen den Kapitalismus

Im Interview erläutert Cleo Paskal, Expertin für geostrategische Fragen, Forscherin an der renommierten britischen Denkfabrik Chatham House und Autorin des Buchs »Spielball Erde«, dass die Welt zurzeit drei zusammenhängende, globale Systemveränderungen erlebt.

Aufgezeichnet wurde das Gespräch im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe »Wege in eine gerechte Gesellschaft« der FES und Urania e.V.

Den Beitrag finden Sie im youtube-Kanal der FES.

Projektdokumentation: Eine junge Agenda für den Klimaschutz
Still of the documentary

Würden die Klimaverhandlungen eher zu einer Einigung führen, wenn die Jugend entscheidet?
Ja, sagt der internationale Projekt »Shaping Globalization!« der FES.

Junge Führungskräfte aus 17 Ländern erarbeiteten in Berlin eine junge Agenda zum Klimaschutz. Hätten sie das Sagen, dann würden sich Staaten weltweit auf eine unbedingte Begrenzung der Erderwärmung auf 2° C und einen 100%igen Umstieg auf erneuerbare Energien verpflichten.

Die Videodokumentation des Projekts ist jetzt online im FES YouTube-Kanal.

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Nachhaltigkeitsportal FES Sustainability.

Reporter in Grenzen:
Pakistanische Journalisten für Wahrheit im Konflikt
José Luis Díaz; Foto: Jens Schicke

Rahimullah Yusufzai über Journalismus in Krisenregionen und sein Interview mit Osama bin Laden

Der international renommiertem Berichterstatter aus dem afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet, Rahimullah Yusufzai, Korrespondent für ABC News und BBC, schildert, was ihn dazu antreibt, aus der lebensgefährlichen Krisenregion zu berichten - und, wie er das Interview mit Osama bin Laden erlebt hat, mit dem er als letzter, unabhängiger Journalist sprechen konnte.

Interview auf Englisch, 9min47


...und das Interview "zum mitnehmen":
hier downloaden

Joanna Weschler; Foto: Jens Schicke

Safdar Dawar über das Engagement der Tribal Union of Journalists (TUJ)

Der Vorsitzende des pakisanischen Journalist_innenverbands Safdar Dawar erläutert, wie seine Organisation die Reporter_innen vor Ort unterstützt. Für ihren Einsatz wurde die TUJ mit dem FES Menschenrechtspreis 2012 geehrt.

Interview auf Deutsch, 11min32

...und das Interview "zum mitnehmen": hier downloaden

Video-Interview: Kevin Rudd über Klimapolitik
Still of the video interview with Kevin Rudd on Climate Change Policy, conducted in Berlin, Sept. 13th, 2012

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Doha wird immer deutlicher, dass Wegbereiter nötig sind, um bindende Verpflichtungen und ehrgeizige Ziele zu pushen. Kevin Rudd, Abgeordneter der australischen Labour Party und ehemaliger Premierminister (2007-2010) hat sich schon immer aktiv im Kampf gegen die globale Erwärmung engagiert. Seine erste offizielle Handlung nach seiner Wahl ins Amt des Premierministers war die Unterzeichnung des Kyoto Protokolls. Rudd war außerdem Mitglied des High-Level Panel on Global Sustainability des UN-Generalsekretärs, das seinen Bericht Resilient People, Resilient Planet: A Future Worth Choosing im Januar 2012 vorstellte. Das Interview mit Kevin Rudd konnten wir im Rahmen der Tiergarten-Konferenz führen.

zum Video im FESonline-Kanal auf YouTube

Mut statt Wut - Aufbruch in eine neue Demokratie
Prof. Dr. Claus Leggewie

Vortrag in unserer FES-Urania-Reihe
"Wege in eine ökologische und gerechte Gesellschaft"

Der Politikverdrossenheit und dem Verlust des Vertrauens vor allem in die Parteiendemokratie stehen viele Menschen gegenüber, die gegen technische Großprojekte oder politische Entscheidungen auf die Straße gehen. Doch wie werden aus Wutbürgern Mutbürger? Claus Leggewie, Professor für Politikwissenschaft, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und Mitglied der WBGU, beschreibt, wie Partizipation gelingen kann und gesamtgesellschaftliche Verantwortung bei allen Beteiligten gestärkt werden kann.

Podcast Teil 1 anhören:
Die Energiewende
- eine Lebensstilwende (13min59)

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Teil 2:
Bürgerbeteiligung oder deliberative Demokratie (22min03)

   oder Datei downloaden

Teil 3:
Zukunftskammern - eine politische Phantasie (18min06)

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GLOBAL - SOZIAL - (GE)RECHT
Podiumsdiskussion 'Global - Sozial - Gerecht' am 29. August 2012 in Berlin; v.l.n.r.: Frank-Walter Steinmeier, Petra Pinzler, Andreas Fischer-Lescano; Photo: Michael Ebner

Soziale Rechte in der Weltgesellschaft

Podcast zur Diskussion am 29.08.2012 in der FES in Berlin

»Während Billionen Euro für die Rettung von Banken aufgebracht werden, stellt niemand jene 13 Milliarden Dollar zur Verfügung, die nach Berechnungen der UNO gebraucht werden, um den Welthunger zu stillen.«

Der Satz aus dem Buch »Der Kampf um globale soziale Rechte«, mit verfasst von dem Bremer Rechts-Professor Andreas Fischer-Lescano, verweist auf ein übergeordnetes Problem: Globale soziale Rechte, wie zum Beispiel das Recht auf Nahrung, werden von den Vereinten Nationen garantiert. Gleichzeitig gibt es aber keinen Gerichtshof, vor dem dieses Recht eingeklagt werden kann. Soziale Rechte bleiben somit häufig auf der Strecke – und mit ihnen die soziale Gerechtigkeit.

Über dieses Spannungsfeld diskutierte der Autor auf Einladung der FES unter dem Motto „Global – Sozial – Gerecht“ mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im deutschen Bundestag, Frank-Walter Steinmeier.

Podcast anhören (5min28)

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Nachhaltigkeit RE-LOADED?
Videointerview mit Vandana Shiva im Rahmen der Podiumsdiskussion 'Nachhaltigkeit RE-LOADED?'Videointerview mit Hauwa Mustapha im Rahmen der Podiumsdiskussion 'Nachhaltigkeit RE-LOADED?'Videointerview mit Chico Whitaker im Rahmen der Podiumsdiskussion 'Nachhaltigkeit RE-LOADED?'

Auf dem Weg zum Rio+20 - Gipfel

In unserer Diskussionsveranstaltung am 5. Juni gingen wir gemeinsam mit Oxfam und unseren Gästen der Frage nach, was Nachhaltigkeit bedeutet und welchen Beitrag Deutschland und Europa zum Erfolg des Gipfels in Rio leisten können.

Das Audio-Feature fasst die Diskussion und die wichtigsten Statements zusammen.
Podcast anhören (7min16)

...und der podcast "zum mitnehmen": hier downloaden

Darüber hinaus haben wir Videonterviews mit drei ExpertInnen geführt.Dr. Vandana Shiva, Trägerin des alternativen Nobelpreises, betont, dass die Rechte der Menschen und die der Erde untrennbar sind. Hauwa Umar-Mustapha, Expertin für Klimawandel und Armut, appelliert an Frauen, den Kampf um Nachhaltigkeit auch als Kampf gegen Ungleichheiten auszufechten. Und Chico Whitaker, Mitgründer des Weltsozialforums in Brasilien, fordert eine kulturelle und politische Revolution.

Diese und weitere Videobeiträge finden Sie auch im FES-Youtube-Kanal.

Zwischen Menschenrechten und Realpolitik:
Grenzen und Handlungsspielräume in der Arbeit des UN-Sicherheitsrates
José Luis Díaz; Foto: Jens Schicke

José Luis Díaz über die Einflussmöglichkeiten von NGOs

Der Sicherheitsrat ist ein geschlossener, anachronistischer Club, sagt José Luis Díaz, Vertreter von Amnesty International bei den Vereinten Nationen in New York. Trotzdem finden NGOs informelle Wege, um ihre Expertise und Standpunkte in die Arbeit des Gremiums einzuspeisen. So tragen sie dazu bei, dass sich sein Umgang mit massiven Menschenrechtsverletzungen wandelt. Aber eine umfassende Reform des Rates ist unwahrscheinlich, so Díaz.

Interview mit José Luis Díaz (englisch, 6min01)


...und das Interview "zum mitnehmen":
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Joanna Weschler; Foto: Jens Schicke

Joanna Weschler über die Bedeutung von Persönlichkeiten und nichtständigen Mitgliedern

In den vergangenen 18 Monaten ist dem UN-Sicherheitsrat kaum gelungen, Menschenrechte zu schützen, sagt Joanna Weschler, Forschungsdirektorin des Security Council Report und ehemalige UN-Vertreterin von Human Rights Watch. Dass er wenigstens im Fall von Lybien aktiv wurde, liegt vor allem an persönlichen Beziehungen zwischen den Diplomaten. Dennoch beobachtet Weschler, dass sich die Arbeitsmethoden und Ansätze des Rates weiter entwickeln - nicht zuletzt, weil einige nichständige Mitglieder kreativ und entschlossen agieren.

Interview mit Joanna Weschler (7min24)

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Andreas Zumach; Foto: Jens Schicke

Andreas Zumach über defizitäre Strukturen, unzureichende Ressourcen und fehlende Phantasie

Wenn es um die Handlungsmöglichkeiten des Sicherheitsrates geht, steckt unsere Vorstellungskraft immer noch in der Welt des Kalten Krieges fest, findet Andreas Zumach, freier Journalist am Sitz der UNO in Genf. Letztlich sind nicht Struktur, Veto-Recht und unzureichende Ressourcen die größten Probleme. Vor allem fehlt der politische Wille, konsistent und nachdrücklich gegen Menschenrechtsverletzungen vorzugehen.

Interview mit Andreas Zumach (6min52)


...und das Interview "zum mitnehmen":
hier downloaden

Fortschritt: Nachhaltig und gerecht?
Die Podiumsgäste am 5. März in der FES Berlin, v.l.n.r.: Waltraud Wolff, Roberto Bissio, Petra Pinzler, Barbara Adams, Hermann E. Ott und Dietmar Hexel; Foto: Schicke

Alternative Entwicklungswege aus internationaler zivilgesellschaftlicher Sicht

Dieser Podcast des Fortschrittsforums wurde im Rahmen der Podiumsdiskussion, die am 5. März in der FES Berlin stattfand, produziert und bietet einen Überblick über die Diskussionen des Tages mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Statements:

Podcast anhören (8min54)


...und der podcast "zum mitnehmen": hier downloaden

Die Legende vom nachhaltigen Wachstum
Apl. Prof. Dr. Niko Paech, Wirtschaftswissenschaftler, Vertreter des Lehrstuhls Produktion und Umwelt der Universität Oldenburg

Vortrag in unserer FES-Urania-Reihe
"Wege in eine ökologische und gerechte Gesellschaft"

Von der Unvereinbarkeit von Wachstum und Nachhaltigkeit ist inzwischen immer häufiger zu hören. Der Nachhaltigkeitsforscher Niko Paech, außerplanmäßiger Professor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt der Universität Oldenburg, geht noch einen Schritt weiter und setzt an die Stelle von Wertschöpfung durch Produktion und Konsum nun Konzepte wie Suffizienz und Resilienz und fragt, wie wir unsere Hochemissionslebensstile sinnhaft abrüsten können.

Podcast Teil 1 anhören:
Fortschritt? - und das Gesamtkunstwerk der Krisen (16:05)

   oder Datei downloaden

dazu anschauen: Folien zu Teil 1

Teil 2: Klimaschutz, Wachstum, Gerechtigkeit und Glück
          - ein tonnenschwerer Zielkonflikt (29min12)

   oder Datei downloaden

dazu anschauen: Folien zu Teil 2

Teil 3: Resilienz und Postwachstumsökonmie - von der Kunst Ansprüche zurückzuschrauben (24min35)

   oder Datei downloaden

dazu anschauen: Folien zu Teil 3

Was bedeutet ein "grüner Umbau" von Wirtschaft und Gesellschaft?
Prof. Dr. Dr. h.c. Udo E. Simonis, Mitherausgeber des "Jahrbuch Ökologie" und Forschungsprofessor für Umweltpolitik am WZB Berlin während seines Vortrages am 1. Februar 2012 in der Urania Berlin

Vortrag in unserer FES-Urania-Reihe
"Wege in eine ökologische und gerechte Gesellschaft"

In den 70er und 80er Jahren wurde die Öko-Bewegung vielfach belächelt - heute sind viele ihrer Standpunkte und Sichtweisen mehrheitsfähig geworden. Zur Lösung der ökologischen und sozialen Probleme, die vor uns stehen, reicht dieser Fortschritt aber noch nicht aus, so Prof. Simonis. Was für einen grünen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft unternommen werden muss, welche Probleme und Entwicklungschancen sich dabei ergeben und wer einen solchen Umbau eher bremst und wer ihn befördert, darüber spricht Simonis in seinem Vortrag:

Podcast Teil 1 anhören: UN Panel Globale Nachhaltigkeit (20min)

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Teil 2: Grundlagendebatte Green New Deal (20min15)

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Teil 3: Globale Trends (18min30)

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Gesundheit für alle Menschen
Thomas Pogge, Karin Roth und Christian Wagner-Ahlfs nach der Veranstaltung Gesundheit für alle im Rahmen der FES Themenwoche ZEIT FÜR GERECHTIGKEIT! am 9. November 2011; Foto: Jens Schicke

Gesundheitspolitik global gerechter gestalten

Wie das zu schaffen ist, darauf geben Hasbullah Thabrany, Karin Roth, Christian Wagner-Ahlfs und Thomas Pogge Antworten und bieten innovative Ansätze wie beispielsweise den Health Impact Fund, durch den gerade Entwicklungsländer einen besseren Zugang zu medizinischen Dienstleistungen erhalten würden. Der Podcast entstand am Rande der Veranstaltung Gesundheit für alle Menschen im Rahmen der FES Themenwoche ZEIT FÜR GERECHTIGKEIT!

Podcast anhören (8min42)


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Menschenrechtspreis 2011 für Slim Amamou (Tunesien) und Khaled Said (1982-2010, Ägypten)
Slim Amamou, Internetaktivist und Preisträger aus Tunesien; Foto: Jens Schicke

Slim Amamou über die Situation in Tunesien

Slim Amamou, Informatiker, Blogger und Internetaktivist, aus Tunesien gilt als einer der bedeutendsten Kämpfer für die Meinungsfreiheit in Tunesien. Im Interview spricht er über die aktuelle Situation und die Bedeutung des Internets für die tunesische Revolution.

Interview mit Slim Amamou (französisch, 15min25)

Interview Slim Amamou (deutsches Voiceover, 16min)


...und der podcast "zum mitnehmen":
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Zahra Kassem, Schwester des verstorbenen Khaled Said, nahm in Berlin den Preis entgegen; Foto: Jens Schicke

Was der Preis für die Revolution in Ägypten bedeutet

Zahra Kassem, die Schwester des verstorbenen Khaled Said, eines Internetaktivisten und Bloggers der am 6. Juni 2010 in Alexandria von Polizisten brutal zu Tode geprügelt wurde, nahm in Berlin den Preis entgegen. Im Interview spricht sie über die derzeitige Lage und den Stand der Revolution in Ägypten.

Interview mit Zahra Kassem (arabisch, 7min30)

Interview Zahra Kassem (deutsches Voiceover, 7min30)

New horizons and old problems for UN Peacekeeping
UN Blauhelmsoldat im Einsatz; Foto: UN Photo Library

Podcast zu UN Friedensmissionen

Dieser FES podcast wurde im Rahmen des Workshops am 7. Juli produziert und bietet einen umfassenderen Überblick der Diskussionen des Tages sowie eine Zusammenfassung der wichtigsten Statements:

podcast anhören (in englischer Sprache, 18min24)


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Richard Gowan, Research Fellow at the Center on International Cooperation at New York University and an Expert for EU Security and UN Peacekeeping Operations; Photo: FES

UN peacekeeping is dangerously overstretched

Richard Gowan, Research Fellow am Center on International Cooperation der New York University und ein Experte für EU Sicherheit und UN Peacekeeping Operations, beschreibt die Herausforderungen der UN Friedensmissionen.

Interview mit Richard Gowan anhören (O-Ton, 1min44)

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David Haeri, Chief of the Peacekeeping Best Practices Section of the UN Department of Peacekeeping Operations (DPKO); Photo: FES

The reforms of UN peacekeeping: The New Horizon process

Der Chief of the Peacekeeping Best Practices Section of the UN Department of Peacekeeping Operations (DPKO), David Haeri spricht über den Reformprozess, der eingeläutet wurde, um die UN Friedensmissionen zu stärken.

Interview mit David Haeri anhören(O-Ton, 6min12)

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Sharon Wiharta, Head of the Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) Project on Multilateral Peace Operations; Photo: FES

On current and future contributors to UN peacekeeping

Sharon Wiharta, Leiterin des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) Projekts zu Multilateralen Friedensmissionen, spricht über das Nord-Süd-Gefälle unter den Ländern, die Truppen für UN Friedensmissionen bereitstellen.

Interview mit Sharon Wiharta anhören (O-Ton, 4min13)

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Secretary to the Peace and Security Council of the African Union Commission, Dr. Admore Mupoki Kambudzi; Photo: FES

The African Union and UN peacekeeping

Als Secretary to the Peace and Security Council of the African Union Commission, hat Dr. Admore Mupoki Kambudzi den perfekten Einblick, um die Zusammenarbeit zwischen Afrikanischer Union und den UN sowie ihre komparativen Vorteile zu beschreiben.

Interview mit Admore Kambudzi anhören (O-Ton, 5min08)

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Dr. Elisabeth Schöndorf, a Researcher at the International Security Division of the German Institute for International and Security Affairs (SWP) in Berlin; Photo: FES

The deployment gap in UN peacekeeping

Dr. Elisabeth Schöndorf, Mitglied der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin, spricht darüber, was die UN, aber auch was Deutschland gegen die Lücke tun kann, die bei der Bereitstellung der Truppen klafft und die nach wie vor die Friedensmissionen erschwert.

Interview mit Elisabeth Schöndorf (engl. O-Ton, 2min54)

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50 Jahre deutsche Entwicklungspolitik - Interviews und Podcast zum Jubiläumsjahr
Egon Bahr, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 1974–1976; Foto: FES

Es hat sich in 50 Jahren nicht viel verändert, meint Egon Bahr

Der frühere Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung über Probleme, die dieselben geblieben sind und warum Europa die Entwicklungspolitik kompliziert.

Interview mit Egon Bahr anhören (4min15):

Erhard Eppler, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 1968-1974; Foto: FES

Umweltpolitik war in den frühen siebziger Jahren noch eine kleine Sensation!

Dass Erhard Eppler sich als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung schon früh für die Verknüpfung von Umwelt- und Entwicklungspolitik eingesetzt hat, ist nur eines der Verdienste seiner Amtszeit.

Interview mit Erhard Eppler anhören (5min46):

Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 1998-2009; Foto: FES

Budgethilfe ist das modernste Instrument in der Entwicklungspolitik

Heidemarie Wieczorek-Zeul hat während ihrer elfjährigen Amtszeit als Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung den Wandel zur Globalen Strukturpolitik vollzogen.

Interview mit Heidemarie Wieczorek-Zeul anhören (5min):

Sascha Raabe, MdB und Sprecher der AG wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung; Foto: FES

Entwicklungszusammenarbeit eine zu wichtige Stellschraube um bloße Außenwirtschaftspolitik zu sein

Sascha Raabe zog als Sprecher der AG wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Bilanz der Diskussionen des Abends und sprach mit uns über die Herausforderungen in Zeiten weltweiter Krisen.

Interview mit Sascha Raabe anhören (5min42):

v.l.n.r.: Egon Bahr, Rainer Offergeld, Heidemarie Wieczorek-Zeul und Erhard Eppler, alle ehemals Bundesminister(in) für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bei der Podiumsveranstaltung in der FES Berlin am 24.5.2011; Foto: FES

Schlaglichter der Entwicklungspolitik

Im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung Von der Entwicklungshilfe zur Globalen Strukturpolitik: Strategien und Perspektiven der Entwicklungszusammenarbeit am 24. Mai 2011, die anlässlich des 50-jährige Bestehen des BMZ in der FES Berlin stattfand, haben wir einen Podcast produziert, der die Höhepunkte und wichtigsten Aussagen der Veranstaltung festhält.

Podcast anhören (12min24):


...und der podcast "zum mitnehmen": hier downloaden

Erhard Eppler, ehemals Bundesminister(in) für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung; Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F039410-0008 / CC-BY-SA

Schlaglichter der Entwicklungspolitik

Die Stationen von 50 Jahren deutscher Entwicklungszusammenarbeit werden hier ausführlich beschrieben:

"Schlaglichter" anhören (15min44):

als Textdatei öffnen

Was der Health Impact Fund bewirken kann
Thomas Pogge, Professor an der Universität Yale für Philosophie und Internationale Beziehungen; Foto: privat

Für eine gerechtere Gestaltung der Global Health

Am Rande eines Expertengespräch am 25. Mai 2011 in der FES Berlin, bei dem Thomas Pogge, Professor an der Universität Yale für Philosophie und Internationale Beziehungen das Konzept des Health Impact Fund vorstellte, konnten wir ein Interview mit ihm führen:

Interview mit Thomas Pogge anhören (8min53)

Die Vereinten Nationen und die G20
Der Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen Dr. Joseph Deiss am 6. April 2011 in der FES Berlin; Foto: Jens Schicke

Die Vereinten Nationen und die G20: Konkurrenz, Kooperation oder Konvergenz?

Die öffentliche Podiumsveranstaltung am 6. April 2011 mit dem Präsidenten der UN-Generalversammlung Dr. Joseph Deiss in der FES Berlin wurde mitgeschnitten:

Mitschnitt der Veranstaltung anhören:

25 Jahre Recht auf Entwicklung
Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Frau Navanethem Pillay während ihrer Ansprache in der FES am 24. Februar 2011; Foto: Robert Máté

25 Jahre „UN-Erklärung zum Recht auf Entwicklung“ in der FES Berlin

Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der UN-Erklärung über das Recht auf Entwicklung wurden bei der Veranstaltung in der FES Berlin am 24. Februar die Verbindung zwischen Entwicklungsstrategien und der Verwirklichung von Menschenrechten diskutiert. Höhepunkt war die einführende Rede der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Frau Navanethem Pillay. Die wichtigsten Ausschnitte haben wir in einem Video zusammengefasst:

zum Video im FESonline-Kanal auf YouTube

Die FES auf dem Weltsozialforum in Dakar
Während eines Seminars auf dem Weltsozialforum in Dakar am 8. Februar 2011; Foto: FES

Eine andere Welt ist möglich

Die Friedrich-Ebert-Stiftung organisierte auf dem 10. Weltsozialforum in Dakar vom 6.-11. Februar 2011 Workshops zu aktuellen politischen Themen der Globalisierungsdebatte. Die Aktivitäten boten eine Dialogplattform für Vertreter von Gewerkschaften, NGOs und anderen Organisationen der Zivilgesellschaft, die auf dem WSF vertreten waren. Der Film beschreibt in eindrucksvollen Bildern die Vielfalt unserer Arbeit auf dem Forum:

zum Video im FESonline-Kanal auf YouTube

Zukunft der Friedenspolitik
Während der Diskussion am 16.12.: Angelika Spelten und Andreas Zumach; Foto: FES

Ein wichtiges neues Element im friedenspolitischen Institutionengefüge

Am 16. Dezember diskutierten Angelika Spelten, Dr. Hans-Georg Ehrhart und Edelgard Bulmahn mit Andreas Zumach über "Die Zukunft der deutschen und europäischen Friedenspolitik". Der im Rahmen dieser Veranstaltung produzierte FES Podcast fasst in einem Zusammenschnitt der Diskussion die wichtigsten Beiträgen zusammen:

FES Podcast zur Friedenspolitik (10min36)

Menschenrechtspreis 2010 an Marcelina Bautista Bautista
Marcelina Bautista Bautista freut sich: Menschenrechtspreis 2010; Foto: Urban

Unser Einsatz im Kampf gegen ungerechte Arbeitsbedingungen lohnt sich

In ihrer Funktion als Direktorin des Beratungszentrums CACEH (Centro de Apoyo y Capacitación para Empleadas del Hogar) setzt sich Marcelina Bautista Bautista unter schwierigen Bedingungen für den Rechtsschutz sowie die gewerkschaftliche Interessenvertretung von Hausangestellten in Mexiko ein - mit beachtlichem Erfolg:

Interview mit Marcelina Bautista Bautista (dt. Übersetzung, 7min36)

Das Original-Interview auf spanisch können Sie hier anhören (7min30):

Zum Millennium Development Goals+10 - Gipfel in New York
Podiumsdiskussion © Peter Pfister, FES

Gesucht: "Neue Entwicklungspolitik?!" - Podcast zum MDG+10 Gipfel

Der im Rahmen der Veranstaltung am 7. September produzierte Podcast gibt neben O-Tönen aus der Podiumsdiskussion von Jens Martens vom Global Policy Forum und Thomas Fues, DIE auch Ausschnitte aus Interviews mit dem DAC-Vorsitzenden der OECD Eckhard Deutscher sowie dem Entwicklungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und MdB Sascha Raabe wieder, die wir am Rande der Diskussion führen konnten. Das Interview mit Eveline Herfkens finden Sie unten in ganzer Länge.

Podcast anhören (11min13)

Eveline Herfkens; Foto © Peter Pfister, FES

"The least we could do is harmonize our procedures" - zuviele Geber verursachen Entwicklungsländern oft Probleme

Oft sind es schlicht zu viele Geberorganisationen vor Ort, der Aufwand für die Entwicklungsländer ist enorm. Die Gründerin der UN- Millenniumkampagne und ehemalige Entwicklungsministerin der Niederlande Eveline Herfkens benennt in diesem Interview klare Prioritäten zur Erfüllung der gegebenen Millenniums-Versprechen und setzt auf den verstärkten Einsatz von Budgethilfe, auch um die Eigenverantwortung der Empfängerländer zu erhöhen.

Interview anhören (Orginalton, englisch, 15min45)

 

"The abolishment of nuclear weapons would be a major preventive humanitarian action!"
Tastatut, eine Taste trägt das radioaktiv-symbol

Zwischenbilanz: Wo stehen wir auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt?

Nach der NVV-Überprüfungskonferenz und bevor die neue NATO-Strategie entwickelt ist haben wir im Rahmen zweier Veranstaltungen, die am 22. Juni in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin stattfanden einen Podcast produziert, der auch die konkreten Einschätzungen einiger Teilnehmer wiedergibt.

Podcast zum Thema anhören (16min53)

Dr. Rolf Mützenich MdB, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion während des FES-Roundtables am 22. Juni 2010 in Berlin; Foto © Jens Schicke

Bundesregierung muss Vorschläge für die neue NATO-Strategie machen

Abrüstung und Rüstungskontrolle sollen nach Meinung des außenpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Mützenich dringend wieder zu einem Feld der NATO-Politik werden. Warum er hier ein stärkeres Engagement der Bundesregierung fordert, macht Mützenich in diesem am 22. Juni in Berlin geführten Interview deutlich.

Interview anhören (4min47)

 

Bretton Woods und Finanzkrise
Amar Bhattacharya

Die Bretton Woods Institutionen und die Lehren aus der Finanzkrise

Amar Bhattacharya, Leiter der Zwischenstaatlichen Gruppe der 24 (G-24) in Washington D.C. spricht über die Notwendigkeit einer Reform der Weltbank und des IWF sowie die Lehren aus der Finanzkrise in Bezug auf Entwicklungsfinanzierung. Er fordert außerdem die Einführung von Workout Mechanismen, die helfen sollen dennoch auftretende Schuldenkrisen zu lösen. Das Interview wurde im Rahmen der Konferenz Orderly and Fair Debt Workout Mechanisms am 12. April in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin aufgezeichnet.

Interview anhören (Orginalton, englisch, 10min13)

 

Menschenrechtspreis 2009 an die Treatment Action Campaign
Nonkosi Khumalo, Vorsitzende der Treatment Action Campaign (TAC); Foto: Jens Schicke

Neues Anti-Aids-Paket der Regierung macht Hoffnung -
TAC führt Engagement weiter

Nonkosi Khumalo, Vorsitzende der Treatment Action Campaign (TAC), zur Arbeit von TAC und den Herausforderungen bei der Bekämpfung von HIV/Aids im südlichen Afrika. Das Interview wurde im Anschluss an die Verleihung des FES-Menschenrechtspreises an die Treatment Action Campaign (TAC) geführt, den Khumalo stellvertretend für ihre Organisation entgegennahm.

Interview mit Nonkosi Khumalo (Orginalton, englisch, 10min13)

Interview Khumalo - (voiceover) dt. Übersetzung

Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin bei ihrer Laudatio für TAC, denen am 10.12.2009 in der FES Berlin der Menschenrechtspreis verliehen wurde; Foto: Jens Schicke

Menschenrechtspreis an TAC ist ein wichtiges Signal

Herta Däubler Gmelin, Professorin für humanitäres Völkerrecht, Bundesministerin der Justiz a.D. und langjährige Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, zu den Herausforderungen bei der Bekämpfung von HIV/Aids im südlichen Afrika. Das Interview wurde im Anschluss an die Verleihung des FES-Menschenrechtspreises an die Treatment Action Campaign (TAC) geführt, bei der Däubler-Gmelin die Laudatio hielt.

Interview mit Herta Däubler-Gmelin anhören

 

Finanzkrise und Entwicklung
Roberto Bissio; Foto: © Jens Schicke

Soziale Auswirkungen der Krise: Vorrang für die Menschen

Roberto Bissio, Leiter des Third World Institute in Uruguay und Koordinator von Social Watch, konstatiert hinsichtlich des gerade erschienenen Social Watch Reports, dass die Lage in den Entwicklungsländern deutlich schlechter ist als alle Prognosen. Die mehr als 60 Länderberichte, die der Report umfasst, zeigen auf wie die Bedürfnisse der Menschen vor allem in den ärmeren Ländern in den Mittelpunkt gerückt werden könnten.

Interview mit Roberto Bissio anhören (Orginaltion, englisch)

Interview Bissio - (voiceover) deutsche Übersetzung

Manuel Montes; Foto: © Jens Schicke

Mehr Demokratie als Garantie gegen eine Wiederholung der Krise

Der Leiter des Referats Entwicklungsstrategien und Politikanalyse der UNDESA, Manuel Montes über die Schwierigkeiten der Entwicklungsländer mit den Auswirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise - die sie nicht selbst verursacht haben. Montes erläutert, warum es so wichtig ist, die Länder des Südens an den Prozessen zur Abwendung weiterer Krisen zu beteiligen.

Interview mit Manuel Montes (Orginalton, englisch)

Interview Montes - (voiceover) deutsche Übersetzung

Neeta Hardikar; Foto: © Jens Schicke

Wie ANANDI Frauen aus ländlichen Gebieten unterstützt

Neeta Hardikar ist die Gründerin und Direktorin von ANANDI (Area Networking & Development Inititative), einer NGO, die gender mainstreaming ins Zentrum von Entwicklungsproblemen rückt. Derzeit leitet sie ein Programm mit Schwerpunkten u.a. auf Mikrokrediten und lokaler Selbstverwaltung. Hardikar spricht über steigende Partizipation und die genderspezifischen Führungskapazitäten von Frauen - nicht nur in Gujarat.

Interview mit Neeta Hardikar anhören (Orginalton, englisch)

Interview Hardikar - (voiceover) deutsche Übersetzung

 

Wahlen & Konflikt
Wahlen in Afghanistan, Foto: © UN

Risking Elections - Milestone or Stumbling Block for Democratization

Mit Wissenschaftlern und Praktikern aus Ländern wie Afghanistan, Irak, Kenia, Elfenbeinküste und Bangladesh diskutierte die FES über das Dilemma von Wahlen und Konflikt. Der hierzu produzierte Podcast, der auch die Einschätzung einiger Veranstaltungsteilnehmer beinhaltet, gibt einen Einblick in das Thema:

Podcast Wahlen und Konflikt abspielen (14:46 min.)

Gunter Mulack, Leiter des Orient-Institutes; Foto: dpa

Afghanistan hat gewählt - aber wie?

Die ersten von den Afghanen selbst organisierten Präsidentschaftswahlen fanden am 20. August 2009 statt. Gunter Mulack, seit September 2008 Executive Director des Orient-Institutes in Berlin, war als EU-Wahlbeobachter bei der Wahl in Afghanistan vor Ort und schildert die Schwierigkeiten dieser wichtigen Tage. Das Interview mit im Rahmen der Veranstaltung Risking Elections – Milestone or Stumbling Block for Democratization aufgezeichnet:

Interview mit Gunter Mulack anhören (4:46 min.)

Angelika Spelten, INEF; Foto: FriEnt

Wahlen in Post-Conflict-Ländern: Stolpersteine oder Meilensteine?

Das Interview mit Angelika Spelten, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-Essen und FriEnt über die Herausforderungen bei der Organisation von Wahlen in Post-Conflict-Ländern wie Afghanistan oder Kenia wurde im Rahmen der Veranstaltung Risking Elections – Milestone or Stumbling Block for Democratization aufgezeichnet:

Interview mit Angelika Spelten anhören (7:04 min.)

 

Global Governance
Henrik Enderlein, Ulrich Benterbusch und Thomas Fischermann bei der Diskussion am 14. September 2009 in Berlin

Global Economic Governance im Jahr 2020:
Welche Zukunft für die Globale Wirtschaftsordnung?

Mit einem Team von 25 Experten aus 17 Ländern hat die FES Genf Szenarien entwickelt, wie sich die Organisation der Weltwirtschaft in der Zukunft entwickeln könnte. Diese Szenarien wurden nun in der FES Berlin vorgestellt und von Experten kontrovers diskutiert.
Sehen Sie hier einen Zusammenschnitt der Veranstaltung:

Video der Szenarienvorstellung und Diskussion ansehen

 

Entschuldung
Jürgen Kaiser, erlassjahr

Was, wenn eine erneute Schuldenkrise droht?

Jürgen Kaiser, Politischer Koordinator der NGO erlassjahr.de und einer der Autoren der FES-Studie, sieht erhebliche Risiken für die Gruppe der ärmsten Länder, die zu einer weiteren Schuldenkrise führen könnten. In einem Interview erläutert er, was bereits heute getan werden kann, um für den Fall einer solchen Krise gerüstet zu sein.

Interview mit Jürgen Kaiser zur HIPC-Studie

 

G8 vs. G20
Prof. Dr. Ummu Salma Bava während der Konferenz

Für G20 und gegen Eliten-Multilateralismus

Salma Bava lehrt Europäische Studien an der School of International Studies der JNU in New Delhi, Indien und ist Associate Fellow bei Asia Network in New York. Das Interview wurde aufgezeichnet im Rahmen des Nord-Süd-Dialoges "Global Governance for Global Markets - Moving beyond G8?" am 17.06.09 in Berlin.

Interview mit Prof. Salma Bava, JNU New Delhi (Orginalton, englisch)

Interview Bava - (voiceover) deutsche Übersetzung

Wang Haifeng während der Konferenz

Die G20 und die Grenzen eines Schwellenlandes

Wang Heifeng ist Leiter des Instituts für Internationale Wirtschaftsforschung bei der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission in Beijing, China (aufgezeichnet im Rahmen des Nord-Süd-Dialoges "Global Governance for Global Markets - Moving beyond G8?" am 17.06.09 in Berlin).

Interview mit Wang Haifeng (Orginalton, englisch)

Interview Haifeng - (voiceover) deutsche Übersetzung

 

wsk-Rechte
UN-Sonderberichterstatter Olivier de Schutter

Wie Biokraftstoffe, Baumwolle & Kaffee mit dem Recht auf Nahrung zu vereinbaren sind

Der Sonderberichterstatter der UN für das Recht auf Nahrung, Olivier de Schutter bewertet die Preisanstiege für Grundnahrungsmittel und schildert, wie sich u.a. auch Biokraftstoffe auf das Recht auf Nahrung auswirken. Aufgezeichnet im Rahmen eines Fachgespräch am 11.06.09 in Berlin.

Interview mit UN-Sonderberichterstatter de Schutter (Orginalton, englisch)

Interview de Schutter - (voiceover) deutsche Übersetzung

Prof. Virginia Dandan während des Fachgespräches

wsk-Rechte sind heute keine 2. Klasse - Rechte mehr

Virgina Dandan von der University of the Phillipines ist ein langjähriges Mitglied des UN Ausschusses für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte und wirbt für eine breite Anerkennung dieser Rechte. Aufgezeichnet im Rahmen eines Fachgespräches am 11.06.09 in Berlin.

Interview mit Professor Virginia Dandan (Orginalton, englisch)

Interview Dandan - (voiceover) deutsche Übersetzung

Prof. Dr. Eibe Riedel von der Uni Mannheim während des Fachgespräches

Wie Indikatoren bei der Überwachung der wsk-Rechte helfen können

Auf der Grundlage des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte hat eine internationale Expertengruppe unter der Leitung von Eibe Riedel ein Instrumentarium von Indikatoren entwickelt, das konkrete Fortschritte in der Verwirklichung dieser Rechte überprüfen hilft. Aufgezeichnet im Rahmen eines Fachgespräch am 11.06.09 in Berlin.

Interview mit Professor Dr. Eibe Riedel, Uni Mannheim

 

Nukleare Abrüstung
Botschafter Thomas Graham im Interview

Neue Abrüstungsverhandlungen bieten "once-in-a-generation opportunity"

Der ehemalige US-Sonderbeauftragte für Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung Botschafter Thomas Graham, Jr. schildert eindringlich, wie herausragend die aktuelle Abrüstungsdebatte ist. Aufgezeichnet im Rahmen des Politikdialoges "New Momentum for Nuclear Disarmament" am 22.04.09 in Berlin.

Video-Interview mit Botschafter Thomas Graham

Dr. Rolf Mützenich MdB im Interview

Die Verbindung der Abrüstungsverhandlungen mit dem Thema Iran ist richtig

Das Interview mit Dr. Rolf Mützenich MdB, dem abrüstungspolitischen Sprecher der SPD Bundestagsfraktion zur aktuellen Abrüstungsinitiative wurde aufgezeichnet im Rahmen des Politikdialoges "New Momentum for Nuclear Disarmament" am 22.04.09 in Berlin.

Video-Interview mit Dr. Rolf Mützenich MdB

Prof. Rajesh Rajagopalan im Interview

Indien kann zum Gelingen der Abrüstungsverhandlungen beitragen

Der indische Abrüstungssexperte Rajesh Rajagopalan zu Erfolgschancen und Problemen der neuen Initiative - aufgezeichnet im Rahmen des Politikdialoges "New Momentum for Nuclear Disarmament" am 22.04.09 in Berlin.

Interview mit Prof. Dr. Rajesh Rajagopalan

 

Finanzkrise
Prof. Stephany Griffith-Jones

Warum die Globale Finanzkrise eine große Chance zur Reform der Governance-Strukturen bietet

erklärt Stephany Griffith-Jones in diesem Interview, aufgezeichnet anläßlich eines Luncheon am 26.03.09 in Berlin.

Interview mit Stephany Griffith-Jones anhören (Orginalton, englisch)

Interview mit Stephany Griffith-Jones - deutsche Übersetzung (voiceover) anhören

 

Friedenspolitik 2020
Wegweiser zum Frieden

Krieg und Frieden im Jahr 2020 -
Szenarien für eine deutsche Friedenspolitik

Mitschnitt von Szenarienspiel und Podiumsdiskussion am 17.09.2008 in Berlin

Mitschnitte auf YouTube anschauen (Einführung + 3 Szenarios)

net-edition:Monika SchneiderFES | 2009
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